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Mein Weg zum Herzkind: Adoption - leichter als Sie denken - Erfahrungen einer glücklichen Adoptivmutter [Taschenbuch]

Sam Jolig
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

16. Mai 2011
Erfolgreich adoptieren – alles was Paare zum Thema Adoption wissen müssen

Was tun, wenn sich der lang gehegte Kinderwunsch nicht erfüllt? Adoption ist für viele der Weg zum ersehnten Herzkind. In diesem besonderen Buch verbindet Sam Jolig Erfahrungsbericht und praktische Hinweise zum Thema Adoption auf einmalige Weise. Die Adoptivmutter zweier Kinder berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und gibt ganz konkrete Hilfestellung auf dem Weg zu einer glücklichen Familie. Neben allem Wissenswerten finden zukünftige Eltern hier auch wichtigen emotionalen Beistand.


Wird oft zusammen gekauft

Mein Weg zum Herzkind: Adoption - leichter als Sie denken - Erfahrungen einer glücklichen Adoptivmutter + Adoption - Alles was man wissen muss + Handbuch Adoption: Der Weg zur glücklichen Familie: Der Wegweiser zur glücklichen Familie
Preis für alle drei: EUR 62,44

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442172616
  • ISBN-13: 978-3442172610
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.749 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Welche Hürden gilt es bei einer Adoption zu meistern? Die zweifache Adoptivmutter Sam Jolig begleitet mit ihrem Ratgeber ‚Mein Weg zu Herzkind‘ Adoptiveltern in spe. Dabei erzählt die Autorin von ihren persönlichen Erfahrungen und gibt den zukünftigen Eltern nicht zuletzt auch emotionalen Beistand“. (Junge Familie)

„Ehrlich und sehr schön, ein Mutmacher für alle die es vor sich haben oder mitten drin stecken“. (Kitz)

Über den Autor

Sam Jolig weiß seit ihrem 14. Lebensjahr, dass sie keine eigenen Kinder bekommen kann. Heute lebt sie mit zwei Adoptivkindern, ihrem Lebenspartner, Hunden und Pferden auf dem Land bei Hannover. Sie ist als Autorin tätig und engagiert sich beim Deutschen Kinderschutzbund. Bekannt wurde sie unter anderem als Adoptionshelferin in TV und Presse.

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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seifenblase Wunschkind 7. Juni 2011
Format:Taschenbuch
Frau Jolig nimmt uns mit auf ihren 'Weg zum Herzkind', easy going wird versprochen!
Es ist ein Blick durch die herzchenförmigen Gläser einer rosa Brille. Viel Herz und ein wenig Schmerz. Auf den ersten 20 Seiten erfahren wir, wie Frau Jolig autobiografisch ihren Schmerz überwindet und ihr 'Seelenheil' (*19) findet, stellvertretend für viele ungewollt Kinderlose.
Der Schmerz der ungewollt elternlosen Kinder und der Schmerz von abgebenden Müttern/Eltern bleiben unerwähnt.

Die nächsten 138 Seiten widmen sich den üblichen Adoptionstipps für den strategischen Umgang mit Adoptionsvermittlungsstellen, danach werden nochmals 30 Seiten mit Links und Adressen angehängt. Das Buch ist eindeutig an den Träumen und Wünschen von Adoptionsbewerbern orientiert, die Bedürfnisse der Kinder werden nicht benannt.

Auf dem Trittbrett der Gleichstellung fordert sie, dass ''alle gleichbehandelt werden und sie eine Chance bekommen, gute Eltern zu werden.'(*36). Vom Gesetzgeber werden Toleranz und Großmut gefordert: Gleichgeschlechtliche oder unverheiratete Paare, auch Alleinerziehende sollen akzeptiert werden. Nur beim Kind werden keine Kompromisse gemacht: möglichst jung und gesund soll es sein, schon ein fehlender Finger oder eine Sehschwäche gehören zu einer '' leichten Behinderung' (*156). Wo bleibt hier die Chancengleichheit für die Kinder?
Die Entscheidung für ein Kind ergibt sich für Frau Jolig daraus, was die Annehmenden sich zutrauen(*155), was sie '' in der Lage sind zu leisten' (*156).

