Um ihre Ehe wieder ein wenig in Schwung zu bringen, wollten Georgie und Nick eine Woche in Paris verbringen. Kurz vor der Abfahrt fällt Georgie jedoch das Handy ihres Mannes mit einer eindeutig zweideutigen SMS seiner Kollegin in die Hände. Wütend reist sie alleine in die "Stadt der Liebe". Mit schicker Frisur und neuer Kleidung wird sie auch gleich die Attraktion der männlichen Hotelgäste. Ihr Mann versucht derweil, zu Hause Kinder und Haushalt zu schmeißen. Wie gut, dass gerade eine alte Schulfreundin seiner Schwiegermutter zu Besuch ist und ihm unter die Arme greifen kann. Was jedoch niemand ahnt, diese alte Dame verbirgt ein delikates Geheimnis, das einige Personen der Familie in peinliche Situationen bringen könnte.
Der Roman "Mein Mann ist eine Sünde wert" ist es leider nicht wert, gelesen zu werden. Die Charaktere sind völlig überzogen und das ewige hin und her zwischen Georgie und ihrem Mann ist eher ermüdend als spannend zu lesen. Auch kommt das Geheimnis der alten Dame so plötzlich ans Tageslicht, dass man diese Seiten nur noch unter starkem Kopfschütteln lesen kann. Ob die schlechte Qualität dieses Romans nun an der Übersetzung liegt oder bereits im Original zu finden ist, ist schwierig abzuschätzen. Eins ist jedoch bemerkenswert - wenn nicht mal die Person, die den Klappentext verfasste, den Roman genau gelesen hat (hier stimmen fast nur die Namen), wer soll es dann tun? (CB)