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Mein liebster Feind - Klaus Kinski
 
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Mein liebster Feind - Klaus Kinski

Werner Herzog    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 28. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006BMJW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.701 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der liebste Feind von Filmemacher Werner Herzog war Klaus Kinski, der Muse und Freund sein konnte, durch seine Manie aber auch Feind. Zusammen mit dem exzentrischen Schauspieler, der als markante Figur in Edgar-Wallace-Krimis auffiel und später François-Villon-Gedichten ("Ich bin so wild auf deinen Erdbeermund") seine eindringliche Stimme lieh, realisierte Herzog seine bekanntesten Filme: Aguirre, der Zorn Gottes (1972), Nosferatu - Phantom der Nacht (1978) und Fitzcarraldo (1981).

Mit ihm hatte er seine schlimmsten Auseinandersetzungen, die sich vom lauthalsen Anbrüllen zu gegenseitigen Morddrohungen steigern konnten. Sie küssten und sie schlugen sich und das dokumentiert in den spannendsten und eindringlichsten Passagen des Dokumentarfilms die Kamera von Thomas Mauch, der sie auch außerhalb der Klappe bei Aguirre und Fitzcarraldo hat mitlaufen lassen. Das belegen auch die Erzählungen von Herzog selbst, der mit seinem Team zu den Locations seiner Spielfilmdrehs und wegen der abenteuerlichen Bedingungen häufig auf Survivaltours zurückgekehrt ist.

Werner Herzog, einer der im Ausland am meisten geschätzten deutschen Filmemacher, lässt auch Kinskis Kolleginnen Eva Mattes, Marie in Woyzeck (1979), und Claudia Cardinale (Fitzcarraldo) zu Wort kommen und schildert die warmen, freundschaftlichen Momente zwischen ihm und seinem ehemaligen Nachbarn aus der Kindheit in Schwabing. Nicht nur ein außergewöhnliches Künstlerporträt, beweist der Film, der auf internationalen Festivals vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, dass eine Doku über das Filmedrehen mindestens genauso viel Spannung, Spaß, Drama und Exzess bieten kann wie ein Fictionfilm. --Heike Angermaier

Produktbeschreibungen

Capelight Pictures Mein Liebster Feind, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 06.12.04

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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich würde mich weder als ausgeprochenen Kinski- noch als reinen Herzog-Fan bezeichnen - Ein Kinski-Herzog-Fan bin auf jeden Fall. Das liegt daran, dass Kinski zwar ein hervorragender Schauspieler war, aber die Zahl seiner wirklich guten und anspruchsvollen Rollen sehr überschaubar bleibt, da er in unzähligen Trash-Produktionen mitgewirkt hat. Herzog ist unbestritten einer der besten deutschen Regisseure. Seine wichtigsten Werke hat er meiner Meinung nach gemeinsam mit Kinski gemacht. Das soll aber nicht heissen, dass z.B. "Herz aus Glas" unbedingt schlechter ist. Es ist nur so, dass die gemeinsamen Filme der beiden 'Feinde' eine ganz eigene und herausragende Qualität besitzen

'Mein liebster Feind' ist keine Dokumentation, die die Lebensgeschichte eines Schauspielers erzählt. Der Film ist wohl eher als eine späte Aufbereitung der Hassliebe zweier schwieriger Menschen zu verstehen. Dem Zuschauer wird nach den ersten zehn Minuten sehr schnell klar, dass sich die ganze Sache nicht ausschließlich um Klaus Kinski dreht. Herzog versteht es meisterhaft, auch sich selbst zu inszenieren, wobei er geschickt auf Understatement setzt. Seine ruhige, fast dozierende Art zu erzählen steht im krassen Gegensatz zu den zahlreichen Filmausschnitten, in denen sein 'liebster Feind' voller Energie und Leidenschaft schauspielert, schreit, kreischt, pöbelt und sich gehen lässt. Diese geschickte Art der Darstellung unterstreicht das Bild der zwei entgegengesetzten Pole, das sowohl Regisseur als auch Schauspieler zu Lebzeiten Kinskis in einem fast exhibitionistischen Eifer der Öffentlichkeit geliefert haben.

