Frank Berger erfährt, dass sein Vater während des französischen Indochina-Krieges als Fremdenlegionär dort im Land gewesen ist und er nun in Vietnam eine Halbschwester hat, von der noch nicht einmal seine mittlerweile verstorbene Mutter etwas wusste. Als er diese suchen fahren möchte reagiert sein Vater sehr ablehnend, doch der junge Radiomoderator lässt sich nicht aufhalten.
Zur gleichen Zeit begibt sich Hauptkommissarin Sonja Kruse ebenfalls nach Saigon um dort im Falle eines Mordes in einem Hospiz privat zu ermitteln, da ihr der amiterende Staatsanwalt Stöcke zwischen die Beine geworfen hat.
Abwechselnd beschreibt der Roman die Suchen Sonjas und Franks in Deutschland und in Vietnam ' immer wieder unterbrochen durch eine Darstellung von Günther Bergers Weg von einem Bauernhof zu Zeche und von da aus weiter nach Straßburg zur Sammelstation der neuen Rekruten der Fremdenlegion.
Die Nachkriegszeit in Deutschland war für Frankreich zum Teil in Indochina bereits wieder Kriegszeit und nicht wenige Deutsche waren damals als Fremdenlegionäre daran beteiligt. Der Autor, der bereits des Öfteren in Vietnam gewesen ist, hat hierzu ausgiebig recherchiert und gibt Leserinnen und Lesern in diesem Zusammenhang auch noch einen kleinen Überblick über den französischen Vietnamkrieg.
Wieder mal ein sehr spannendes und auch informatives Buch von Herrn Ard, das man mit Freuden weiterempfehlen kann.