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Mein Leben 04. So lange bin ich vogelfrei: Mein Leben als Straßenkind [Broschiert]

Sabrina Tophofen , Veronika Vattrodt
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Juli 2010
Mit elf Jahren bricht Sabrina aus dem Kinderheim aus. Sie landet in Köln auf der Domplatte, wo sie zum ersten Mal Geborgenheit und Schutz erfährt, aber auch auf Gewalt und Aggression, Drogenkonsum und Missbrauch der Obdachlosen trifft. Auf einzigartige Weise dokumentiert Sabrina ihren täglichen Kampf ums Überleben - für das Recht auf Selbstbestimmtheit und Akzeptanz.

Wird oft zusammen gekauft

Mein Leben 04.  So lange bin ich vogelfrei: Mein Leben als Straßenkind + Dann bin ich seelenruhig: Mein Leben als Ritzerin + Mein Leben 01. Mit 18 mein Sturz: Mein Leben im Gefängnis
Preis für alle drei: EUR 29,93

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Produktinformation

  • Broschiert: 176 Seiten
  • Verlag: Arena (Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401065505
  • ISBN-13: 978-3401065502
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von StefanieEmmy TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Mit zehn Jahren zeigt Sabrina ihren Vater bei der Polizei an, ein Jahr später bricht sie aus dem Kinderheim aus und macht sich auf den Weg nach Köln. Sie landet auf der Domplatte, wo sie zum ersten Mal Geborenheit und Schutz unter den Obdachlosen erfährt, die hier leben. Doch Sabrina lernt auch, dass der Alltag auf der Straße vor allem Gewalt und Aggression, Drogenkonsum und Missbrauch bedeutet. Auf einzigartige Weise dokumentiert sie ihren täglichen Kampf ums Überleben - für das Recht auf Selbstbestimmung und Akzeptanz.

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Meinung
In "Mein Leben als Straßenkind - Solange bin ich vogelfrei" erzählt Sabrina Tophofen ihre eigene Geschichte. Das Buch beginnt als sie mit 11 Jahren aus dem Heim flieht und auf der Domplatte in Köln landet. Sie hat nur einen einzigen Anhaltspunkt, den Namen "Iris Lerke", doch anstatt Iris zu finden, trifft Sabrina auf eine Gruppe von Jugendlichen, die sie sofort in ihre Gemeinschaft aufnehmen.
Sabrina, die jetzt Topi genannt wird, kämpft sich durch jeden Tag. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden, auf das Leben mit ihrer Familie - man erfährt als Leser erst nach und nach, was Topi überhaupt erst ins Heim gebracht hat.

Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden gelesen. Es hat mich berührt, mir die Tränen in die Augen getrieben, vor allem aber hat es mich unglaublich wütend gemacht!
Der Grund, warum das Buch so nahe geht, ist zum großen Teil sicher der, dass Topi ihre Erlebnisse im Präsens schildert. Ich hatte ständig das Gefühl, ein gerade stattfindendes Ereignis zu beobachten. Dieser besondere Zugang zum Buch lässt einen von Seite 1 weg mit Topi mitfühlen.

Und das obwohl Sabrina alles andere als Mitleid-heischend schreibt, auch nicht sonderlich emotional. Mit Ausnahme von Topis Gefühlsausbrüchen, in denen das verschmähte Kind in ihr zum Vorschein kommt, ist das Buch sogar sehr nüchtern geschrieben. Scheinbar völlig unbeeindruckt erzählt Topi von Alkohol, Missbrauch, Drogenkonsum. Als Leser konnte ich mich trotzdem keinem einzigen Wort enziehen, ich hatte immerzu diese schrecklichen Bilder im Kopf.

Ein weiterer Aspekt dieses Berichts ist der, dass man die andere Seite der Münze sieht. Topi fühlt sich von den Menschen mit einem "normalen" Leben beobachtet, es ist furchtbar für sie, angestarrt zu werden.
Schließlich schafft es Topi aber, sich aufzuraffen - sie will weg von der Straße, aber das ist ein langer, harter Kampf.

"Mein Leben als Straßenkind" war für mich ein kurzes, ein sehr intensives Leseerlebnis. Die meisten Menschen denken selten bis gar nicht über Straßenkinder nach - ich hoffe, dieses Buch schafft es, die Aufmerksamkeit mehr auf dieses Thema zu lenken.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr bewegendes Schicksal 2. September 2010
Format:Broschiert
Inhalt

Sabrina wächst in einem furchtbaren Elternhaus auf: Ihr Vater missbraucht sie und ihre Mutter gibt ihr die Schuld dafür. Als sie es im Alter von 10 Jahren zu Hause nicht mehr aushält, zeigt sie ihren Vater an und kommt ins Heim. Im Heim wird sie von den älteren Kindern und Jugendlichen aber so sehr gehänselt, dass sie die Flucht ergreift. In der Nacht bricht sie aus und fahrt mit dem Zug von Duisburg nach Köln, wo sie nach Iris Lerke sucht, die ihr angeblich helfen wird. Iris findet sie zwar nicht, aber dafür wird sie schnell in einer Gruppe von Straßenkindern aufgenommen. Diese beschützen sie zwar und helfen ihr zu überleben, aber sie bringen sie auch mit Drogen in Kontakt. Auch Diebstahl, Schlägereien und andere Verbrechen stehen schon bald auf Topis, so ihr neuer Name, Tagesordnung. Denn bis sie 14 ist, kann ihr die Polizei nichts anhaben. So lange ist sie vogelfrei...

