Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Mein Leben
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Mein Leben [Taschenbuch]

Bill Clinton
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Donnerstag, 31. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

1.500 Buchseiten stark ist die deutsche Übersetzung des Lebensberichts des 42. Präsidenten der USA. Unbestritten reichlich viel Text, aufgelockert von ein paar Fotoalben, die uns den Autor während der verschiedenen Stationen seines bisherigen Lebens zeigen. Die amerikanischen Kritiker sind mit dem Werk nicht besonders freundlich umgegangen. Vielleicht hatte man ja in Anbetracht des üppigen Vorabhonorars die Erwartungen einfach zu hoch geschraubt. Doch hat Clinton das Buch nicht nur immerhin selbst geschrieben, was heutzutage eine Seltenheit ist, sondern es ist tatsächlich auch -- ganz wie im Vorwort angekündigt -- eine "richtig gute Geschichte" dabei herausgekommen!

Mit dieser Autobiografie schließt Clinton einen Kreis, den zu zeichnen er mit der Lektüre eines Buchs ganz anderer Art begonnen hatte. Einem Ratgeber mit dem Titel How to Get Control of Your Time and Your Life nämlich entnahm der frisch gebackene Jurist das Rezept, nach dem er seine weitere Zukunft plante und dem gemäß er sich damals kurz-, mittel- und langfristige Ziele für sein Leben setzte: Ein guter Mensch und Ehemann wollte er werden, Karriere in der Politik machen und am Ende auch noch ein gutes Buch schreiben.

Seine Qualität als Ehemann geht uns nichts an. Was die politische Karriere anbelangt, so hat Clinton die Kontrolle darüber zwar nicht immer ganz behalten, aber letztlich hat er sie immer wieder zurückgewonnen. Mit welcher Beharrlichkeit und Intelligenz er das gemacht hat -- und welch unbeirrbarer Loyalität seine Frau ihm dabei zur Seite stand --, davon handelt dieses Buch. Ebenso wie man in den USA mittlerweile mit Wehmut an Clintons Präsidentschaft zurückdenkt, deren Bilanz sich durchaus sehen lassen kann, so wird man auch dieses Buch schon bald mit größerer Milde beurteilen. Für die Edition der deutschen Übersetzung freilich hätte man sich hier und da ein ganz klein bisschen mehr Zeit lassen dürfen. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de Audiobook-Rezension

Der amerikanische Traum lebt: Kurz nach dem 2. Weltkrieg begann ausgerechnet in einem kleinen Ort namens Hope ein Leben, in dem sich sämtliche Hoffnungen erfüllen sollten. Aus eher bescheidenen Verhältnissen kommend, startete William Jefferson Clinton eine strahlende politische Karriere: mit 32 Jahren jüngster Gouverneur der USA, später acht Jahre lang mächtigster Mann der Welt. Dabei hatte ihm ein Studienkollege abgeraten, Politiker zu werden -- zu weich sei er dafür, er solle lieber Schriftsteller werden. Dass an Bill Clinton ein großer Literat verloren gegangen ist, möchte man anhand seiner Biografie allerdings nicht behaupten. Zwar durchaus flüssig und ansprechend erzählt, vermisst man andererseits teilweise den roten Faden und die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Diesen Vorteil zumindest hat das Hörbuch: Die über 1400 Seiten der Buchausgabe sind stark gekürzt worden, um auf 7 CDs Platz zu finden. Das hat dem Text sicher nicht geschadet, noch immer bekommt man einen Eindruck, wie ereignisreich und prallgefüllt so ein Politikerleben ist. Im englischen Original liest der Ex-Präsident höchstpersönlich das Hörbuch. Da musste natürlich auch eine starke deutsche Stimme her -- man hat mit Christian Brückner gleich die beste genommen. Wie der Mann das macht, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich könnte er auch ein Telefonbuch so vorlesen, dass es ein Genuss ist. Dass er von Natur aus eine unverkennbare und interessante Stimme hat, ist es nicht allein. Intonation, Betonungen, Pausen, da stimmt einfach alles!

Geschickte Kürzungen und ein wie immer genialer Christian Brückner: in diesem Fall ist das Hörbuch der Printausgabe eindeutig vorzuziehen -- und ausnahmsweise sogar günstiger.

Spieldauer: ca. 483 Minuten, 7 CDs, autorisierte Lesefassung --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Jurist, jüngster Gouverneur, neuer Kennedy, politisches Naturtalent, charismatischer Visionär - der 42. Präsident der Vereinigten Staaten ist einer der facettenreichsten und interessantesten Männer der Welt. Acht Jahre lang prägte er nicht nur die Innenpolitik eines damals vielleicht besseren Amerika, sondern dominierte auch die internationale Bühne. Ein Vollblutdemokrat, der die Massen bewegt und polarisiert hat. In seinen Erinnerungen gewährt er erstmals tiefe Einblicke in sein privates und politisches Leben. Die vielen Gesichter dieses großen Politikers fügen sich in diesem Buch zu einem faszinierenden Gesamtbild.

