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Mein Jahrhundert [Taschenbuch]

Günter Grass
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. September 2009

Die verschiedenen Menschen, denen Günter Grass hier seine Stimme leiht, sind Männer und Frauen aus allen Schichten, alte und junge, linke und rechte, konservative und fortschrittliche. Sie gehören nicht zu denen, die Geschichte machen, sondern zu denen, die als Zeugen Geschichte erleben und erleiden. In den ernsten und komischen, heiteren und tragischen Begebenheiten, die sie erzählen, spiegeln sich die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider: technische Errungenschaften und wissenschaftliche Entdeckungen, sportliche und kulturelle Leistungen, Größenwahn, Verfolgung und Mord, Kriege und Katastrophen, Fanatismus und hoffnungsvolle neue Aufbrüche.

»Ein in seinem Facettenreichtum einzigartiger Versuch, dem zerrissenen Jahrhundert gerecht zu werden.« Volker Isfort, Münchner Abendzeitung

Erzählerische Phantasie verbunden mit historischer Genauigkeit: ein Geschichtsbuch, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Einhundert Geschichten, die sich zu einem epischen Bilderbogen des 20. Jahrhunderts fügen.

Literaturnobelpreis 1999 für Günter Grass


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Mein Jahrhundert + Beim Häuten der Zwiebel + Die Blechtrommel: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Großdruck. (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423252944
  • ISBN-13: 978-3423252942
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.247.514 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Redet hier das Jahrhundert selbst? Je mehr man blättert, desto stärker wird die Sogwirkung. Ein schweres Buch. Aber auch wieder sehr leicht. Aber doch wieder so schwer, daß es am liebsten an einem Stehpult gelesen werden möchte. Wie seltsam. Wie schön. Günter Grass schlüpft in Rollen. Behutsam werden wir von ihm durch das zu Ende gehende Jahrhundert geführt, Grass zeichnet es nach -- Jahr für Jahr -- ein Aquarell, eine Geschichte.

Nicht die Großereignisse liegen ihm am Herzen. Es sind die Nebenschauplätze, die er aufspürt, oft scheinbar Unwesentliches, das bei näherer Betrachtung aber schlagartig zur Erhellung des Ganzen beiträgt. Es sind die Sabotagegedanken eines verzweifelten Bordmechanikers während des demütigenden Fluges zur Übergabe des Luftschiffs LZ126 als Reparationszahlung an die Amerikaner 1924. Das Essay über die ideologische Bredouille des linken Lehrerehepaars, dessen Anzeige bei der Polizei 1972 zur Verhaftung Ulrike Meinhofs führte, ist eines der beklemmendsten und feinstbeobachteten in diesem Buch.

Über die furchtbaren Weltkriegsjahre 1914-1918 schwadronieren im edlen Züricher Café die Autoren Remarque und Jünger im Beisein einer jungen Schweizerin. Schnell gerät man sich in die Haare über Stahlhelmqualitäten und Feinheiten des Gaskrieges an der Westfront. Grass läßt das Gespräch Mitte der 60er Jahre stattfinden und plötzlich wird bedrückend klar, wo die Herren noch immer zu Hause sind und es wohl auf immer und ewig sein werden. Die Episode nimmt eine wahrhaft schaurige Wendung, als die junge Eidgenossin in einem kleinen Nebensatz zu erkennen gibt, dieses Gespräch im Rahmen einer Forschungsarbeit für eine der größten Schweizer Waffenschmieden zu führen.

Die Geschichten wollen nicht enden. Es gäbe noch so viel zu erzählen. Von Jankele, dem jüdischen Glaser, der das Panzerglas für Eichmanns Zelle anfertigte und nun im Gerichtssaal über seine getötete Familie reflektiert, und, und, und.