Meinung

Dieses Buch beschreibt ein Schicksal, wie es schlimmer kaum sein kann. Sabrina Tophofen, die seit sie 11 Jahre alt war auf der Straße lebte, arbeitet in "So lange bin ich vogelfrei" ihre schreckliche Kindheit auf. Mit nahezu unerträglicher Nüchternheit schildert sie ihr Leben auf der Domplatte in Köln. Diese Nüchternheit macht einem schnell klar wie stark diese Frau ist bzw. wie stark sie als Kind hat sein müssen. Man hat dass Gefühl, dass Mitleid das Letzte ist, was sie will, dennoch kommt man als Leser nicht drumherum selbiges für sie zu empfinden.

Durch die Ich-Perspektive im Präsens hat man ständig das Gefühl mit dabei zu sein. Man sieht dieses kleine Mädchen, das auf der Straße um ihr Überleben kämpft, förmlich vor Augen, kann ihr aber nicht helfen. Dies führt den Leser mitunter emotional an seine Grenzen!

Über Sabrinas Vergangenheit und was mit ihren Eltern wirklich passiert ist, erfährt man zwar nur nach und nach durch Rückblenden, man ahnt es allerdings von Anfang an. Das solche Grausamkeiten auch heute immer wieder passieren, ist einfach schrecklich, besonders da man als Außenstehender kaum eine Chance hat es zu verhindern.

Außerdem wird einem durch dieses Buch klar, dass Straßenkinder viel zu wenig beachtet werden und wenn sie wahrgenommen werden, dann nur in Form eines abschätzenden, angeekelten Blickes. Meinen großen Respekt haben daher die Leute die sich wirklich um Jugendliche, die auf der Straße leben kümmern, denn ohne die Hilfe ihrer Betreuer hätte Topi kaum überlebt.

Besonders nahe gegangen ist mir auch der Epilog, der einerseits jene Menschen aufzeigt, die die Flucht von der Straße genauso wie Sabrina geschafft haben, aber eben auch jene die gestorben, immer noch Drogenabhängig oder HIV-positiv sind. Das macht ansatzweise deutlich wie viele Menschen jeden Tag auf der Straße ums Leben kommen, weil sich unsere Gesellschaft nicht verantwortlich für sie fühlt.

Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Stunden gelesen, "So lange bin ich vogelfrei" ist damit zwar ein kurzes aber dafür sehr intensives Leseerlebnis, das mich nicht so schnell los lies.

Fazit

Ein Buch das zum Nachdenken anregt und durch das man erkennt, wie glücklich man mit seinem Leben sein kann.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine erschreckend wahre Geschichte 11. September 2010
Von Nicki VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Mit 10 Jahren vertraut sich Sabrina ihrer Oma an und erzählt das erste Mal von ihrem gewaltsamen Zuhause. Seit einem Brandunfall, bei dem ihre Schwester ums Leben gekommen ist, kommt ihr Vater jede Nacht zu ihr und fasst sie an. Die Mutter verschließt die Augen und will das alles nicht sehen. Nachdem sie sich ihrer Oma anvertraut hat, schickt diese sie mit den Worten weg: geh zur Polizei und danach weit weg von hier.

Nachdem Sabrina der Polizei ihre Kindheit erzählt hat, kommt eine Frau vom Jugendamt und setzt sie vor einem Heim ab. Das ist jetzt ihr neues Zuhauses. Aber auch da wird nichts besser, denn auch dort herrscht Gewalt und im Grunde interessiert sich auch diesmal wieder niemand für sie.

Nachdem vier Mädchen aus dem Kinderheim sie fesseln, schlagen und ihr kurzerhand die langen schwarzen Haare abrasieren, weiß Sabrina, dass sie auch hier nicht bleiben will. Sie läuft weg und setzt sich in den Zug nach Köln.

In Köln angekommen fasst sie schnell Kontakt zu anderen Straßenkids und findet erstaunlich schnell Anschluss. Mit 11 Jahren landet Sabrina die von allen nur noch 'Topi' genannt wird auf der Straße, hat Kontakt zu Alkohol und Drogen und auch Gewalt spielt hier eine große Rolle. Wenn Topi auf einem 'Tripp' ist, gehen bei ihr manchmal alle Lichter aus und sie schlägt fremde Menschen zusammen ' ohne Grund.

