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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
97 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur ein Film, ein berührendes Erlebnis!!!!!!,
Von Anja Meyer "Celtruaidh" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben ohne mich (DVD)
Dieser Film ist atemberaubend! Wunderschön und zugleich tieftraurig. Erzählt wird die Geschichte von Ann. Sie ist Mitte zwanzig, hat zwei kleine Kinder, und lebt mit ihrem Mann in einem Trailer-Park, einer Wohnwagensiedlung. Sie steht nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens, ihr Mann ist arbeitslos,ihre Mutter ist eine echte Furie und sie bringt die Familie mit einem nächtlichen Putzjob in der Uni durch. Eines Tages bricht sie zusammen. Im Krankenhaus erfährt sie nach langwierigen Untersuchungen das sie Krebs im Endstadium hat, und das sie maximal noch 3 Monate leben wird.----------------------------------------- Hier kommt jetzt die imaginäre Linie die diesen Film von allen anderen dramatischen und tragischen Filmen die es bisher gab trennt, denn Ann versinkt nicht in Apathie, sie fasst einen Entschluss: sie erzählt niemandem von ihrer Krankheit, selbst ihrem Mann nicht. Sie setzt sich in ein drive-in und schreibt eine Liste mit Dingen die sie noch erledigen, und vor allem erleben will vor ihrem Tod. Zum beispiel für Ihre Töchter Kassetten mit Glückwünschen zu den Geburtstagen für die nächsten Jahre besprechen, ein Picknick-Ausflug mit der Familie an den Strand,eine neue Frau für Ihren Mann Dan finden(und somit auch eine neue Mutter für Ihre Töchter) und sich verlieben, die Liebe mit einem anderen Mann kennenlernen. Ann ist eine ,auch wenn es ein abgenutztes Wort ist, starke Frau, sie zieht ihren Plan durch, und am Ende des Filmes hat sie all das geschafft. Vielleicht ist das auch der Grund warum der Film einen nicht todtraurig zurücklässt, sondern vielmehr mit einem leisen Lächeln im Gesicht, weil Ann selber das beste aus der ihr verbliebenen zeit gemacht hat. Dieser Film ist so wunderschön, und verdient es von möglichst vielen Menschen gesehen zu werden, weil er uns unser Leben mit anderen Augen sehen lässt, und das ist meiner Meinung nach das beste was Kino bewirken kann!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Film zwischen Tod und Leben,
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben ohne mich (DVD)
Die Diagnose: Krebs, bösartig und bestenfalls noch ein paar Monate Lebenszeit. Der Arzt - eingebunden in eine sterile Krankenhauswelt und selber von ihr scheinbar abgestumpft - ist mit einem mal menschlich und lebensnah. Das läßt den Zuschauer aufwachen und einen Film ohne die üblichgen Klisches erwarten. Ann, von der Diagnose völlig (und verständlicher Weise) aus der Bahn geworfen, ist Mutter zweier Kinder und eine Träumerin, die noch so viel erleben wollte. Und so beginnt der Film. In der kurzen Spanne eines Lebens entwickelt sich eine Komik nach der anderen. Szene um Sene sind angefüllt mit Leben zwischen dem Alltäglichen, warum nur steht am Ende der Tod? Doch die Konsequens, mit der der Film gedreht ist läßt ein anderes Ende nicht zu und so verläßt man das kurze Leben von Ann und geht in das alltägliche eigene Leben zurück - und vielleicht nimmt man etwas von ihren Ansichten mit in die eigene Wirklichkeit. Zu wünschen ist es. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend,
Von Tobias Tancredi (Wien, Österreich, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben ohne mich (DVD)