Kinder, die bereits einen schlechten Start ins Leben haben, sollten m.E. wenigstens die Option (Ad ' Option) haben, möglichst in einer normalen- sprich unauffälligen Familienkonstellation aufwachsen zu können und sich nicht selbstverständlich mit Patchwork, schwulen Eltern oder Single-Eltern auseinandersetzen müssen. Dass Patchwork-Familien, schwule Eltern und Alleinerziehende auch gute Eltern sind, möchte ich damit nicht in Zweifel ziehen, aber im Adoptionsbereich sollten sie Ausnahmen bleiben.

Die Wortwahl von Frau Jolig wirkt überwiegend emotional, pathetisch und spirituell: Adoption, Kinder und Eltern werden als Schicksal, Wunder, Wunschkind, Prinzessin, Herzkind, Herzmama, Herzpapa, Herzeltern, Seelenheil, Traum, Seelenfrieden', die Fachleute und das Adoptionsverfahren als Halbgötter in Weiß, steiniger Weg, Hürden, Kontrolle, Papierkram, Vollzug' beschrieben.
In den Hinweisen auf den Umgang mit Internet, Fertilitätskliniken und Vorbereitungskursen betont Frau Jolig immer wieder das Recht der Annehmenden auf Elternglück, während die Adoptionsgesetze doch dazu dienen, für Kinder in Not einen juristischen Kontext zu schaffen, diese Not zu beheben und eine Entscheidung zum Wohle des Kindes treffen zu können. Eltern in Not können aus diesem Gesetz kein Recht auf Elternwohl ableiten.

Frau Jolig weist wiederholt darauf hin, dass im Gesetz weder Alleinstehende ausgeschlossen sind, noch Altersgrenzen erwähnt werden. Schaut man sich die Adoptionszahlen in Deutschland an, so betrifft die überwiegende Zahl der Adoptionen (*23) Alleinstehende, die über eine Stiefkindadoption das Kind ihres Ehegatten adoptieren. Da die Adoptionsgesetze auf möglichst viele Kindeswohlentscheidungen anwendbar sein sollen, unterscheiden sie nicht zwischen Fremd- Stiefkind- und Verwandtenadoption. Auch wenn im Gesetz keine Zahl als Altersgrenze angegeben ist, so ist immer von einem zu erwartenden Elternkind-Verhältnis die Rede. Da auch Kinder in Not geraten, wenn sie dem Babyalter schon längst entwachsen sind, soll das Gesetz auch Adoptionsentscheidungen bis zur Volljährigkeit der Kinder möglich machen, wodurch sich auch das Alter der Annehmenden entsprechend erhöht.
Eine Adoptionsvermittlung ist immer eine Einzelfallprüfung und eine Entscheidung im Einzelfall.

Manche Recherchen von Frau Jolig sind leider fehlerhaft, besonders die Ausführungen zur Auslandsadoption: z.B. werden die Bewerbungsunterlagen von einer Auslandsvermittlungsstelle in der Regel frühestens nach einem ausführlichen Erstgespräch ' und nicht nach einer Email oder einem Telefonat 'verschickt; das 'Heimatjugendamt' bearbeitet nicht jede Auslandsadoption 'final' (*81); die Rolle der Landesjugendämter reduziert Frau Jolig fatalerweise auf eine Begleitung von 'privaten Adoptionen' (*83) ohne Vermittlungsstelle.
Auch das Jugendamt, von Frau Jolig 'Heimatjugendamt' genannt -womit sie vermutlich die örtliche Zuständigkeit meint-, spielt eine unbedeutende, eher unangenehme Rolle in ihrem herzigen Adoptionshilfe-Buch: Ein Paar führt eine Stunde lang ein 'interessantes Gespräch'(*65) mit einer Sozialarbeiterin, eine junge Frau ' ließ die Sozialarbeiterin in ihr Leben schauen' (*64) ansonsten stellt das Jugendamt viele ' 'bohrende Fragen'', wühlt im Innersten (*33).

