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Mein erstes T-Shirt. 3 CDs. [Audiobook] [Audio CD]

Jakob Hein , Dieter Schleip
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: phonomedia (März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935813074
  • ISBN-13: 978-3935813075
  • Größe und/oder Gewicht: 14,3 x 12,6 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 606.634 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jakob Hein
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der junge Mann mit der Hornbrille und dem ironischen Gesichtsausdruck hat ein Buch geschrieben, das so erstaunlich (gut) ist, dass es gar nicht so einfach ist, auf Anhieb etwas Schlaues darüber zu sagen. Zum Glück ist das auch gar nicht nötig, denn das hat im Vorwort bereits Wladimir Kaminer erledigt, der neben seiner Tätigkeit als Berlinologe und Betreiber der Russendisko in seiner Freizeit auch noch Jakob-Hein-Experte ist: "Jakob Hein ist ein Staubsauger. Konsequent und unermüdlich saugt er alles auf, was er um sich herum sieht, und verarbeitet die eigene und fremde Realität in akkurate, zweieinhalb Seiten lange Geschichten, die in einer angenehmen, leicht verständlichen Sprache verfasst sind."

Die Realität, die im vorliegendem Fall geschildert wird, ist die eines Jugendlichen im Ostdeutschland Erich Honeckers und erstreckt sich zeitlich von den späten 70ern -- als der achtjährige Jakob H. eine der kleinsten Untergrundzeitschriften der DDR herausgab -- über die Hein'sche Pubertät (die mit den mittleren 80er-Jahren zusammenfällt) bis hin zum Fall der Mauer. Unerschrocken werden wichtige Tabuthemen angesprochen (Westfernsehen, übellaunige Sportlehrer, Alkohol!), der sozialistische Arbeitsethos erläutert ("Los, schwing deinen Hintern hoch, ich möchte heute um halb zehn das erste Mal gekotzt haben!") und typische Adoleszenz-Dramen verhandelt (wie soll man sich zur Existenz von Poesiealben verhalten, wie gegenüber bescheuerten Mitschülern, deren Väter aber coole E-Gitarren besitzen?)

