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Mein Leben ohne Gestern: Roman Gebundene Ausgabe – 9. Oktober 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback); Auflage: 5 (9. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785760167
  • ISBN-13: 978-3785760161
  • Originaltitel: Still Alice
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (183 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 222.446 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Alice ist zufrieden mit sich und ihrem Leben. Sie ist glücklich verheiratet, ihre drei Kinder sind bereits aus dem Gröbsten raus, und auch beruflich hat sie ihren Traum verwirklichen können. Als Professorin für kognitive Psychologie ist sie eine anerkannte Größe in Harvard. Doch plötzlich beginnt sie, die immer so zuverlässig war, Termine zu vergessen, sie verlegt ihre Sachen, und beim Joggen weiß sie auf einmal nicht mehr, wie sie nach Hause kommt. Obwohl sie nur wenige Blocks weit gelaufen ist. Ein beängstigender Verdacht schleicht sich in ihr Leben: Ein Hirntumor? Alice rechnet mit dem Schlimmsten. Als sie erfährt, dass sie an einer frühzeitigen Form von Alzheimer leidet, kann sie es zunächst gar nicht glauben. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie ihre Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten ... Eine ergreifende Geschichte einer Frau in den besten Jahren, die ihr eigenes und wohl vertrautes Leben schwinden sieht. Mein Leben ohne Gestern ist ein schmerzliches Porträt und ein Buch, das Sie nicht vergessen werden. Lisa Genova zeigt uns: Wenn die Gedächtnisleistung nachlässt, bleiben immer noch die Gefühle.

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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

121 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nele Tuscher am 11. Oktober 2011
Format: Taschenbuch
Alice ist 50 und erfolgreiche Harvard-Professorin. Auch ihr Mann John ist dort Professor. Die 3 Kinder sind inzwischen alle aus dem Haus, Alice geht gerne Laufen, liest Bücher und liebt Ihre wissenschaftliche Arbeit mit Kollegen und Studenten über alles.

Das Buch beginnt damit, dass John seine Brille nicht findet - wie üblich. Alice ist genervt bis amüsiert, typisch Mann eben, nie finden die etwas. Doch dann erinnert sie sich daran, wie sie selbst neulich das Ladegerät für ihr Blackberry verlegt hat - sie hatte schließlich ein neues gekauft, nur um das alte abends an seinem gewohnten Platz in der Steckdose zu finden.

So geht es los, und es wird nicht besser. Alice fallen plötzlich einfache Wörter nicht mehr ein, und beim Laufen findet sie den Heimweg nicht mehr, obwohl sie genau benennen kann, wo sie gerade ist. Sie schiebt es auf die Wechseljahre und geht erst zum Arzt, als es nicht besser wird und sogar vergisst, zu einem Seminar zu fliegen. Die niederschmetternde Diagnose: Alice hat Alzheimer, eine früh einsetzende Form der schrecklichen Krankheit.

In der Folge muss nicht nur sie mit dem Verlust ihres Gedächtnisses leben, sondern auch ihr Ehemann, ihre drei Kinder und ihre Arbeitskollegen und Studenten. Denn obwohl sie die Krankheit vor letzteren zunächst verbirgt, ist es doch offensichtlich, dass sie nicht mehr unterrichten kann. Ihr Mann, John, selbst ja Wissenschaftler und äußerst intelligent, fällt es sehr schwer, seine Frau so zu sehen - er sucht fieberhaft nach neuen Behandlungsmethoden. Die Kinder wissen nicht, ob sie die Krankheit geerbt haben (und treffen unterschiedliche Entscheidungen).
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46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Kapper TOP 1000 REZENSENT am 18. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Wie wäre es wohl, wenn man merkt, dass man immer wieder Dinge vergisst? Zunächst nur Sachen wie Namen, Uhrzeiten, Wörter? Aber dann Sachen wie den Nachhauseweg, den man seit 30 Jahren täglich geht oder die Namen der eigenen Kinder?
Das macht Angst. Angst, dass etwas nicht stimmen könnte, dass man krank sein könnte.
Wenn man dann noch die Diagnose Alzheimer bekommt, bricht sicher erstmal das ganze Leben vor einem zusammen. Unaufhaltsam verliert man seine Fähigkeiten, kann einfachste Dinge nicht mehr ausüben, wiederholt sich, ohne es zu merken, kann sich nicht mehr ausreichend konzentrieren, um ein Buch zu lesen. Man verliert sich selbst.