Die Vorbereitungskurse, bei denen ein ''Elternführerschein'' gemacht werden kann, werden als ''Frechheit' (*85) empfunden! Von hilfreichen Gedankenanstößen und Beratung keine Spur.
Ihr Tipp für alle Wartenden im Umgang mit ihrem Jugendamt: nicht nerven, aber höflich und stetig dran bleiben! Dann kommt irgendwann der besondere Anruf ''wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie seine Mutter würden.' (*64)

Selbst bei der Übermittlung des Kindervorschlags oder der Übergabe, wird die Beratung unterschlagen. Ich gehe mal davon aus, dass das 'Heimatjugendamt' von Frau Jolig, sie zu den Hintergründen der Adoptionsbedürftigkeit des Kindes fachlich beraten hat, sie es aber offensichtlich nicht erwähnenswert fand. Ihr Fokus ist sie selbst, ihr Herz, ihr Traum, ihr Seelenheil.

Auch die geschilderte Übergabe' (*126ff) mutet eher wie das Drehbuch einer Daily Soap: eine junge Frau und ihre Mutter treffen im Jugendamt eine andere junge Frau 'in Pepe Jeans- und deren Mutter. Eine Sozialarbeiterin ist dabei und nach einem kurzen Austausch schenkt die eine junge Frau der anderen ihr Baby, vorerst nur als Foto, und unter Tränen wird der Wechsel eines Kindes von einer Mutter zur anderen besiegelt. Das Jugendamt regelt die ''Fakten für die Abwicklung der Adoption'' (*127), von Beratung mal wieder keine Rede. Kein Hinweis darauf, dass es gute Gründe gibt, die dieses Treffen rechtfertigen.

Nach Frau Jolig reicht der Wunsch nach einem Herzkind als Voraussetzung zur Adoptionsentscheidung. Die Verantwortung der beteiligten Fachkräfte und Gerichte, für ein Kind eine Entscheidung mit einer solch elementaren- nicht nur juristischen-Tragweite bleibt unerwähnt, ist nervenaufreibender Vollzug, Papierkram.
Was werden wohl die Kinder ob dieser Beschreibung davon halten, dass Erwachsene einfach so über sie bestimmen, sie verschenken können und es offensichtlich reicht, dass die eine hat, was die andere sich schon lange wünscht- von Herzen natürlich!??

Frau Jolig schildert ihre Offene Adoption und den Kontakt zur leiblichen Mutter, ein guter Ansatz und für die Kinder absolut hilfreich für deren Identitätsfindung. Dazu passt jedoch das alte Sieges- und Besatzerritual der Umbenennung des Kindes nicht: 'Amadea, so habe ich mein Mädchen getauft'' (*128).
Die anschließende Adoptionspflegezeit wird nur als lästige Kontrolle gesehen 'Mutter auf Probe' (*131). Worte wie: -ungerecht, nervenaufreibend, durchleuchten, Hürde, Vormundschaft, einengende Regeln- also die übliche Wortwahl, mit der in Presse und Betroffenenliteratur die verantwortliche Aufgabe von Adoptionsentscheidern beschrieben wird.
Sogar die medizinische Untersuchung der Annehmenden in dieser Zeit wird als Affront gegen die Mütterlichkeit gesehen (*133). Dass in dieser Phase auch die Kinder auf Probe sind, medizinisch untersucht werden und bei entsprechenden Ergebnissen wieder zurückgegeben werden, wird verschwiegen.

