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Mein heiliges Land: Auf der Suche nach meinem verlorenen Bruder [Gebundene Ausgabe]

Michael Degen
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

16. März 2007
Wenige Jahre nach dem Krieg schifft sich Michael Degen, der die Nazizeit mit seiner Mutter im Berliner Untergrund überlebte, nach Israel ein. Er will seinen Bruder finden, der 1940 noch aus Deutschland fliehen konnte. Ganz auf sich selbst gestellt, betritt der Siebzehnjährige ein Land voller blühender Zitrushaine, ein Land im Aufbruch, in das von überall her Menschen strömen – und muss all seinen Mut und seine Kraft aufbringen, um sich in dieser fremden Heimat durchzuschlagen: Er weigert sich, in der Armee zu dienen, und tritt in den Hungerstreik; er lernt Hebräisch, und nach kurzer Zeit schon steht er in Tel Aviv auf der Bühne und gibt Molière; vor allem aber setzt er alles daran, die Überlebenden seiner Familie aufzuspüren, seinen fast hundertjährigen Großonkel etwa, dessen Lebensklugheit und sprühender Witz ihn faszinieren. Schließlich stößt er auf eine Spur, die zu seinem Bruder führt ... So dramatisch sein gelebtes Leben ist, so mitreißend und persönlich vermag Michael Degen davon zu erzählen – und zeichnet dabei nicht nur ein lebendiges, bewegendes Bild der Gründungsjahre Israels, sondern auch der Nachkriegszeit in Deutschland.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin; Auflage: 1. Auflage (16. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871345598
  • ISBN-13: 978-3871345593
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 747.074 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Nach einer magenumstülpend stürmischen Passage durchs Mittelmeer wehte dem 17-Jährigen auch bei der Ankunft im Heiligen Land ein ziemlich rauer Wind entgegen. Man brauchte „Machalniks“ wie ihn, freiwillige Ausländer jüdischer Herkunft, die den noch jungen Staat Israel aufbauen und gegen die arabische Übermacht verteidigen sollten. So hatte sich der junge Michael Degen das Land, in dem Milch und Honig flossen, nicht vorgestellt. Schließlich hatte er 1949 nur gehofft, seinen älteren Bruder Adolf („was hat sich mein Vater nur dabei gedacht?“), wiederzufinden, der zehn Jahre zuvor vor den Nazis in Richtung Palästina entkommen war. Nun fand sich der aufmüpfige Jungpazifist Degen unversehens in einem rigiden Ausbildungscamp der israelischen Armee wieder.

Schon in Nicht alle waren Mörder. Eine Kindheit in Berlin, dem ersten Teil von Michael Degens Memoiren, erstaunte, mit welch erzählerischer Nonchalance der Schauspieler das Schicksal der eigenen Familie in Deutschlands düsterster Epoche in Worte goss. Auch im Nachfolger überwiegt die schiere Fabulierlust (welcher Erwachsene könnte wohl noch komplette Dialoge memorieren, die er als 17-Jähriger geführt hat?). Eine Erzählkonvention, die wohl dem Unterhaltungsdrang und „jüdischen Humor“ des großen Mimen geschuldet ist, seiner Leserschaft keine allzuschweren Altlasten aufzubürden. Man sieht –- es funktioniert!

Degen, dessen Vater im KZ Sachsenhausen ums Leben kam, während er und seine Mutter als „U-Boote“ im Berliner Untergrund abtauchten, erlebt die historische Geburtsstunde des Staates Israel zunächst in einer Arrestzelle. Fast schon slapstickartig, die Schilderung seines Hungerstreiks, um der Rekrutierung in die Armee zu entgehen. Es gab vieles zu lernen. Begriffe wie „Auffanglager“ mochte man aus dem Munde eines Jungen aus Nazideutschland nicht hören; auch war sein in Europa erlerntes Hebräisch stark renovierungsbedürftig. Die Spurensuche nach dem verlorenen Bruder sollte den Jungschauspieler über einen Bühnenauftritt in Tel Aviv bis hin zu den Wurzeln der eigenen Familie führen. Auf irritierend charmante Weise werden wir zu Zeugen der Gründung des Staates Israel -- aus etwas anderer Sicht. In seiner Subjektivität vielleicht sogar der genauere Blick. –- Ravi Unger

