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Kundenrezensionen

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am 27. August 2010
Das Buch gibt Einblicke in das alte Tibet, so wie Alexandra David-Neel es auf ihrer abenteuerlichen Reise und während ihrer Studien des Buddhismus erlebt und, wie mir scheint, sehr objektiv wahrgenommen hat. Was für eine starke Frau und was für eine unrschütterliche Wißbegier! Man bekommt einen Eindruck von dem unglaublich harten Leben und den Ansichten der Landbevölkerung, auch in Verbindung mit den verschiedenen buddhistischen Schulen Tibets und dem Nachbarn China. Dabei lernt man Überraschendes (denn natürlich beziehen sich ihre Erfahrungen auf einen Zeitraum während der Lebenszeit des letzten Dalai Lamas. Es ist also nicht alles im Einklang mit dem Bild, das man heute im Westen von Tibet und den Tibetern zu haben scheint und das ganz sicher mit der charismatischen Ausstrahlung des jetzigen Dalai Lama zu tun hat, der unermüdlich, bewegendend und friedvoll für seine Heimat eintritt). Hier wird nichts beschönigt oder durch die rosarote Brille gesehen und trotzdem - oder gerade deshalb- schenkt einem dieses Buch einen faszinierenden und bewegenden Einblick in den Alltag des buddhistisch geprägten alten Tibets.
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TOP 500 REZENSENTam 12. März 2006
„Ich habe mehr als einmal bitter geweint, weil ich zutiefst fühlte, wie das Leben verrann, wie die Tage meiner Jugend leer, freudlos und öde vorübergingen,“ schrieb bereits die junge Alexandra. „Ich war mir bewusst, dass ich eine Zeit unnötig vertat, die niemals wiederkehren würde, dass ich Stunden verlor die wunderbar hätten sein können.“ Als wolle sie sich auf diese wunderbaren Stunden so früh wie möglich vorbereiten, begann sich schon das kleine Mädchen nach Regeln abzuhärten, die sie den Lebensgeschichten christlicher Heiliger entnommen hatte. „Entbehrungen ließen mich kalt. Ich war nicht im geringsten eitel. Kleider und Putz sagten mir überhaupt nichts: ich verachtete den Komfort. Der Geist, dachte ich, muss den Körper beherrschen und ihn zu einem willigen und widertandsfähigen Instrument gestalten, auf den er sich in jeder Situation verlassen kann.“
So vorbereitet hat sich Alexandra David Neél in einem abenteuerlichen Leben ihre Träume in einer Weise erfüllt, wie es nur wenigen Menschen vergönnt gewesen ist. Über die theosophischen Zirkel in London, über ein Engagement als Opernsängerin in Hanoi und eine Vernunftehe mit dem Schürzenjäger Philipp Neél führt sie ihr Weg in die Eremitagen des Himalaja, wo sie auf den Rat des 13. Dalai Lama hin Tibetisch studierte, ehe sie nach dem ersten Weltkrieg an der Seite eines jugendlichen Rotmützen-Lamas von Amdo aus ihre jahrelange Odyssee durch Tibet begann, an deren Ende es ihr tatsächlich gelang sich als Pilgerin verkleidet zwei Monate in Lhasa aufzuhalten.
Die Belesenheit und Bildung, aber auch die Strapazierfähigkeit der kleinen Frau grenzt von heute aus gesehen ans Unglaubliche. Wie von einem guten Geist geführt erreichte sie fast mühelos all die heiligen Orte, nach denen sich zum Beispiel Sven Hedin sein Leben lang vergeblich verzehrte. , Die unbedingte Konsequenz all ihrer Handlungen wirkt fast übermenschlich, ihre innere Freiheit gegen alle Bindungen unbarmherzig, und ihr der altindischen Philosophie entlehntes Lebensmotto, das sie in bis an den Rand des Todes durchhielt, erscheint fast hybrid. „Sei Dir Dein eigenes Licht. Sei Dir deine eigene Zuflucht,“ verkündete die berühme Orientalistin bei jeder Gelegenheit, und getreu dieser Maxime machte sie sich noch knapp hundertjährig an die Vorbereitung einer neuen Reise, die sie aber absagen musste, weil die letzte und größte aller Reise sie aus der Welt nahm.
Alexandra David Néels „Mein weg durch Himmel und Höllen“ macht den Leser zum Zaungast dieses Überfrau. Nach einer informativen und gut leserlichen Einführung von Thomas Wartmann beginnt das Buch mit dem Kapitel „Warum ich nach Lhasa ging“ und läst den Leser nicht mehr los bis zur letzten Seite. Allererste Wahl für jeden Tibetfreund.
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am 15. August 2010
...um nach Lhasa zu gelangen. Als Bettelpilgerin verkleidet nimmt sie mit Lama Yongden und einigen Dienern die abenteurliche Reise in die "verbotene Stadt" - für Fremde bei Todesstrafe verboten - unter die Füsse. Über Wege und Umwege gelangen sie dahin, Alexandra David-Néel wird beobachtet, man ist sich über ihre Beweggründe zu reisen unsicher. Später finden sich Notizen darüber in den Akten der britischen Kolonialmacht. Sie lässt uns teilnehmen an ihrem strapaziösen erlebnisreichen Reisealltag wo wir viel über Land und Leute erfahren. Man muss dieses Buch einfach lesen, eine faszinierende Fülle eröffnet sich und lässt einen staunen ob der Widerstandskraft gegen Kälte, Hunger, Schmerzen, Verzweiflung der Preis für ein ersehntes Ziel: Die Götter siegen, die Dämonen sind bezwungen.Zum Neujahrsfest treffen Sie ein und besichtigten als erstes den Potala.
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am 5. Juni 2016
Ich habe dieses Buch von meiner Schwiegermutter erhalten, die es als feministische Lektüre versteht. Und so kann man es auch lesen. "Was die Frau, zu welchem Zeitpunkt in westlichen Geschichte, einfach getan hat?!" (mit finanzieller Unterstützung ihres Mannes, eines Unternehmers im Magreb)

