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Buchnotiz zu : Die Zeit, 19.10.2000
Barbara Hahn wirbt in ihrer Besprechung in erster Linie mit Zitaten für diesen Briefwechsel. Vor allem diese lassen denn auch das `Anregende und Dramatische` der Korrespondenz zwischen der Schriftstellerin und dem aufgeklärten Fürsten von Weimar erkennen. Deutlich macht Hahn allerdings, wie sich die beiden Korrespondenten zunächst an die Spitze einer gesellschaftlichen Bewegung stellten, um sich später mit aller Kraft gegen eine Moderne zu stemmen, die nicht mehr im Dienste von `Schönheit und Idealismus` steht. Und Sehr deutlich weist Hahn darauf hin, dass es sich bei dem Band um den Nachdruck einer Ausgabe von 1932 handelt, auf die keinerlei Bezug genommen werde. Dabei ist doch deren Einleitung laut Hahn weitaus informativer als die neue von Eckart Kleßmann.
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Kurzbeschreibung
Der Briefwechsel des Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar mit der erfolgreichen Schriftstellerin Fanny Lewald spiegelt vierzig Jahre deutscher Geschichte wider: die Revolutionsjahre 1848/49, die Kämpfe um Schleswig-Holstein, den Krieg Preußens gegen die anderen deutschen Staaten und die Reichsgründung. Betrachtungen über Literatur und Kunst wechseln mit Reiseberichten ab, mit Kultur- und Sittenschilderungen, politischen und sozialen Debatten sowie heiteren Episoden aus dem Alltagsleben.Carl Alexander (1818-1901), Großherzog von Sachsen-Weimar, führte zusammen mit seiner Frau Sophie durch Förderung von Musik, Kunst und Literatur die Tradition der Weimarer Goethezeit fort.Fanny Lewald (1811-1889) schrieb erfolgreiche Unterhaltungs- und Zeitromane und kämpfte für die Frauenemanzipation. Der von ihr gegründete künstlerische und politische Salon in Berlin wurde bald zum Treffpunkt der Revolutionäre von 1848.