Aus der Amazon.de-Redaktion
Die erfolgreichste deutsche Mittelalter-Metal-Band kehrt zu ihren Ursprüngen zurück. Nachdem man auf
7 mit Samples und Rammstein-Vibes flirtete, bietet
Mein rasend Herz wieder handgemachte, harte Folk-Hymen, in denen Dudelsäcke und Gitarren die Hauptrollen spielen.
Nicht nur die Computer-Effekte sind verschwunden, auch die Songs als solche atmen wieder mehr Live-Flair. Der Gesang des Letzten Einhorns klingt größtenteils rauer, Sebastian Langes Gitarren-Riffs stehen häufiger im Vordergrund, und die zahlreichen Mittelalter-Instrumente kommen besser zur Geltung. Mit dem "Wessebronner Gebet", "Fontaine La Jolie", "Tannhuser" und "Poc Vecem" hat man sich auch wieder einige Traditionals vorgenommen und in ein hartmetallisches Gewand gekleidet. Doch auch der moderne Anstrich der letzten Scheibe ist nach wie vor präsent und äußert sich vor allem in den Stücken, bei denen In Extremo zusammen mit Gastmusikern rocken. Marta Jandová (Die Happy), Rea Garvey (Reamonn) und Robert Beckmann (The Inchtabokatables) können farbenfrohe Akzente setzen und erweitern den eh schon sehr facettenreichen Gesamtsound der ostdeutschen Chart-Stürmer. -- Michael Rensen
Kurzbeschreibung
Ohne Zeitdruck und beständigen Terminstress wollen In Extremo im November 2004 wieder ins liebgewonnene "Otti-Botti"-Studio gehen um dort "mal zu sehen was sich so ergibt". Die Lässigkeit trügt, seit sechs Monaten arbeitet man bereits im Proberaum, stöbert in Bibliotheken und versucht die ungewöhnlichsten Instrumente zu bezwingen. Gemeinsam mit dem eingeschworenen Produzententeam Jörg Umbreit und Vince Sorge wird in sechswöchiger Klausur geflötet, geblasen und gedichtet was das Zeug hält, während Ströme von Wodka die Kehlen herunterfließen. Und plötzlich ist das achte Album fertig. Rotzig und sehnsüchtig zugleich, lässt es einen freizügigen Blick ins Innerste, Persönlichste In Extremos zu und wird liebevoll "Mein rasend Herz" getauft. Gerockt wird in sieben von zwölf Fällen auf Hochdeutsch. Intros und Zwischenspiele sind ein Aufgebot alter und exotischer Instrumente wie Sitar, Tamplas, Pommer, Nyckel Harpa, tibetanisches Horn, Flöte, A, C und E-Dudelsäcke, Uilleann-Pipe, Harfe, Hackbrett, Drehleier, Schalmay, Cister, Trumscheit, Davul und Schellen - um nur einige zu nennen. Hartrockende Gitarre, Bass und zumeist brachiales Schlagzeug wechseln die altertümlichen Arrangements ab, treiben sie nach vorne, ebenso wie die vorwitzigen Sackpfeifen, die sich in fast jeder Passage austoben dürfen. Fernweh und Meeresromantik verbinden zahlreiche Stücke wie "Raue See", "Fontaine La Jolie" und "Horizont". "Macht und Dummheit" brilliert mit einem versteckt politischen Text und ein richtiger kleiner Schatz wurde mit dem "Wessebronner Gebet" gehoben. Im Grunde ist es auch ein Zauberspruch, eine Bitte um Kraft und Schutz. Magisch gestärkt geht es frontal in die erste Single "Nur ihr allein", ein echter Gassenhauer und Plattitüdendrescher der Extraklasse, mit augenzwinkerndem Selbstverständnis und trinkfester Allüre. Im Titelstück "Mein rasend Herz" griff man ordentlich in die Trickkiste, gibt es doch Chöre und futuristische Effekte, sowie ein chinesisch anmutendes Harfenintro zu entdecken. Diese Album ist eine Hommage an die Freiheit und das Vagabundenleben.