Das Leben auf der Straße entwickelt sich zu einem Teufelskreis: Alkohol, Drogen, mit den Anderen 'abhängen' und sich Gedanken darum machen, wo man die nächste Nacht verbringt.

Aber Topi hat auch Dinge auf der Straße kennengelernt, die ihr völlig fremd waren: Geburtstag feiern! Sie hat auf der Straße ihr erstes Geschenk bekommen und ausgepackt ' etwas völlig fremdes und neues für sie. Auch Weihnachten wurde gefeiert ' in einer Art, die sie nicht kannte. Und sie hat eine Art Familie gefunden ' Menschen, die das gleiche oder ähnliche Schicksal haben wie sie, die ebenfalls kein Zuhause haben und auf die sie sich verlassen konnte.

Der Schreibstil ist sehr einfach und umgangssprachlich gehalten, was mich am Anfang ein wenig gestört hat. Mir ist allerdings sehr schnell bewusst geworden, dass dieser Stil wunderbar zum Buch und vor allem zu der Geschichte passt. Das Cover ähnelt dem Cover einer Zeitschrift und ist mit Schlagzeilen und verschiedenen Stichpunkten versehen, die ein Teil der Geschichte sind und den Leser auf Anhieb neugierig auf den Inhalt des Buches machen. Was mich allerdings sehr stört, ist, dass der Preis vorne auf dem Cover aufgedruckt ist, nicht besonders groß, aber dennoch störend.

Die Geschichte hat mich wirklich berührt und stellenweise auch wütend gemacht. Warum bekommen Menschen Kinder, wenn sie sich durch diese Existenz nur gestört fühlen und dieses Gefühl auch weitergeben? Warum arbeiten Menschen in Kinderheimen, die viel lieber die Augen vor der Realität und dem Heimalltag verschließen? Und warum gibt es nicht mehr Streetworker wie Andreas Priesterath die sich um die Straßenkids kümmern und sie von der Straße wegholen?

Beim Lesen hatte ich stellenweise ein wirklich schlechtes Gewissen, wie ich da frisch geduscht im Warmen auf meiner Couch lag und die Geschichte von einem Kind gelesen habe, dass auf der Straße lebt. Für das Zähne putzen, duschen und saubere Klamotten nunmal nicht alltäglich sind. Das ein Leben auf der Straße vorgezogen hat um vielleicht jemanden zu finden, für den sie wichtig ist und sie liebt!
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4.0 von 5 Sternen gegenwart
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Vor 1 Tag von sonja hüther veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ergreifend
Das Buch ist nur zu empfehlen! Begeben auf einer wahren Geschichte bringt es einem die Eindrücke und Gedanken eines "Straßenmädchens" nahe und lässt... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anja Schuldt veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Von gelungener Literatur keine Spur
Ich habe selbst einige Jahre am Dom verbracht und als ich von dem Buch gehört habe, habe ich mich wahnsinnig gefreut und konnte es eigentlich auch kaum abwarten. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Mel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Realistischer Roman über eine Ausreißerin
Zum Inhalt:
Sabrina ist zehn, als sie ihren Vater bei der Polizei anzeigt. Ein Jahr später flieht sie aus dem Kinderheim und landet in Köln. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Katharina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wirklich ein tolles, beindruckendes Buch!
Das Buch wurde mir empfohlen, habe es an nur 2 Tagen durchgelesen, es ist super geschrieben. Das Geschriebene geht ans Herz, wirklich Wahnsinn, dass sowas ein Mensch erlebt hat! Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Jana Seibel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine besondere und wertvolle Geschichte
Inhalt: Claudine oder Sabrina, wie sie sich später nennt, ist 10 Jahre alt als sie ihrer Familien den Rücken kehrt und fortan in einem Kinderheim wohnt. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von LenaBo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut!
es lief alles zu meiner absoluten zufriedenheit!die bestellung war schon drei tage später da und entsprach alles dem bestellten!ist somit weiter zu empfehlen!
Vor 19 Monaten von denise veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jede(r) kann es aus eigenen Kräften schaffen
Auch wenn die Interviews mit Frau Tophofen wesentlich interessanter und ergreifender sind als das Buch, ist dieses Werk nicht nur empfehlenswert, sondern ein MUSS für alle,... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Marie-france Barde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Brillant geschrieben
Brillant geschrieben. Sprachlich und dramaturgisch hohes Niveau, spannend erzählt, bewegend und authentisch. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Zuzi Szüßholz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Leben als Strassenkind
Ein beeindruckendes Buch. Hier kommt zum Ausdruck wie Eltern versagen und die Schuld nicht an den Kindern liegt, wenn sie abrutschen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ruth Hein veröffentlicht
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