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Mein liebster Feind - Klaus Kinski

Werner Herzog    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 25,29 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Mein liebster Feind - Klaus Kinski + Fitzcarraldo (Einzel-DVD) + Aguirre, der Zorn Gottes
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 28. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006BMJW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.389 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Der liebste Feind von Filmemacher Werner Herzog war Klaus Kinski, der Muse und Freund sein konnte, durch seine Manie aber auch Feind. Zusammen mit dem exzentrischen Schauspieler, der als markante Figur in Edgar-Wallace-Krimis auffiel und später François-Villon-Gedichten ("Ich bin so wild auf deinen Erdbeermund") seine eindringliche Stimme lieh, realisierte Herzog seine bekanntesten Filme: Aguirre, der Zorn Gottes (1972), Nosferatu - Phantom der Nacht (1978) und Fitzcarraldo (1981).

Mit ihm hatte er seine schlimmsten Auseinandersetzungen, die sich vom lauthalsen Anbrüllen zu gegenseitigen Morddrohungen steigern konnten. Sie küssten und sie schlugen sich und das dokumentiert in den spannendsten und eindringlichsten Passagen des Dokumentarfilms die Kamera von Thomas Mauch, der sie auch außerhalb der Klappe bei Aguirre und Fitzcarraldo hat mitlaufen lassen. Das belegen auch die Erzählungen von Herzog selbst, der mit seinem Team zu den Locations seiner Spielfilmdrehs und wegen der abenteuerlichen Bedingungen häufig auf Survivaltours zurückgekehrt ist.

Werner Herzog, einer der im Ausland am meisten geschätzten deutschen Filmemacher, lässt auch Kinskis Kolleginnen Eva Mattes, Marie in Woyzeck (1979), und Claudia Cardinale (Fitzcarraldo) zu Wort kommen und schildert die warmen, freundschaftlichen Momente zwischen ihm und seinem ehemaligen Nachbarn aus der Kindheit in Schwabing. Nicht nur ein außergewöhnliches Künstlerporträt, beweist der Film, der auf internationalen Festivals vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, dass eine Doku über das Filmedrehen mindestens genauso viel Spannung, Spaß, Drama und Exzess bieten kann wie ein Fictionfilm. --Heike Angermaier

Produktbeschreibungen

Capelight Pictures Mein Liebster Feind, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 06.12.04

