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Mein Leben in Rosarot [VHS]
 
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Mein Leben in Rosarot [VHS]

Michèle Laroque , Jean-Philippe Ecoffey , Alain Berliner    Freigegeben ab 6 Jahren   Videokassette
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Michèle Laroque, Jean-Philippe Ecoffey, Hélène Vincent
  • Regisseur(e): Alain Berliner
  • Format: PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Französisch
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 2. September 1998
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RWGF
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.762 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Alain Berliners Mein Leben in Rosarot, einer der liebenswertesten europäischen Filme der 90er Jahre, ist die Geschichte Ludovics (von George DuFresne mit unermüdlicher Direktheit gespielt), eines unschuldigen kleinen Jungen, der ein Mädchen sein möchte. Davon überzeugt, dass er das Ergebnis einiger an die falsche Stelle geratener Chromosomen ist (in einer der vielen wunderschönen Tagtraum-Sequenzen stellt er sich das Durcheinander bildlich vor), beschließt er, den Fehler dadurch auszugleichen, dass er Kleider und hochhackige Schuhe trägt und mit Lippenstift und Make-up herumexperimentiert. Die an sich freundliche Vorstadt-Nachbarschaft erschrickt angesichts dieser Verwirrung der Geschlechter.

Bezeichnenderweise erhält er die grausamsten Schläge nicht von seinen ihn hänselnden Mitschülern, sondern von intoleranten Erwachsenen. Eine Szene erinnert an den mit Fackeln und Mistgabeln bewaffneten, wütenden Mob aus den Frankenstein-Filmen. Ludo bemüht sich aufrichtig darum, männlich zu sein, doch er kann seine Natur nicht verleugnen - besonders dann nicht, als er eine verwandte Seele trifft: ein kleines Mädchen, das ihr Kleid gerne gegen seine Hose und sein Hemd eintauscht.

Die bittersüße Mischung aus unschuldigen Fantasie-Szenarien und der Grausamkeit der Kindheit hat ihre traurigen Momente voll erdrückender Missverständnisse, aber der Grundton des Films ist liebevoll und wird von Zärtlichkeit beherrscht. Am Ende gipfelt er in Akzeptanz und einem Gefühl der Zusammengehörigkeit. Während die Familie strampelnd und stolpernd versucht, Ludo so wie er ist zu akzeptieren, entdecken sie etwas Besonderes in ihm: Eine unschuldige Überzeugung, die so mächtig und rein ist, dass sie ansteckend wirkt. Ludo wird vielleicht nicht, wie er hofft, groß werden, um sich in ein Mädchen zu verwandeln, aber sein Glaube ist so stark, dass man ihm diese Möglichkeit einfach nicht ganz verweigern kann. Der Film erinnert uns daran, dass für ein Kind alles möglich ist. --Sean Axmaker

Video Jakob Kurzinhalt

Es ist nicht leicht ein Mädchen zu sein. Der siebenjährige Ludovic möchte lieber ein Mädchen sein. Er schminkt sich, schlüpt in Frauenkleider und spielt mit Puppen. Seine Eltern und die restliche Welt sind entsetzt. Ernsthaft bedenklich wird die Situation dann, als Ludovic den Sohn von Papas Boss heiraten will.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Gesellschaftliche Probleme um Intersexualität wurden in Filmen schon recht oft, und auch meistens gut verarbeitet. Allerdings ist dieser Film durch das kindliche Alter des Hauptdarstellers eine große Ausnahme. Auch dieser ist sich absolut sicher, dass er im falschen Körper geboren wurde. Ludovic ist sieben Jahre alt und lebt in rosé-farbenen Fantasie-Welten. In seinen Gedanken sieht er sich selbst in einer femininen Rolle und setzt dies im täglichen Leben durch Verkleiden, Schminken, etc. und auch dem Umgang mit jungen-unspezifischem Spielzeug um. Resultierend daraus erlebt er schmerzlich Ausgrenzung im Schul- und Freundeskreis. Bei seinen Eltern und Geschwistern macht sich zunehmend Ratlosigkeit, Verzweiflung und Hysterie breit. Die bekannten spektakulären Ereignisse und Klischees kommen aber hier nicht zum Zug. Es gibt keine dramatische Geschlechts-Metamorphose beim Haupt-Darsteller und auch kein homosexuelles Coming-Out. Es wird aber dafür umso gefühlvoller der Leidensweg eines kleinen Jungen beschrieben, der manchmal (verständlicherweise) kurz vor dem psychologischen Zusammenbruch steht. Dabei klagt der Film auch deutlich die intolerante Gesellschaft an, welche meistens nur den Tunnelblick kennt. Die deutsche Altersfreigabe (Freigegeben ab 6 Jahren) ist absolut angemessen, da nicht lediglich die Intersexualität thematisiert wird. Man braucht im Bezug auf diesen Film kein Cineast oder Psychologe zu sein, um zu erkennen, dass die dargestellte Gemeinschaft (Und schließlich später auch die Familie) sehr viel Unverständnis verkörpert. Schlussendlich kann man sagen, dass die Story jede/n Zuschauer/in (alt oder jung) berühren kann, und zum Nachdenken anregt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wundervoll.... 16. Juni 2009
Von I. Krah
Format:DVD
Was passiert, wenn ein Kind vollkommen den ihm aufgelegten Bestimmungen der Gesellschaft widerstrebt? Was werden sie sich alles einfallen lassen, um das Kind so zu formen, wie es der breiten Masse taugt? Und was passiert mit der Seele des Kindes, die nur bei wenigen Menschen wirklich SEIN darf? Sie ist stärker, als man glaubt! :)
Ich liebe diesen Film! Er besitzt die richtige Mischung aus Kitsch, Tiefgang, Dramaturgie und Realitätsnähe. Anschauen lohnt sich!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Leben in Rosarot 8. August 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD
(Keine Inhaltsangabe)