Gegen Ende schlüpft Grass gar noch in Birgit Breuels Kleider. Er konnte nicht anders. Sein Lieblingshaßobjekt. In einer wunderbar entlarvenden Rechtfertigungssuada läßt er die Treuhanddame lamentieren über jenen deutschen Großdichter, der sich erdreistet, sie in seinem geplanten Roman mit der Figur eines anderen Großen, Fontane, zu vergleichen. "Nur weil eine gewisse Frau Jenny Treibel es genau wie ich verstanden hat, das Geschäftliche mit der Poesie zu verbinden. Aber sollte dennoch alles schiefgehen, man hat ja noch den Familienbesitz mit Elbblick!" Dazu Grass´ aquarellierte Hand, aus der Menschlein wie geknickte Streichhölzer rieseln. Getroffen!

Vielleicht läßt der eine oder andere Käufer ja diesmal seine obligate Geschenkidee, "Unser Jahrhundert im Bild" auf dem Wühltisch am Kaufhauseingang liegen. Mein Jahrhundert ist ebenso reich an Bildern, keine Königshochzeiten zwar, aber Geschichten und Aquarelle von einer Kraft, die jeden halbwegs sensiblen Leser so schnell nicht mehr losläßt. --Ravi Unger
Der Text bezieht sich auf die illustrierte Version des Buches -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Ein ungewöhnliches Buch. Es ist von allem ein bißchen: Roman, Erzählungen-Sammlung, Geschichtsbuch, Autobiografie. Ein Buch, das Geschichte lebendig macht, gerade – und das will Grass – auch für junge Leser.«
Focus

»... dieses verrückte Geschichtenbuch, das ein Geschichtsbuch ist mit phantastischen Kopfgeburten – mal lau, mal listig, mal flau, mal flott und immer wieder witzig und brillant.«
Birgit Lahann, stern

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus, Schluss, vorbei 10. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Jetzt haben wir es endlich hinter uns, dieses barbarische unmenschliche 20. Jahrhundert, und gehen schon deshalb voller Zuversicht ins 21., weil es gar nicht mehr schlimmer kommen kann. Grass, der große, erspart sie uns nicht, die Toten, die Gequälten, obwohl er, unserer Phantasie freien Raum schaffend, oft nur andeutet, wie verachtenswert manches war. So etwa, wenn er die Jahre des Zweiten Weltkrieges als Kameradschaftstreffen ehemaliger Kriegsberichterstatter auf einer Nordseeinsel passieren läßt. Mit welcher Leichtigkeit der alte Grass noch erzählen kann, verblüffte mich durchaus: Zu meinen Favoriten gehört die Begegnung von Benn und Brecht am Grabe Kleists, die auch die beiden deutschen Staaten und deren Umgang mit Geschichte symbolisiert und trotzdem spannend zu lesen ist (und einfach auch ein bißchen Mitdenken erfordert). Die allerschlechtestens Text entstehen ja immer, wenn ein Autor zu aktuellen politischen Themen Stellung nimmt, Das trifft selbst auf unseren Nobelpreishelden zu: Die Geschichte über Birgit Breuel und die Treuhand, mag sie inhaltlich zutreffen oder diffamieren, literarisch entspricht sie nicht dem Niveau eines Elftklässlers. Ich bin mir sicher, dass ich meinen Söhnen - jetzt eineinhalb Jahre und elf Wochen alt - dieses Buch in die Hand drücken werde, wenn sie mehr über das Jahrhundert wissen wollen, in dem ich geboren bin. Und natürlich werde ich ihnen die illustrierte Fassung geben. Nicht weil Grass mit Farben so gut wie mit Worten malen kann, sondern weil uns ein ganzes Jahrhundert einen Moment der Betrachtung wert sein sollte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Interpretationen: 2 Einzelgeschichten 5. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Zur Form: Bilderbögen für lernende Lehrer und Schüler