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich würde mich weder als ausgeprochenen Kinski- noch als reinen Herzog-Fan bezeichnen - Ein Kinski-Herzog-Fan bin auf jeden Fall. Das liegt daran, dass Kinski zwar ein hervorragender Schauspieler war, aber die Zahl seiner wirklich guten und anspruchsvollen Rollen sehr überschaubar bleibt, da er in unzähligen Trash-Produktionen mitgewirkt hat. Herzog ist unbestritten einer der besten deutschen Regisseure. Seine wichtigsten Werke hat er meiner Meinung nach gemeinsam mit Kinski gemacht. Das soll aber nicht heissen, dass z.B. "Herz aus Glas" unbedingt schlechter ist. Es ist nur so, dass die gemeinsamen Filme der beiden 'Feinde' eine ganz eigene und herausragende Qualität besitzen
'Mein liebster Feind' ist keine Dokumentation, die die Lebensgeschichte eines Schauspielers erzählt. Der Film ist wohl eher als eine späte Aufbereitung der Hassliebe zweier schwieriger Menschen zu verstehen. Dem Zuschauer wird nach den ersten zehn Minuten sehr schnell klar, dass sich die ganze Sache nicht ausschließlich um Klaus Kinski dreht. Herzog versteht es meisterhaft, auch sich selbst zu inszenieren, wobei er geschickt auf Understatement setzt. Seine ruhige, fast dozierende Art zu erzählen steht im krassen Gegensatz zu den zahlreichen Filmausschnitten, in denen sein 'liebster Feind' voller Energie und Leidenschaft schauspielert, schreit, kreischt, pöbelt und sich gehen lässt. Diese geschickte Art der Darstellung unterstreicht das Bild der zwei entgegengesetzten Pole, das sowohl Regisseur als auch Schauspieler zu Lebzeiten Kinskis in einem fast exhibitionistischen Eifer der Öffentlichkeit geliefert haben.
Bei allem Respekt kaufe ich Herzog den gefassten, nachsichtigen und lieben Typen nicht ganz ab, den er selbst in 'Mein liebster Feind' darstellt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kinski - herzog - collage 10. Januar 2007
Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Werner Herzog montiert in seinem Dokumentarfilm über seine Zusammenarbeit mit Klaus Kinski Bilder, Filmausschnitte und Zeitzeugenberichte als großartige, kurzweilige Collage aneinander. Mit ruhiger Stimmer kommentiert es es; so wie man das von all seinen anderen Dokumentarfilmen kennt. Am Anfang steht Kinskis katastrophaler Auftritt als "Jesus Christus Erlöser" in der Berliner Deutschlandhalle 1971, der zwar jetzt nichts mit Werner Herzog zu tun hatte, aber dannach kam Kinski direkt zum Dreh von Aguirre. In den wenigen Ausschnitten als "Jesus Christus Erlöser" nimmt man das ganze Spektrum Kinski war. Herzog läßt im gesamten Film die Bilder dominieren; der einzige Weg Kinski vorzustellen. Beschreiben kann man ihn ohnehin nicht. Nach 90 Minuten ist man enttäuscht, dass der Dokumentarfilm schon aus ist.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzog über Kinski - fesselnd! 11. September 2002
Format:DVD
Vor gut einem Jahr habe ich durch Zufall diese Doku im TV gesehen und war sofort begeistert. Damals war mir Kinski noch kein Begriff - trotzdem war ich gefesselt von den anfangs Ausschnitten aus der legendären "Jesus Christus der Erlöser" Tour. Herzog lässt seine Begegnungen mit Kinski Revue passieren - von den ersten Erfahrungen aus seiner Kindheit (als Mitbewohner) bis zum letzen Film "Cobra Verde". Herzog zeigt neben dem tobenden Kinski (wie ihn alle kennen) auch die sanften Seiten an diesem faszinierenden Menschen.
Auch wenn Herzog nicht gerade ein "Charismat" ist fesseln seine Berichte. Gedreht teilweise an den Original Schauplätzen ihrer gemeinsamen Filme ist "Mein liebster Feind" auch optisch ein Genuß (Peru!!). Neben Filmausschnitten gibt es auch zahlreiche Szenen von den Dreharbeiten (aus den vergangenen Filmen) - schade, daß nicht mehr von diesem Material als Bonus dabei ist.
Fazit: Interessant nicht nur für Kinski Fans - für letzere ist dieser Film natürlich absolute Pflicht!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Dokumentation aller Zeiten 14. März 2007
Von Frank F.
Format:DVD
Die vielleicht beste Dokumentation schildert die filmtechnische und (un)menschliche Beziehung Kinski - Herzog.

Es werden einige Ausschnitte aus den Filmen "Aguirre, der Zorn Gottes" (1972), "Nosferatu" (1978), "Woyzeck" (1978), "Fitzcarraldo" (1981) und "Cobra Verde" (1987) gezeigt um das Bild abzurunden.

Herzog erzählt wie oben angedeutet von seiner Zusammenarbeit mit Klaus Kinski, des weiteren kommen auch Eva Mattes und Claudia Cardinale zu Wort die beide eine andere Seite an Kinski erkannt haben und von dieser angetan waren.

Während der Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo", welche hier schwerpunktmäßig nahegelegt werden, bat einer der Eingeborenen an den tobsüchtigen Klaus Kinski zu töten - Herzog lehnte allerdings ab. Später sprach Herzog allerdings selber eine Morddrohung gegen Kinski aus um diesen an dem Abbruch der Dreharbeiten zu hindern. Kinski schrie sofort nach der Polizei - mitten im Urwald - aber er blieb und arbeitete fortan diszipliniert weiter.

Die Doku schildert das Leben und die Beziehung zweier geisteskranker Perfektionisten oder besser gesagt zweier Genies.

Für Freude des anspruchsvollen Kinos ein unverzichtbares Zeitdokument.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treffen zweier Kraftpole 26. Juni 2008
Format:DVD
Fünf Filme drehten Regisseur Werner Herzog und das manische Schauspielergenie Klaus Kinski zusammen - jedesmal unter schwierigsten zwischenmenschlichen Bedingungen, die dennoch beide Akteure zu Höchstleistungen beflügelten. Über diese künstlerisch wohl fruchtbarste Zeit im Schaffen Herzogs handelt "Mein liebster Feind".