Sehr schöner Film. Kein Meisterwerk, aber gehobene Unterhaltung. Berührend, niemals langweilig und das problematische Thema gut umsetzend. Auch wenn es so etwas wie ein glückliches Ende in diesem Film gibt, so wird doch klar, eine wahre Lösung ist unmöglich. Ich möchte allerdings auch betonen, dass es hierbei wohl weniger um Homo- oder Transexualität geht (allein das Alter Ludovics verbietet dies), sondern um den Gegensatz von kindlicher Unbefangenheit und "erwachsenem" Rollendenken, zwischen Phantasie und Wirklichkeit, und um das hier schließlich in extreme, ja lächerliche Intoleranz umschlagende Bedürfnis der Menschen sich eine schöne, vollkommene, ordentliche, heimelige Umgebung zu schaffen. Die stärkste Seite des Films ist aber ohne Zweifel die ästhetische. Die wundervoll, fast parodistisch überzeichnete Welt des Viertels, in das die Familie zieht, ist wohl eine der besten Verwendungen eines heute sehr verbreiteten filmischen Ästhetizismus, der anderswo teilweise ins Lächerliche umschlägt (zwei Leute betreten ein -laut Plot- monatelang leerstehendes Haus, die Scheiben glänzen als seien sie vor zwei Stunden geputzt), hier aber wundervoll die Umsetzung des Themas trägt.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Rosarot als Kind
Sehr schön dargestellt und rübergebracht.
Man kann den Kleinen nur lieb haben und alle Anderen für ihre Ignoranz hassen.
Vor 17 Monaten von Astrid veröffentlicht
Wenn große Schotten Röcke tragen dürfen, wieso dann...
Ludovic ist männlich und ein kleiner 7jähriger Junge, wäre aber gerne weiblich und erwachsen, um den Nachbarsjungen heiraten zu können. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Hugo Humpelbein veröffentlicht
Berührend und bewegend...
Der Film, der die Thematik der Transsexualität aus den Augen eines kleinen Jungens zeigt, für den ganz normal ist, dass er später eine schöne Frau sein wird,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2009 von S. Hofmann
Zum Nachdenken
Ich habe zwar grundsätzlich was gegen französische Filme, aber dieser hier ist wirklich rundum gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2009 von Misery
Toller Film, mäßige DVD
Wieder mal ein toller Film, bei dem man lange auf die DVD warten mußte und dann von der Qualität der DVD enttäuscht wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2006 von Peter Scholz
Ein Film zum Nach-Denken und Träumen
Ludovic ist ein Junge. Leider. Denn eigentlich lief ja nur bei der Verteilung der X und Y - Chromosome etwas schief. Lesen Sie weiter...
Am 16. Juni 2001 veröffentlicht
Ein warmherziger,grossartiger Film
Ich kann den Film jeden empfehlen,es war seid Langem einer der schönsten Filme,den ich sah. Besonders beeindruckend das Spiel von Geoerges Du Fresne in der Rolle des Ludovic... Lesen Sie weiter...
Am 8. April 2001 veröffentlicht
Ein total bewegender Film !
Ich war von diesem Film sehr begeistert, wie vorher von sehr wenigen Filmen! Alle Schauspieler spielen sehr überzeugend, vor allem der kleine Ludovik ist Klasse! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2000 von veronika.pilikova@email.cz
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