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Mein Leben als Sohn: Eine wahre Geschichte [Taschenbuch]

Philip Roth , Jörg Trobitius
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

1. Januar 1995
Als sein Vater an einem Gehirntumor erkrankt, wird der Sohn zum Krankenpfleger und Seelsorger. Das ist grauenhaft komisch. Doch der Leser kann lächeln - und am Ende stehen Bewunderung und Staunen.

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Mein Leben als Sohn: Eine wahre Geschichte + Portnoys Beschwerden + Der menschliche Makel
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423119659
  • ISBN-13: 978-3423119658
  • Originaltitel: Patrimony
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131.140 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Philip Roth ist Träger der wichtigsten US-amerikanischen Literaturpreise und hoch geehrt von der internationalen Schriftstellervereinigung P.E.N. Oft wird er in einem Atemzug mit Faulkner, Bellow und Dos Passos genannt. Der 1933 in Newark, New Jersey, geborene Autor mit europäisch-jüdischem Hintergrund schreibt unermüdlich, schonungslos und in drastischer Sprache über seine Landsleute. Das erste Buch mit Short Storys erschien 1959. Die folgenden Romane und Erzählungen über die jüdische Mittelklasse der Nachkriegszeit, über ihre Beziehungen, Zwänge und Neurosen, lösten oft Skandale aus. Bis 1992 unterrichtete Roth an verschiedenen Universitäten. Liebe, Sexualität und Tod sind bis heute die Themen seines Werks. Philip Roth lebt - nach Stationen in Rom, Chicago, London und New York - in Connecticut.

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»Er war nicht irgendein Vater, er war der Vater, mit allem, was es an einem Vater zu hassen gibt, und allem, was es an einem Vater zu lieben gibt.« Wie sehr er seinen Vater geliebt und gehaßt hat, das erzählt Philip Roth meisterhaft in diesem Roman. »Mein Leben als Sohn« ist ein Buch, das jeden betrifft, denn es geht um die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, um das Altwerden in unserer Gesellschaft, um Abhängigkeit und vor allem um die Liebe, wenn sie am schwersten ist. »Ein Gipfel im erzählerischen Werk von Philip Roth. Wenn es künftig etwas zu sagen gibt über Väter und Söhne, Leben und Sterben, so wird man sich an dieses Buch erinnern müssen.« TAGESSPIEGEL -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Philip Roth wurde am 19. März 1933 in Newark (New Jersey) geboren. Er gehört zu den hervorragenden Vertretern der amerikanischen Literatur und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, in Deutschland zuletzt mit dem Welt-Literaturpreis 2009. Wichtige Werke u. a.: ›Gegenleben‹ (1986), ›Mein Leben als Mann‹ (1990), ›Mein Leben als Sohn‹ (1992; dtv 11965), ›Täuschung‹ (1993), ›Amerikanisches Idyll‹ (1998), ›Mein Mann, der Kommunist‹ (1999).