Es fällt mir schwer, einen Film negativ zu bewerten, der so viele VorrezensentInnen zutiefst berührt und begeistert hat. Ich bin vorbereitet auf wütende Kommentare; auf den Vorwurf ein gefühlloser Besserwisser zu sein.Die zweifellos unsentimentale Bearbeitung des existenziellen Todesmotivs, die Filmpreise und das viele Lob haben große Erwartungen geweckt. Doch dann erging es mir mit der kanadisch- spanischen Produktion aus dem Jahre 2003 ähnlich wie der Mitrezensentin summernights. Ich fand den Film konstruiert, simpel, naiv und unglaubwürdig. Der Aufbau des Drehbuchs hat bei mir seine Wirkung verfehlt. Ergriffenheit und Tränen haben sich in Grenzen gehalten, obwohl einige gelungene poetische Szenen nachdenklich stimmen. (Wie würde ich selber reagieren, wenn mich völlig unvorbereitet die Nachricht trifft, dass ich nur mehr zwei Monate zu leben habe?) Es gibt ein paar Regeln, die man beim Verfassen eines kunstvollen und packenden Drehbuchs nicht außer Acht lassen sollte, um auch in der zweiten Hälfte einer Erzählung Erstaunen und Faszination zu evozieren. Dazu gehört: Einige der zuvor aufgebauten Erwartungen des Zuschauers wieder zu verstören; und der Handlung überraschende Wendungen in neue Richtungen zu geben. Isabel Coixet hingegen wickelt den Plot genau so linear und vorhersehbar ab, wie man es schon zu Anfang erahnt. Die krebskranke Ann führt schlicht ihre To-do-Liste aus, - genau nach Plan. Außer ein paar Attacken von Übelkeit kommt ihr dabei nichts und niemand in die Quere. Keine Unterleibsblutung, kein Kreislaufkollaps führt zur Aufnahme in die Notambulanz des nächsten Krankenhauses. (Es hätte dem Film gut getan, wenn sich die Autorin medizinisch etwas kundiger gemacht hätte.) Keine depressive Krise, kein Anfall von Verzweiflung. Und keine der fünf Vertrauenspersonen schöpft einen ernsthaften Verdacht, dass die Diagnose Anämie vielleicht vorgetäuscht sein könnte. Niemand besteht darauf, Ann zum Arzt zu begleiten, oder selbst einen medizinischen Befund einzusehen. Glaubhaft? Trotz Mehrfachbelastung mit zwei kleinen Kindern, Berufstätigkeit und einer Tumorerkrankung im terminalen Stadium, gelingt es der Protagonistin problemlos, sofort einen netten Lover zu finden. Und natürlich kann sie die Treffen so geschickt organisieren, dass die Affäre von ihrem Ehemann unentdeckt bleibt. Es ist zwar die erste Außenbeziehung in ihrem Leben, doch es bringt ihre Gefühle nicht in Verwirrung, zwei Männer zu lieben. Glaubhaft? Klar, es ist ein Spielfilm und keine Dokumentation, doch bei einem ernsten und tragischen Film, der naturalistisch angelegt ist (und nicht skurril oder parodistisch wie etwa "Das Beste kommt zum Schluss") hätte ich mir differenzierte Charaktere erwartet, mit menschlichen Widersprüchen, Schwächen und Fehlern. Statt dessen haben wir es mit eindimensionalen, schablonenhaften Figuren zu tun. Unsympathische Züge werden alle auf die Mutter polarisiert. Erwartungsgemäß erweist sich der Vater im Gefängnis als sanft und liebenswürdig. Sein größter Wunsch es ist, den Enkelkindern ein Paar selbstgemachte Schuhe zu schicken. Regiefehler und sachliche Fehler kommen in fast jedem Film vor, und stören mich normalerweise nicht. Die zahlreichen Unachtsamkeiten und die mangelnde Sorgfalt in den Details haben hier jedoch meine Toleranzgrenze überschritten. Beispiel: Die sogenannten Siamesischen Zwillinge sind immer eineiig mit identischem Genom. Es kann daher nicht sein, dass das eine Kind ein Bub und das andere ein Mädchen ist. Zum Abschluss die Meinung von S. Calhoun, - zur Frage, ob die Mutter ihren beiden Töchtern wirklich einen Liebesdienst erwiesen hat: I felt sorry for her two daughters who were never able to say goodbye. I would rather know the truth then be left in the dark and never given the opportunity to bring closure. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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