Bei allem Respekt kaufe ich Herzog den gefassten, nachsichtigen und lieben Typen nicht ganz ab, den er selbst in 'Mein liebster Feind' darstellt. Das hat zwei Gründe: Einerseits macht er in den Interviews häufig den Eindruck, dass er sich am liebsten selbst reden hört, andererseits könnte man ihm durchaus vorwerfen, dass er den toten Kinski für seinen Film ausbeutet. Immerhin sind es wohl gerade die gezeigten Ausbrüche Kinskis, die den Film für einige Zuschauer erst interessant machen dürften. Ich will hier Herzog allerdings nicht diskreditieren; jeder Zuschauer möge sich sein eigenes Bild von ihm machen. Man muss ihm auch positiv anrechnen, dass er in dieser Dokumentation sehr um Ausgleich bemüht ist. Allem voran Claudia Cardinale und Eva Mattes verstehen es in ihren Erinnerungen, den sensiblen und liebenswerten Klaus Kinski hervorzuheben. Die sehr schöne Schlußeinstellung, die Kinski entspannt und lächelnd mit einem Schmetterling zeigt, gewährt dem Zuschauer einen kurzen und intimen Blick auf einen Menschen, der viel mehr war als nur ein unkontrollierbarer Egomane.

Letzendlich ist 'Mein liebster Feind' eine hochinteressante Dokumentation über zwei Menschen, die durch ihre Leidenschaft zum Film fast untrennbar miteinander verbunden waren, doch auf der anderen Seite wie Feuer und Wasser zueinander standen.

Wer sich übrigens für weitere Einblicke in die Beziehung zwischen Kinski und Herzog interessiert, sollte unbedingt Kinskis Autobiographie "Ich brauche Liebe" (früherer Titel der ungekürzten Ausgabe: "Erdbeermund") lesen. Zwei Warnungen vorneweg: Dieses Buch ist eine undurchschaubare Verschmelzung von Fiktion und Wahrheit und das Wort Autobiographie gehört in dicke Anführungsstriche. Der andere Punkt ist, dass die gemachten Pornographievorwürfe nicht unerwähnt bleiben sollten. Empfindsame Leser sollten diesen Titel lieber meiden. Letztendlich trägt Kinski sein Innerstes, wie auch in 'Paganini', schonungslos nach außen.

Kurz noch zur DVD: Die Bild- und Tonqualität ist absolut in Ordnung. Bonusmaterial ist bis auf ein paar Trailer und Infotexte kein weiteres vorhanden. Die DVD ist auf jeden Fall ein wertvolles Sammlerstück für Kinski- und/oder Herzog-Fans. Auch Zuschauern, die sich allgemein für das Filmemachen oder deutsches Kino interessieren, sei die Scheibe wärmstens ans Herz gelegt.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
kinski - herzog - collage 10. Januar 2007
Von J. Fromholzer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Werner Herzog montiert in seinem Dokumentarfilm über seine Zusammenarbeit mit Klaus Kinski Bilder, Filmausschnitte und Zeitzeugenberichte als großartige, kurzweilige Collage aneinander. Mit ruhiger Stimmer kommentiert es es; so wie man das von all seinen anderen Dokumentarfilmen kennt. Am Anfang steht Kinskis katastrophaler Auftritt als "Jesus Christus Erlöser" in der Berliner Deutschlandhalle 1971, der zwar jetzt nichts mit Werner Herzog zu tun hatte, aber dannach kam Kinski direkt zum Dreh von Aguirre. In den wenigen Ausschnitten als "Jesus Christus Erlöser" nimmt man das ganze Spektrum Kinski war. Herzog läßt im gesamten Film die Bilder dominieren; der einzige Weg Kinski vorzustellen. Beschreiben kann man ihn ohnehin nicht. Nach 90 Minuten ist man enttäuscht, dass der Dokumentarfilm schon aus ist.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herzog über Kinski - fesselnd! 11. September 2002
Format:DVD
Vor gut einem Jahr habe ich durch Zufall diese Doku im TV gesehen und war sofort begeistert. Damals war mir Kinski noch kein Begriff - trotzdem war ich gefesselt von den anfangs Ausschnitten aus der legendären "Jesus Christus der Erlöser" Tour. Herzog lässt seine Begegnungen mit Kinski Revue passieren - von den ersten Erfahrungen aus seiner Kindheit (als Mitbewohner) bis zum letzen Film "Cobra Verde". Herzog zeigt neben dem tobenden Kinski (wie ihn alle kennen) auch die sanften Seiten an diesem faszinierenden Menschen.
Auch wenn Herzog nicht gerade ein "Charismat" ist fesseln seine Berichte. Gedreht teilweise an den Original Schauplätzen ihrer gemeinsamen Filme ist "Mein liebster Feind" auch optisch ein Genuß (Peru!!). Neben Filmausschnitten gibt es auch zahlreiche Szenen von den Dreharbeiten (aus den vergangenen Filmen) - schade, daß nicht mehr von diesem Material als Bonus dabei ist.