Grass orientiert sich mit "Mein Jahrhundert" vor dem Hintergrund eines Verlustes der Lesekultur an zwei Zielgruppen. Jugendliche etwa, die eine Lesekultur verlieren, ohne sie kennengelernt zu haben, sind angesprochen. Vermitteln soll dies jedoch die Gruppe der 'lernenden Lehrer': Die scheinbar einfachen Geschichten sind Lesebuchstoff, in der illustrierten Version sind es einzelne Bilderbögen, die insgesamt einen großen Jahrhundert-Bilderbogen ergeben: Vormals gab es den Neuruppiner Bilderbogen, an dem Geschichte in Comic-Manier mit Zeigestock dargestellt und kommentiert werden konnte. Dieses Medium ist ausgestorben. Heute, angesichts des globalen Problems der Zerstörung des Menschen durch den Menschen, könnte Ähnliches der Literatur drohen: Als Nischenphänomen verlöre dieses Gegenmittel seine Bedeutung.

Zum Inhalt: Einzelgeschichten mit Erzählerfehlern

Grass' Ironie, seine Ästhetik der Erzählerfehler, werden unsere Großkritiker wohl nie verstehen: Ulrich Greiner etwa kritisierte, daß der Rollenprosazwang der hundert Geschichten mit ständig wechselnden Erzählern dazu führe, daß in jeder Einzelgeschichte ständig erklärt werden muß, wer was wem wann und warum erzählt. Grass läßt hier tatsächlich sehr viele Fehler 'sich ereignen': Es wären Anfängerfehler, wenn es Fehler wären. Der 'niederbayerische Freiwillige' aus der ersten Geschichte betont tatsächlich, als wüßte sein Redegegenüber dies nicht, das er 'aus dem Niederbayerischen' kommt, als Niederbayer in Hamburg ist, von wo er zum imperialistischen Gemetzel, das später "Boxeraufstand" genannt wurde, aufbrach. Dort war er "zwecks Einschiffung". Greiner: "Wer redet hier? Ein plötzlich sprachlos gewordener Grass?" Wer solchen Fehlern nachgeht, entdeckt den Clou der Geschichte: Ein einziger Bayer - die Bayern haben bekanntlich etwas gegen die Preußen - folgte dem obersten Preußen, dem Kaiser mit der Pickelhaube. Er redet und schreibt wie ein Beamter: An die Aura, den Heiligenschein des im Gegenlicht plazierten Kaisers, darf er sich nur 'nüchtern' erinnern. Das wird erst in der Marokko-Krisen-Geschichte klar, in der anders über Wilhelms angemaßtes Pickelhauben-Gottesgnadentum gelästert wird. Also: Nicht nur 'freiwillig' und 'zwecks Einschiffung' war er dort, sondern vor allem 'zwecks Aufstiegs ins Beamtentum'! Er versprach sich im militaristischen 'Großpreußen'-Deutschland, seine Wurzeln verleugnend, den privaten Aufstieg, wo sein Kaiser sich den Aufstieg zur Weltmacht versprach. "Ein für allemal" sollte Kultur gebracht werden: Dazu waren 'alte Zöpfe' abzuschneiden - und im Kampf der hochgerüsteten Europäer gegen die 'mit der Faust kämpfenden', die man "Boxer" nannte, mußten auch die Zopfträger dran glauben. Die 'Kulturbringer' hausten wie Hunnen, die der Kaiser "so belobigte". Resi, die Verlobte aus Straubing, befürchtete "Spuk im Hause" dieses Kulturstifters: Gut-katholisch verbrannte sie den Zopf, mit dem ihr 'Held' sich zu Karneval brüstete. Vor allem beim Sex dürfte sie Schwierigkeiten mit ihrem "Barbaren und Tiger" gehabt haben, der "in fernen Dschungeln gierig nach Fleisch" war. Doch das ist Leerstelle und Überleitung: Dieser Satz stammt aus der zweiten Geschichte. Und er bezieht sich ausgerechnet auf den Doktor Gottfried Benn, dem seine vormalige Kurzzeitgeliebte, die jüdische Schriftstellerin Else Lasker-Schüler eine fulminante Absage erteilt - auf drei von Grass erfundenen Postkarten, die ihren Empfänger nicht fanden und bei einem Trödler gelandet waren. Sie, die deutsche Jüdin, hatte ihn und den Sex mit ihm vormals, im wilhelminischen Deutschland, kaum kaschiert, in Kunstzeitschriften quasi als neue Religion der Selbstbefreiung in Kunst und Leben gefeiert: Und doch waren diese Gedichte geradezu Zeugnisse einer Benn-Hörigkeit, die nicht ins Bild einer Frauenemanzipation passen wollten. Else Lasker-Schülers unerhörter Mut, sich so zu entblößen, Benn und ihre Beziehung, gerade so, als gäbe es keine Post für dichterische Liebesbriefe, als gemeinsames Kunstprojekt zu zelebrieren, erstaunt noch heute. Doch Benn hatte seine lyrische Absage schon 1912 publiziert.