Pressestimmen

?Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen (Der Tagesspiegel über «Nicht alle waren Mörder»)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anna N.
Format:Gebundene Ausgabe
Wer "Nicht alle waren Mörder" Michael Degens unglaubliche Kindheitsgeschichte gelesen hat, der war gefesselt von seiner lebendigen Art zu schreiben, fasziniert von seinem feinen Humor und beeindruckt von der großen Wärme und Zuneigung, mit der er jene Menschen schildert, die ihn und seine jüdische Mutter im Berlin der Nazizeit vor den SS-Schergen und ihren Zuträgern versteckten. Das Buch endet mit Degens Reise nach Israel, wo er seinen vier Jahre älteren Bruder Adi suchen will, der als Zwölfjähriger 1940 noch nach Palästina auswandern konnte und von dem Mutter und Sohn bis zum Jahr 1949 kein Lebenszeichen hatten.

In "Mein heiliges Land" erzählt Michael Degen jetzt, wie er seinen Bruder sucht - und findet -, wie er seine in Israel lebenden Verwandten kennen lernt und wie er, durch die Liebe zur Schauspielerei getrieben, in Tel Aviv (auf Hebräisch!) Theater spielt, bis er schließlich nach zwei Jahren Aufenthalt nach Deutschland zurückkehrt.

Auch in der Fortsetzung seiner Biographie zeigt sich Michael Degen wieder einmal als grandioser Erzähler. So lebendig, als stünden sie vor einem, zeichnet er die Menschen, die er kennen und lieben lernt, voller Humor schildert er den Alltag in einem Land, in das nach Kriegsende Menschen aus aller Herren Länder strömen, um in "Erez Israel" endlich eine Heimat zu finden.

Eine hinreißende Fortsetzung seiner Bestseller-Biograhie, die von Star-Regisseur Jo Baier so einfühlsam und eindrucksvoll verfilmt wurde. Und sicher eine ebenso großartige Vorlage für eine Verfilmung...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glänzend vorgetragenes Hörbuch 16. Juli 2008
Format:Audio CD
Der 1932 in Chemnitz geborene Schauspieler Michael Degen überlebte den Nationalsozialismus mit seiner Mutter im Berliner Untergrund. Nach seiner Ausbildung am Deutschen Theater in Berlin ging er 1949 für einige Jahre nach Israel. Seine Mutter hatte ihn gebeten, dort nach seinem älteren Bruder zu suchen, der 1940 über Dänemark und Schweden aus Deutschland fliehen konnte. Da sie entgegen ursprünglicher Absichten nun doch nicht nach Israel auswandern wollte, kehrte auch der Autor nach Deutschland zurück. U.a. unter der Regie von Ingmar Bergmann, Peter Zadek und George Tabori trat er an allen großen Bühnen auf. Seine 1999 bei Econ erschienene Autobiographie "Nicht alle waren Mörder" wurde zum Bestseller.

