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Mein großer Freund Shane

Alan Ladd , Jean Arthur , George Stevens    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Alan Ladd, Jean Arthur, Van Heflin
  • Regisseur(e): George Stevens
  • Komponist: Victor Young
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Mono), Italienisch (Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Französisch (Mono), Spanisch (Mono)
  • Untertitel: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Isländisch, Niederländisch, Italienisch, Hebräisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 5. Februar 2009
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000E6EJH
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.512 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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George Stevens schuf mit Mein großer Freund Shane ganz bewusst einen jener Filme, die einen amerikanischen Mythos kreierten und der bei nahezu jedem in die engere Auswahl gelangt, wenn es um gelungene Westernfilme geht. Als edler Ritter in hirschlederner Rüstung reitet Shane (Alan Ladd) mitten in einen Weidekrieg zwischen Farmern und Rinderzüchtern, wo er sich schnell auf die Seite der Farmer schlägt. Während er einem netten Farmer (Van Heflin) hilft, verliebt er sich platonisch in dessen Frau (Jean Arthur in dem letzten Auftritt ihrer sagenhaften Leinwandkarriere).

Die Auseinandersetzungen in dem Film sind sehr eindrucksvoll inszeniert. Die Geschichte ist zwar ein wenig einfach gestrickt, doch als Zuschauer lässt man sich schnell darauf ein, und was den meisten bei diesem Film im Gedächtnis bleibt ist die Freundschaft zwischen dem stoischen Shane und dem jungen Farmerssohn. Der Junge wird von Brandon De Wilde gespielt, der eine der eindrucksvollsten schauspielerischen Leistungen eines Kinderdarstellers der Filmgeschichte zeigt -– die Szene, in der er sich von Shane verabschiedet, rührt garantiert selbst den hartherzigsten Zuschauer zu Tränen.

A propos versteinerte Herzen: Jack Palance liefert als böser Revolverheld, der ausgesandt wurde, um ein für alle Mal aufzuräumen, eine herausragende Vorstellung -– er hat zwar weniger Text als Falten in seinem sensationell zerfurchten Gesicht, aber er wirkt trotzdem eindrucksvoll. Für die Kameraarbeit, die die Gegend um Jackson Hole, Wyoming, zeigt, gab es einen Oscar. --Robert Horton

Produktbeschreibungen

Diese legendäre Umsetzung des Western-Mythos schlechthin durch den gefeierten Regisseur George Stevens bekam sechs Oskar®-Nominierungen und machte "Mein großer Freund Shane" zu einem der Klassiker des amerikanischen Kinos. Die Story verschlägt Alan Ladd, einen Taugenichts und pensionierten Revolverhelden, an die Seite einer Farmerfamilie, die von einem reichen Rinderzüchter und seinem bezahlten Killer (Jack Palance) terrorisiert wird. Während des letzten entscheidenden Kampfes begreift Shane, dass er sein Leben ändern muss. Mysteriös, düster und stimmungsvoll lebt der Film von der starken Darbietung seiner großartigen Besetzung.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht nicht besser 6. September 2008
Von Falke
Format:DVD
George Stevens' "Shane" (1953) gehört wohl neben John Fords "The Searchers" zu den besten Western der Filmgeschichte. Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe von Farmern, die sich im Süden der USA ein neues Zuhause aufbauen wollen. Ihre Bedürfnisse sind gering und sie erhoffen sich, dass aus der Siedlung einmal eine Stadt wird - mit einer Schule und einer Kirche.
Dem Rinderzüchter Ryker sind die Farmer ein Dorn im Auge, weil er sein Vieh durch ihre Gebiete zum Wasser treiben muss. Er und seine Leute schikanieren sie, wo es geht, um sie fortzujagen.

