Ruhiger Italo-Roman, in biographischem Stil.
Die vielen (offensichtlichen) Rechtschreibfehler trüben den Lesegenuss etwas. "Pfui Verlag!". Zudem gleitet der Autor vereinzelt in etwas klischeehaftes, voyeuristisches Machogehabe - möglicherweise muss das aber in solchen Roman eingestreut werden...
Ansonsten liest man die ersten 75% ohne Langeweile mit manch leichtem Grinsen auf den Lippen. Der Autor bemüht keine Vorurteile, sondern schildert das Leben in Veneto, wie es eben so ist, sodass man definitiv Schmunzelgarantie geben kann.
Zum Schluß flacht die Story etwas ab und wird geringfügig zäher zu lesen. Italienfans kommen allemal auf ihre Kosten.
Mein Tipp, lesen Sie's im Zug oder Flugzeug, dann kommt so ein bisschen Fernweh auf ;-)