"Heute", das heißt: kurz vor ihrem Tod im Januar 1945, als die ominösen 'Tausend Jahre' im Begriff sind, 'über die Wupper' zu gehen, plant Else Lasker-Schüler den anderen Aufbruch 'ins grad erblühte Jahrhundert', das nun das Jahrhundert nach der angeblichen 'Stunde Null' werden wird: Sie fährt in den Tod. Diese Jungfernfahrt wird sie - wie damals die Schwebebahn - über die neue 'schwarze Wupper' führen: Das 'Tausendjährige Reich' steht wie jener auf tausend Ringfüßen stehender Drache' von damals, wie die Schwebebahn von 1901 als Basis dieser Jungfernfahrt. Nun jedoch verspräche sich die kleine Else schon lieber dem Messias, ginge lieber ins Kloster, entsagte all ihrer Lebenslust, die Basis ihrer Gedichte war. Lieber entsagte sie, die Jüdin, auch ihrem jüdischen Glauben, als daß sie ihm, dem "abtrünnig gewordenen, hartgesichtigen Verräter und Barbar" noch einmal angehören wollte. Grass verwehrt Gottfried Benn hier im Namen der Schriftstellerin insgeheim dessen anmaßende "Rede auf Else Lasker-Schüler" aus dem Jahre 1952. "Wer suchet, der findet" heißt das Motto und der Anfangssatz dieser Geschichte für die Lehrer: Man findet etwa eine lyrische Absage an 'untreue Freunde', die Else Lasker-Schüler in ihrem letzten, hier erwähnten Gedichtband, "Mein blaues Klavier", unternommen hatte. Im Ton und den Bildern der "Gedichte an Giselher" - so bezeichnete sie Benn - läßt sie kaum Zweifel daran, wer gemeint oder zumindest mitgemeint ist. Andererseits 'findet' man aber auch die Rede des 'untreuen Barbaren', der die Dichterin hochlobt - und sich selbst damit exkulpiert. Else Lasker-Schüler und er, Gottfried Benn, stünden in dieser überhitzten Affäre für "das Deutsche und das Jüdische in einer lyrischen Inkarnation".