Was Florian Illies mit Generation Golf für die bundesrepublikanischen 80er-Jahre gelungen ist, hat Jakob Hein nun für das letzte Jahrzehnt im real existierenden Sozialismus vorgelegt: eine ironische Reminiszenz an eine (trotz allem) schöne Zeit der Unschuld namens Jugend. Scharf beobachtet und mit gekonnter Unbekümmertheit erzählt, bleibt Mein erstes T-Shirt dennoch fernab jeglicher Idylle: "Wenn Leute sagen, sie möchten nochmal 14 sein, dann kann man ihnen doch eigentlich genau das nur lebenslänglich wünschen. Bis in den Tod engstirnigen Lehrern ausgeliefert, Mitternacht zu Hause, kein eigenes Geld, ständig irgendwelche lächerlichen Moden mitmachen und dann trotzdem nicht an Jessica Drechsler rankommen." Das musste mal gesagt werden. --Axel Henrici -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Das Beispiel Jessica Drechser: Was hat sie, was andere nicht haben? Und wie gelangt man als schmalbrüstiger Komiker in den Besitz des Poesiealbums von Claudia Ross? Das Leben steckt voller Geheimnisse, und unser jugendlicher Held Jakob Hein macht sich daran, sie zu lüften. Er bietet jeder Herausforderung die Stirn, besäuft sich mit einem Getränk namens 'Grüne Wiese' und stellt sich tapfer den zersägten Schweinehälften im Fleischkombinat Berlin. Jakob Hein erzählt die tollsten Geschichten, ungeschminkt, schwärmerisch und gnadenlos witzig - von der mobilen Wahlurne bis zu den intimen Details seiner Jugend, wie dem ersten T-Shirt, das eigentlich ein Nicki war.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich hätte mir noch gern einige Geschichten mehr gewünscht. Als ehemals "Betroffener" wurden viele Episoden und inzwischen vergessene Alltagsbegebenheiten aus vergangenen Tagen wieder in mein Bewußtsein gerufen. Alles ist wahr und im Nachhinein kann man über viele der unglaublichen Erlebnisse herzhaft lachen. Ich habe mich beim Lesen lange nicht mehr so amüsiert und das Buch war viel zu schnell zu Ende gelesen. Unbedingt empfehlenswert !
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erinnerungen 3. März 2002
Format:Taschenbuch
Da bleibt kein Auge trocken. Die DDR in ihren skurilen Zügen. So war sie! Ideologisch verseucht und komisch. Öffentlichkeit und Privat streng abgegrenzt. Die ersten Versuche das Leben zu genießen waren immer irgendwie unbeholfen.
Lange nicht so gelacht. Eignet sich hervorragend als Vorlesebuch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von evistie VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Sie lesen sich rasch, die Episoden aus Jakobs jungen Jahren in der alternden DDR. DDR-spezifisches Erleben mischt sich mit den ganz normalen Pubertätsschwierigkeiten eines heranwachsenden Knaben. Mit Ironie, Witz und Sinn für Situationskomik spießt er Alltäglichkeiten auf. Seine Sprache ist betont schlicht und verleitet vielleicht dazu, den einen oder anderen Wortwitz zu überlesen. Das wäre schade. Hein nimmt sich und die dahingeschiedene DDR nicht über Gebühr ernst und der Leser sollte genau so verfahren.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bin sehr enttäuscht
Von diesem Buch bin ich total enttäuscht, hatte mir was zum lachen vorgestellt, von lustig keine Spur. Kein Zusamnmenhang. Langweilig.
Vor 7 Monaten von Horst Maul veröffentlicht
nichtssagend und langweilig
Das ist leider ein primitiver Verschnitt allseits bekannter Veröffentlichungen wie "Generation Golf" oder ähnlicher Ausgaben. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von blackcowboy veröffentlicht
Besserwisser im Widerstand
Besserwisser im Widerstand - oh Mann. Wie der die DDR beschreibt. Und wie cool er so ist. Wahnsinn - ein ganz Toller. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Sven veröffentlicht
Lustige Geschichten und drollige Streiche
Entgegen meinen Vorrezensenten finde ich, dass man das Buch auch ohne DDR-Sozialisation lesen kann. Jakob Hein umreißt seine Jugend im OstBerlin der 80er in etlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2006 von RockBrasiliano
Eher Schrott
Obwohl das Buch einiges enthielt, was schon tief in meiner Erinnerung verschwunden war und mich auch wirklich erheitert hat, hat es mich doch eher enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Am 19. Januar 2005 veröffentlicht
Noch mehr davon...
Dieses Buch ist die Wiederentdeckung meiner fast vergessenen Jugend .... Alles hat gestimmt... Tolles Buch, sehr ironisch und vielleicht nicht für "Wessimann"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2004 von Frank Pejas
sehr amüsant
hat mir gut gefallen, das buch. ist locker, leicht, spritzig. mußte mich nicht schütteln vor lachen, habe aber oft beim lesen geschmunzelt. Lesen Sie weiter...
Am 17. Juli 2003 veröffentlicht
ganz angenehm
Wer kann sich schon an sein erstes T-Shirt erinnern? Ich nicht, Jakob Hein wohl. Damit sorgt er schon mal bei allen, die Anfang der 70er Jahre in Westsachsen oder sonstwo in der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2003 von pge97afn
Einfach genial...
Als relativ junger Leser fand ich das Buch, dass die Jugend im Osten beschreibt, sehr amüsant. Noch interessanter ist aus meiner Sicht jedoch, dass Menschen, die damals nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2003 von Stadtaffe
aah ja. nett.
es gibt nun einfach nicht viel mehr über dieses buch zu sagen als 'nett'. nicht mit dem abgeschmackt überheblichen blick, den man vielleicht der nachbarin schenkt, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2002 von "helgezorn"
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