Das ganze Buch ist sehr Frauen- bzw. Mütter-lastig. Die Männer, wenn sie überhaupt erwähnt werden, heißen 'Herzpapa'. Sie scheinen an dem Weg nicht wirklich beteiligt, nicht so richtig motiviert ' halbherzig eben! Manche wollen wohl eher ihre Frau glücklich machen, als Vater werden, andere kommen erst später dazu, als Lebensabschnittsgefährte, übernehmen nicht wirklich Verantwortung.

Schade, dass sich all die tapferen Adoptiv- und Pflegeeltern hier nicht wiederfinden werden, die sich täglich der Herausforderung stellen, den ihnen anvertrauten Kindern liebevoll zur Seite zu stehen, die aushalten, dass die Trauer und Sehnsucht ihrer Kinder nach der Herkunftsfamilie bleibt, dass die fehlende Zeit (es werden auch Kinder im Schulalter vermittelt) nicht aufzuholen ist.
Die Gefahr bei diesen Ratgebern von Betroffenen ist immer die Einseitigkeit. Der eigene Weg wird zum Maßstab für alle erklärt. Dabei sind die Wege und die Menschen, die diesen Weg der Adoption gehen, so verschieden wie die Kinder, die in Not sind.

Insgesamt kann das Buch in die Riga der Frauenbücher eingereiht werden, für Frauen, die noch etwas Stoff für ihre Träume nach einer kleinen Prinzessin in rosa Sommerkleidchen und mit niedlichen Zöpfen (*74) brauchen.

©marita oeming-schill

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2.0 von 5 Sternen fast zu schön um wahr zu sein - nicht mein Buch 22. Oktober 2012
Von Leseratte
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Es geht um Sam, die schon seit ihrer Jugend weiß, das sie niemals eigene Kinder bekommen kann.
Sie adoptiert 2 Kinder und hat bei beiden Kindern Kontakt mit den "Bauchmama's".
Leider wird der Weg bis zur Adoption mir teilweise als zu einfach dargestellt. Auch die Zeit wo man weiß, man kann keine Kinder bekommen bis zur Entscheidung zur Adoption wird mir zu sehr übergangen. Aber vielleicht lag es auch daran, das Sam es schon solange weiß und den meist furchtbaren Weg dorthin und die vielen Auf und Ab's (zum Glück) nicht kennt. Und der schwierige Weg einer Adoption wird für mich auch eher eigenartig abgehandelt. (Die Mitarbeiterin vom Amt möcht ich kennenlernen, die nicht genervt ist, wenn ich fast wöchentlich dort anrufe!) Und die Zeit des Wartens z.B. klingt im Nachhinein so, als wäre es meistens ein Klacks gewesen.
Ansonsten freue ich mich aber sehr für sie, wenn das alles so stimmt. Nur leider wird für mich eben das ganze Thema ungewollter Kinderlosigkeit/Adoption eher wie ein Roman zum Tränchen verdrücken und mit der Heldin mitfiebern und -freuen dargestellt.
Als positiv sehe ich aber, das sie auch aus der Sicht der Bauchmama''s schreibt.
Da ich mich (leider) mit dem Thema befassen muss/will, war es nicht das richtige Buch.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Einführungslektüre 10. November 2011
Format:Taschenbuch
Dieses Buch gibt einen guten Eindruck über den Ablauf einer Adoption. Besonders die beigefügten Adressen von Kunderwunschcentren (nicht vollständig), Vereinen und Jugendämtern sind hilfreich. Trotzdem fehlt mir bei einzelnen Themenabschnitten mehr Hintergrundwissen (genauer Ablauf/Fragen beim Hausbesuch des Jugendamtes, etc.).
Die Autoren Sandra Jolig schafft es aber, nicht die Hürden dieses Verfahrens im Vordergrund zu stellen, sondern das Gefühl zu vermitteln, dass das Kinderglück nicht hinter 1000 Meilensteinen liegt.
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