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Mein Jahr draußen
 
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Mein Jahr draußen [Taschenbuch]

Robert McCrum , Monika Schmalz
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Btb (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442726573
  • ISBN-13: 978-3442726578
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 880.189 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am Morgen des 29. Juli 1996 wachte Robert McCrum auf und konnte das Bett nicht verlassen. Er hatte einen Schlaganfall oder - wie es die Mediziner nennen - eine abrupte Durchblutungsstörung des Gehirns erlitten, die die sensorische Steuerung des Körpers teilweise lahmlegt. Er war zwar wach, aber seine Gliedmaßen reagierten nicht, seine linke Körperhälfte war gelähmt. Abgeschnitten von der Welt, lag er bewegungslos auf dem Boden seines Hauses, bis nach Stunden Hilfe kam und er in eine Klinik gebracht wurde. Der Schlaganfall riß Robert McCrum aus seinem Alltag, machte ihn hilflos und stürzte ihn in eine unvergleichliche Verzweiflung. Seine Frau Sarah beschrieb die neue Situation mit den Worten: 'Über Nacht war alles bedrohlich geworden, Robert gelähmt, die Welt ein anderer Ort.' Abgeschnitten von seinem alten Leben und voller Ungewißheit, was das neue Leben bringt, beschreibt Robert McCrum seine Erfahrungen und seinen Genesungsprozeß. Die Monate nach dem Schlaganfall, in denen er begreift, daß er zwar überleben, aber nie wieder der alte sein wird, sind die schrecklichsten seines Lebens. Aber seine Frau Sarah steht ihm in dieser schweren Zeit zur Seite, und dadurch gewinnt ihre Liebe eine starke Intensität und Nähe. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenporträt

Robert McCrum, geboren 1955, war siebzehn Jahre lang Lektor des englischen Verlags Faber & Faber und hat bisher fünf Romane geschrieben. Er ist mit einer amerikanischen Journalistin verheiratet und lebt und arbeitet in London. 1996 übernahm er eine führende Position als Literaturkritiker beim "Observer".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von SZ
Format:Taschenbuch
Am Montag, den 29. Juli 1995 wachte der 42jährige Robert McCrum auf und konnte sich nicht mehr bewegen. Er hatte einen Schlaganfall erlitten. Er war zwar bei Bewusstsein, aber seine linke Körperhälfte war gelähmt. Abgeschnitten von der Welt lag er reglos da, bis nach Stunden Hilfe kam und er in eine Klinik gebracht wurde. Der Schlaganfall riss Robert McCrum aus seinem Alltag, machte ihn hilflos und stürtzte ihn und seine Frau Sarah in eine unvergleichliche Verzweiflung.

Robert McCrum schildert seine Erfahrungen, seinen Genesungsprozess und die Ungewissheit, was sein neues Leben bringen wird. Die Monate nach dem Schlaganfall, in denen er begreift, dass er zwar überleben, aber nie wieder der alte sein wird, sind die schrecklichsten seines Lebens. Aber seine Frau Sarah steht ihm in dieser schweren Zeit zur Seite, dadurch gewinnt ihre Liebe an Intensität und Tiefe. So ist "Mein Jahr draußen" nicht nur die persönliche Schilderung eines Schicksals, sondern auch Ratgeber für Betroffene, ihre Freunde und Familie und vor allem die Geschichte einer großen Liebe...

Ich habe während des Lesens mit Robert McCrum mitgelitten. Seitdem habe ich auch darüber nachgedacht, wie selbstverständlich wir die alltäglichen Dinge des Lebens sehen und dass eigentlich nichts von alledem wirklich selbstverständlich ist! Wir müssten täglich neu dankbar sein, dass es uns gut geht. Als ich das Buch beendet hatte, war es der 29. Juli 2003, also genau 8 Jahre danach. Ich frage mich, wie es Robert McCrum heute geht.

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Passt! 26. Januar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte vor kurzem einen Schlaganfall und daher lohnt es sich immer die Erfahrungen Anderer anzuhören. Der Autor hatte einen Schlaganfall rechts, meiner war links (mit Lähmung links dann)und ich bin schneller in der Klinik gewesen, als er. (Schlaganfall Rechts ist anders und jeder Schlaganfall ist wohl auch anders... )

Und ich glaube nicht, dass ich Lust gehabt hätte, meine Glieder zurückzugewinnen. Muß aber dann sein und es macht Mühe... Und noch blöder ist, wenn einem der Hirnschmalz schwindet, bzw. lückenhaft bleibt.
Für Leser ist das Buch toll - und ich glaube Schlag-Angefallene werden es mögen, die eh schon viel gelesen haben, so sie es schon bald wieder können.... Ich glaube nicht, dass der Autor frustriert ist, aber ich glaube wohl, dass es nervt, Übungen manchen zu müssen, auf die man kein Bock hat.

Der Murks, den ich gesprochen habe, war phänomenal!!!!
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Von Chris
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch hatte mir erst eine Therapeutin geliehen, ich habe es aber nun auch gekauft, um einiges nochmal nachzulesen und auch, um es ein paar Leuten in meinem Umfeld in die Hand zu drücken.
Der Autor beschreibt seine Erinnerung an den Schlaganfall, die Krankenhausaufenthalte und die Rückkehr nach Hause. Seinen Erinnerungen (und teilweise Tagebucheinträgen) stellt er Auszüge aus dem Tagebuch seiner Frau gegenüber. Wahrscheinlich hilft das auch dagegen, in Selbstmitleid zu versinken oder die Erinnerungen zu sehr zu verfälschen, wie das in manchen Was-bin-ich-für-ein-toller-Hecht-Büchern sicher der Fall ist. Er beschreibt jedenfalls wohltuend sachlich und nicht ohne Humor, was alle Betroffenen zumindest teilweise schon erlebt haben. Empfehlenswert!
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