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Mein deutsches Dschungelbuch Gebundene Ausgabe – 6. August 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Manhattan; Auflage: Manhattan (6. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442545544
  • ISBN-13: 978-3442545544
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 2,5 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 444.999 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Seine kaukasische Schwiegermutter, die deutsche Liebe zum Rhabarber, die Freuden und Qualen des Vaterseins oder russische Popmusik inspirieren Wladimir Kaminer (*1967) zu seinen humorvollen Texten. Der ausgebildete Toningenieur und studierte Dramaturg zog 1990 von Moskau nach Berlin, wo er heute mit seiner Familie lebt. In Deutschland begann Kaminer über Alltagsbeobachtungen und die Eigenheiten der Einheimischen zu schreiben. Sein erstes Buch "Schönhauser Allee" erschien 2001. Kaminer widmet sich außerdem in der Hörbuchreihe "Berichte aus den Tiefen der russischen Literatur" den berühmtesten Schriftstellern seines Heimatlandes. Auch als Initiator der inzwischen international bekannten Tanzveranstaltung "Russendisko" machte sich Kaminer einen Namen.

Produktbeschreibungen

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Kaum zurück von der Reise nach Trulala, einem Seelentrip tief ins russische Fernweh, durchstreift der pfiffige Russe nun forschergleich seine neue Wahlheimat. Als Moskauer Großstadtpflanze aufgewachsen, bekennt Kaminer reumütig zerknirscht, während den Jahren seines Aufenthaltes in Deutschland außer Berlin noch nichts gesehen zu haben. Die Stunde der deutschen Provinz und des Regionalexpresses schlug und Wladimir Kaminer kam, sah -- und notierte!

Gleich im süddeutschen Raum findet sich ein desorientierter Bahnkunde auf einer dschungelhaften Nebenstrecke wieder. Die Stationsdurchsagen erfolgen durch einen offensichtlich Maultaschen kauenden Lokführer, dessen Dialekt selbst den deutschkundigen Kaminer tief russisch anmutet. Erst der "Weikersheimer Quittenschnaps" am Zielort stellt verloren gegangene Vertrautheit schnell wieder her. Im weltoffenen Tübingen kündigt ihn das Schwäbische Tageblatt mit der historisch problematischen Grußformel "Der Russe kommt!" an. Auch die sich anschließende Diskussion mit dem wissbegierigen Chefredakteur über Russlands Verhältnis zu Hölderlin lässt den erschöpften Reisenden nicht zur Ruhe kommen.

Chemnitz, der Heimat des Gartenzwergs, knapp entronnen, stellt sich in Kaiserslautern als nächstes die Schicksalsfrage nach einem bratenfettgeruchsfreien Hotel für den ebenfalls anwesenden Dichterkollegen Harry Rowohlt. In Marburg-Biedenkopf, dem "Herz Mittelhessens", belehrt man den unkundigen Russen barsch, dass die lokaleigenen Küchenschaben von russischen Studenten eingeschleppt wurden. Armer Kaminer! Waldbröl, "das Ende der Geografie", die Eulenspiegelstadt Mölln -- Wladimir Kaminers geschulter, gespielt naiver Blick für die Absonderlichkeiten des Alltags, entlarvt ein oft zum Biegen komisches menschliches und kulturhistorisches Kuriositätenkabinett, findet aber auch durchaus zufriedene und bekennende Provinzler, die ihre Heimat um keinen Preis gegen Berlin eintauschen würden.

Ein Tröstliches hatte die Odyssee. Selbst in Momenten größter Irrung und Wirrung fand sich eine nette Buchhändlerin oder ein sonstiger Literaturfreund, Wladimir Kaminer den rechten Weg zu weisen. War doch eigentlich ganz nett bei uns, oder? --Ravi Unger

Pressestimmen

»Mit seinem Blick für das Absonderliche hat Kaminer zwischen Kaiserslautern, Sinsheim, Waldbröl und Chemnitz den Wahnsinn menschlicher Existenz gefunden und knochentrocken aufgeschrieben.« STERN (Die Welt )

»Kaminer hat einen unbestechlichen Blick für das Prägnante - und die sprachlichen Mittel, es unterhaltsam auszuspießen.« (Rheinischer Merkur )

»Falls es noch eines Beweises bedarf, dass wahres Leben besser unterhält als alle Fantasie, Wladimir Kaminer ist sein jüngster Erbringer.« (Die Welt )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pebbels am 3. März 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Im Gegensatz zu den anderen Rezensenten habe ich das Buch mit den Eindrücken aus deutschen Landen verschlungen und mich dabei köstlich amüsiert...Grade, wer die Tristesse mancher deutscher Kleinstädte kennt, wird sich über die spitze Zunge und den trockenen Humor des Herrn Kaminer freuen...Ich kann dieses Buch allen Freunden kurzweiliger, kleiner Geschichten nur empfehlen - wer allerdings tiefsinnige Sozialkritik sucht, hat sich mit dem Kauf dieses Buches vertan...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Max Schwurbel am 5. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Was macht ein Autor, der pausenlos auf Lesereise unterwegs ist und eigentlich gar keine Zeit hat, neue Bücher zu schreiben? Er schreibt darüber, was unterwegs passiert, was er beobachtet, erlebt. Bevorzugt aufgeschrieben im Zug natürlich oder in miefigen Provinzhotels. Benjamin von Stuckrad Barre hat das schon gemacht ("Livealbum"), Max Goldt hat's getan (z.B. "Die Kugeln in unseren Köpfen") und noch einige andere Berühmtheiten mehr, deren Werke ich noch nicht kenne.
Kaminer jedoch kann sich eine ganz besondere Sicht auf die Dinge leisten, denn er ist ja schließlich Russe, obwohl fast schon Deutscher aufgrund seiner Jahre in Berlin. Kaminers Sicht ist zwar tatsächlich anders aber so überraschend nun auch wieder nicht. Wie denn auch, er bereist schließlich die Provinz, und die Provinz hasst nichts mehr als Überraschungen und Ungewöhnliches.
Kaminer schreibt mit ähnlichem Blick auf die kleinen Dinge, genauso detailverliebt wie Goldt, mit liebenswürdigem Humor beleuchtet er die Gartenzwergidylle jener Städte, die mindestens zwei, oft aber drei Buchstaben auf dem Nummernschild haben oder nicht mal Kreisstadt sind. Bräsig-biedere deutsche Kleinbürgerei, liebenswert bis spießig. Wie Deutschland so ist? Oder besser: Wie Kaminer es findet? Nun, er weiß es selbst nicht. Denn Deutschland sei schließlich überall anders, sagt er. Damit hat er zwar auch wieder Recht - aber seinen Lesern kein bisschen geholfen.
Wie Goldt ist Kaminer ein echter rechter Schelm, und so kommt manche Schmunzelgeschichte beim Erzählen um die Ecke. Nett - aber keineswegs grandios, ein wenig verpennt, so wie die Orte, die er durchreist.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "ziaph" am 23. September 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Kaminer berichtet in diesem Buch von seinen Erlebnissen rund um Lesungen in ganz Deutschland. Der deutschen Seele auf der Spur, muss er feststellen, dass die Seelen der Deutschen ganz unterschiedlicher Natur sind, mit ganz unterschiedlichen Eigenheiten. Die Kapitel sind sehr kurz und lassen sich gut zwischendurch lesen, etwa im Bus oder in der Bahn. Kaminer geht weniger auf die Erlebnisse während der Lesungen (die Fragen gleichen sich und beziehen sich oft auf seine Person denn auf seine Bücher) ein, sondern auf die Anreise (jede dritte Zeitung titel „Der Russe kommt") und die Charakteristika der jeweiligen Städte, Dörfer und vor allem die Eigenarten der Menschen. Mit satirischen und ironischen Mitteln nimmt er diese Eigenarten der Menschen immer wieder aufs Korn. Allerdings wirkt das stellenweise bemüht und entlockt einem nur mehr als ein müdes Lächeln. Manchmal aber gerät man ins Schmunzeln und ab und zu lacht man laut auf und schlägt sich auf die Oberschenkel. Ein nicht durchwegs übereugendes Buch, das aber Lust macht auf mehr von diesem Autor.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "mbenc" am 26. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Tja, was soll man zu diesem Buch sagen... irgendwas fehlt. Kaminer versucht, und die Betonung liegt hier wirklich auf "versucht", die typische Kleinstadtidylle, bzw. das typisch deutsche jeder Stadt herauzufiltern. Es gelingt ihm leider nur selten. Während Geschichten wie "Von Aachen nach Naumburg" noch Kaminers Talent erkennen lassen (es ist wirklich komisch, wenn man die Lokalpresse einer völlig unbekannten Stadt liest...), so ist z.B. die Geschichte "Waldbröl" schon fast eine Zumutung!
Alles in allem lässt sich folgendes sagen: Fans von Kaminer werden auch aus diesem Buch wieder seinen Humor filtern und die schlechteren Geschichten ÜBERlesen, allen anderen sei diesmal eher abgeraten. Wenn sie Kaminer kennenlernen wollen, kaufen sie "Die Reise nacht Trulala", das ist durchgängig komisch.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ralf Dittmar am 6. November 2005
Format: Taschenbuch
Russendisco hab ich verschlungen.. Und dann eben auch beim Dschungelbuch zugegriffen. Doch leider fand ich hier nur eine mechanisch runtergeschriebene eher lustlose Sammlung von Eindrücken aus deutschen Kleinstädten gefunden. Wann hab ich wie welchen Buchändler wo getroffen, was ist der langweiligste Eindruck der Stadt, wie bin ich dahin gekommen und was gab es zu essen und zu trinken.
Vermisst hab ich den Witz und das doppeldeutige. Richtig lustig fand ich es ehrlich nicht. Ich werde mich nicht davon abhalten lassen, mal eine Lesung von Kaminer zu besuchen, auch wenn ich in der Provinz Lüneburger Heide wohne.
Auch werde ich mich nicht davon abhalten lassen, weiter Kaminer zu lesen, denn der kann mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Xirxe TOP 1000 REZENSENT am 7. Juni 2009
Format: Taschenbuch
Endlich, mein erster Kaminer :-) Es soll zwar deutlich bessere Bücher von ihm geben, mir hat das Dschungelbuch dennoch gefallen. In kurzen Geschichten beschreibt er die Städte, Menschen und/oder Erlebnisse, die ihm auf seinen Lesereisen begegnen. Obwohl er sich meist nur wenige Stunden vor Ort aufhält, gelingt es ihm vielfach, das Wesentliche zu benennen (ich denke beispielsweise an Kiel, Osnabrück und Northeim, gilt aber auch für viele andere). Da mir rund drei Viertel der beschriebenen Örtlichkeiten mehr oder weniger gut bekannt sind, muss ich sagen: Der Wiedererkennungswert ist recht hoch - und das steigert die Freude beim Lesen beträchtlich. Allzuviel Tiefgang sollte man nicht erwarten, dazu sind die Geschichten einfach zu kurz.
Zusammengefasst: Menschen, denen die vorkommenden Lokalitäten bekannt sind, werden ihre Freude an diesem Buch haben; für die Anderen mag es etwas dröge sein.
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