"Freak"... das ist das Stigma mit dem Doro sich tagtäglich herumschlagen muss. Seid dem ungeklärten Tod Ihres Bruders Kai spielt Ihre Psyche ihr furchtbare Streiche. Sie befindet sich ständig in Therapie und hat es in Ihrem Umfeld extrem schwer, wieder zur Normalität zu finden.
Mit Ihrer Mutter zieht sie in ein kleines Dorf um gemeinsam einen Neuanfang zu wagen. Doch auch hier passieren nach kurzer Zeit seltsame Dinge, von denen Doro zuerst auch nicht sicher unterscheiden kann was nun Realität und was Ihr Geist ihr vorspielt.
Eines Nachts entdeckt sie einen verängstigten Jungen im Garten des neuen Hauses, der allerdings direkt die Flucht ergreift. Keiner glaubt Ihr, selbst Ihre Mutter ist am Ende Ihrer Kräfte und schickt sie erneut in Therapie. Doch Doro ist sich sicher, das hinter allem ein dunkeles Geheimnis liegt und macht sich gemeinsam mit Ihren neuen Freunden Julian und David an die Lösung
Mit "Mein böses Herz" hat Wulf Dorn seinen ersten Jugendthrillern veröffentlicht. Von der ersten Seite an ist man direkt gefesselt. Doro wirkt verstört und doch verständlich. Man weiss manchmal nicht, was passiert real, wass spielt ihr Hirn einem vor. So ist man von dem Ende wirklich überrascht und sieht es über die 400 Seiten nicht kommen. Mit den vielen kurzen Kapiteln gibt Dorn der Geschichte ein rasantes Tempo, welches bis zum ende konstant gesteigert wird und einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.
Klare Empfehlung!
Rezension © 2012 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de