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Mein Name ist Nobody/Nobody ist der Größte [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Terence Hill
  • Region: Region B/2
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. Januar 2014
  • Spieldauer: 235 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00FTGYPQK
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Mein Name ist Nobody"
Der Wilde Westen neigt sich dem Ende zu, und ein quirliger Jungspund, der sich Nobody nennt, eifert seinem großem Vorbild, dem berühmten Revolverhelden Jack Beauregard nach. Er treibt sein inzwischen müde gewordenes Idol zu einem ungleichen Duell mit der "Wilden Horde", einer Bande, die Angst und Schrecken verbreitet. Doch Beauregard kann stets mit dem Ideenreichtum seines Verehrers rechnen...
Laufzeit: 115 Minuten
Produktionsjahr: 1973
Regie: Tonino Valerii
Darsteller: Henry Fonda, Jean Martin

"Nobody ist der Größte"
Nobody ist ein Genie: schlagfertig, gerissen und treffsicher. Sein bester Freund, mit dem er sich allerdings ständig in den Haaren liegt, heißt "Lokomotive". Lokomotive ist Indianer. Vereint sind Nobody und Lokomotive ein durchschlagendes Erfolgsgespann. Diesmal haben sie sich vorgenommen, den betrügerischen Fortkommandanten Major Cabot zur Strecke zu bringen. Dieser Offizier hat 300 000 Dollar an Regierungsgeldern unterschlagen, die als Unterhaltsbeihilfe für Indianer gedacht waren. Auch Regierungsrevisor Colonel Pembroke ist schon unterwegs. Kurzerhand läßt Major Cabot den ganzen Indianerstamm ausrotten, für den das Geld bestimmt war. Tote klagen nicht an. Dann schickt er einen Banditen aus. Er soll den anreisenden Colonel Pembroke ermorden. Nobody und Lokomotive aber wissen immer, woher der Wind weht. Lokomotive verkleidet sich als Regierungsrevisor und will die unterschlagenen Dollars sicherstellen. Aber Major Cabot wird gewarnt und wirft Lokomotive ins Gefängnis. Jetzt hat er eine Geisel und kann Nobody zwingen, seine verbrecherischen Schachzüge zu unterstützen. Damit Cabot am Schluß doch noch matt gesetzt werden kann, müssen Nobody und Lokomotive gleich einen ganzen Berg in die Luft sprengen.
Laufzeit: 120 Minuten
Produktionsjahr: 1975
Regie: Damiano Damiani
Darsteller: Robert Charlebois, Raimund Harmsdorf, Klaus Kinski, Patrick McGoohan, Miou-Miou




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Mein Name ist Nobody ist eigentlich eine Parodie auf Spaghetti-Western, gleichzeitig jedoch ein legitimer und hochgeschätzter Beitrag zum Genre. Kein Wunder, bei so einem Stammbaum: Der Film wurde produziert und inoffiziell mitinszeniert von Sergio Leone höchst persönlich, dem Urvater und Maestro der italienischen Western. In seinem persönlichen, augenzwinkernden Abschied vom Genre würdigte Leone auch die Leistungen anderer Filmemacher: So ist zum Beispiel der Name des einflussreichen Western-Regisseurs Sam Peckinpah in einer Szene auf einem Grabstein zu sehen, und für die hiesige Hauptrolle engagierte Leone das ewige Blauauge Terence Hill, dessen Prügel-Komödien Die rechte und die linke Hand des Teufels und Vier Fäuste für ein Halleluja bereits die letzten Atemzüge des in den 60ern so immens erfolgreichen Spaghetti-Westerns gewesen waren.