Alzheimer ist eine Krankheit, die (noch) nicht aufzuhalten ist. Eine Krankheit, gegen die man nicht ankämpfen kann, wie z.B. gegen Krebs. Trotz Medikamenten, die lediglich den Fortschritt der Krankheit verlangsamen, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mit seinem Schicksal abzufinden.

Alice' Geschichte und die ihrer Familie erzählt uns, wie es sich anfühlt, wenn diese Krankheit plötzlich das Leben bestimmt. Wie schrecklich es ist, wenn dieser unsichtbare Feind Zukunftspläne zerstört und Menschen voneinander entfremdet. Wie ein wissbegieriger, intelligenter Mensch langsam, aber stetig in sich selbst versinkt, ohne zu wissen, dass er noch er selbst ist. Man erfährt, wie schwer es ist, sich mit den neuen Spielregeln abzufinden, aber auch, wie viele schöne Momente man noch erleben kann, wenn man das geschafft hat.

Dieses Buch hat mich auf vielfältige Weise berührt...
Einerseits war ich erschrocken, wie schnell diese Krankeheit alles verändern kann.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ronnia am 21. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Man muss das Buch als Roman auffassen, denn ich denke, die Wirklichkeit einer Alzheimerpatientin sieht anders aus.
Trotzdem : Ich habe das Buch in fast einem Anlauf verschlungen. Die Problematik, dass ein gebildeter Mensch in der Lebensmitte, durch diese Krankheit aus der Realität des Alltags driftet und - was am Schlimmsten ist - es auch erkennt und mitverfolgt, hat mich sehr bewegt. Auch das Mutter-Tochter-Verhältnis, das dem Ende eine positive Wende gibt, fand ich sehr anrührend. Manchmal haben Menschen eben eine andere Ebene, in der sie sich verständigen und kommunizieren. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich fand das Buch sehr lesenswert, aber wie gesagt: Es ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt und man kann nicht erwarten, dass alles den Tatsachen und der medizinischen Realität entspricht.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chaostante TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Gleich am Anfang wird uns Alice Howland als ehrgeizige und höchst Intelligente Frau vorgestellt. Sie ist auf sich stolz, hält ihre Vorträge aus dem Kopf und arbeitet in Harvard als Professorin.
Dann kommen die ersten Gedächtnislücken, bei einem Vortrag verliert sie den Faden und kann Gegenstände nicht benennen, findet die einfachsten Worte nicht mehr. Trotz allem ist sie immer noch so gut, dass keiner etwas zu merken scheint.
Dann kommt der nächste Schlag, nach dem Joggen findet sie nicht mehr nach Hause - anscheinend hat sie sich verlaufen, auf einem Weg den sie schon seit Jahren kennt.

Vorerst gelingt es Alice noch die Aussetzer zu überspielen. Sie schiebt die Gedächtnislücken auf die hormonelle Umstellung, denn immerhin befindet sie sich mit 50 schon in den Wechseljahren.
Mit der Zeit häufen sich die Lücken und was hat der Eintrag Eric" in ihrem Terminkalender zu bedeuten?
Beunruhigt sucht sie ihre Hausärztin auf und wird daraufhin an die Neuropsychologin Dr. Davis überwiesen.
Die Diagnose - die frühe Form der Alzheimer-Krankheit.

Was nun beginnt ist der Kampf gegen das Fortschreiten der Krankheit. Alice versucht weiterhin als Professorin zu arbeiten, gibt aber das Reisen auf. Sie nimmt an einem Forschungsprojekt teil bei dem ein neues Medikament getestet wird.

Für Alice bricht eine Welt zusammen. Sie wird sterben.
Ihr Mann John vergräbt sich in seinen Forschungen, er will nicht mit ansehen wie Alice Zerfall voranschreitet. Doch viel schlimmer ist die Situation, dass dieses Gen das die frühe Form des Alzheimer auslöst, eines ihrer drei Kinder haben könnte, wer von den dreien wird auch Alzheimer bekommen?
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