Seit einem halben Jahr gibt es neben der Gutenachtgeschichte auch das Ringelbuch als festen Bestandteil unseres Abendprogramms. Ganz nach dem Motto „Zeit für Kinder" lassen mein Sohn (3) und ich noch einmal den Tag an uns vorüberziehen und so wie er spielerisch an Konzentration und Ausdruck heran geführt wird, nehme ich mir in all dem abendlichen Trubel von "Essen machen, Kleidung rauslegen, Badewanne saubermachen und Kinderzimmer aufräumen" noch einmal Zeit meinem Kind zuzuhören und mache etwas gemeinsam mit ihm. Mein Sohn freut sich, weil ich für und mit ihm den Tag in Worte fasse und mein Herz geht auf bei den Bildern, die er anschließend mit großer Hingabe malt.
Beruflich bin ich viel unterwegs, auch ohne meinen Sohn. Das Ringelbuch begleitet ihn zum Babysitter und wenn wir nach meiner Rückkehr gemeinsam die Eintragungen lesen und ich seine kleinen Kunstwerke bestaune, kann ich doch an seinem Alltag teilnehmen.
Mit diesem Buch übt mein Sohn sich in Wort und Bild auszudrücken. Wir finden einen gemeinsamen Abschluss für den Tag und können mit viel Spaß ein spannendes Jahr später noch einmal "nachlesen".
Ich verschenke das Ringelbuch an alle Kinder meines Bekanntenkreises und es kommt immer super an, nicht nur bei den Kindern.