Fazit: Interessant nicht nur für Kinski Fans - für letzere ist dieser Film natürlich absolute Pflicht!

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keine stringente Dokumentation
ich muss gestehen, dass mir die Bewertung dieser Dokumentation schwer fällt. Einerseits die sehr interessanten Aufnahmen (Wutausbrüche etc), andererseits die viel zu... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Nabil Ismail veröffentlicht
Gute Darstellung einer schwierigen, menschlichen Beziehung!
Auch nach diesem Film habe ich den Eindruck, dass WErner Herzogs Stärken eigentlich im Bereich Dokumentation liegen (die Spielfilme haben mich nie überzeugt!). Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Ingmar veröffentlicht
Die einmalige Genialität dieses Duos wird spürbar!
Die Dokumentation "Klaus Kinski - Mein liebster Feind" von Werner Herzog versucht die Persönlichkeit des Schauspielers Klaus Kinski, sein Wirken in den Filmen Werner Herzogs... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Stefan Erlemann
Borderline?!
Ich vermute bei K.K. eine Borderline-Persönlichkeitsstruktur. Gerade diese Dokumentation (mit ihren vielfältigen Szenen) zeigt, wie er mit unglaublicher Selbstdisziplin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2010 von Wolfgang V. Lüttichau
Eine nicht ganz selbstlose Denkmalsetzung.
Die Kinski-Filme sind der Kern des Schaffens von Werner Herzog, die besten unter den unzähligen Filmen Kinskis sind jene, wo Herzog Regie führte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2009 von greg olmus
Sehr interessant aber etwas einseitig...
...und wie soll es auch schon anders sein, wenn einer der beiden Beteiligten seit fast zwanzig Jahren nicht mehr am Leben ist? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2009 von Ralf K Berlin
Dieser Mann polarisiert
Kinski.. war mir vorher nie ein richtiger Begriff.. dann entdeckte ich einen Clip auf "youtube" .. den Ausraster beim FITZCARRALDO Dreh.. daraufhin wurde er interessant.. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2008 von unknown
Treffen zweier Kraftpole
Fünf Filme drehten Regisseur Werner Herzog und das manische Schauspielergenie Klaus Kinski zusammen - jedesmal unter schwierigsten zwischenmenschlichen Bedingungen, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2008 von Muggenhorst
I am Klaus Kinski!
Habe mir den Film im Anschluss an mein Deutsch Referat über die Beziehung von Kinski und Herzog in Zusammenhang mit Fitzcarraldo gesehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2007 von M. Lais
Die beste Dokumentation aller Zeiten
Die vielleicht beste Dokumentation schildert die filmtechnische und (un)menschliche Beziehung Kinski - Herzog. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2007 von Frank F.
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