Der Verlag über das Buch

"Wir sollten niemals aus den Augen verlieren, dass der Weg zur Tyrannei mit der Zerstörung der Wahrheit beginnt."
Bill Clinton -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

William Jefferson »Bill« Clinton, geboren 1946 in Hope / Arkansas, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften rasch für eine Karriere in der Politik. Mit 32 Jahren wurde er Gouverneur seines Heimatstaates und hatte dieses Amt von 1983 bis 1992 erneut inne. 1993 wurde er als 42. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Seit 1975 ist er mit Hillary Rodham Clinton verheiratet, die 2000 als Repräsentantin des Staates New York in den Senat gewählt wurde.

Auszug aus Mein Leben von Bill Clinton, William J. Clinton, Stefan Gebauer. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Am frühen Morgen des 19. August 1946 kam ich nach einem heftigen Sommergewitter im Julia Chester Hospital in Hope zur Welt. Hope ist ein Ort mit etwa 6000 Einwohnern im Südwesten von Arkansas, 33 Meilen östlich der texanischen Grenze. Meine Mutter nannte mich William Jefferson Blythe III, nach meinem verstorbenen Vater. William Jefferson Blythe Jr. war eines von neun Kindern eines armen Farmers im texanischen Sherman gewesen, der starb, als mein Vater 17 Jahre alt war. Seine Schwestern erzählten mir später, mein Vater habe immer versucht, sie zu beschützen und sei zu einem fleißigen und lebenslustigen Mann herangewachsen. Im Jahr 1943 lernte der gut aussehende William im Tri-State Hospital in Shreveport (Louisiana) Virginia Kelley kennen, die dort zur Krankenschwester ausgebildet wurde. Am Tag ihrer ersten Begegnung hatte er die Frau, mit der er damals liiert war, in die Notaufnahme gebracht. Die beiden kamen ins Gespräch und flirteten miteinander, während die andere Frau behandelt wurde. Beim Abschied berührte William den Finger, an dem Virginia den Ring ihres Freundes trug, und fragte sie, ob sie verheiratet sei. Ein gestammeltes "Nein" war alles, was sie herausbrachte. Am folgenden Tag schickte William der anderen Frau Blumen in die Klinik und rief Virginia an, um sich mit ihr zu verabreden - er würde immer Blumen schicken, wenn er eine Beziehung beende.
Zwei Monate später heirateten sie, und unmittelbar darauf zog mein Vater in den Krieg. Während der Invasion Italiens war er der Fahrbereitschaft zugeteilt und reparierte Jeeps und Panzer. Nach Kriegsende kehrte er nach Hope zurück, holte meine Mutter und zog mit ihr nach Chicago, wo er seine frühere Stelle als Vertreter der Manbee Equipment Company wieder annahm. Die beiden kauften ein Haus im Vorort Forest Park, das jedoch erst einige Monate später bezugsfertig wurde. Bis dahin sollte meine Mutter, die mit mir schwanger war, zu ihren Eltern zurückkehren.ENDlich war es soweit: Die Möbel waren ins neue Haus gebracht worden und mein Vater machte sich am 17. Mai 1946 mit dem Auto auf den Weg nach Hope, um seine Frau abzuholen. Auf dem Highway 60, unweit von Sikeston in Missouri, platzte plötzlich ein Vorderreifen und mein Vater verlor auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen. Er wurde aus dem 1942er Buick geschleudert und landete in einem Entwässerungsgraben. Als man ihn zwei Stunden später fand, ragte seine Hand über die Wasserlinie, einen Ast fest umklammert. Er hatte vergeblich versucht, sich aus dem Graben zu ziehen. Mein Vater starb im Alter von nur 28 Jahren. Seine Ehe dauerte zwei Jahre und acht Monate, davon hatte er nur sieben Monate mit meiner Mutter verbringen können. Viel mehr weiß ich nicht über meinen Vater.
Ich habe mir ein Leben lang gewünscht, ich könnte die vielen großen Lücken füllen. Ich klammerte mich an jedes Foto, jede Erzählung und jedes Stück Papier, um mehr über den Mann zu erfahren, der mich gezeugt hatte. Eines Tages, ich muss etwa zwölf Jahre alt gewesen sein, saß ich auf der Veranda meines Onkels Buddy in Hope, als ein Mann die Treppe heraufkam, mich ansah und sagte: "Du bist der Sohn von Bill Blythe. Du bist ihm wie aus dem Gesicht geschnitten." Ich war tagelang außer mir vor Freude. Noch heute bin ich überglücklich, wenn es mir gelingt, wieder ein Puzzlestückchen zu finden, das eine dieser Lücken schließt.