Das Label über die CD
Ohne Zeitdruck und beständigen Terminstress wollen In Extremo im November 2004 wieder ins liebgewonnene "Otti-Botti"-Studio gehen um dort "mal zu sehen was sich so ergibt". Die Lässigkeit trügt, seit sechs Monaten arbeitet man bereits im Proberaum, stöbert in Bibliotheken und versucht die ungewöhnlichsten Instrumente zu bezwingen. Gemeinsam mit dem eingeschworenen Produzententeam Jörg Umbreit und Vince Sorge wird in sechswöchiger Klausur geflötet, geblasen und gedichtet was das Zeug hält, während Ströme von Wodka die Kehlen herunterfließen. Und plötzlich ist das achte Album fertig. Rotzig und sehnsüchtig zugleich, lässt es einen freizügigen Blick ins Innerste, Persönlichste In Extremos zu und wird liebevoll "Mein rasend Herz" getauft. Gerockt wird in sieben von zwölf Fällen auf Hochdeutsch. Intros und Zwischenspiele sind ein Aufgebot alter und exotischer Instrumente wie Sitar, Tamplas, Pommer, Nyckel Harpa, tibetanisches Horn, Flöte, A, C und E-Dudelsäcke, Uilleann-Pipe, Harfe, Hackbrett, Drehleier, Schalmay, Cister, Trumscheit, Davul und Schellen - um nur einige zu nennen. Hartrockende Gitarre, Bass und zumeist brachiales Schlagzeug wechseln die altertümlichen Arrangements ab, treiben sie nach vorne, ebenso wie die vorwitzigen Sackpfeifen, die sich in fast jeder Passage austoben dürfen. Fernweh und Meeresromantik verbinden zahlreiche Stücke wie "Raue See", "Fontaine La Jolie" und "Horizont". "Macht und Dummheit" brilliert mit einem versteckt politischen Text und ein richtiger kleiner Schatz wurde mit dem "Wessebronner Gebet" gehoben. Im Grunde ist es auch ein Zauberspruch, eine Bitte um Kraft und Schutz. Magisch gestärkt geht es frontal in die erste Single "Nur ihr allein", ein echter Gassenhauer und Plattitüdendrescher der Extraklasse, mit augenzwinkerndem Selbstverständnis und trinkfester Allüre. Im Titelstück "Mein rasend Herz" griff man ordentlich in die Trickkiste, gibt es doch Chöre und futuristische Effekte, sowie ein chinesisch anmutendes Harfenintro zu entdecken. Diese Album ist eine Hommage an die Freiheit und das Vagabundenleben. (Universal)
Biographie der Mitwirkenden
Ohne Zeitdruck und beständigen Terminstress beginnen In Extremo im November 2004 die Arbeit am neuen Longplayer. Gemeinsam mit dem eingeschworenen Produzententeam Jörg Umbreit und Vince Sorge wird in sechswöchiger Klausur geflötet, geblasen und gedichtet was das Zeug hält. Und plötzlich ist es fertig, das achte Album. Rotzig und sehnsüchtig zugleich, lässt es einen freizügigen Blick ins Innerste, Persönlichste In Extremos zu und wird liebevoll Mein rasend Herz (VÖ: 30.5.) getauft.Gerockt wird in sieben von zwölf Fällen auf Hochdeutsch. Intros und Zwischenspiele sind ein Aufgebot alter und exotischer Instrumente wie Sitar, Tamplas, Flöte, A, C und E-Dudelsäcke, Harfe, Hackbrett, Drehleier, Schalmay, Cister, Trumscheit, Davul und Schellen - um nur einige zu nennen. Hartrockende Gitarre, Bass und zumeist brachiales Schlagzeug wechseln die altertümlichen Arrangements ab, treiben sie nach vorne, ebenso wie die vorwitzigen Sackpfeifen, die sich in fast jeder Passage austoben dürfen. Fernweh und Meeresromantik verbinden zahlreiche Stücke wie Raue See, das im Originaldialekt vorgetragene, bretonische Märchen Fontaine La Jolie und das wütende Liebeslied Horizont, in dem die knarzend markante Reibeisenstimme Michas sich mit dem hohen zarten Klang einer Frauenstimme mischt, welche die Die Happy-Frontsirene Marta Jandová beim freundschaftlichen Studiobesuch einsang. Und noch ein Duett handelt von tragischer Liebe und dem kalten Seemannsgrab: Liam was auf Gälisch soviel wie Willi heißt, entstand in Kooperation mit Ray Garvey, Sänger der Pop/Alternativ-Rocker Reamon, der den deutschen Text in seine Heimatsprache übersetzte und selbst mit zum Mikro griff. Macht und Dummheit brilliert mit einem versteckt politischen Text und ein richtiger kleiner Schatz wurde mit dem Wessebronner Gebet gehoben. Micha: Wie die ,Merseburger Zaubersprüche´ entspringt der Text dem 8. Jahrhundert. Im Grunde ist es auch ein Zauberspruch, eine Bitte um Kraft und Schutz." Magisch gestärkt geht es frontal in die erste Single Nur ihr allein (VÖ:17.05.), ein echter Gassenhauer und Plattitüdendrescher der Extraklasse, mit augenzwinkerndem Selbstverständnis und trinkfester Allüre. Mit Tannhuser zollt man Puristen und seinen Wurzeln gleichermaßen Tribut, denn das im Refrain höfische Lied aus dem 11. Jahrhundert ist rein akustisch intoniert. Im Titelstück Mein rasend Herz und bei Singapur griff man ordentlich in die Trickkiste, gibt es doch Chöre und futuristische Effekte, sowie ein chinesisch anmutendes Harfenintro zu entdecken. Alles hausgemacht, strahlt Das letzte Einhorn. Ehrensache. Das gilt auch für die Mitwirkung Robert Beckmanns (Inchtabokatables) beim in okzitanisch verfassten Poc Vecem des Troubadours Pierre Vidal aus dem 13. Jahrhundert. Zur Winterklage der beiden Spielmänner darf ausnahmsweise Roberts Geige erklingen. Im Übrigen ist dieses Instrument bei In Extremo tabu. Die trüben Wintergedanken fortgewischt, bekennt Micha detailfreudig im finalen Spielmann, was so alles zu seinen Lebensprinzipien gehört und das in schönster Rock `n Roll-Manier. Eine Hommage an die Freiheit und das Vagabundenleben. Er ist das alte Kind geblieben, das seinen Traum vom Mittelalterrock verwirklichte. Und das ist auch der Motor, der In Extremo lebendig hält: Solange In Extremo noch Träume haben, werden wir spielen, sagt Das letzte Einhorn und wenns im Traum so schön pfeift und rockt, wer würde da schon aufwachen wollen?
Produktbeschreibungen