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Mein Name ist Nobody [Special Edition] [2 DVDs]


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Produktinformation

  • Darsteller: Terence Hill, Henry Fonda, Jean Martin, Piero Lulli, Leo Gordon
  • Regisseur(e): Tonino Valerii
  • Komponist: Ennio Morricone
  • Künstler: Armando Nannuzzi, Gianni Polidori, Vera Marzot, Ferdinando Pescetelli, Fulvio Morsella, Sergio Leone, Ernesto Gastaldi, Nino Baragli, Giuseppe Ruzzolini, Claudio Mancini
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Special Edition
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 15. August 2005
  • Produktionsjahr: 1973
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009RNL5U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.447 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der Wilde Westen neigt sich dem Ende zu, und ein quirliger Jungspund, der sich Nobody nennt, eifert seinem großem Vorbild, dem berühmten Revolverhelden Jack Beauregard nach. Er treibt sein inzwischen müde gewordenes Idol zu einem ungleichen Duell mit der "Wilden Horde", einer Bande, die Angst und Schrecken verbreitet. Doch Beauregard kann stets mit dem Ideenreichtum seines Verehrers rechnen...

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Mein Name ist Nobody ist eigentlich eine Parodie auf Spaghetti-Western, gleichzeitig jedoch ein legitimer und hochgeschätzter Beitrag zum Genre. Kein Wunder, bei so einem Stammbaum: Der Film wurde produziert und inoffiziell mitinszeniert von Sergio Leone höchst persönlich, dem Urvater und Maestro der italienischen Western. In seinem persönlichen, augenzwinkernden Abschied vom Genre würdigte Leone auch die Leistungen anderer Filmemacher: So ist zum Beispiel der Name des einflussreichen Western-Regisseurs Sam Peckinpah in einer Szene auf einem Grabstein zu sehen, und für die hiesige Hauptrolle engagierte Leone das ewige Blauauge Terence Hill, dessen Prügel-Komödien Die rechte und die linke Hand des Teufels und Vier Fäuste für ein Halleluja bereits die letzten Atemzüge des in den 60ern so immens erfolgreichen Spaghetti-Westerns gewesen waren.

Diese Elemente werden auf sehr amüsante Weise miteinander verknüpft in der Geschichte von Nobody, der als ambitionierter Revolverheld im Jahre 1899 sein großes Idol, den legendären Pistolero Jack Beauregard (gespielt von Henry Fonda in seiner letzten Western-Rolle, und erst seiner zweiten unter Sergio Leone nach Spiel mir das Lied vom Tod) herausfordern will. Bevor Beauregard sich friedvoll zur Ruhe setzen kann, inszeniert Nobody für sich und ihn einen Showdown von geradezu epischen Proportionen, während der großartige Ennio Morricone das Übermaß an originellen Szenen mit einem nicht weniger verspielten Soundtrack unterlegt (unter anderem eine ironische Verwendung von Wagners „Ritt der Walküren“). Tonino Valerii wird berechtigterweise als Regisseur des Films geführt, jedoch steuerte Leone ebenfalls signifikante Teile bei (wie beispielsweise die Eröffnungsszene). Das Endergebnis ist ein wundervoller Film mit erstaunlichem Nachklang, den Steven Spielberg später als seine liebste Leone-Produktion bezeichnete. Warum, ist leicht zu erkennen: Wie so viele von Spielbergs eigenen Filmen, geht auch Mein Name ist Nobody gleichsam als Kunst und als Unterhaltung durch. -- Jeff Shannon

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P.C. am 18. August 2005
Format: DVD
Der anfang der 70ziger Jahre herausgebrachte Film von Sergio Leone und Tonino Valerii ist in dieser Fassung zum ersten mal in der originalen Länge von 112 Minuten zu sehen. Die Qualität dieser DVD-Version ist dabei derart gut, dass es einem die Sprache verschlägt. Selbst aktuelle DVD-Fassungen anderer Filme kommen an diese Qualität in Auflösung, Farbe und Ton nicht heran.
Der Film/Die Story: Terence Hill mimt den "Nobody", den ideelen Gegenspieler des alternden Revolverhelden Jack Beauregard (Henry Fonda). Nobody auf der einen Seite als neunmalkluger Emporkömmling der neuen Generation, der seinem Idol Jack im Jahre 1899 zum Ende der Ära des Wilden Westens einen guten Abgang verschaffen will, um Jack endgültig zur Legende zu machen und um danach dessen Platz einzunehmen.
DVD-Inhalt: Neben dem Film in unglaublich guter Qualität mit restauriertem und korrigiertem Bild und Ton (Beispiel: der Himmel in diesem Film ist bisher nie Blau gewesen - bis zu dieser DVD) findet man auf der zweiten DVD
1. eine 75-minutige Dokumentation "Nobody is Perfect: Leones Grabgesang auf den Western der alten Generation". Neben dem sehr ehrlichen Interview mit Terence Hill sieht und hört man vor allem eine wirklich gut recherchierte Film-Interpretation, die jedem Kunst-Studenten zu Ehre gereichen würde. Klasse
2. 35min "NOBODY 'Dusted' - Der Film vor und nach der Restauration". Dies ist ein weiterer Leckerbissen der zweiten DVD. Nicht nur ist dies das beste "Making Of" eines Filmes, das ich je gesehen habe. Es stellt aufgrund seiner Qualität zugleich die derzeit einzige legitime Film-Dokumentation der Heimkino-Geschichte (neudeutsch "home entertainment") dar.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amadis am 7. Juli 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Story (5)
Nobody ist der Grösste!
Hier wird alles in Frage gestellt: Vom Western als solchem bis hin zur Filmindustrie und dem Leben an sich.... einfach genial.
Man sollte nicht darüber nachgrübeln, ob es sich beim vorliegenden Streifen um eine Persiflage des "Italo-Western" handelt oder um eine Hommage und gleichzeitiger Abgesang desselben, sondern sollte die abgedrehten, skurrilen und einfallsreichen Handlungsstränge einfach auf sich wirken lassen. Die grandiose Filmmusik von Ennio Morricone unterstützt den Bildgewaltigen Western kongenial und erhebt ihn dadurch zum Meisterwerk.