Durch Ihre Reise, zu Fuß, von China, nach Tibet, dann südlich raus nach Nepal, gewährt Sie Einblicke in eine Welt, die so voll von Aberglaube, Dämonen, Göttern, das alles vermischt mit Lamaismus und Buddhismus, sind, dass ich so etwas Interessantes sehr lange nicht mehr gelesen haben. Dabei nimmt Sie Strapazen auf sich (Verkleidung als Bettlerin), die wir Großstadt-Regenjackenträger, mit all dem Outdoor-Zeug, das es zu kaufen gibt, nicht im entferntesten vorstellen können.

Ein Stern Abzug, weil, neben allen Schilderungen, es manchmal einfach zu langatmig ist, wie sie in nächste Dorf kommen, den nächsten Pass erreichen, die nächste Gruppe Wen-auch-Immer-Treffen, und schon wieder nur warmes Wasser zum Frühstück haben.
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am 14. Dezember 2011
Für jeden der schon mal in Tibet war: ein MUSS!!! Man bekommt viele Eindrücke in das "Alte, ursprüngliche Tibet". Das Buch ist so geschrieben, dass man es atemlos liest und kaum aus den Händen legen kann. Alexandra David-Neel gibt viele interessante Einblicke- auch wenn man Ihre Einstellung in die damalige Zeit einordnen muss. Sie ist eine faszinierende Frau und besaß ein breites Wissen in Sachen Buddhismus und Tibetologie. Ein faszinierender Reisebericht- auch wenn Lhasa zu kurz kommt. Schade, dass das Foto mit ihr als Pilgerin vor dem Potola fehlt. Aber die anderen Fotos geben auch einen guten Eindruck.
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am 10. Mai 2016
Was diese Frau erlebt hat, welchen Mut sie hatte, welche Unbill der Witterung sie aushalten musste. Das klingt für einen verweichlichten Europäer heute unfassbar. Oder großartig. Das Buch ist gut geschrieben, spannend. Und Gehen ist sowieso die beste Fortbewegung der Welt.
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am 23. November 2015
Inhalt:
Thomas Wartmann beschreibt über ca 30 Seiten das Leben von Alexandra David-Néel und stimmt den Leser so wunderbar auf den Reisebericht dieser einzigartigen Frau ein. Die Autorin nimmt einen dann mit auf eine spannende und gefährliche Reise nach Lhasa (Tibet).

Schreibstil:
Das Vorwort war etwas „trocken“, wobei der Lebenslauf von David-Néel mehr als spannend ist. Diese Frau hat so viel kraft und, wenn die Auszüge aus ihren Briefen gut übersetzt sind, einen wundervollen Sinn für Humor. Der Schreibstil von Alexandra David-Néel selbst ist blumig, detailverliebt und spannend. Leider „hüpft“ teilweise die Handlung, weil eine Geschichte von früher so schön zur eigentlichen Handlung passt. Nach anfänglichem eingewöhnen haben mir diese Einspielungen allerdings viel Freude bereitet. Der Ausdruck ist immer passend gewählt und bei so viel Sturheit und Verbissenheit, die die Autorin an den Tag legte, kann sich manch einer etwas abschneiden.

Meine Meinung:
Mich hat die Geschichte von Alexandra David-Néel mitgerissen und sehr begeistert. Auch wenn nicht alles so passiert ist wie beschrieben (wie von einigen Kritikern behauptet wird), hat die Autorin doch großes geleistet. Sie hat eine Welt (in meinem Kopf) erschaffen und ich fühlte mich mit ihr nach Tibet versetzt. Die Gefahren und Erlebnisse habe ich so natürlich erlebt, als wäre ich dabei gewesen. Ich habe mich geekelt, gefürchtet und war teilweise einfach nur froh und erleichtert, wenn eine Reiseetappe überstanden war.