Es war 1974 - ich bewarb mich um einen Sitz im Kongress und erlebte meinen ersten Wahlkampf -, als in der Lokalzeitung ein Artikel über meine Mutter erschien. Sie unterhielt sich an jenem Morgen in ihrem Lieblingscafé gerade mit einem befreundeten Rechtsanwalt über den Zeitungsbericht, als einer der Stammgäste, den sie nur flüchtig kannte, an ihren Tisch kam und sagte: "Ich war dort. Ich war in jener Nacht als Erster beim Unfallwagen." Er erzählte, dass mein Vater gekämpft hatte, offensichtlich noch eine Weile bei Bewusstsein gewesen war, den Kampf aber verloren hatte, bevor er die Unfallstelle erreicht hatte. Mutter bedankte sich, verließ das Lokal, stieg in ihren Wagen und begann zu weinen. Dann wischte sie sich die Tränen ab und fuhr zur Arbeit.
19 Jahre später erschien an meinem ersten Vatertag als Präsident in der Washington Post eine ausführliche Reportage über meinen Vater. In den folgenden zwei Monaten veröffentlichten die Presseagentur Associated Press und zahlreiche kleinere Zeitungen die Ergebnisse eigener Recherchen. Diese Artikel bestätigten Dinge, die meine Mutter und ich bereits wussten, enthielten aber auch zahlreiche Daten und Fakten, die wir bis dahin nicht gekannt hatten. Unter anderem stellte sich damals heraus, dass mein Vater wahrscheinlich schon dreimal verheiratet gewesen war, bevor er meine Mutter kennen lernte. Und anscheinend hatte er noch zwei weitere Kinder in die Welt gesetzt. Den anderen Sohn meines Vaters identifizierte die Presse als Leon Ritzenthaler, ein pensionierter Inhaber einer Reinigungsfirma aus Nordkalifornien. In einem Zeitungsartikel hieß es, dass er sich während des Präsidentschaftswahlkampfs des Jahres 1992 in einem Brief an mich gewandt, jedoch nie eine Antwort erhalten habe. Ich kann mich nicht an dieses Schreiben erinnern, aber in Anbetracht all der Angriffe, die wir damals abzuwehren hatten, ist es durchaus möglich, dass meine Mitarbeiter diese Angelegenheit von mir fern hielten. Vielleicht ging der Brief auch einfach in den Bergen von Post verloren, die jeden Tag bei uns eingingen. Wie dem auch sei, als ich in der Zeitung über Leon Ritzenthaler las, nahm ich Kontakt zu ihm auf. Bei einer Reise in den Norden Kaliforniens traf ich ihn und seine Frau Judy schließlich. Seitdem schreiben wir uns regelmäßig. Leon und ich sehen uns tatsächlich ähnlich, und aus seiner Geburtsurkunde geht eindeutig hervor, dass er denselben Vater hat wie ich. Es ist sehr schade, dass wir uns nicht schon früher kennen gelernt haben.
Etwa zur selben Zeit erhielt ich auch Informationen, die die Zeitungsberichte über eine Halbschwester bestätigten. Sharon Pettijohn, geborene Lee Blythe, war im Jahr 1941 in Kansas City von einer Frau zur Welt gebracht worden, von der sich mein Vater kurz darauf scheiden ließ. Sie schickte Betsey Wright, meiner ehemaligen Stabschefin im Gouverneursamt, Kopien ihrer Geburtsurkunde, der Heiratsurkunde ihrer Eltern, eines Fotos von meinem Vater und eines Briefes. In diesem Brief an ihre Mutter hatte er sich nach "unserem Baby" erkundigt. Leider hatte ich bislang nie Gelegenheit, Sharon persönlich zu begegnen.
Diese Neuigkeiten trafen meine Mutter, die damals schon seit einiger Zeit gegen den Krebs kämpfte, völlig unvorbereitet. Doch sie nahm diesen Schlag mit großer Würde hin und erklärte, zur Zeit der Großen Depression und im Krieg hätten viele junge Menschen Dinge getan, die in anderen Zeiten Anstoß erregt hätten. Wichtig sei für sie nur, dass mein Vater die Liebe ihres Lebens gewesen war und dass sie keinen Zweifel an seinen Gefühlen für sie hege. Was mich anbelangte, so war ich nicht sicher, welchen Reim ich mir auf diese Geschichten machen sollte. In Anbetracht meines eigenen Lebens hätte es mich im Grunde genommen aber kaum überraschen dürfen, dass mein Vater vielschichtiger war als jene Idealvorstellung, die ich mir ein halbes Jahrhundert von ihm gemacht hatte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de