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echtes Leseerlebnis 7. Januar 2004
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Ich empfehle, diese wahre Geschichte langsam zu lesen, um sie in allen Einzelheiten genießen zu können. In diesem sprachlichen Meisterwerk (sehr gut: die deutsche Übersetzung!) beschreibt Roth, wie sein hochbetagter Vater langsam an einem Hirntumor stirbt. Auch wenn Roth dabei durchaus nicht an drastischen Szenen spart, ist es die Person des Vaters an sich, die den Leser gefangen nimmt, und die Liebe des Sohns zu seinem Vater in allem, was dieser ihm in zunehmender Hilflosigkeit abverlangt. Des Vaters unbändiger Lebenswille u. -mut, seine schrulligen Eigenarten und die unzähligen, immer wiederkehrenden Erinnerungen an Menschen, Orte und ihre Begebenheiten, schaffen für den Sohn ein Panorama, einen Boden, auf dem er selbst existiert und handelt und lebt. Bis zuletzt, und auch nach seinem Tod, bleibt der Vater für den Sohn die letzte Instanz, die über allem, was er tut, zu Gericht sitzt. -- Sehr lesenswert!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meisterhafte Schilderung einer Vater-Sohn-Symbiose 5. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Eine wahre Geschichte" nennt sein deutscher Verlag die autobiographische Auseinandersetzung mit dem "väterlichen Erbe", dem "Patrimony", wie der Titel der amerikanischen Originalausgabe lautet. Das Wort meint mehr als nur das, was dem Sohn an materiellen Gütern vom Vater überlassen wird. Es umfaßt die gesamte Überlieferung, für die der Vater als Mensch, Mythos und Modell kultureller wie sozialer Identität steht. Der Erzähler ist auf einer längeren Autofahrt durch Manhattan zur Intensivstation, wo sein eigener Vater wegen eines Gehirntumors liegt. Ein Taxifahrer vertraut ihm an, dass er sich väterlicher Bevormundung durch Gewalt entledigt habe. Der Erzähler hält ein flammendes Plädoyer für die Vater-Sohn-Beziehung und beginnt zu zweifeln. Er reflektiert seine bewußte Abgenzung zum Vater die doch nur zu einer stärkeren Verschmelzung führte. Diese Verschmelzung ist nicht nur eine Tatsache, sie ist offenkundig auch ein Verlangen. Meisterhaft schildert der Erzähler diese allmähliche Annäherung, zeichnet behutsam die einzelnen Stationen eines immer weitere Bereiche umfassenden Rollentausches nach, zeigt, wie er dem Greis in seiner Hinfälligkeit nahekommt, um dann am Schluß, nach des Vaters Tod, sich emphatisch zu ihm als Mythos zu bekennen. Das Buch endet mit einem Traum, den der Autor folgendermaßen deutet: "Der Traum sagte mir, daß ich, wenn schon nicht in meinen Büchern oder in meinem Leben, zumindest in meinen Träumen ewig als sein kleiner Sohn leben würde, (... Lesen Sie weiter... ›
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mein Leben als Sohn zählt für mich zu den beeindruckendsten Erzählungen über die Beziehung eines Sohnes (hier dem Autor) zu seinen alternden Eltern. Eine Entwicklungsgeschichte, die ganz unprätentiös und unsentimental, jedoch mit sehr viel Gefühl einer intensiven Auseinandersetzung mit dem kranken Vater erzählt wird, und dabei hilft, die eigene Person distanziert zu betrachten und sie mit allen Ab- und Umwegigkeiten des Lebens zu konfrontieren. Gleichsam ist dies auch die Geschichte eines jüdischen Einwanderers in die USA, verbunden mit all jenen Erwartungen die sich bestenfalls nur zum Teil erfüllen lassen , aber einen tiefen Eindruck davon zu geben im Stande sind, wie sehr man in dieser Welt auf sich selbst zurückgeworfen ist. - Ein Muss für jeden, der sich mit seiner eigenen Beziehung zu den Eltern / dem Vater beschäftigen möchte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Vater - Sohn Weg zum langen Abschied 19. Mai 2010
Von Apefred
Format:Taschenbuch
Als alter" Philip Roth fan habe ich ja in den letzten Jahren kein Buch vom Altmeister versäumt. Auch sein letzter Roman (Empörung) hat mir sehr gefallen. Und wenn einer nach John Updike noch ein Nobelpreiskandidat ist/war, dann auf jeden Fall Philip Roth. Mein Leben als Sohn" hatte ich bislang immer vor mir her geschoben, vielleicht weil ich das Thema für mich persönlich uninteressant fand, also das langsame Sterben eines Übervaters, den ich zum Beispiel nicht hatte. Mein Vater war ein netter, fleißiger Arbeiter, der uns liebte, wie es sich gehört; der einer Generation voller Entbehrungen angehörte und der nach der Schicht noch irgendwo schwarz weiter werkelte. Ein großer Bastler, sein Spitzname war Werner, der Fuchs". Aber sonst? Ich habe mich früh von meinen Elternhaus gelöst (lösen müssen), aber ich denke, ich war Ihnen, solange sie lebten, ein guter Sohn. Nun hatte ich das zweifelhafte - Glück -, dass meine Eltern sehr früh verstarben, es gab keine jahrelange Bettlägerigkeit, keine Altenheime und keine notwendige Pflegeversicherung. Ich hole so weit aus, weil Philip Roth das fast vollkommene Gegenteil beschreibt und aus heutiger (und deutscher) Sicht, ist diese wahre Geschichte, die vor 20 Jahren zum ersten Mal erschienen ist, wie ein Relikt aus der Steinzeit. Roth nimmt uns mit in eine Selbstverständlichkeit des kümmerns" um die Altvorderen. Das Herman Roth, also sein Vater, sein Leben lang ein Hüne war, ein 100% Amerikaner, ein guter Ehemann und praktizierender Jude, also alles, was einen gestandenen Mann des 20. Jahrhunderts in Amerika ausmacht, ist a priori klar. Nun ist aber Herman Roth 86 Jahre alt und da kommen doch aus meiner heutigen Sicht ein paar Sachen zusammen: 1. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher von Philip Roth
Ich habe schon ein paar Bücher des Autoren "probiert". Keines hat mich so gefesselt und bewegt und unterhalten wie dieses.
Vor 2 Monaten von Buecherfreak veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fantastisch
Philipp Roth nimmt sich wieder seiner eigenen Biografie und diesmal vor allem der seines Vaters an: Krankheit, die Angst davor, Altern sowie der unaufhaltsam nahende Tod sowie das... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Nino Molitor veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top
h e r v o r r a g e n d e r S c h r i f t s t e l l e r
Vor 9 Monaten von HeRo veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen eben Philip Roth.....
....von dem ich vorher nichts gelesen hatte.Habe mir hinterher ein zweites Buch, " Jedermann" bestellt, aber nur, wenn man diese "Wahrheiten des Lebens" mag, echt... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Hinrich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert
Ein wunderbares Buch über das Alter und das Altern. Sehr sensibel und doch, manchmal bis zur Schmerzgrenze, schonungslos offen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Ch.K. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Roman über die menschliche Hinfälligkeit
In dem non-fiktionalen Roman "Mein Leben als Sohn" schildert Philip Roth die letzten Lebensmonate seines Vaters, der an einem Gehirntumor erkrankt und somit zum Pflegefall wird. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von MM1981 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen persönliches Buch ohne übertrieben sentimental geschrieben...
Das ging für meine Verhältnisse doch recht flott. Aber die 210 Seiten von Philip Roths Mein Leben als Sohn haben es mir auch nicht schwer gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2007 von mein-leben-als-leser
5.0 von 5 Sternen Wer es selbst erlebt hat...
...wird sich in allem wiederfinden - und genau das tut gut.

Denn wenn man sich in der Situation befindet/befand, die beschrieben wird, nämlich den langsamen Zerfall... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2007 von B. Preuschoff
5.0 von 5 Sternen Verhältnis von einem Sohn zu seinem Vater
Völlig unsentimental und zurückhaltend erzählt Philip Roth über die letzten Lebensmonate seines Vaters, er schildert die Krankheit des Vaters und setzt sich mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2002 von Markus Gander
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