Bild (4)
Das Bildformat lieg in 2,35:1 vor.
Die Bildschärfe vor allem bei Cose-Ups liegt im sehr guten Bereich. Auch wenn der Schärfewert bei Totalen etwas abnimmt, ist er aber auch da durchaus noch gut. Die Farben sind sehr kräftig und wirken vor allem auch bei den grandiosen Landschaftsaufnahmen sehr schön. Vereinzelt gibt es schlecht fokussierte Shots, die etwas unscharf sind und ab und an sind vereinzelte Bildverschmutzungen bzw. Defekte zu sehen. Das kommt aber so selten vor, dass es nie störend wirkt. Bildrauschen ist kaum zu sehen. Der Schwarzwert ist ebenfalls sehr gut. Die Bildqualität ist grundsätzlich auf dem selben Niveau wie bei der schon sehr gut umgesetzte DVD-Version (restauriert). Was die Blu-ray deshalb nur für Leute interessant macht, die die DVD noch nicht besitzen.

Ton (3)
Das Tonformat liegt in DTS-HD 2.0 (Mono) vor.
Schade, dass man sich beim Ton nicht die selbe Mühe gemacht hat, wie beim Bild. Gerade der geniale Soundtrack hätte natürlich ungemein imposant gewirkt in einer 5.1 Abmischung.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Schulte am 26. Januar 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Um es kurz zu machen: Meine Blu-ray befindet sich wieder am dem Rücktransport zum Verkäufer.

Warum? Der untere Bildrand ist leider im Besitz eines Eigenlebens: Das untere Fünftel wackelt phasenweise im 5-Sekunden-Rythmus über 2-3 Frames nach rechts, links und zurück. Zeiten zum Nachvollziehen nur für die ersten drei Minuten: 00:01:50, 00:02:01, 00:02:03, 00:02:09, 00:02:19, 00:02:34, 00:02:53. Das hat auch nichts mit Schnitten zu tun - einige Wackler erscheinen erst 8-9 Sekunden innerhalb einer Einstellung.
Trauriger Höhepunkt ist die Standbild-Sequenz ab 01:42:00: Hier wackelt das gesamte Bild nach jedem Bildwechsel oder verschiebt sich leicht auf verschiedenen Bildhöhen gegeneinander. Ironischerweise erhält man im Extra "Nobody: Dusted" den Eindruck, dass man genau dieser Passage größte Aufmerksamkeit gewidmet hätte. Meiner Meinung nach zeugt die Blu-Ray davon leider nicht.

Ansonsten ist diese Blu-Ray sehr schön geworden: Schwarz- und Weißwerte sind korrekt, keine Kontraststeigerungen, saubere Farbwiedergabe. Der Ton ist sehr gut zu verstehen. Im Vorspann ist noch "Distribuzione Titanus" eingeblendet - ob das ein Hinweis auf die häufig erwähnte italienische Blu-Ray sein könnte, entzieht sich meiner Kenntnis.

Mein persönliches Fazit: Für mich ist die Blu-Ray mit diesem Fehler leider nicht brauchbar, trotz des großen Restaurierungsaufwands.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Schmid am 22. Juni 2005
Format: DVD
Auch wenn Tonino Valerii offiziell als Regisseur genannt wird, so steht doch ein ungleich Größerer hinter diesem verschmitzen Western-Kunststück: Sergio Leone, der die Fäden hinter den Kulissen zog und auf eine Nennung als Regisseur verzichtete.
Was der Zuschauer zu sehen bekommt, ist einer der schönsten und besten Western, die es gibt. Seine verspielte und dennoch zutiefst melancholische Art verleihen ihm auch bei mehrmaliger Lektüre einen Reiz wie kaum an anderer Wildwestfilm.
Grandiose Bilder, (wieder einmal) die unvergessliche Filmmusik von Ennio Morricone und ein trauriger Abgesang auf den Wilden Westen und seine Helden (hier verkörpert durch Altmeister Henry Fonda) und eine tüchtige Brise Spaghettiwestern-Humors vereinen sich zu einem wundervollen und vollkommen unterschätzten Meisterwerk.
Seit Jahren lließ diese längst überfällig DVD-Veröffentlichung auf sich warten.
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