Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 15,85 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Mein Leben mit Reinhard: Die persönliche Biographie Taschenbuch – 2. Mai 2012

11 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, 2. Mai 2012
"Bitte wiederholen"
EUR 119,95 EUR 69,11
1 neu ab EUR 119,95 9 gebraucht ab EUR 69,11

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Druffel & Vowinckel (2. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806112282
  • ISBN-13: 978-3806112283
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 478.654 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Reinhard Heydrich ist und bleibt einer der grössten Verbrecher des Naziregimes. Daran wird auch das geschichtsklitternde Buch seiner Witwe und seines Sohnes nichts ändern. Heydrichs Frau Lina Heydrich, die Verfasserin dieses Buchs, hat seine Ideologie geteilt. So war sie z.B. wie Heydrich eine überzeugte Antisemitin. Dass sie ihre Einstellung nie geändert hat, zeigen diverse U-Tube Videos mit Interviews von ihr.
Ich finde es triefend peinlich und völlig instinktlos, dass Amazon tatsächlich ein Buch dieser Nazi-Trulla bewirbt, noch dazu herausgegeben von einem rechtsextremistischen Verlag. Dies bestätigt mich in der Auffassung, dass ich bei Amazon nichts mehr kaufen werde. Wenn es möglich wäre, würde ich 0 Sterne vergeben.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
26 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stubaf am 4. Oktober 2012
Im Alter von knapp 20 Jahren macht Lina von Osten in Kiel die Bekanntschaft des etwas schüchternen und weltfremden Marineoffiziers Reinhard Heydrich. Das junge Glück und die bevorstehende Hochzeit werden durch seine erzwungene Entlassung aus der Marine überschattet. Durch die Vermittlung eines Dritten bewirbt sich Heydrich bei Heinrich Himmler um die Führungsposition des sich im Aufbau befindlichen Sicherheitsdienstes. Nur knapp kann er sich gegen einen vom bayerischen Staat bezahlten Spitzel, der sich ebenfalls bewarb, durchsetzen.

Trotz aller Unzulänglichkeiten und Improvisationen oder vielleicht gerade deshalb, beginnt damit eine Musterkarriere im jungen Dritten Reich. Die rasante Entwicklung, die die Heydrichs von der Machtübernahme im Januar 1933 bis zur Einverleibung des Protektorats Böhmen und Mähren erleben, lässt Reinhard Heydrich schnell reifen. Unbedingtes Pflichtbewusstsein, fanatischer Einsatzwille und ein grandioses Gedächtnis tragen dazu bei, dass sich Heydrich zu einer geachteten, aber auch gefürchteten Persönlichkeit entfalten kann. Seine Äußerungen über Parteibonzen und Intrigenspinner, die so gar nicht nach den von ihnen propagierten Idealen leben wollen, lassen erahnen, dass die eigentliche Revolution im Dritten Reich erst nach Beendigung des Krieges hätte beginnen können. Um so verwunderlicher ist es, wie stark sich der Nationalsozialismus in den wenigen Friedensjahren durchsetzen konnte. Heydrich dagegen wird von vielen Bewunderern, aber auch Neidern als personifizierter Nationalsozialismus angesehen. Neben seinen dienstlichen Leistungen tragen auch sein sportlicher und militärischer Ehrgeiz (z. B.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
24 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leseratte am 26. September 2012
Bislang kannte ich Heydrich in bewährter Schwatz-Weiß-Malerei nur als perfekten SS-Bürokraten, der als Inbegriff des "Nazi-Übermenschen" im negativen Sinne geschildert wird. Schon beim Lesen des Namens "Heydrich" stellen sich einem die Nackenhaare. Doch auch Heydrich war nur ein Mensch - mit einem Kopf, zwei Armen, zwei Beinen und so weiter... Liebe Gutmenschen, bitte nicht aufregen, es war wirklich so!

Seine Frau Lina schildert im vorliegenden Buch, wie sie diesen Menschen kennenlernte, liebte, heiratete und schließlich verlor. Das liest sich zunächst wie ein Kitschroman, bleibt aber stets spannend, weil sich im Endeffekt ja doch alles auf das Attentat gegen ihren Mann, den Chef des Sicherheitsdienstes (SD), zuspitzt. Dabei lernen wir einen sehr musisch veranlagten (guter Geigenspieler), etwas weltfremden (statt dreckige Wäsche reinigen zu lassen, kauft er sich lieber neue Kleider) Heydrich kennen. Auch dem Sport ist er sehr angetan (Schwimmen, Reiten, Segeln, Fliegen). Fast durch bloßen Zufall gerät er in die fatale Rolle, die er wie alles zielstrebig und gewissenhaft einnehmen wird. Und so wird aus einem entlassenen Offizier zur See der Chef des gefürchtetsten Geheimdienstes Europas...

Der besondere Reiz des Buches liegt in der Erwähnung vieler Details, die manchmal nur in Nebensätzen genannt werden (z. B. vom Staat bezahlte "V-Männer" in der frühen NSDAP oder das ständige Improvisieren bei SD und NSDAP). In vielen kleinen "Exkursen" wird auf besonders interessante Themen eingegangen, wie z. B. "unterstellte jüdische Abstammung von Heydrich" oder "Heydrich und die Juden".
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Surfer am 24. Februar 2013
Die Autorin Lina Heydrich schildert ihre Heirat mit Reinhard Heydrich und das Leben davor und danach. Reinhard Heydrich wurde im Alter von 30 Jahren als Obergruppenführer und General der Polizei, Chef der Gestapo und stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren im Rahmen einer britischen Geheimdienstaktion von tschechischen Widerstandskämpfern ermordet.

Angefangen hatte Heydrich ganz unten. Der musisch begabte Heydrich ist ein begnadeter Fechter. Er liebt seinen Sport und hält sich als einzige Führungsgröße richtig fit. Bei der Marine wird er zum Oberleutnant und wird dort von einem Ehrengericht zum Ausscheiden verurteilt. Anlaß war dafür die Übernachtung einer Dame in seinem Bett, der er angeblich die Heirat angeboten hat. Seinen nächsten Arbeitsplatz bekommt Heydrich von Himmler, der ihn zum Polizeichef macht.

Als Chef der politischen Polizei muß er oft Dinge tun, die andere Parteigrößen nicht gerne tun wollten und in dem Buch auch nicht weiter erwähnt werden. So bezieht sich Frau Heydrich lieber auf alle menschlichen Aspekte innerhalb der Familie und deren Freunde. Insgesamt ist das Buch gut geschrieben. Wer hier jedoch Schuldfragen klären möchte, geht meistens leer aus.

Das Buch endet mit dem Niedergang des dritten Reiches. Dabei stellt die Autorin fest, daß ihr tschechisches Hauspersonal fest zu ihr hält. Jedoch macht sie sich keine Illusion darüber, warum sie aus der Tschechei fliehen muß. Die Nachkriegszeit steht sie bei ihren Eltern auf der Insel Fehman durch und verliert als "Frau eines Kriegsverbrechers" allen Familienbesitz, den sie sich mit Heydrich aufgebaut hat. Ihr Anspruch auf Kriegswitwenrente wird nach Kriegsende nicht mehr anerkannt.
5 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen