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Mein wunderschöner Schutzengel - Als Nellys Mama Krebs bekam: Eine Erzählung für Mütter und Kinder [Broschiert]

Eckhard Hundt , Kerstin Hermelink
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

November 2004
Allein in Deutschland erkranken jährlich fast 50.000 Frauen an Brustkrebs, viele davon in einem Alter, in dem ihre Kinder noch klein sind. Mein wunderschöner Schutzengel soll den betroffenen Müttern und Kindern helfen, die Krebserkrankung nicht als überwältigendes Trauma zu sehen. Erzählt wird die Konfrontation mit der Krankheit als einem Abenteuer, das mit Mut und Phantasie von Eltern und Kindern gemeinsam bestanden werden kann. Später stand ich mit Papa in der Küche. Er bereitete Käsetoasts für unser Abendessen vor. Ich wollte noch etwas wissen. „Papa, was ist das eigentlich, der Krebs?“, fragte ich. „Hhm“, machte Papa nur. Ich versuchte es noch einmal: „Papa, ist das etwas Böses? Wie ein böses Tier, das jetzt in Mama wohnt?“ „Nein“, meinte er da ganz entschieden. „Kennst du das Märchen vom süßen Brei?“ Ich kannte es nicht, und während Papa die Tomaten in dicke Scheiben schnitt, fing er an zu erzählen: „Es war einmal ein Kind, das bekam einen Topf geschenkt. Wann immer man zu dem Topf sagte: „Töpfchen, koche!“, kochte der Topf süßen Brei, soviel man nur essen wollte. Eines Tages kam die Mutter des Kindes nach Hause und hatte Hunger. Sie sagte zum Topf: „Töpfchen, koche!“, und schon begann der Topf, süßen Brei zu kochen. Die Frau aß, bis sie satt war, und nun sollte der Topf wieder aufhören – aber die Frau hatte das Zauberwort vergessen, das den Topf zum Stehen brachte! Da kochte der Topf immer weiter, der süße Brei quoll auf den Herd und in die ganze Küche und schließlich zum Fenster hinaus auf die Straße und sogar in die anderen Häuser hinein und wurde immer mehr. Endlich kam das Kind nach Hause und sagte: „Töpfchen, steh!“ Das war das Zauberwort und der Topf hörte auf zu kochen. Aber die Leute, die in ihre Häuser wollten, mussten sich erstmal zu ihren Haustüren durchessen.“ Papa warf mir einen fragenden Blick zu. Ich hatte verstanden, was er mir sagen wollte: „Und mit dem Krebs ist es wie mit dem süßen Brei, er wird immer mehr?“ „Genau“, bestätigte Papa. „Der Krebs ist eigentlich nichts Schlechtes. Das ist eigentlich einfach Körpergewebe. Nur kann es nicht aufhören zu wachsen und mehr zu werden. Und wenn überall Krebsgewebe ist, dann können die Organe im Körper schließlich nicht mehr arbeiten.“ „Papa, kennen die Ärzte das Zauberwort?“ -

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Produktinformation

  • Broschiert: 56 Seiten
  • Verlag: Diametric Verlag; Auflage: 1., Aufl. (November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 398090699X
  • ISBN-13: 978-3980906999
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 6 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 14,6 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 703.709 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

An Nellys siebtem Geburtstag fehlen die Marzipantiere auf der Torte. Mama schläft einfach weiter ohne zu gratulieren, und Papa macht ein trauriges Gesicht. In der Nacht sieht Nelly ihre Mama weinen. Nellys Mama hat erfahren, dass sie Krebs hat, und für die Familie beginnt eine Zeit der Veränderung

In Deutschland erkranken jährlich fast 50.000 Frauen an Brustkrebs – viele davon in einem Alter, in dem ihre Kinder noch klein sind. „Mein wunderschöner Schutzengel“ erzählt von der Konfrontation mit der Krankheit Krebs als einem Abenteuer, das mit Mut und Phantasie von Eltern und Kindern gemeinsam bestanden werden kann.