Und so weiter... So, die Häkchen aufgreifend, geduldig recherchierend, müßte "Mein Jahrhundert" gelesen werden. Nicht jeder Leser wird das können oder in dieser Kleinschrittigkeit überhaupt wollen: Ich bin halt ein Grass-Spezialist, der einigermaßen weiß, worauf zu achten ist. Doch wer immer das hier liest, sei versichert: "Mein Jahrhundert" ist große Kunst! Man sollte wieder ruhiger, geduldiger lesen lernen - und Rätsel auch als Rätsel stehenlassen können. Vor allem aber sollte man Reich-Ranicki, Greiner und Co. bei diesem Lesen schnell vergessen.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Illustrationen eines Zeitalters 11. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Buch läßt sich wahllos blättern , es enthält eine Ansammlung von Geschichten aus dem deutschen Alltag, für jedes Jahr in unserem Jahrhundert eine und die jeweils 4 Seiten lang.Die mit Aquarellen versehene Ausgabe liegt schön in der Hand und animiert zum Schmökern. Ich überlege, ob ich meinem Vater, der dieses Jahr 80 Jahre alt wird, diese Ausgabe mit den Grass'schen Aquarellen schenken soll. Die Illustrationen machen mich etwas traurig, sie erinnern mich doch stark an Charlotte Salomons Erzählbilder, in denen sie die aufwühlenden Erlebnisse als Jüdin in Deutschland anhand eines gemalten Tagebuchs beschreibt, bis hin zu dem vergeblichen Versuch den Nazi-Schergen in Südfrankreich zu entkommen. Diese existenziellen Zeitbilder kehren nun wieder ohne den Druck einer persönlichen Verzweiflung, sie werden zum Beiwerk von banalen, relativ belanglosen aber zeittypischen Geschichten. Na gut, warum auch nicht. Die Zeit geht weiter, ein Jahrhundert verweht wie ein Hauch. So ist es keine Tragik, wenn ein Jahr wie das andere vergeht, jedes 4 Seiten lang. Doch nein, ein Ereignis nimmt mehr Raum ein. Was ist's? Mutters Geburtstag! Günter Grass'Mutter wäre 1999 einhundertunddrei Jahre alt geworden. Nun gut, sie gibt mit aller Autorenfreiheit noch ein paar Kommentare ab über ihren wohlgeratenen Sohn, das darf ruhig etwas mehr sein. Und wie habe ich mich entschieden? Soll ich meinem Vater das Jahrhundertwerk schenken? Ja, ich glaube, er hat seine Freude dran.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Wertvoll
Das Buch würde ich meinem Bruder empfehlen , da er es sich gewünscht hat
Mit Freundlichen Grüßen Ihr
Matthias Kirsch
Vor 3 Monaten von Matthias Kirsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr schön!
Günter Grass hat in diesen kurzen Episoden immer wieder den Nerv der Zeit getroffen. Auch typisch Grass: Die Feststellung, ob es sich um die Meinung des Autors oder... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Paul Hemaro veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Jahrhundert
Mein Bruder hat dies Buch von mir zu Weihnachten bekommen und es kam schon sehr frueh an! Ich wohne in den USA und kaufe alle meine Geschenke an Deutschland ueber Amazon. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von LovesMovies veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fassettenreichtum
Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung durch meinen ehemaligen Lehrer gekauft und kann nur sagen : ein weiteres Meisterwerk von Grass. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2010 von S. Imiolczyk
4.0 von 5 Sternen 100 Kurzgeschichten
100 Kurzgeschichten, jede ein historischer Schnipsel für ein Jahr 1900-1999, jede in einem eigenen Stil geschrieben. Sowohl geschichtlich als auch literarisch interessant. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2009 von falkj.info
4.0 von 5 Sternen Mein Jahrhundert
With a chapter and narrative voice for every year of the twentieth century, Grass paints a rich and varied picture of modern German history, but crucially from the perspectives of... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2007 von K. Shillito
3.0 von 5 Sternen Mein Jahrhundert
'Wir können Zukunft nicht meistern ohne Kenntnissnahme der Vergangenheit.' Grass' comment underlines the essence of his collection of concise, unique tales, which span a... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2007 von F. A. Broomfield
4.0 von 5 Sternen Abhandlung des Jahres 1953
Die Geschichten von Günter Grass sind erleb- und nachvollziehbar. Für mich war es interessant, die Abhandlung des Jahres 1953 selbst zu formulieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2007 von Grete Ruile
5.0 von 5 Sternen Durch unbekannte Zeiten & bekannte Ereignisse
Wunderbare Geschichten, die zum Teil Bekanntes aufgreifen oder streifen - und immer aus einem sehr subjektiven Blickblinkel dargestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2006 von Hans J. Popp
4.0 von 5 Sternen Brilliante Idee
ein ganzes Jahrhundert auf ein paar Seiten zusammen gefasst. Das ist eine Herausforderung, die Grass brilliant meistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2005 von Milchbart
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