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Mein erster Sony
 
 
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Mein erster Sony [Taschenbuch]

Benny Barbasch , Vera Loos , Naomi Nir-Bleimling , Naomi Nir- Bleimling
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Ullstein Tb (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548245544
  • ISBN-13: 978-3548245546
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.110.251 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Beni Barbash
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieser Sound erzeugt einen Rausch!" (Die Weltwoche )

"Benny Barbasch schlägt einen ganz anderen Ton in der israelischen Literatur an: heiter, ironisch, frech." (Brigitte ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Werbetext

Im Anhang für Lesekreise: · Interview mit Benny Barbasch · Hintergrundinformationen zum Roman · Fragenkatalog · Pressespiegel · Weiterführende Lesetipps -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schlampige Übersetzung - jammerschade, 14. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mein erster Sony (Taschenbuch)
Ein guter und spannender, unterhaltsamer und trauriger Roman: Aus der Perspektive eines zehn-jährigen Jungen erleben wir, wie die Ehe seiner Eltern zerbricht. Wir lernen die große Familie drumherum und die Freunde der Eltern kennen. Dar-aus wird ein großartiges, tragikomisches Kaleido-skop der israelischen Gesellschaft von heute und eine Widerspiegelung der jüdischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Das Ganze ist gar nicht lehrer-haft, sondern dank der Phantasie und Detailgenau-igkeit des Autors richtig schön zu lesen. Wer "nur" die Geschichte einer scheiternden Ehe oder "nur" die Geschichte vom Ende eines ka-putten Intellektuellen oder auch "nur" die fikti-ve Autobiographie einer leidvollen Kindheit lesen will, kommt voll auf seine Kosten. Wer darüber hinaus etwas über die Israelis und ihre kompli-zierte Auseinandersetzung mit Politik und Reli-gion, mit Geschichte und sich selbst erfahren will, ist ebenfalls glänzend bedient. Nein - doch nicht ganz. Und das liegt an der skandalösen Übersetzung. Auch Leuten, die kein Wort der Originalsprache verstehen, kann das auf-fallen. Die beiden Herrschaften, von denen der Aufschlagtext höchstwahrscheinlich zu Unrecht be-hauptet, ihnen sei die Übersetzung "aus dem Hebräischen" zu verdanken, tragen keineswegs die Hauptschuld daran. Woher wissen wir, dass der Übersetzungs-vermerk nicht stimmen kann? Nur eines der Indi-zien, zugegebenermaßen das Skurrilste: Der Autor lässt einen aus Argentinien nach Israel ausge-wanderten Großvater seinem Enkel von der eigenen Kindheit erzählen. Der Alte redet - was auch sonst? - von Pampa und Tango, vom Buenos Aires der Dreißigerjahre und ... von den "Indern". Jawoll. Auf ENGLISCH kann sich der flüchtige, schlecht nach Zeilenzahl bezahlte Übersetzer na-türlich schnell derart vertun. Da sind die Horror-figuren des Herrn Rüttgers und die Indios der Neuen Welt beides "Indians". Kann man verwechseln - aber als Übersetzer aus dem HEBRÄISCHEN? Da heißen die Ureinwohner Amerikas mit leicht verständlichem Fremdwort "Indianim" - das steht natürlich auch im Original. Die Bewohner Indiens dagegen sind im Hebräischen von biblischen Zeiten bis heute die "Hodim". Über die hat Barbasch bzw. der argentinische Opa im Original natürlich gar nichts mitzuteilen. Ist schon Pech für den kostenbewussten Ver-lag. Aber so kommt eben raus, dass man sich das Geld für den teuren Übersetzer aus der Landes-sprache Israels spart und einfach die schon vor-liegende englische Fassung einem Akkord-Über-setzer zur Vorlage gibt. Und lektoriert wird dann auch nicht mehr. Macht ja nichts, wer kann schon diese levan-tinische Barbarensprache der Juden und merkt dann auch noch was? Solche Leute gibt es zum Glück nicht, denkt sich der Verleger, dem israelisch-deutscher Kulturaustausch wohl wichtig ist, Kostenmanagement aber wichtiger. Da hat er sich getäuscht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Teil Eins, 7. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Mein erster Sony (Taschenbuch)
Meine Rezension besteht aus zwei Teilen. Hier Teil Eins:

Das Buch „Mein erster Sony" zu lesen ist so, als würde man permanent das Leben eigener Nachbarn beobachten. Schonungslos, ehrlich, berührend und zum Brüllen komisch. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, ausgestattet mit allen menschlichen Schwächen und Stärken. Mit großer Spannung verfolgt man Vaters Eskapaden, der übrigens ein notorischer Fremdgeher ist, oder den täglichen Kampf der Mutter, die mit übermenschlicher Kraft versucht, das Familienglück zusammenzuflicken, oder den kleinen Jotam, der alles mit seinem Rekorder aufnimmt. Vielleicht ist das Buch deshalb so gut, weil man darin sein eigenes Umfeld, seine eigene Familie erkennt, aber vielleicht auch deshalb, weil man wieder feststellen muss, dass eine perfekte Familie nur eine Utopie ist.
Tägliche Streitereien, Anschuldigungen, Überlebungskampf, politische Diskussionen bestimmen das Familienleben auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist das Leben mit Emotionen, Liebesbeweisen und Zusammengehörigkeit erfüllt.

Fazit: Ein wunderbares und absolut lesenswertes Buch. Alleine der Schreibstil des Autors (keine Kapiteln, kaum Absätze, ellenlange Sätze etc.) erschwert das Lesen ein wenig.
Hier ein Beispiel:

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Hommage an die Lebenskraft der Israelis, 7. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Mein erster Sony (Taschenbuch)
(Fast) ohne Punkt, aber mit jeder Menge Kommas erzählt uns Jotam von seiner Familie: von Vater Assi, der israelischen Version des Tarnkappenbombers, der sich auf Knopfdruck ins Nichts auflösen kann und wochenlang nicht mehr gesichtet wird, von Alma, seiner wunderbaren Mutter mit traumatischer argentinischer Vergangenheit, die die Seitensprünge ihres Ehemanns nur mit der moralischen Unterstützung ihres hexenhaften Freundinnenclubs übersteht, von Miriam, der wunderschönen Großmutter, den KZs der Nazis entkommen, über deren Brüste der Großvater immer wieder ins Schwärmen gerät, wenn er einen zuviel im Tee hat, von Tante Beatrix, die zur Briefmarkensammlung ihres Vaters eine ganz spezielle Beziehung hat, von Nimrod-Abrahm, der eine große Musikerkarriere für ein ultra-orthodoxes Leben aufgegeben hat, von seiner Frau Sima, die das bis auf den Punkt mit der fortwährenden Fruchtbarkeit auch anstandslos mitmacht und, und, und...
Eine Familie voll vitaler Menschen, die mit geballtem Humor, enormer Streitlust und einem Sinn für das Absurde im Leben, all das versuchen zu meistern, was das Leben regelmäßig fast unerträglich macht. Ein Roman auch, und das macht ihn so lesenswert, über die verscheidenen kulturellen und politischen Wurzeln des Staates Israel, über die Lasten der Überlebenden, ihrer Kinder und Kindeskinder, über die tiefen Gräben in der israelischen Gesellschaft, aber auch über die ungeheure Lebenskarft all derer, die in diesem Land ihr kleines, großes Leben zu leben versuchen.
Auch wenn er nicht glücklich endet, dieser Roman ist ein fulminanter Angriff auf sämtliche Lachmuskeln.
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