Diese Elemente werden auf sehr amüsante Weise miteinander verknüpft in der Geschichte von Nobody, der als ambitionierter Revolverheld im Jahre 1899 sein großes Idol, den legendären Pistolero Jack Beauregard (gespielt von Henry Fonda in seiner letzten Western-Rolle, und erst seiner zweiten unter Sergio Leone nach Spiel mir das Lied vom Tod) herausfordern will. Bevor Beauregard sich friedvoll zur Ruhe setzen kann, inszeniert Nobody für sich und ihn einen Showdown von geradezu epischen Proportionen, während der großartige Ennio Morricone das Übermaß an originellen Szenen mit einem nicht weniger verspielten Soundtrack unterlegt (unter anderem eine ironische Verwendung von Wagners „Ritt der Walküren“). Tonino Valerii wird berechtigterweise als Regisseur des Films geführt, jedoch steuerte Leone ebenfalls signifikante Teile bei (wie beispielsweise die Eröffnungsszene). Das Endergebnis ist ein wundervoller Film mit erstaunlichem Nachklang, den Steven Spielberg später als seine liebste Leone-Produktion bezeichnete. Warum, ist leicht zu erkennen: Wie so viele von Spielbergs eigenen Filmen, geht auch Mein Name ist Nobody gleichsam als Kunst und als Unterhaltung durch.

Nobody ist der Größte ist – genau wie sein Vorgänger Mein Name ist Nobody - eigentlich eine Parodie auf den Spaghetti-Western, gleichzeitig jedoch ein legitimer und hochgeschätzter Beitrag zum Genre. Kein Wunder, bei so einem Stammbaum: Beide Filme wurden produziert und inoffiziell mitinszeniert von Sergio Leone höchst persönlich, dem Urvater und Maestro der italienischen Western. Für seinen persönlichen, augenzwinkernden Abschied vom Genre tat sich Leone mit Terence Hill zusammen, dessen Prügel-Komödien Die rechte und die linke Hand des Teufels und Vier Fäuste für ein Halleluja bereits die letzten Atemzüge des in den 60ern so immens erfolgreichen Spaghetti-Westerns gewesen waren.

Vom Titel darf man sich übrigens nicht in die Irre führen lassen: Der sollte damals wie heute den Anschein erwecken, es handle sich um eine direkte Fortsetzung des erfolgreichen Mein Name ist Nobody. Tatsächlich spielt Hill hier aber einen Charakter namens Joe Thanks, der zusammen mit zwei Komplizen einen rassistischen Kavallerie-Offizier um einen gigantischen Batzen Geld betrügen will. Vom Etikettenschwindel einmal abgesehen, teilt Nobody ist der Größte aber alle Stärken seines Vorläufers: Eine überdrehte Western-Komödie, die gekonnt mit ihren eigenen Klischees spielt. Der legendäre Filmkomponist Ennio Morricone setzt dieses spaßige Spiel erneut in seinem ironischen Soundtrack fort, und wie schon beim ersten Nobody inszenierte Großmeister Leone auch hier höchstpersönlich die Eröffnungssequenz, ein Duell zwischen Terence Hill und Klaus Kinski – erwartungsgemäß der Höhepunkt des ganzen Films. -- Jeff Shannon -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Ich habe diese Box neulich geschenkt bekommen und da ich ein großer Fan von Terence Hill bin und die Filme natürlich schon vom TV kannte, freue ich mich, nun diese zu rezensieren.

DIE FILME:
==========
Beide Filme wurden liebevoll restauriert und in der Qualität waren sie wirklich noch nie zu sehen. Es ist grandios wie gut das über 35 Jahr alte Filmmaterial wieder zum leben erweckt wurde. Daran könnten sich viele mal ein Beispiel nehmen, denn hier wurde echter Mehrwert geschaffen, der absolut die 10 Euro pro Film wert ist.
Inhaltlich braucht man über die Filme eh nichts mehr verlieren, da ich denke sie sind jedem ein Begriff, der sich für TerenceHill/Leone u.ä. interessiert.

DAS BONUSMATERIAL:
==================
Das ist sicher für viele Fans ein zweischneidiges Schwert. Die Doku über die Restauration war sehr ganz interessant. Allerdings lässt der Sprecher an den Filmen, insbesondere bei der "Nobody ist der Grösste" kein gutes Haar an Handlung, Einstellungen u.v.m. und deutet selbst Terence Hills Interview Aussagen teilweise ins falsche um. Wenn man genau hinhört, und des Englischen mächtig ist kann man dies leicht feststellen.
Desweiteren wird ebenso die Musik von Morricone sehr kritisiert, was nur schwer nachvollziehbar ist. Denn die Musik ist war anders als frühere Werke, doch dies ist der Film ebenso und die Klänge unterstreichen die Szenen wunderbar. Und das ist schliesslich das was gute Filmmusik leisten muss.

