Eines Tages bringt Opa etwas mit, etwas mit viel Rost. Es ist ein Tretauto. Oder besser gesagt mal ein Tretauto gewesen. Und bis es wieder eines ist ist viel Arbeit nötig, Als das Auto wie neu ist, rot und glänzend, ist ein grosser Ausflug fällig.
Aber man unterschätze nicht den kleinen Bruder. Der hat die ganze Zeit geduldig zugeschaut. Aber jetzt ist fertig mit schauen, jetzt will er auch. Und zwar mit. Er lässt sich das, wie kleine Brüder so sind, nicht ausreden. Geht alles prima, bis genau hinter dem Auto ein Wespennest vom Baum fällt. Der Wagen kommt gut voran, die Wespen aber auch.
Irgendwie schaffen es die Brüder, sie abzuhängen. Aber mit Bremsen ist dann nichts mehr. Sie rumpeln von einer gefährlichen Situation in die nächste und am Schluss landen sie - natürlich - auf der Nase.
Das Ganze lebt von den Dialogen mit dem kleinen Bruder, der nur einzelne Wörter spricht, aber immer die richtigen im passenden Moment erwischt, Situationskomik pur. Dazu kommt die witzige Idee, neben den Text die passenden Verkehrsschilder zu stellen, oft als eher ironische Anspielung auf den Inhalt.
Ein Lesespass für Kinder und auch deren Eltern. Sehr liebevoll gestaltet und alles andere als ein 0815-Buch. Unbedingt zu empfehlen!