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Kommentar: kart. Frankfurt, M. : Fischer-Taschenbuch-Verl., 2008. 604, [16] S. : Ill. ; 19 cm UNGELESENES MÄNGELEXEMPLAR. Druckstelle ( feine Linien) am hinteren Buchdeckel / Einschnitt im hinteren Buchdeckel und wenigen letzten Seiten, als Mängelexemplar gekennzeichnet. Diesbzgl. ohne ästhetischen Anspruch ein gut brauchbares Exemplar. Ungelesen, Seiten sauber, nicht verknickt. 9783596179213
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Mein Leben unter zwei Himmeln: Eine Lebensgeschichte zwischen Shanghai und Hamburg (Ratgeber / Lebenskrisen) Taschenbuch – 4. April 2008

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 5 (4. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596179211
  • ISBN-13: 978-3596179213
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,8 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Der Himmel über dem Flughafen Frankfurt: 1969 begann hier das zweite Leben des Yu Chien Kuan. Aber auch dieser Anfang gestaltete sich nicht leicht. Die neue Heimat, die er nur aus Erzählungen über die Nazizeit kannte, war ihm unheimlich, zudem sprach der Chinese kein Wort Deutsch. Naiv und bestürzend zugleich, schildert Kuan, damals gerade einer eineinhalbjährigen so genannten Schutzhaft im berüchtigten Kairoer Gefängnis entronnen, seine Furcht vor der vermeintlichen Todesspritze durch deutsche Behörden, die sich jedoch lediglich als Impfschutzmaßnahme heraustellte. Zu diesem Zeitpunkt konnte den vom Schicksal Verfolgten jedoch kaum mehr etwas erschüttern.

Der 1931 in Kanton geborene Kuan breitet ein ungeheuerliches, von Flucht und Vertreibung geprägtes Leben vor uns aus. Kurz nach seiner Geburt wurde die liberale, an westlichen Wertewelten orientierte Familie aufgrund der japanischen Besetzung nach Peking vertrieben. Kuans Vater, wegen antijapanischer Umtriebe seines Lehramts an der Kantoner Universität enthoben, war untergetaucht, der Mutter oblag fortan als Lehrerin die Versorgung ihrer drei Kinder. Von einem Dach in Shanghai aus erlebt der Sechsjährige 1937 den Einmarsch der Japaner (eine Szene, die wie einiges in Kuans Lebensbericht, an Spielbergs Reich der Sonne erinnert).

Ein Leben, das -- die Zeittafeln im Buch zeigen dies -- parallel zur chinesischen Revolution verläuft. Feiert Kuan noch die Befreiung und den Sieg Mao Zedongs, so werden ihm seine freiheitliche Gesinnung und seine Vorlieben für einen westlichen Lebensstil bald zum Verhängnis. In den Revolutionswirren von seiner Frau getrennt, mehrfach verbannt und rehabilitiert, tritt er schließlich allein und mit gefälschten Papieren die abenteuerliche Flucht an, die im Gefängnis von Kairo endet.

Mithilfe des Roten Kreuzes gelingt es ihm, eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland zu erlangen, wo er, seiner Sinnenfreuden nicht völlig beraubt, wie einige hübsche erotische Einsprengsel bezeugen, endlich zur Ruhe kommt. Heute lehrt Kuan als promovierter Sinologe an der Hamburger Universität, gilt als anerkanntester Mittler zwischen chinesischem und europäischem Kulturraum und ist Verfasser zahlreicher politischer Kolumnen der chinesischen Presse Hongkongs und Singapurs. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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»Eine faszinierende Geschichte, die ich nicht beiseite legen konnte.« Hans-Jürgen Massaquoi