Der Film beginnt mit einem Mann (Alan Ladd), der einen Berg herunterreitet. Er scheint aus dem Nichts zu kommen. Er trägt weiße Buckskins und einen mit Perlen verarbeiteten Revolver. Er trifft auf Joe Starret (Van Heflin), den Sprecher der Farmer, der ihn für einen von Rykers Männern hält. Es entspinnt sich ein Disput, jedoch merkt Starett bald, dass der Fremde, der sich Shane nennt, nichts im Schilde führt. Starret fragt ihn, ob er bleiben und für ihn arbeiten wolle. Shane willigt ein und tauscht seine Buckskins am nächsten Tag gegen Farmerkleidung ein.
Es entsteht eine eigentümliche Familie. Staretts Frau Marion (Jean Arthur) scheint eine Faszination für Shane zu empfinden, obwohl sie es missbilligt, dass er dem Sohn Joey das Schießen beibringt. Eine noch tiefere Zuneigung scheint Joey selber zu empfinden (in Jack Schaefers Roman ist die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt). Für ihn wird Shane zu einer Heldenfigur unendlichen Ausmaßes, so dass er gar nicht mehr sagen kann, wen er mehr liebt, seinen Vater oder Shane.
In dem Konstrukt von Gefühlsregungen erscheint die Beziehung Starett/Shane zunächst ziemlich unklar. Erst gegen Ende wird es deutlich, als Starett zum Duell mit Ryker und dem angeheuerten Killer Wilson (Jack Palance) aufbrechen will, und er zu Marion sagt: "Auch wenn ich sterbe, wird jemand für dich und Joey sorgen".

