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Mein Name ist Nobody ist eigentlich eine Parodie auf Spaghetti-Western, gleichzeitig jedoch ein legitimer und hochgeschätzter Beitrag zum Genre. Kein Wunder, bei so einem Stammbaum: Der Film wurde produziert und inoffiziell mitinszeniert von Sergio Leone höchst persönlich, dem Urvater und Maestro der italienischen Western. In seinem persönlichen, augenzwinkernden Abschied vom Genre würdigte Leone auch die Leistungen anderer Filmemacher: So ist zum Beispiel der Name des einflussreichen Western-Regisseurs Sam Peckinpah in einer Szene auf einem Grabstein zu sehen, und für die hiesige Hauptrolle engagierte Leone das ewige Blauauge Terence Hill, dessen Prügel-Komödien
Die rechte und die linke Hand des Teufels und
Vier Fäuste für ein Halleluja bereits die letzten Atemzüge des in den 60ern so immens erfolgreichen Spaghetti-Westerns gewesen waren.
Diese Elemente werden auf sehr amüsante Weise miteinander verknüpft in der Geschichte von Nobody, der als ambitionierter Revolverheld im Jahre 1899 sein großes Idol, den legendären Pistolero Jack Beauregard (gespielt von Henry Fonda in seiner letzten Western-Rolle, und erst seiner zweiten unter Sergio Leone nach Spiel mir das Lied vom Tod) herausfordern will. Bevor Beauregard sich friedvoll zur Ruhe setzen kann, inszeniert Nobody für sich und ihn einen Showdown von geradezu epischen Proportionen, während der großartige Ennio Morricone das Übermaß an originellen Szenen mit einem nicht weniger verspielten Soundtrack unterlegt (unter anderem eine ironische Verwendung von Wagners Ritt der Walküren). Tonino Valerii wird berechtigterweise als Regisseur des Films geführt, jedoch steuerte Leone ebenfalls signifikante Teile bei (wie beispielsweise die Eröffnungsszene). Das Endergebnis ist ein wundervoller Film mit erstaunlichem Nachklang, den Steven Spielberg später als seine liebste Leone-Produktion bezeichnete. Warum, ist leicht zu erkennen: Wie so viele von Spielbergs eigenen Filmen, geht auch Mein Name ist Nobody gleichsam als Kunst und als Unterhaltung durch. -- Jeff Shannon
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New Mexico, 1898. Die große Zeit des Wilden Westens geht ihrem Ende entgegen. Eine gefürchtete Banditenarmee, die "wilde Horde", fegt aus dem Südwesten Angst und Schrecken verbreitend durchs Land. Der junge blauäugige Nobody träumt derweil davon, in die Fußstapfen seines großen Idols, des legendären Revolverhelden Jack Beauregard, zu treten. Wie sich herausstellt, ist der längst seines Mythos müde geworden und von jeglichen Illusionen befreit auf dem Weg nach New Orleans, um von dort in seine alte Heimat Frankreich zurück zu kehren. Dazu braucht er aber Geld - und zwar vom Minenbesitzer Sullivan, der für die schmutzigen Geschäfte der "wilden Horde" und den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Gut, dass der müde Held dabei den furchtlosen und einfallsreichen Jungspund Nobody an seiner Seite hat.
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Von Meister Sergio Leone ursprünglich als humorvolle Verbindung von Italo- und Hollywood-Western konzipiert und mit einem Budget von seinerzeit beachtlichen vier Millionen Euro von Leones Regieassistenten Tonino Valerii umgesetzt, wurde "Mein Name ist Nobody" ein internationaler Kinoerfolg, der Terence Hill aus dem Schatten seines schwergewichtigen Partners Bud Spencer treten ließ. Ernst zu nehmender als deren gemeinsamen Prügelorgien à la "Vier Fäuste für ein Halleluja" ist "Mein Name ist Nobody" Hommage und Abgesang auf das Genre des Spaghetti-Western mit Anspielungen auf "Spiel mir das Lied vom Tod", Terence Hills erfrischender Parodie auf den knallharten Westernhelden und der Musik von Ennio Morricone, die ein locker-flockiges Kontrastprogramm zu seinen gewohnten melancholischen Klängen bietet.
Blickpunkt: Film
Ein junger Nobody bringt einen legendären Revolverhelden um und avanciert damit zum Westernhelden.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Ein junger Nobody bringt einen legendären Revolverhelden um und avanciert damit zum Westernhelden.
Kurzbeschreibung
Der Wilde Westen neigt sich dem Ende zu, und ein quirliger Jungspund, der sich Nobody nennt, eifert seinem großem Vorbild, dem berühmten Revolverhelden Jack Beauregard nach. Er treibt sein inzwischen müde gewordenes Idol zu einem ungleichen Duell mit der "Wilden Horde", einer Bande, die Angst und Schrecken verbreitet. Doch Beauregard kann stets mit dem Ideenreichtum seines Verehrers rechnen...