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Mein liebes Fräulein Mozart
 
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Mein liebes Fräulein Mozart [Broschiert]

Rita Charbonnier , Michael von Killisch-Horn , Michael von Killisch- Horn
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Blanvalet (6. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442364809
  • ISBN-13: 978-3442364800
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 822.796 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Rita Charbonnier
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Leben der Schwester im Schatten Mozarts - erstmals in einem opulenten historischen Roman. Farbenprächtig, ergreifend und faszinierend!

Als kleines Mädchen begeistert sie mit ihrem Klavierspiel das Publikum an den europäischen Fürstenhöfen - doch dann wird ihr Bruder geboren. Und das hochtalentierte Nannerl muss dem berühmtesten klassischen Komponisten aller Zeiten, Wolfgang Amadeus Mozart, die musikalische Karriere überlassen ... Dies ist der erste Roman über Leben, Lieben und Musik der Pianistin Nannerl Mozart, ein bewegendes Frauenschicksal und ein farbenprächtiges Sittenbild des 18. Jahrhunderts!

Über den Autor

Rita Charbonnier studierte Klavier und Gesang und trat in zahlreichen Opernproduktionen auf, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie hat sich als Musikrezensentin und preisgekrönte Drehbuchautorin einen Namen gemacht. "Liebes Fräulein Mozart" ist ihr erster Roman.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ein traurig-schöner Roman über die oft verkannte, hoch talentierte Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart. Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, von ihrer Familie liebevoll Nannerl genannt, war in ihrer Jugend eine ausgezeichnete Pianistin und versuchte sich auch am Komponieren. Die Geschichte beginnt mit Briefen die sich Nannerl und ihr Verehrer Armand D´Ippold schreiben. Zwischen ihnen keimt eine zarte Liebe und Nannerl erzählt Armand ihre Lebensgeschichte bis ins Jahr 1777. Wie sie aufgewachsen ist mit Wolfgang, ihre Spiele im Königreich Dahinter, die Musik die sie so sehr liebt und die ungerechte Behandlung durch den Vater Leopold, der sie nicht wie den Bruder fördert. Es ist schrecklich, wenn der Vater Nannerl verbietet Geige zu spielen, weil sich das für ein Mädchen nicht schickt und auch komponieren darf sie nicht, tut es aber trotzdem heimlich. Auf die Reise nach Italien darf Nannerl nicht mit, weil sie in Salzburg bleiben soll um mit ihrem Klavierunterricht,den Aufenthalt ihres Vater und Bruder zu finanzieren. Sie wird trotzig und sehr schwierig, weigert sich zu nächst zu unterrichten und verbrennt all ihre Kompositionen. Sie schwört sich nie wieder zu spielen oder zu komponieren und wir einzelgängerisch. Durch Zufall lernt sie Victoria D´Ippold kennen der sie schon bald gegen den Willen ihres Vater unterrichtet, weil Victoria sehr talentiert ist. Durch die Freundschaft mit diesem Mädchen blüht Nannerl langsam wieder auf, nicht zu Letzt weil sie sich zu deren Vater Armand hingezogen fühlt. Eine zarte Liebe beginnt. Die Beiden wollen heiraten, doch dann zerstört ausgerechnet der geliebte Bruder Wolfgang das Glück der Schwester. Victoria wird von Wolfgang schwanger und dieser weigert sich zu heiraten, geht lieber nach Wien und macht Karriere. Armand wendet sich daraufhin von Nannerl ab und löst die Verlobung. Dies führt zum endgültigen Bruch mit dem Bruder. Wieder an einem Tiefpunkt ihres Lebens angekommen trifft Nannerl ihren alten Verehrer Johann Baptist von Sonnenburg wieder, der vorsichtig um sie zu werben beginnt. Durch die Heirat mit ihm löst sie sich endgültig von ihrem Vater und ist zu frieden als Ehefrau und Mutter, bis zum Tod von Wolfgang. Nannerl begreift endlich das sie sich selbst schuldig ist etwas für die Musik zu tun und kauft der Witwe Mozart alle Kompositionen ab, um sie zu veröffentlichen und auf Echtheit zu überprüfen. Erst jetzt findet Maria Anna Walbruder Ignatia ihren Frieden und kann dem toten Vater und Bruder vergeben.