Über den Autor

Die Autorin Kerstin Hermelink, Dipl.-Psychologin und Psychoonkologin an der Frauenklinik Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München, betreut Krebspatientinnen, darunter auch Mütter mit kleinen Kindern. Wie man Geschichten erzählt, hat sie durch ihre langjährige Mitarbeit als Regieassistentin bei zahlreichen nationalen und internationalen Spielfilmen renommierter Künstler gelernt und von den vielen Büchern, die sie ihren drei Kindern vorgelesen hat.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für kleine Kinder eine kindgerechte Beschreibung, die sehr einfühlsam über die Situation berichtet, wenn bei einer Mutter Brustkrebs diagnostiziert wird. Es werden die Ängste angesprochen, aber auch Strategien, wie man damit umgehen kann und das alles in einfachen Worten. Und es ist auch ein optimistisches Buch, das die Hoffnung auf Überwindung der Erkrankung betont.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hermelink, Kerstin: Mein wunderschöner Schutzengel 20. Januar 2005
Das ist ein gelungenes Kinderbuch für das schwierige Thema "wie sage ich meinem kleinen Kind, dass Mama Brustkrebs hat?". Die Autorin hat sehr behutsam geschrieben und gut die verschiedenen Phasen aufgezeigt, die ein kleines Kind beim Miterleben einer so bedrohlichen Krankheit durchläuft: Ratlosigkeit, komische Ahnungen, dann Angst aber auch Wut, als sie sich den Tod der Mutter durchaus als ganz passend vorstellen kann.

Die fehlenden Marzipantiere auf dem Geburtstagskuchen sind böse Vorboten einer merkwürdig veränderten Welt - die Mutter ist ernsthaft und bedrohlich krank.
Gefallen hat mir, dass die Autorin in zwar kindgerechter aber durchaus aufgeklärter Weise mit dem schwierigen Thema umgeht. Hier wird nichts verschwiegen oder geschönt, ja, Krebs kann auch tödlich enden. Aber in diesem Buch geht es gut aus und die Familie überwindet gemeinsam die schwere Zeit.

Der "wunderschöne Schutzengel" kann Eltern in solcher Situation ein Beispiel sein, damit es nicht zu den verdrückten, halb wahren aber dann doch ganz falschen Geschichten kommt, die das Kind nur schrecklich verunsichern. DasB uch zeigt, dass die Kinder auch mit einer solchen Nachricht ganz gut umgehen können. Sie müssen nur Klarheit haben und Vertrauen - und hier ist natürlich der Vater besonders wichtig als verlässlicher Mensch, der da wäre, wenn das Schlimmste wirklich passieren würde.

Ich denke, das Buch nimmt Kindern in dieser Altersphase (rund um die Grundschule) die Angst vor dem schlimmen Wort Krebs und vor der Bedrohung, die damit verbunden ist. Deshalb wünsche ich mir dass ganz viele Familien in dieser Situation das Buch lesen.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krebs macht Kindern Angst 29. Januar 2005
Der "wunderschöne Schutzengel" ist ein Buch für kleine Kinder, die mit der Krebserkrankung eines Menschen in nächster Nähe konfrontiert werden. Das Buch ist in behutsamer Weise geschrieben und zeigt die verschiedenen Phasen auf, die ein kleines Kind beim Miterleben einer so bedrohlichen Krankheit durchläuft. Ratlosigkeit, komische Ahnungen, dann Angst, aber auch Unverständnis und Zorn, als sich die wütende Nelly den Tod der Mutter durchaus als ganz passend vorstellen kann.
Das Tabu-Thema Krebs wird kindgerecht und in aufgeklärter Weise behandelt. Das kleine Mädchen wird nicht in schreckliche Angst versetzt, aber auch nicht mit beschönigenden Verharmlosungen abgespeist. An Brustkrebs kann man auch sterben.
Kerstin Hermelink gibt ein gutes Beispiel wie Eltern ruhig und liebevoll ihr Kind einweihen können. Sie zeigt, dass die Kinder auch mit einer bedrohlichen Nachricht gut umgehen können. Sie müssen nur Klarheit haben und Vertrauen - und hier ist der Vater besonders wichtig. Da Krebskranke vor einem Rückfall nicht gefeit ist, spielt in diesem Buch der Vater eine wichtige Rolle als verlässlicher Mensch, der da wäre, wenn das Schlimmste wirklich passieren würde.
Sehr zu empfehlen, nicht nur für betroffene Kinder, sondern auch für Kinder mit gesunden Müttern.
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