Die Dokumentation fesselt den Zuschauer von der ersten Sekunde an. Zu sehen sind Momente aus der legendären "Jesus Christus, Erlöser"- Veranstaltung in der Berliner Deutschlandhalle vom 20. November 1971. Kinski, bis zur Weißglut gereizt von diskutierwütigen Störern, schreit, brüllt, tobt, pöbelt und verläßt schlußendlich wutschnaubend die Bühne. In den akustischen Tumult wird ganz sacht das Bild eines Münchener Wohnhauses eingeblendet, in dem die gemeinsame Geschichte von Kinski und Werner Herzog beginnt - meisterhaft!

Der Regisseur bereist in chronologischer Reihenfolge einige Drehorte von "Aguirre, der Zorn Gottes" (1972), "Nosferatu - Phantom der Nacht" (1979), "Woyzeck" (1979), "Fitzcarraldo" (1982) und "Cobra Verde" (1987), spricht mit Beteiligten der Dreharbeiten wie den Schauspielerinnen Eva Mattes und Claudia Cardinale, dem Schweizer Set-Fotografen Beat Presser oder peruanischen Komparsen. Dies wird immer wieder begleitet von Filmausschnitten, von denen mich die Szenen aus "Woyzeck" am meisten beeindruckt haben. Ganz große Schauspielkunst!

Interessant sind aber vor allem die während der Dreharbeiten entstandenen Aufnahmen der Filmarbeit. So tobt ein völlig entfesselter Kinski am Set von "Fitzcarraldo" vor betreten dreinblickenden Indios herum und beschimpft auf unflätigste Art und Weise den Aufnahmeleiter Walter Saxer.
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5.0 von 5 Sternen Kinksi geht nicht ohne Herzog
Der Dokumentarfilm Werner Herzogs beschreibt sein Verhältnis zu dem cholerischem und fantastischen Schauspieler Klaus Kinski. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Roger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehenswert!
Eine wunderbare Dokumentation über die Zusammenarbeit von Klaus Kinski und Werner Herzog. Kinski war ein hervorragender Schauspieler aber ebenso einer der exzentrischsten... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von yusss veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles i.O.
alles zu vollster Befriedigung, keine Beanstandungen, so wie man es erwartet.
Zu wenig Worte?
Dann noch einmal:
alles zu vollster Befriedigung, keine Beanstandungen,... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Fritz Brenzel veröffentlicht
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Vor 20 Monaten von Christoph Brüser (Kunst und Satire) veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig
Wer hier eine detallierte Doku über Kinski erwartet, wird etwas enttäuscht sein. "Mein liebster Feind" ist ein sehr persönlicher Film aus der Sicht Werner Herzogs,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2012 von P. Rueck
3.0 von 5 Sternen keine stringente Dokumentation
ich muss gestehen, dass mir die Bewertung dieser Dokumentation schwer fällt. Einerseits die sehr interessanten Aufnahmen (Wutausbrüche etc), andererseits die viel zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2012 von Nabil Ismail
5.0 von 5 Sternen Gute Darstellung einer schwierigen, menschlichen Beziehung!
Auch nach diesem Film habe ich den Eindruck, dass WErner Herzogs Stärken eigentlich im Bereich Dokumentation liegen (die Spielfilme haben mich nie überzeugt!). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2011 von Ingmar
4.0 von 5 Sternen Borderline?!
Ich vermute bei K.K. eine Borderline-Persönlichkeitsstruktur. Gerade diese Dokumentation (mit ihren vielfältigen Szenen) zeigt, wie er mit unglaublicher Selbstdisziplin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2010 von Wolfgang V. Lüttichau
5.0 von 5 Sternen Eine nicht ganz selbstlose Denkmalsetzung.
Die Kinski-Filme sind der Kern des Schaffens von Werner Herzog, die besten unter den unzähligen Filmen Kinskis sind jene, wo Herzog Regie führte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2009 von Gregson
4.0 von 5 Sternen Sehr interessant aber etwas einseitig...
...und wie soll es auch schon anders sein, wenn einer der beiden Beteiligten seit fast zwanzig Jahren nicht mehr am Leben ist? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2009 von Ralf K Berlin
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