Es ist ein schönes, oft sehr trauriges Buch, weil man mit Nannerl mit leidet, wenn ihr Vater ihr verbietet Geige zu spielen oder wenn sie sich von Armand trennt. Doch es ist auch ein Buch voll Hoffnung und Musik. Der Roman ist fiktiv, aber Nannerl hat es wirklich gegeben, sie war hoch talentiert und musste hinter ihrem Bruder zurück stecken. Die Liebe zu D´Ippold ist beliegt, doch ist sie später auf Drängen ihres Vaters die Vernunftehe mit dem Baron von Sonneburg eingegangen. Nicht nur für Mozart-fans ein Genuss!!!
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Was für ein Schund! 20. Februar 2012
Format:Broschiert
Als ich das Buch entdeckte, freute ich mich darauf, mehr über die Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart zu erfahren, von der ich bis dahin nur wusste, dass sie ebenfalls ein Wunderkind war.
Der Anfang des Romans ist interessant. Ein fiktiver Briefwechsel zwischen Nannerl und Armand, unterbrochen von Rückblicken auf Nannerls Kindheit. Teilweise etwas dick aufgetragen, wenn z.B. die Mutter während eines Konzerts Wehen bekommt und wie ein Bauer flucht. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte unglaubwürdig: Armand löst die Verlobung, nachdem seine Tochter (die es übrigens in Wirklichkeit nicht gegeben hat) von Wolfgang geschwängert wird, und Nannerl verwahrlost. Als Krönung kümmert sich Baptist von Sonnenburg liebevoll um sie, was dann in einer Sexszene im Pferdestall gipfelt.
Spätestens dort hat es mir gereicht. Es ist ja schon viel Unwahres über Nannerl berichtet worden, aber wenn sie wüsste, was in diesem Buch für ein Müll über sie verbreitet wird, würde sie im Grab rotieren. Nur so viel zur wahren Geschichte: Nannerl hat sich zeitlebens in ihr Schicksal gefügt. Ihr Vater hat die Ehe mit Franz Armand d'Ippold abgelehnt, aber sie sind befreundet geblieben. Die Ehe mit von Sonnenburg war nicht glücklich und sicher nicht romantisch. So war nun mal die Zeit, auch wenn es uns heute tragisch erscheint. Und ganz sicher hat sich niemand in der Öffentlichkeit so unflätig geäußert wie Mozarts Mutter oder so gehen lassen wie Nannerl in dem Roman. Daher muss ich meinen Vor-Rezensenten widersprechen: Das Buch gibt weder einen guten Einblick in die Zeit, noch ist es eine Biographie von Maria Anna Mozart.
Mein Fazit: Es handelt sich um einen rein fiktiven, schwülstigen Liebesroman, der anscheinend nur deshalb eine reale Person als Hauptfigur hat, um sich besser zu verkaufen. (Leider bin ich darauf hereingefallen.) Mit der Wahrheit hat das nichts zu tun. Jedem, der wirklich etwas über die Schwester des genialen Wolfgang erfahren möchte, empfehle ich das Buch "Nannerl Mozart" von Eva Rieger.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gut 5. Mai 2006
Format:Broschiert
ich habe gar nicht gewusst, dass mozart eine Schwester hat! Entweder liegt das an meiner mangelnden Information über Mozart, oder die <Schwester wurde so in den Schatten gedrängt. Wenn man das buch zum ersten mal in den händen hält, erscheint es einem als ein langweiliges Buch über hochwissenschaftliche Musik. Aber kaum hat man die ersten Seiten gelesen, kommt man nicht mehr davon weg. Und ein dringendes Lesebedürfnis macht das Buch zu einem gut geschriebenem Buch. Die Briefe von Aaarmand an Nannerl und andersherum sind verständlich verfasst. Sie sind in einer "Verzierten Sprache" geschrieben, dass man trotzdem noch jedes Wort versteht. Das buch ist empfehlenswert, auch für Biografiemuffel. Es wird wie eine Geschichte verfasst, nicht wie eine biografie, die es eigentlich ist.

Fazit: Man merkt, das der Autor sehr begabt ist und noch reserven offen hat, die er aber gut verwendet hat. Lesenswert!
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