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Mein Vater Hermann Buhl: "Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen"
 
 
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Mein Vater Hermann Buhl: "Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen" [Gebundene Ausgabe]

Kriemhild Buhl
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Herbig; Auflage: 1., Aufl. (20. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776625066
  • ISBN-13: 978-3776625066
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 282.614 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Porträt der unvergessenen Bergsportlegende, berührende Vater-Tochter-Geschichte und Familiengeschichte aus persönlichem Blickwinkel: die Biografie zum 50. Todestag. Mit einem Nachwort von Kurt Diemberger, der mit Hermann Buhl den Broad Peak erstbestieg.

Im Alleingang bezwang er 1953 als Erster den Nanga-Parbat. Seine zweite Expedition in die Achttausender des Himalaya kostete dem gefeierten Helden das Leben. Hermann Buhl hinterließ eine junge Frau und drei kleine Mädchen. Wie erlebten sie seinen sensationellen Ruhm und seinen Tod? Wie bewältigten sie ihr Leben ohne ihn, im Schatten des Mythos? Kriemhild Buhl hinterfragt die Beziehung ihrer Eltern. Sie zeigt den mutigen Weg ihrer Mutter und die Entwicklung der drei Schwestern. Mit ihrer ungewöhnlichen Innensicht in ihr Leben mit der Legende legt Kriemhild Buhl ein tief berührendes biografisches Zeugnis vor.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr empfehlenswert! 31. März 2008
Von E. Best
Das Buch habe ich zuerst in einer Bibliothek geliehen, weil ich den Namen Hermann Buhls aus meinem Lieblingsurlaubsort Ramsau kenne. Nachdem ich es gelesen habe, bin ich zum Entschluss gekommen, mir dieses Buch zu kaufen, denn das Buch ist eines derjenigen seltenen Bücher, die man wiederlesen möchte.

Mit klarer und ausdrucksvoller Sprache erzählt uns Kriemhild Buhl nicht nur über ihren heldenhaften Vater, in dessen Schatten seine Familie lebt, sondern mehr noch über ihre nicht weniger heldenhafte Mutter, die durch den Tod Ihres Mannes im Himalaya gezwungen wurde, ihre drei Kinder allein aufzuziehen und deren Großtat von keinem honoriert wurde. Das Buch sollte eigentlich "Meine Mutter Generl Buhl" genannt werden und ist ein großes Denkmal vor allem für sie.

Auch interessant war zu erfahren, welch eine Triebfeder solche Leute wie Hermann Buhl in die Berge schickt und wonach sie streben. Dazu gibt es im Buch mehr als eine ausführliche Erklärung.

Mir persönlich waren aber die Gedanken der Autorin über die Mutter-Töchter-Beziehungen wie aus der Seele gesprochen. Kriemhild Buhl überarbeitet sowohl die Lebenserfahrungen ihrer Mutter als auch ihre eigenen und bringt sie mit ruhiger Weisheit und Kraft einer Frau, die tief fühlen und denken kann, zum Ausdruck. Jeden zweiten Satz ihrer philosophischen Überlegungen würde ich aus dem Buch als Lebensweisheit herausschreiben. Manche Gedanken klingen in meinem Kopf lange nach, manche wurden von mir gleich verinnerlicht.

Gleichteitig rührend und spannend wird uns die Geschichte der Familie Buhl erzählt. Nicht nur einmal habe ich Tränen des Mitgefühls heimlich weggewischt. Manche kurze, treffende, in den Text eingeflochtene Bemerkungen berühren die tiefen Saiten der Seele und rufen einen Sturm der Gefühle hervor.

Ich bedauere nur, dass das Buch noch nicht ins Russische übersetzt wurde, denn ich bin Russin und würde das Buch meiner Mutter gern schenken. Dieses Buch hat einen so großen Eindruck auf mich gemacht, dass, wenn ich Übersetzerin wäre, ich es mit großem Vergnügen für meine Landsleute übersetzen würde. Es lohnt sich wirklich! Aber das Buch ist erst 2007 herausgekommen und wir wollen hoffen, dass es vielleicht bald in verschiedene Sprachen übersetzt wird.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leben mit dem Mythos 4. April 2007
Kriemhild Buhl war nur sechs Jahre alt, als ihr berühmter Vater im Himalaya ums Leben kam. Sie hat ein großartiges Buch geschrieben: über ihren Vater mit seinen hohen Zielen, besonders aber auch über ihre Mutter, das Porträt einer tapferen Frau, die nach diesem großen Verlust allein ihre drei kleinen Töchter aufziehen und eine neue Existenz begründen musste. Keineswegs eine Selbstverständlichkeit in den späten 50er und den 60er Jahren. Sie alle lebten mit dem Mythos des Heldenvaters, jede wurde auf ihre Weise davon geprägt. Ein unglaublich berührendes Buch und phantastisch geschrieben - sehr empfehlenswert, nicht nur für Bergfans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch glänzt durch einen schönen, flüssigen Stil in einer kurzen, prägnanten und bilderreichen Sprache.
Es besteht aus etwa fünf großen Abschnitten:
Zunächst werden die Charaktere von Generl und Hermann beschrieben, deren Kennenlernen, Liebe und Heirat, sowie die Geburt der ersten Tochter, der Autorin Kriemhild.
Es folgt eine Schilderung der ruhmreichen Nanga Parbat Erstbesteigung Hermanns, mit welcher er zu einem Nationalhelden aufsteigt, sowie die Folgen dieses Ereignisses für das Leben des jungen Ehepaars Buhl.
Dann begleitet der Leser Hermann zusammen mit Kurt Diemberger auf den Broad Peak und erlebt Buhls tragischen Tod an der Chogolisa.
Hierauf schildert die Autorin, wie Generl nach diesem Schicksalsschlag ihr eigenes Leben und die Zukunft ihrer drei Töchter ohne Ehemann und Vater in die Hand nimmt: Hausbau, Betreiben einer eigenen Gästepension, Bewältigen des Alltags, leidvolle Jugend der Tochter Ingrid, Pubertät der drei Schwestern, Tod von Generls Eltern, Tod der jüngsten Tochter Ingrid...
In einem letzten und sehr persönlichen Teil lässt die Autorin den Leser in ihr eigenes Leben einblicken: Wie sie selbst Mutter einer Tochter, Amelie, wird und in dieser Funktion erkennt, welche Sorgen und Ängste sich eine Mutter um ihr eigenes Kind macht. Auch muss Kriemhild am eigenen Leib erfahren, wie schwer es ist, die eigene Tochter in deren selbständiges Leben zu entlassen.

Dieses Buch ist gar nicht so sehr eine Lebensbeschreibung des Bergsteigers Buhl, sondern eine Hommage, Ehrbezeigung und Verbeugung vor einer starken Mutter und besonderen Frau, welche immer wieder gegen ihr Lebensschicksal ankämpfen und das Leben als alleinerziehende Mutter bewältigen musste.
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