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Mein Sohn hat ein Sexleben und ich lese meiner Mutter Rotkäppchen vor
 
 
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Mein Sohn hat ein Sexleben und ich lese meiner Mutter Rotkäppchen vor [Gebundene Ausgabe]

Renate Dorrestein , Heinrich Pleticha , Hanni Ehlers
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann (August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570009807
  • ISBN-13: 978-3570009802
  • Originaltitel: Mijn zoon heeft een seksleven en ik lees mijn moeder Roodkapje voor
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 455.467 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Renate Dorrestein
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"So eingängig und meisterhaft geschrieben wie immer - ein wunderbares Porträt der so genannten Sandwich-Generation." (Het Parool )

"Dorresteins bisher bestes Buch, ein Fest für den Leser: urkomisch, tragisch und voll tiefsinniger Gedanken über den Sinn des Lebens." (Het Financieele Dagblad )

"'Mein Sohn hat ein Sexleben' ist unglaublich komisch!" (De Volkskrant )

Kurzbeschreibung

»Man würde erwarten, dass es ganze Regalkilometer von Romanen über diesen so wichtigen und bewegten Abschnitt im Leben einer Frau gibt. Fehlanzeige. Deshalb habe ich selbst so einen Roman geschrieben: eine Art Bridget-Jones-Tagebuch für Fortgeschrittene.« Renate Dorrestein

Ein Anruf reißt Heleen aus dem Alltag: Ihre Mutter hat einen Gehirnschlag erlitten. Schnell ist klar, dass sie ein Pflegefall bleiben wird. Dazu kommen die Sorgen um ihren 17jährigen Sohn Storm, der auf einem Australientrip erste sexuelle Erfahrungen macht, und die Konflikte mit der pubertierenden 13jährigen Tochter Lizzy. Heleen fühlt sich den neuen Belastungen kaum gewachsen, zumal sie selbst mit den Wechseljahren zu kämpfen hat.

Renate Dorrestein mit einem wunderbar frechen Roman über eine Frau der so genannten Sandwich-Generation, die sich mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen muss. Witzig, bissig, ohne Angst vor schwarzem Humor.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel von Renate Dorresteins Roman "Mein Sohn hat ein Sexleben und ich lese meiner Mutter Rotkäppchen vor" klingt nach einer herzhaften Geschichte zum Lachen mit vielleicht einigen nachdenklichen Momenten. Das ist es nicht. Renate Dorrestein erzählt uns eine Geschichte, die zum Lachen wäre, wenn sie nicht zum Weinen wäre.

Heleen, Ende 40, führt an und für sich ein glückliches Leben. Sie betreibt mit ihrem Mann, den sie auch nach vielen Ehejahren noch liebt, eine gut gehende Gärtnerei, hat einen 17-jährigen Sohn, der langsam flügge wird und eine 14-jährige Tochter. Dieses Glück wird zwar etwas getrübt, da sie mit den Wechseljahren zu kämpfen hat und ihr die Lust abhanden gekommen ist, dennoch führt sie ein recht zufriedenes und glückliches Leben. Bis zu dem Tag, an dem ihre Mutter einen Gehirnschlag bekommt und zum Pflegefall wird. Für Heleen beginnt eine Odyssee durch Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Der psychische Druck geht teilweise über Heleens Belastbarkeitsgrenze, zumal die Beziehung zur Mutter nie unbelastet war und Heleen sich hin- und hergerissen fühlt zwischen Mitleid und Abwehr. In der Auseinandersetzung mit ihrer Mutter gewinnt Heleen eine neue Sicht auf ihr eigenes Älterwerden. Ihre Kinder werden selbständig, ihr Sohn Storm ist über beide Ohren verliebt und ihre Tochter Lizzy hat einen Verehrer - auch wenn dieser Heleen überhaupt nicht gefällt. Die Last auf Heleen ist so groß, dass sie dringlich eine Auszeit bräuchte, um sich selbst zu finden und die Beziehung zu ihrem Mann nicht zu gefährden.

