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Mein Name sei Gantenbein: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 14. März 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 289 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (14. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518462369
  • ISBN-13: 978-3518462362
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 565.108 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 30. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Max Frisch führt in "Mein Name sei Gantenbein" die Brüchigkeit menschlicher Identität vor. Das geht so weit, dass er seine Personen im Roman immer wieder neu erfindet. Der Erzähler selbst tritt in das Geschehen ein, überlegt sich, welche Rolle er annehmen will, und spielt mit der Identität der anderen Personen. Erzählung und Erzähler, Geschichte und Wirklichkeit, wahres und falsches Ich fließen auf verwirrende Art ineinander. Nur die Hauptperson, Gantenbein, bekommt über die Zeit ein greifbares, verfestigtes Ich. Gantenbein tut so, als sei er blind, und freundet sich immer mehr mit dieser Rolle an. Denn plötzlich ändern sich alle seine sozialen Beziehungen: Hinter seiner Blindenbrille kann er die Menschen beobachten, ohne dass sie sich beobachtet fühlen. Sie mögen ihn, weil sie seinen urteilenden Blick nicht zu fürchten haben, und fangen an, sich zu enttarnen. Das Spiel mit den Identitäten ermöglicht es Frisch, einen entlarvenden Blick auf die moderne Gesellschaft zu werfen. Die Menschen versuchen, sich selbst und ihre Geschichte als sinnvolles Kontinuum zu erleben und zu erzählen. Beim Erzählen aber, so die Kernaussage, erfindet sich der Mensch erst, mag die wahre Realität auch ganz anders aussehen als die erfundene. Frischs Roman ist - heute mehr denn je - eine faszinierende Lektüre.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elbma Mavie am 12. August 2002
Format: Broschiert
Frisch setzt sich in diesem Roman vermutlich stärker und deutlicher als zuvor mit dem Problem der Identitätsfindung auseinander: indem das erzählende Ich verschiedene Situationen als einer der drei Protagonisten ,,durchspielt", sucht es nach seiner eigenen Identität. Dabei findet es besonders Gefallen an Gantenbein, deshalb der Titel. Gantenbein ist in der Lage seine Rolle zu wechseln, sein Spiel mit der Gesellschaft hat Erfolg. Svoboda wird nie richtig angenommen, er ist von vornherein der Verlierer. Enderlin kann seine Rolle nicht verändern. Enderlin endet in der Vorausschau eines alltäglichen Ehelebens, eines Lebens, in dem alles voraussehbar ist, indem der Erzähler erstarren würde.
Der Roman bietet eine unendliche Fülle von Randgeschichten, die das Wichtigste sind. Eine eigentliche "Story" gibt es ja nicht zu suchen, da das erzählende "Ich" keine Geschichte, sondern nur eine Erfahrung hat. Ein Teil von ihnen offenbart Witz bis hin zu hintergründigem Humor, andere sind voller Irrationalität, manche voller Lebensphilosophie oder leben von Frischs Thesen, die durchaus nicht ohne Widerspruch bleiben müssen. Er erfindet durch sein "Erzähler - Ich" viele Wirklichkeiten, viele mögliche Begebenheiten, und ebenso erfindet er mehrere mögliche Rollen für das "Ich" sowie für die Partnerin.
Was hinter der Blinden - Rolle des Gantenbein steckt, wird im Roman deutlich ausgesprochen. Man wird ihm eine Welt vorstellen, wie sie in der Zeitung steht, und indem Gantenbein tut, als glaube er's, wird er Karriere machen. Mangel an Fähigkeit braucht ihn nicht zu kümmern; was die Welt braucht, sind Leute wie Gantenbein, die nie sagen, was sie sehen, und seine Vorgesetzten werden ihn schätzen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom Kadi VINE-PRODUKTTESTER am 14. Juli 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das erste, was mir auffiel: Es wird unheimlich viel, eigentlich ununterbrochen geraucht und weil das Buch von Max Frisch geschrieben wurde: meist Pfeife. Damit ist klar. Das kommt von weit her. Die Gespräche über Kommunismus, den Ost West Konflikt, aber auch die Verschlammung der Seen. Das Männer- und insbesondere das Frauenbild. Beim Lesen sehe ich die Menschen eingezwängt in ihre Kleidung, diese Frauen in ihren Kostümen und hochhackigen Schuhen, diese Männer mit den messerscharf gebügelten Hosenfalten. All das sind Melodien, ist ein Rhythmus aus einer bleiernen Zeit der frühen 60er Jahre. Und hier kommt der einzige Einwand: Max Frisch ist ein Kind seiner Zeit und was er über Männer und Frauen kundtut, ist heutzutage manchmal schwer erträglich. Aber dann gibt es ein Grundthema, von dem der ganze Roman erfüllt ist - die Eifersucht, die Angst betrogen zu werden, betrogen worden zu sein, ein paranoisches Gefühl, dem sich die männliche Hauptfigur immer wieder quälend aussetzt und all das ist auch quälend zu lesen, aber gerade deshalb brillant. Immer wieder wird neu angesetzt, um es darzustellen, die Situationen werden durchgespielt. Was wäre, wenn er sich jetzt nicht so sondern anders verhalten hätte? Beide Positionen werden dargestellt, die des Liebhabers, des Nachfolgers und die des Sitzengelassenen, der blind für all das ist, was um ihn vorgeht und gleichzeitig doch ganz genau spürt, dass und wie sich sein Verhältnis zu seiner Frau verändert. Insofern ist die Blindheit Gantenbeins nur eine Metapher für seinen Umgang mit der Beziehungskrise, seinen Ängsten, der Trennung.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
"Mein Name sei Gantenbein" steht meiner Meinung weit über den Schullektüren "Andorra" und "Homo Faber". Sehr subtil geschrieben lässt Frisch die Hauptfigur sich in immer wieder verschiedene Situationen hineindenken, ohne daß der Roman eine wirkliche Handlung hätte.
Bitter die Ironie, daß Gantenbein erst zum glücklichen Menschen wird, nachdem er der Welt vorspielt, blind zu sein und so zu tun, als sähe er deren Fehler nicht.
Ich brauchte 10 Jahre, um mich nach der Schule wieder an Literatur zu wagen, aber dies Buch ist alle Mühe des Lesens wert und macht beim zweiten Lesen erst richtig Spaß.
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