George Stevens "Shane" als Klassiker zu bezeichnen, ist vielleicht sogar untertrieben. Es ist im Prinzip "der Western". Die erforderten Prügeleien und Schießereien sind sorgsam choreographiert, gerade die Prügelei zwischen Starett und Shane ist besonders eindrucksvoll, da sie durch einen Stall von Rindern fotografiert ist, die aufgrund des Lärms durchdrehen und versuchen über den Zaun zu springen. Der finale Shoot-out zwischen Shane und Wilson/Ryker ist häufig kopiert worden, etwa in Don Siegels "The Shootist" (mit John Wayne), aber nie mehr in der Motivation und Präzision erreicht worden.
Die in Technicolor geschossenen Bilder, in denen sich im Hintergrund die Berge wie Riesen auftürmen, haben etwas biblisches an sich, das durch die gewaltlose Haltung der Farmer und ihr Gottvertrauen noch verstärkt wird. Ein Film wie in Öl gemalt.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Recht ein Klassiker! 9. Dezember 2007
Von Ivan TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Was mich immer leicht abgeschreckt von "Mein grosser Freund Shane" war das FSK 6 und die Befürchtung, dass es sich eher um eine langweilige Angelegenheit handelt. Dem ist nicht so. Shane hat mich voll und ganz überzeugt. Für FSK 6 gibt es meiner Meinung nach zuviel Gewalt (und Blut) in Shane. Musikuntermalung als auch tolle Bilder unterstreichen diesen Film. Einer der wenigen Western Anfang der 50er Jahre in dem versucht wird Schüsse auch echt wirken zu lassen. In einer Nebenrolle taucht auch Westen Parade Bösewicht Jack Palance auf. Mit seinem Erscheinen schlägt er Film auch von einem eher idyllischen Ton zu plötzlicher Dramtik um.
Der Kampf Rancher gegen Farmer wurde nacher (und vorher) schon in vielen Filmen dargestellt. Hier hat aber der Rancher erstmals Gelegenheit seine Beweggründe zu erklären. Doch die Farmer wollen nicht klein geben und so kommt auch Revolverheld Shane zu Hilfe.
"Mein grosser Freund Shane" ist ein Edelwestern, einer der ersten. Es geht nicht nur ums blosse Töten oder Getötet werden, sondern um mehr. Für Interpretationen in die diversten Richtungen gibt es genug Spielraum.
Die Bild-Ton Qualität der DVD ist in Ordnung. Als Bonus gibts einen interessanten Audiokommentar über die Produktion des Films, als auch einen Trailer. Grossartiger Westernklassiker, den man mindestens einmal gesehen haben muss!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
"Shane" von George Stevens ist schon sehr erstaunlich. Die relativ einfache Geschichte, die sich vor einem gewaltigen Naturpanormama auf einer kleinen Farm und im nahegelegenen Westernkaff abspielt, hatte filmgeschichtlich wie genrebezogen bis Heute einen extrem nachhaltigen Einfluss und eine grosse Inspiration nach sich gezogen, vor allem bezogen auf den Prototyp des "lonesome Rider".
Clint Eastwood drehte sogar mit "Pale Rider" vor einigen Jahren eine Art düstere Variante für das heutige, mehr Brutalität erwartende Kinopublikum.
Es blieb der einzige Western des Filmemachers Stevens, der bekannt dafür war, ein ausgesprochener Perfektionist zu sein, einer der jede Szene sorgfältig plante und die Schauspieler teilweise mit endlosen Wiederholungen der Einstellungen marterte. Trotzdem konnte er für "Shane" die grosse Jean Arthur noch einmal ins Filmgeschäft zurückholen, die notorisch schüchterne Darstellerin hatte seit Wilders "A foreign Affair" keine Rolle mehr angenommen.
"Shane" ist die Geschichte dieses einsamen Reiters, der einfach aus dem Nichts auftaucht und der am Ende seiner "Mission" auf sein Pferd steigt (vermutlich tödlich getroffen) und im Sonnenuntergang verschwindet.
Tage vorher ritt der geheimnisvolle Fremde zufällig an der Farm von Jo Starret (Van Heflin) und dessen Frau (Jean Arthur) vorbei. Joey, der kleine Sohn der Beiden (Brandon de Wille, fast vergessener Kinderstar, der 1974 tödlich verunglückte) vergöttert schon nach kurzer Zeit Aufenthalt diesen von Alan Ladd gespielten "Shane", weil sein Idol mit der Pistole extrem gut umgehen kann und dem Vater in einer brenzligen Situation mit dem Feind, Grossgrundbesitzer Rufus Ryker (Emile Meyer) beisteht.
Ryker will diese vielen lästigen Kuhbauern loswerden, die sich inzwischen auf dem weiten Land niedergelassen haben.
Er schreckt auch nicht davor zurück, einen Revolverhelden (Jack Palance) zu engagieren, um die Farmer einzuschüchtern.
Der Streit eskaliert und wird lebensgefährlich...
"Shane" ist alles andere als ein dialogreicher Film, er zeichnet sich dadurch aus, dass längst nicht alles ausgesprochen wird, vor allem die Beziehungen, die die Figuren zueinander haben - er bringt den Zuschauer in die Positiion, über die Gefühle und Motive nachzudenken...dies geschieht durch Bildsprache und sehr treffende emotionale Dialoge, die andererseits voller Rätsel stecken.
So bleibt Shane schweigsam, der Zuschauer kennt aber längst sein Geheimnis, ohne dass es ausgesprochen wird. Ein gebrochener Revolverheld, der vor seiner Vergangenheit, vor den vielen toten Duellgegnern flüchtet, im Innern aber genau weiss, dass diese Flucht vor der eigenen Identität niemals gelingt...der aber gerne sesshaft und von der Familie geliebt wie sein Freund Starett wäre. Im entscheiden Moment überwältigt er Starett und tritt so für den ausgeschalteten Freund das alles entscheidende Duell mit den Gegnern an...
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5.0 von 5 Sternen Mein großer Freund Shane
Ein Klassiker. Ein Western, in dem es um Freundschaft, Mut und Liebe geht. Die Indianerszenen fehlen hier völlig - alles dreht sich um Siedler, die das Recht in die eigene... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von JessiG veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen John Ford hätte es nicht besser hingekriegt
George Stevens "Shane" erzählt eine Legende und ist es, was die Filmhistorie des Westerns angeht, längst. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Später Bronson-Fan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker
Edelwestern von George Stevens mit Alan Ladd, in seiner wohl bestens Rolle, Jean Arthur und Jack Palance als Bösewicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2010 von gerne_gut
4.0 von 5 Sternen Mein großer Freund Clint
Die Geschichte ist eigentlich ganz einfach: Ein Fremder Namens Shane (Alan Ladd) kommt in ein Tal, in dem kleine Kuhbauern von Großgrundbesitzern drangsaliert werden, hilft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von Tonio Gas
3.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall
"Shane" ist sicherlich kein schlechter Film, gleichwohl werde ich nicht recht glücklich damit. Das ist zweifellos, und vielleicht mehr als bei den meisten Filmen, eine Frage... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2008 von Snorri
5.0 von 5 Sternen BESTER WESTERN
FÜR MICH GILT DIESER WESTERN ALS DIE NUMMER 1. WARUM ? ALLEINE DIE SUPER FILM MUSIK AM ANFANG LÄSST SCHON ERAHNEN DAS ES SICH UM KEINEN BILLIG WESTERN HANDELT. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2008 von eddie
5.0 von 5 Sternen Einer der besten US-Western
Die DVD-Ausgabe von "Mein großer Freund Shane" (Originaltitel: Shane, Regie: George Stevens) ist rundum gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2007 von Norbert
5.0 von 5 Sternen Edelwestern!
Gott zum Grusse Leser!
Bei "Shane" handelt es sich tatsächlich um den besten Western, der jemals gedreht worden ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2002 von "samuel_walls"
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