Der Autor hat bereits als Siebzehnjähriger einiges erlebt. Auf dem Seewege von Marseille kommend betritt der Michael aus dem Jeckenland das Heilige Land. Zahlreiche Herausforderungen harren seiner. Kaum an Land erhält er ungefragt die israelische Staatsbürgerschaft und wird zum Miltärdienst einberufen. Doch er will nicht Soldat sein, er will seinen Bruder zu finden. Ganz auf sich allein gestellt muß er all seinen Mut und seine Kraft aufbringen, um sich in diesem fremden Land durchzuschlagen, das ihm bald zur zweiten Heimat wird. Bei seinen anschaulichen und packenden Schilderungen erfährt der Hörer viel über Israel, das Land im Aufbruch, in das von überall her Menschen strömen. Über die Erzählung vieler persönlicher so bewegender wie amüsanter Erlebnisse hinaus wie mit dem Großonkel, den Frauen Luba und Judith oder am Theater in Tel Aviv gelingt Degen ein lebendiges, bewegendes Bild der Gründerjahre Israels.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hält nicht ganz, was es verspricht... 4. August 2008
Format:Taschenbuch
Das Buch fängt sehr interessant an und vermittelt spannende, auch humorvolle Einblicke aus einem sehr persönlichen Blickwinkel auf den neu entstehenden Staat Israel.
Doch der Bruder ist dann sehr schnell gefunden und dann geht es irgendwie fast nur noch um die ersten Engagements des jungen Schauspielers.
Das Buch ist aber vor dem Hintergrund einer wirklich interessanten Biographie und einem erstaunlichen Erinnerungsvermögen sehr gut geschrieben.
Vielleicht eine Spur zu selbstverliebt, daher der Punktabzug.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach hinreißend 29. März 2007
Von Franz F.
Format:Gebundene Ausgabe
Atemlos und mit großer Spannung habe ich die Verfilmung von Michael Degens Kindheitserinnerungen "Nicht alle waren Mörder" gesehen. Dann habe ich mir die Buchvorlage gekauft (muss man unbedingt gelesen haben!) und war begeistert, wie humorvoll und spannend Degen schreiben kann.

Jetzt gibt es das Nachfolge-Buch, in dem Michael Degen beschreibt, wie er sich 1949 auf die Suche nach seinem vier Jahre älteren Bruder macht, den er zum letzten Mal gesehen hatte, als Adi sich 1940 mit Hilfe einer jüdischen Organisation auf den gefährlichen Weg über Dänemark, Syrien und Russland nach Palästina machte. Als der 17jährige Degen sich in Marseille einschifft, weiß er nicht, ob Adi noch lebt.

Ich selbst war noch nie in Israel, aber so, wie Degen sein "heiliges Land" beschreibt, in das 1949 Einwanderer aus allen Teilen der Welt strömen, macht er einem Lust auf eine Reise in ein wunderschönes Land und faszinierende Menschen.

Genau wie "Nicht alle waren Mörder" ist auch "Mein heiliges Land" warmherzig und humorvoll geschrieben. Eine wunderbare Fortsetzung, die das Zeug zum Bestseller hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein interessantes Leben
Man liest sich sehr schnell ein und hat manchmal das Gefühl dabei zu sein. Hab wieder mehr über Israel erfahren
Vor 7 Monaten von Klaus-Dieter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gut zur Korrektur eines falschen Israelbildes
Dieses Buch "Mein heiliges Land" sollten alle mal lesen, die auf die einseitige Berichterstattung von ARD und ZDF keine Lust mehr haben. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Michael veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mein heiliges Land
Das Buch hat mich nicht so sehr angesprochen, wie der Titel "Nicht alle waren Mörder". Obwohl es ein Bild Israels in den Jahren nach der Staatsgründung gibt.
Vor 16 Monaten von Wolfgang Gisletraud Stephan veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine wahre Lesereise
Mein heiliges Land von Michael Degen

Nach seinem autobiographischen Bericht über seine Zeit im Berliner Untergrund berichtet Michael Degen in seinem zweiten Buch „... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Tinka95 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mein heiliges Land von M. Degen
Michael Degen ist nicht nur ein grandioser Schauspieler sondern auch ein ausgezeichneter Romanautor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2011 von Karin Fresdorf
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen
Ich bin ein Fan von Michael Degen.
"Nicht alle waren Mörder" hat mir sehr gefallen, eine unglaubliche Kindheit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2011 von Gabriele von Roth
2.0 von 5 Sternen Überflüssig
Ich bin etwas erstaunt über die positiven Rezensionen dieses Buches, die ich hier gefunden habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von emily bronte
3.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mich persönlich ziemlich enttäuscht,.....
.....da es bei weitem nicht an seinen Vorgänger "Nicht alle waren Mörder" heranreicht. Zum Glück hat Herr Degen eine wunderbare humorvolle und manchmal recht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2007 von K. H.
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