Obwohl Renate Dorrestein ihre Protagonistin Heleen die Geschichte in lockerer, leichter Sprache, manchmal ironischem, manchmal gar zynischem Ton erzählen lässt - zum Lachen ist das vielleicht nur dann, wenn man von Heleens Situation Jahrzehnte entfernt ist. Andernfalls bleibt einem das Lachen von Beginn an im Hals stecken. Im Gegensatz zu Bridget Jones hat Heleen ihren Mr. Darcy oder Mr. Right schon lange gefunden, und die Diätprobleme werden von Faltenproblemen abgelöst, aber das Leben hält noch schwierigere Situationen vor. Von Seite zu Seite erfahren wir, wie sich Heleens Belastung verschlimmert. Zum Einen weil ihr die Zeit schlicht und ergreifend gar nicht mehr reicht, um alles zu regeln was ansteht, zum Anderen weil sie den geistigen Verfall ihrer immer sehr selbständigen Mutter von Tag zu Tag erleben muss und das Ausmaß dessen erst erleben muss, um zu ahnen in welcher Welt ihre Mutter nun lebt. Für den einfühlsamen Leser ist es durchaus hart, den Fortgang der Geschichte zu verfolgen, aber faszinierend und lohnend. Obwohl ich mir gerade leichtere Lektüre zum Lesen gewünscht hatte, konnte ich mich nicht mehr von diesem Buch lösen.

Renate Dorresteins Roman "Mein Sohn hat ein Sexleben und ich lese meiner Mutter Rotkäppchen vor" ist eine locker und leicht geschriebene, sensible Auseinandersetzung mit den Problemen des Älterwerdens, mit Pflegebedürftigkeit und der daraus entstehenden Belastung für die Familie. Nicht lustig, aber sehr lesenswert.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Heleen, glücklich verheiratete Gärtnerin im eigenen Betrieb und zweifache Mutter, führt - abgesehen von Wechseljahresbeschwerden - ein beschauliches Leben, bis ihre Mutter durch einen Schlaganfall zum Pflegefall wird. Der Alltag wird zur Tortur. Heleen verbringt täglich mehrere Stunden im Auto um ihre Mutter im Pflegeheim zu besuchen. Das ohnehin schon belastete Verhältnis wird zur Zerreissprobe, denn Heleens demente Mutter führt der Tochter die Vergänglichkeit so brutal vor Augen, dass es kaum erträglich ist. Wie man vermuten könnte eine nicht eben spaßig zu lesende Geschichte, zumal auch noch Heleens Wechseljahresbeschwerden, ihr adoleszenter Sohn im fernen Australien und die 13-jährige Tochter für genug Trubel sorgen. Das Familienleben leidet und Heleen gerät in einen immer tieferen Strudel, der sie beinahe in den Mahlstrom des Wahnsinns hinabreißt. Der Schluss hält zum Glück eine Überraschung bereit!
Das Thema klingt ja nicht gerade nach Unterhaltung - ist es in der Realität auch sicher nicht. Aber Dorrestein hat es hier wirklich auf wunderbare Weise geschafft, ein packendes Buch zu schreiben, das trotz des schwierigen Themas an vielen Stellen witzig daherkommt. Die Geschichte mit der Schildkröte ist ein schönes Beispiel. Ziemlich schwarzhumorig aber welche Art Humor wäre in so einer Geschichte auch sonst möglich? Die Autorin hat in meinen Augen ein wichtiges Buch geschrieben, das die Realität ziemlich gut trifft. Frauen werden in unserer Gesellschaft für soziale Belange verantwortlich gemacht - Männer bleiben außen vor. Die ungeheure Belastung, die mit dieser Verantwortung einhergeht wird hier hervorragend geschildert, ohne auch nur einmal ins sozialpädagogische Geplänkel ("oh, ich muss mir ja für meine Mutter das Bein ausreißen, denn ihr verdanke ich mein Leben" etc) abzurutschen. Schonungslos, nah an der Realität und doch unterhaltsam.
Das ist wirklich ein Kunststück!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
erfrischend 2. Dezember 2009
Von Perlchen
Format:Gebundene Ausgabe
auf den punkt getroffen, ohne verschönerungen der "abgrundtiefen seele" des menschen. ich musste sehr oft schmunzeln. das buch liest sich förmlich nur so weg. ich wollte es gar nicht mehr aus der hand legen. im grunde ist die handlung aus dem ganz normalen alltag einer frau beschrieben. mutter, ehefrau und tochter. aber vielleicht entdeckt man in diesem werk so oft parallelen zu seinem eigenen leben?!
ich finde das buch ist empfehlenswert.
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