Sie lesen sich rasch, die Episoden aus Jakobs jungen Jahren in der alternden DDR. DDR-spezifisches Erleben mischt sich mit den ganz normalen Pubertätsschwierigkeiten eines heranwachsenden Knaben. Mit Ironie, Witz und Sinn für Situationskomik spießt er Alltäglichkeiten auf. Seine Sprache ist betont schlicht und verleitet vielleicht dazu, den einen oder anderen Wortwitz zu überlesen. Das wäre schade. Hein nimmt sich und die dahingeschiedene DDR nicht über Gebühr ernst und der Leser sollte genau so verfahren.