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Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen: Eine abenteuerliche Reise durch Afrika
 
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Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen: Eine abenteuerliche Reise durch Afrika [Taschenbuch]

Jeroen van Bergeijk , Gregor Seferens
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Malik (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890293336
  • ISBN-13: 978-3890293332
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 257.753 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jeroen van Bergeijk
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zugegeben, es gibt bequemere Arten, nach Westafrika zu kommen, als in einem Mercedes 190 D, Baujahr '88, der fast 500000 Kilometer auf dem Buckel hat. Doch Jeroen van Bergeijk will seinen alten Diesel selbst von Amsterdam an die Elfenbeinküste überführen. Da­heim bekommt der Kfz-Laie noch einen Schnell­kurs im Wüstensandfahren ohne Allradantrieb verpasst, dann kann es losgehen. Fast 10000 Kilometer liegen vor ihm und seinem Wagen. Die beiden durchqueren Europa und Marokko, die Sahara und Mauretanien, den Senegal, Gambia, das Landesinnere von Mali und Ghana, erleben in Togo einen Staatsstreich, streifen Benin und landen schließlich in Burkina Faso. Dabei kreuzen sie nicht nur die Spuren berühmter Afrika-reisender, sondern können mehr als einmal froh sein über hilfsbereite Einheimische und findige Techniker.

Über den Autor

Jeroen van Bergeijk, 1965 geboren, ist Journalist, Autor und Amateur-Autohändler. Seine Artikel erschienen u. a. im »NRC Handelsblad«, in der »New York Times« und im »Rolling Stone«. Er lebte einige Zeit in New York und hat zwei Reportagebände über Amerika veröffentlicht. Das vorliegende Buch ist das erste,das auf Deutsch erscheint. Mit seiner Familie wohnt er in Amsterdam; er fährt heute einen Mercedes 250 TD, Baujahr '86.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr unterhaltsam 25. März 2011
Format:Taschenbuch
Das war eine meiner letzten Urlaubslekturen und ich muss sagen, ich wurde sehr gut unterhalten.
Das Buch gibt Einblick in eine Welt die uns fern ist- die Welt der Autoschieber in Afrika. Einfach unglaublich, spannend und befremdlich zugleich was uns - glücklicherweise - so alles entgeht. Kaufempfehlung! Gute kurzweilige Unterhaltung die nicht belastet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein Teufelskerl, dieser Jeroen van Bergeijk. Denn keine Frage - Mut gehört dazu, sich wie er eines schönen Tages in seinen gebrauchten Mercedes 190 D zu setzen und von Amsterdam aus gen Süden zu fahren. Vorbei an den Stränden des Mittelmeeres, hinüber über die Meerenge von Gibraltar und weiter, immer weiter. Wie einst ein Jahrhundert zuvor folgt er den Spuren der großen Afrikareisenden, dringt bis tief in das Herz des schwarzen Kontinents vor. Sein vorgebliches Ziel: Ein Auto zu verkaufen. Sein Auto, einen Mercedes, Projektionsfläche von Wünschen und Sehnsüchten der Menschen auf der ganzen Welt. Einen guten Preis will er für ihn bekommen. Desto weiter im Süden, desto höher der Marktwert für diese Ikone westlichen Lebensstiles. Und so rotiert der Kilometerzähler, fliegen Landschaften und Menschen am Seitenfenster vorbei.

"Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen" ist ein Reiseroman der besonderen Art, aus dem Niederländischen von Gregor Seferens übersetzt. Auf seiner drei Monate währenden Fahrt gen Süden tauchen Autor und Leser tief ein in die Welt dieses so seltsam in Gegenwart und Vergangenheit zugleich behafteten Kontinents. Dem Autor Jeroen van Bergeijk gelingt es auf meisterhafte Art und Weise, die verschieden Handlungsebenen miteinander zu verknüpfen, er verwebt historische Abrisse, Reiseanekdoten und die Vorgeschichte seines Vehikels zu einem Stoff, der auf diesem Feld keinen Vergleich mit den Großen des Genres zu scheuen braucht. Die Gebrauchtwagenhändler, die den Ramsch unserer westlichen Zivilisation gen Afrika schaffen, wo den längst ausgemusterten Fahrzeugen noch ein zweiter Frühling bevorsteht, sie sind die eigentlichen Helden dieser Geschichte. Auf ihren Routen geht es gen Süden, vorbei an von Korruption und Misswirtschaft zerfressenen Gemeinwesen und durch Landstriche, deren Kargheit noch jeglichen menschlichen Eroberungswillen abzuwehren wusste.

Gewiss, die Moderne und ihre Segnungen haben auch vor den Staaten der Sahelzone nicht Halt gemacht: Banken und Regierungspaläste dominieren die Szenerie der großen Städte, eingerahmt von den Elendssiedlungen verarmter Massen, die Krebsgeschwüren gleich die Kapitalen umrahmen. Aber, so erscheint es beim Lesen von "Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen", als sei dies alles nur Kulisse, als habe sich am wahren Geist des Kontinents und seiner Menschen tatsächlich nur wenig verändert, seien diese weiterhin in ihrer auf Riten und Traditionen beruhenden Welt fest verankert. "So Gott will" ist so auch eine der häufig zitierten Sätze - sei es bei der provisorischen Reparatur seines Wagens oder beim vergeblichen Warten auf die Fähre, die vielleicht morgen, vielleicht aber auch erst übermorgen kommen wird.

So ist denn diese Reise viel mehr eine Reise des Autors zu sich selbst, zu den Wurzeln unserer westlichen Zivilisation. Der Mercedes als Sinnbild der postmodernen Konsumgesellschaft wirkt einerseits wie ein Fremdkörper in dieser archaischen Welt, ist jedoch als heiß umworbenes Prestigeobjekt gleichzeitig integraler Bestandteil deren Wertesystems. Die Menschen dieses Systems scheinen, als haben sie sich noch nicht entscheiden wollen - oder können - ob der Sprung in die Moderne wirklich lohnenswert ist. Alles wirkt seltsam entrückt, im Schweben begriffen; die Welt scheint in diesen Breitengraden unschlüssig, ob sie noch verharren oder sich doch weiter drehen soll.

"Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen" ist ein großartiges Stück Zeitgeschichte, eine Metapher auf eine Welt, wie wir sie hierzulande bereits unwiederbringlich verloren haben. Mit zahlreichen Farbfotos der Abenteuerreise versehen, ist dieses Buch Pflichtlektüre für den nächsten Urlaub in Afrika.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Stern in Afrika 12. Mai 2008
Von A. hofer
Format:Taschenbuch
Eines der letzten Abenteuer unserer Zeit ist noch immer die Fahrt auf vier Rädern durch die Sahara. Mit einer gehörigen Portion Respekt aber ohne Angst fährt der junge Niederländer Jeroen van Bergijk mit seinem alten Mercedes 190er los. Die notwendigen mechanischen Kentnisse lernt er durch die Praxis, die Straße ist der beste Lehrmeister. Das "afrikanische Spiel" mit dem allfälligen Bakschisch für Grenzpolizisten und den zahlreichen selbsternannten Guides nimmt er mit einer guten Portion Humor. Ein kulturhistorischer Überblick sowie ein kleiner philosphischer Essay über das Erlebnis Wüste fördert das Verständnis für den inneren Antrieb des Autor. Beinahe Krimi -Qualität bekommt das Buch wenn es zu den Verkäufsverhandlungen kommt, der Leser fiebert förmlich mit . Nach dem erfolgreichen Verkauf zeigt sich deutlich: Die Marke Mercedes ist seit Bernd Rosemeyer und Janis Joplin ein Mythos, der Stern hat seinen Wert in Afrika. Wie ein spannender Roadmovie liest sich das Buch-wissenswertes über den afrikanischen Gebrauchtwagenhandel inklusive.
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