Ebenfalls haben mich die buddhistischen Zitate und Geschichten sehr angesprochen. Es ist selten, dass Bücher so in eine Religion eintauchen und man noch etwas für sich mitnehmen kann.

Fazit:
Eine sehr spannende Reise (ob sie nun so passiert ist oder nicht) mit einzigartigen Persönlichkeiten und tiefen Einblicken in fremde Kulturen. Für mich ein Buch, welches unbedingt gelesen werden sollte. Daher 5 Sterne.
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am 26. Dezember 2013
Die Geschichte von Alexandra-David-Neel ist recht unterhaltsam und spannend zu lesen. Wer mit dem Buddhismus allerdings nicht viel anzufangen vermag, wird vielleicht gelegentlich von bestimmten Begriffen, die in Fußnoten erklärt werden, leicht verwirrt sein. Insgesamt ist das Buch jedoch in einer relativ einfachen Sprache gehalten, zu der einjeder Zugang hat.

Zu Beginn erfährt man einiges über die junge Alexandra, die eigenbrödlerisch wirkt, Konventionen verachtet und (für ihr Umfeld) recht obskure Interessen pflegt, z.B. einen Hang zu philosophischen, esoterischen bzw. religiösen Themen und den Drang zur Flucht bzw. den Willen, die Welt kennenzulernen und eigenmächtig zu erforschen. Zu diesem Zweck lebt sie einige Jahre als Sängerin und hat Auftritte in Opern in verschiedenen Ländern, die ihr zu ein wenig monetärem Reichtum verhelfen. Später ehelicht sie einen erfolgreichen Händler, der ihr finanzieller Förderer wird. Sie verbringt von ihren etwa 100 Lebensjahren mehr als 13 Jahre in Asien, wo sie sogar als erste europäische Frau die "verbotene Stadt" Lhasa, ein Heiligtum der Buddhisten und Hauptstadt Tibets, bereist. Das Buch enthält viele anerkennungswürdige Details über das Leben der ärmlichen Landbevölkerung Tibets zu der damaligen Zeit, etwa ihre Lebensgewohnheiten, die Riten und Gebräuche und auch die Einfachhheit und Naivität dieser Menschen, die fest von der Existenz von Dämonen, der Wahrsagerei und anderer übersinnlicher Phänomene überzeugt sind und zumeist ein einfaches, pragmatisches und tief religiöses Leben führen. Die Geschichte der zu Fuß in Eis und Schnee umherwandernden Frau bildet einen starken Kontrast zu unserem von Komfort- und Erlebnis-Tourismus geprägten Alltagserleben. Wer sich ein Bild vom Tibet der damaligen Zeit machen möchte und Reiseliteratur mag, wird dieses Buch schnell in sein Herz geschlossen haben.
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am 17. Oktober 2014
Der Stil von Alexandra David-Néel ist amüsant und unterhaltsam. Die Autorin schafft es durch genau Beobachtung und Hintergrundwissen Zusammenhänge und Kultur interessant darzustellen. Ich fand ich es besonders erfrischend wie die Autorin Aberglauben und Spiritualität zu unterscheiden sucht und sich auch so manchen Scherz mit den Einheimischen oder Reisenden erlaubt.

Vorher habe ich bereits ‚Sieben Jahre in Tibet von Heinrich Harrer‘ gelesen empfand die beiden Bücher aber nicht als redundant da viele Aspekte aus einer anderen Perspektive geschrieben sind. Während Harrers Erzählungen mitreißend und begeisternd sind profitieren Alexandra David-Néels Beobachtungen vor allem von Ihrem intensiven Sprach- und Kulturstudium. Diese ermöglichen ihr in einen intensiven Kontakt mit Menschen unterschiedlicher Klassen zu treten und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Auch scheinen mir Ihre Beobachtungen objektiver und fundierter zu sein.

Die vorliegende Ausgabe von Fischer scheint mir allerdings nicht gut übersetzt worden zu sein. Vor allem nach der Hälfte fielen mir wiederholt fehlende Worte, oder komische Satzkonstruktionen auf - nur dafür gibt es einen Stern Abzug.
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am 8. Dezember 1999
"Mein Weg durch Himmel und Höllen" ist ein faszinierender Reiseroman einer faszinierenden Frau: Alexandra David-Néel, eine französische Asienforscherin. Sie verbrachte einen Großteil ihres Lebens in Asien, vor allem in Indien, China und Tibet. Ihr Roman "Mein Indien" handelt beispielsweise von ihrer ersten Indienreise, als sie sich dreiundzwanzigjährig zum ersten Mal nach Asien aufmachte, um die Jahrhundertwende. Sie lebte von 1868 bis 1969 - vierzig von diesen Jahren war sie verheiratet. Sie sah ihren Mann jedoch selten, er blieb in Frankreich, finanzierte ihr jedoch ihre Reisen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg machte sie sich auf nach Tibet - ein verbotenes Land - und von ihren Erlebnissen auf dieser Reise handelt "Mein Weg durch Himmel und Höllen". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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