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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Licht und Schatten eines mystischen Landes, 15. September 2007
Jung und unerfahren bricht Jamie Zeppa in ein Land auf, welches auch heute noch zu den unbekanntesten und sagenumwobensten Flecken unserer Erde gehört.
Das erste Mal ausserhalb von Kanada. Ausgerechnet das abgeschottete Bhutan mit einer Kultur, welche in keinem größeren Gegensatz zur westlichen Konsumwelt stehen könnte. Der Anfang fällt ihr alles andere als leicht. Zweifel kommen auf.
Nach und nach verliebt sie sich in Land und Leute. Es folgt die Phase des Nicht-mehr-weg-Wollens, der Verklärung und Mystifizierung.
Im nächsten Stadium bekommt das Idyll des harmonisch ländlichen Lebens kleine Risse. Die politische Lage mit dem Konflikt Ost- versus Südbhutan geht auch an der Autorin nicht spurlos vorbei. Kulturelle Unterschiede tuen ihr Übriges und sind nicht immer leicht zu überbrücken. Am Ende folgt die Heimkehr nach Kanada.
Trotzdem eine Liebeserklärung an ein fantastisches Land. Und dies nicht nur durch die rosarote Brille einer Frischverliebten. Bhutan wird realistischer dargestellt, als es sicher viele Bhutan-Glorifizierer wahrhaben wollen. Nicht umsonst prangert auch Amnesty International die Behandlung der Nepalesen aus dem Süden Bhutans an. Es ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. Auch wenn ich leider noch nie in Bhutan war bestätigt das Buch, dass es eines der phänomenalsten Länder unserers kleinen Planeten sein muß. Nach diesen Schilderungen Tibet in Reinform. Toll.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewegende Biographie, 14. August 2006
Jamie Zeppas Biographie hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Euphorisch tritt die junge Kanadierin ihren Job als Lehrerin in Bhutan an.
So groß ihre Faszination über die Landschaft und die Schönheit der Natur ist, so groß ist auch ihr Entsetzen über die Umstände, unter denen sie in den kommenden zwei Jahren dort leben soll und muss.
Die Beschreibungen der Arbeitsbedingungen und Lebensgewohnheiten, sowie die wortgewandten Darstellungen über Land und Leute lassen den Leser in eine andere Welt abtauchen und so fällt es nicht schwer, sich von Jamie Zeppas Faszination mitreißen zu lassen.
Auch Jamies Entwicklung, die letztendlich dazu führt, den bisher in Kanada genossenen Luxus in Frage zu stellen, ist durchaus nachzuvollziehen.
Bei einem Besuch in ihrer Heimat wird sie mit der Frage konfrontiert, ob man für ein glückliches und ausgefülltes Leben einen elektrischen Dosenöffner, Klopapier, Einkaufszentren oder zusammen passendes Porzellan braucht.
Die junge Autorin gelangt zu der Erkenntnis, dass man auch ohne diese und andere von unserer Konsumgesellschaft diktierten Dinge, sogar unter primitivsten Bedingungen zufriedener leben kann, wenn man andere Werte schätzen lernt.
Fazit: Ein äußerst lesenswertes Buch!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Leben zwischen zwei Welten, 26. Februar 2005
Von Ein Kunde
Anfangs zeigt die Autorin auf, wie man mit extrem einfachen Mitteln sein Leben gestalten kann.Die Arbeit an der abgeschiedenen Dorfschule in Bhutan lässt sie allen Luxus vergessen, denn Wärme, Neugier und Freundlichkeit der Kleinen entwickeln sich als wesentlich wertvoller im Vergleich zu ihrem materiell orientierten Leben in Kanada. Auch wenn sie versucht, gegen Methoden von Gehorsam durch den Stock und vorgefertige allgemein- und nichtssagende Floskeln anzukämpfen.Später verlässt sie diese Schule schweren Herzens und startet ihre Arbeit an der höchsten Bildungseinrichtung Bhutans. Eine ganz andere Welt findet sie dort vor, aber auch einen Hauch von "Luxus" im Vergleich zu ihren bisherigen Erfahrungen in diesem Land. Immer wieder kämpft sie für die Entfaltung der Meinung der Studenten. Dabei muss sie erfahren, dass dies aber auf keinen Fall in diesem Land erwünscht ist. Politische Spaltungen innerhalb Bhutans hinterlassen vereinzelt Spuren am College, zusätzlich zu den sehr starren Strukturen. Nun, ich habe mich in eine andere Zeit versetz gefühlt mit diesem Buch. Am Ende, durch die Rückkehr nach Kannada mit ihrem Sohn, zeigt die Autorin nochmals mit aller Heftigkeit die Unterschiede zwischen diesen "zwei Welten" auf. Sie beteiligt den Leser zugleich an dem Gefühl, weder in Buthan noch in Kanada ein richtiges zu Hause zu finden , denn jeweils ein Teil von ihr ist in der anderen Kultur verwurzelt geblieben. Das Bild einer heilen buddhistischen Welt bekommt Risse, wenn man durch dieses Buch in diese für uns oft so ferne Welt eintaucht.
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