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von isy3 am 12. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist erstklassig! Die ungewöhnliche und wechselvolle Lebensgeschichte Y. C. Kuans liest sich spannend wie ein Roman. Alles beginnt im japanisch besetzten China der dreißiger Jahre: Der kleine Yuquian erlebt die Befreiung von der Besatzung und den Sturz Jiang Kaisheks durch die Kommunisten in der Jugend in Shanghai. Sein Studium der russischen Sprache in Peking wird durch die Machtübernahme und Etablierung der Kommunisten geprägt. Später darf Yuan als Dolmetscher für Russisch im Finanzministerium arbeiten und er gründet eine Familie. Trotz großer Loyalität zu seinem Heimatland und kommunistischer Ideale wird Kuan durch Maos Kampagnen und deren Umsetzung im Land als Rechtsabweichler denunziert und in die Verbannung geschickt.
Im Jahr 1968 gelingt ihm eine spektakuläre Flucht nach Ägypten, wo er ein Jahr im Gefängnis verbringen muß, bis entschieden ist, was aus ihm werden soll.
Deutschland, das zunächst nur als weitere Übergangsstation geplant war, wird schließlich für Kuan zur zweiten Heimat. Prof. Kuan hat in Hamburg Deutsch gelernt, Sinologie studiert und später dort gelehrt. Er hat sich immer um eine deutsch-chinesische Verständigung bemüht, und es gelingt ihm wunderbar, dem Leser die chinesische Kultur nahezubringen. Sein Buch ist eine detailreiche, einfühlsame Beschreibung Chinas zwischen 1911 und 1968, und zusätzlich eine interessante Darstellung deutscher Verhältnisse von 1970 bis 2001.
Die spannende Lebensgeschichte ist in übersichtliche Abschnitte unterteilt, denen jeweils als Einführung geschichtliche und politische Rahmendaten vorangestellt sind.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Februar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch sollte man gelesen haben. Nicht nur weil hier die Geschichte Chinas, vom japanisch-chinesischen Krieg und westlichen Konzessionszonen über den chinesischen Bürgerkrieg bis zur Volksrepublik unter Mao Zedong - ähnlich und auf gleich hohem Niveau wie in "Wilde Schwäne" - von "unten" her, und damit sehr authentisch erfahrbar wird, sondern weil es uns viel über die menschliche Natur im allgemeinen erklärt.
Nach seiner (schön beschriebenen) Kindheit im Shanghai der 30er und frühen 40er Jahre, schließt sich der junge Idealist Kuan den Kommunisten an, um China nach Quasi-Kolonisation, Krieg und Verarmung seine Würde zurück zu geben. Schnell erfährt er - und damit der Leser - jedoch die Mechanismen der Selbstverleugnung und des Mitläufertums unter Maos massenpsychologischen Kampagnen, die in geradezu orwellscher Überwachung, permanenter Denunziation und nackter persönlicher Existenzangst vieler Einzelner münden. So soll der doch zu selbständig denkende junge Revolutionär auf verschiedenen Strafexpeditionen in den fernen Provinzen Chinas persönlich gebrochen werden, woran letzlich auch die intensive Beziehung zu seiner Jugendliebe Lucy zerbricht. Bei all den persönlichen Schicksalsschlägen des Autors erfährt man jedoch zugleich immer wieder den Wert von Menschlichkeit und die Zivilcourage Einzelner, die ihn oft vor schlimmerem, in einem Fall sogar vor dem Tode retten. Als er schließlich aufgrund einer weiteren Verleumdung ins Fadenkreuz der Roten Garden gerät, entschließt er sich zur verzweifelten Flucht aus China, was ihm aufgrund seiner beruflichen Stellung und durch einen Trick möglich wird.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rudolf Siebenhofer am 17. Februar 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es ist nicht nur die persoenliche Geschichte Y.C.Kuan's, die dieses Buch so wertvoll macht, dass es eigentlich 6 Sterne verdiente. Das Buch erhellt auch vieles was in China in den letzten 75 Jahren an Geschehnissen und kulturellen aber vor allem politischen Veraenderungen vor sich gegangen ist. Vor allem aus der Sicht eines betroffenen Menschen.

Kuan, 1931 in Kanton geboren kann von einem Leben in Umbruechen erzaehlen wie es wahrscheinlich nur wenige koennen: die Vorgaenge des (nach)revolutionaeren Chinas der Dreissigerjahre, die Situation als Schueler in Shanghai erst unter dem Einfluss der Kuomintang Regierung unter Jiang Kaishek sowie auslaendischer Maechte (Amerikaner, Franzosen) aber dann vor allem unter der Besetzung durch Japan und letztendlich die Situation in China nach der Gruendung der Volksrepublik 1949. Die Zeit nach der Staatsgruendung erlebte er in Beijing als Dolmetscher fuer russische Experten im chinesischen Finanzministerium. Kuan kann dabei gut vermitteln welche positive Aufbruchstimmung zu dieser Zeit in seiner Generation herrschte.

Er schildert wie er in den Studel diverser Parteikampagnen und letzlich in die Unruhen der Kulturrevolution gezogen wird, schildert seine Verbannung in die Provinz Qinghai und wie er unter abenteurlichen Umstaenden 1968 ins Ausland fluechtet, um nach langem Gefaengnisaufenthalt in Aegypten letztlich in Deutschland sein Leben unter einem "zweiten Himmel" neu aufzubauen.

Gerade diese Aufarbeitung der Kulturrevolution (an anderer Stelle sehr beeindruckend auch von Deng Rong, der Tochter Deng Xiaoping's in "Deng Xiaoping and the Cultural Revolution. A Daughter Recalls the Critical Years" beschrieben), ist das Herzstueck des Buches.
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