Ich war alles in allem etwas enttäuscht aufgrund der Aufmachung des Bonusmaterials. Aber da es auf die Filme ja ankommt, wäre ein Punktabzug dann doch nicht angemessen.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
...und um es direkt zu sagen: Das Meisterwerk ist natürlich nur Mein Name ist Nobody, denn Nobody ist der Größte fällt demgegenüber eindeutig stark ab.
Zum Film selbst sagt die amazon-eigene Rezension bereits genug, deshalb beschränke ich mich auf die DVD selbst.
Sehr hübsch aufgemacht erst einmal und vor allem - nie sah Nobody besser aus. Detail- und farbgetreu und endlich vollständig, inklusiver aller Stücke, die bei den verschiedenen Super8-, VHS-, TV- und Laserdiscfassungen noch fehlten.
Offensichtlich waren hier echte Fans am Werk, wie man im Bonusmaterial merkt. Besonders das Feature zur Restaurierung von "Mein Name ist Nobody" lässt einen immer wieder bewundernd den Kopf schütteln - absolut wahnsinnige Leute am Werk, die sich augenscheinlich alle verfügbaren Fassungen besorgt und verglichen haben (einfach mal so, um zu zeigen, was die verschiedenen Ausgaben ausmacht und wie viel besser die aktuelle Fassung ist), und schließlich von der besten noch existierenden 35mm Negativkopie der 1. Generation (sprich: einer direkten Kopie des durch die Kameras gelaufenenen Negativs) die DVD-Fassung erstellt haben. Mit Korrekturen in der Synchronizität von Ton und Bild und mühevoller Entfernung von Fuseln etc. aus dem Bild.
Schön auch, dass man sich bei "Nobody ist der Größte" nicht scheut, den Film im Feature deutlich zu kritisieren. Auch schön, dass man neues Interviewmaterial mit Terence Hill zu bieten hat, auch wenn der unterm Strich relativ wenig inhaltlich Neues oder Aufregendes von sich gibt.
Fazit: Einde absolut gelungene und liebevoll gemachte DVD-Veröffentlichung; wäre schön, wenn man jedem Film eine solche Behandlung zukommen lassen würde.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Mein erster Gedanke: ENDLICH gibt es diesen Film auf DVD!
Nobody gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsfilmen, in Terence Hill war ich schon als kleines Mädchen verliebt und finde ihn auch heute noch einfach klasse!
Jetzt zuerst das Negative - es lässt mich einfach nicht los:
Ich habe mich auf das Bonusmaterial sehr gefreut: "Exclusive, ca. 75-minütige Dokumentation" zu Nobody, dazu 60 Minuten zu Nobody ist der Größte - was will man mehr...
Ich dachte, man erfährt ein Paar Insider von damals, man darf einen Blick hinter die Kulissen werfen, soweit heutzutage noch was von dem Material da ist, und natürlich hatte ich auf ein schönes, ausführliches Interview mit Terence Hill gehofft.
Doch dann musste ich das GRAUEN erleben:
Von dem, was ich auf der Bonus DVD sehen musste (außer den Menüs, die sind wieder super), war ich einfach nur enttäuscht - und ich rege mich auch jetzt noch darüber auf - WER zum Geier hat SOWAS verbrochen???:
Die Dokumentationen auf BEIDEN DVDs (die ja den Hauptteil des Bonusmaterials ausmachen, der Rest sind z.B. Abbildungen der Cover von Super8 Filmen oder verschiedensprachige Filmplakate, hmmm... naja) bestehen rein daraus, die - vermeintlichen - Charaktermängel bzw. sonstigen Lebens-/Regiefehler Sergio Leones genüsslich auszuschlachten, da wird gesprochen von seinem Ende, seinem Scheitern, Versagen und Untergang... meist anhand von komplett an den Haaren herbeigezogenen Argumenten. Wo kommt nur soviel Negativität her?
Ich habe mich nie mit dem Leben Sergio Leones beschäftigt, aber DIESE Dokumentationen lassen zumindest kein einziges gutes Haar an ihm. Man hat das Gefühl, wirklich im „falschen Film" zu sein.
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1 Kommentar 46 von 53 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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