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Mein Iran: Ein Leben zwischen Hoffnung und Revolution: Ein Leben zwischen Revolution und Hoffnung [Gebundene Ausgabe]

Shirin Ebadi , Ursula Pesch
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2. Mai 2006
Seit Jahrzehnten setzt sich Shirin Ebadi für eine Reform der iranischen Gesellschaft von innen heraus ein. Für ihren unerschrockenen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte erhielt sie den Friedensnobelpreis. Ihre Autobiographie gewährt Einblick in ein Land, das wie kaum ein anderes im Brennpunkt der internationalen Politik steht. Mit nicht einmal 30 Jahren wurde Shirin Ebadi als erste Frau im Iran zur Richterin ernannt und übernahm schließlich den Vorsitz des Teheraner Gerichts. 1979 wurde sie im Zuge der islamischen Revolution ihres Amtes enthoben und zur Sekretärin degradiert. Sie entschloss sich, Anwältin zu werden. Im Jahr 2000 wurde sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Verteidigerin vor Gericht angeklagt. Doch weder Einzelhaft noch Berufsverbot konnten Shirin Ebadi von ihrem Kampf für Freiheit und Menschenrechte abhalten. Ihr besonderes Engagement gilt dabei den Rechten von Frauen und Kindern. Ein dramatisches Leben zwischen Verfolgung, Demütigung und Verhaftung und das beeindruckende Zeugnis politischen Muts und Engagements: Das Buch der ersten Richterin des Iran und der ersten muslimischen Friedensnobelpreisträgerin – die Geschichte einer beeindruckenden Frau und Politikerin.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 294 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 1., Aufl. (2. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386612080X
  • ISBN-13: 978-3866120808
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 477.799 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Mit Mein Iran hat die iranische Rechtsanwältin und Hochschullehrerin Shirin Ebadi mehr als "nur" eine Autobiografie vorgelegt. Indem die Regimekritikerin ihren Lebensweg nachzeichnet, gewährt sie zugleich tiefe Einblicke in das politische und gesellschaftliche System des schiitischen "Gottesstaates".

Die Mehrzahl der iranischen Akademiker ist weiblich. In staatlichen Ämtern indes wird man vergebens nach einer Frau Ausschau halten. 1979 hatten die im Zuge der islamischen Revolution an die Macht Gekommenen nichts Eiligeres zu tun, als die wenigen Frauen daraus schleunigst zu entfernen. So auch Shirin Ebadi, die 1975 als erste weibliche Richterin an das Teheraner Gericht berufen worden und schnell zu dessen Vorsitzenden aufgestiegen war. Sich entschieden für das Recht auch gegen die herrschenden Mullahs und deren Gesetz einzusetzen, hat man der Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 indes nicht austreiben können.

Ebadis Bemühen um eine Reform der iranischen Gesellschaft hat sie zwischenzeitlich nicht nur auf die Liste eines Tötungskommandos der Revolutionsregierung, sondern auch ins Gefängnis gebracht. Trotzdem hat sie den Iran nicht verlassen. Dazu liebt sie ihr Land zu sehr. Und diese Liebe ist es auch, aus der sie die Kraft bezieht, gegen alle Widerstände weiter für ihre Überzeugung zu kämpfen. Frauen wie sie machen Hoffnung, dass der Iran jenseits des nationalistischen Islamismus, der nach den Jahren vorsichtiger Reformen seit der Wahl von Präsident Ahmadinedschad wieder die Oberhand gewonnen zu haben scheint, eine Zukunft hat. Ein leises, kluges, unbedingt lesenswertes Buch. -- Andreas Vierecke

Pressestimmen

„Ein kluges Buch voller Geschichten und spannend in der Darstellung der politischen Dynamik seit der islamischen Revolution.“ (Brigitte)

„Eine lehrreiche Anklageschrift gegen den Gottesstaat.“ (Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine mutige Frau im Land der Mullahs 13. November 2007
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Sie war die erste Richterin im Iran, doch nach Khomeinis Machtergreifung, nach dem Sieg der islamischen Republik, durfte sie nur noch als Sekretärin arbeiten. Shirin Ebadis Autobiografie gibt ein lebendiges Bild vom Iran, dem Gottesstaat, den Theokraten, die glauben, weil sie den 'richtigen' Glauben haben, dürften sie alles, einschließlich Morden. Aber es zeigt auch wie widersprüchlich dieser Iran ist. Über die Hälfte der Studenten an den Universitäten sind Frauen, sie dürfen zwar keine leitenden Posten einnehmen, stellen aber 43% der Gehaltsempfänger.

Shirin Ebadi gab sich nicht damit zufrieden, den Mund zu halten und als Sekretärin zu arbeiten. Sie setzte sich für die Rechte der Kinder ein, die durch die brutalen Familiengesetze leiden mussten, denn selbst wenn der Vater ein brutaler Schläger ist: das Sorgerecht für die Kinder steht nur ihm zu. Ebadi griff den Fall eines Mädchens auf, das so von seinem Vater zu Tode geprügelt wurde, das einer Familie, die ruiniert wurde, weil sie Geld für die Hinrichtung der Vergewaltiger ihrer Tochter zahlen sollten. Sie wurde erst im Iran, dann auch weltweit zur Legende und 2003 erhielt sie den Friedensnobelpreis.

Den Hardlinern im Iran war sie ein Dorn im Auge, aus Protokollen und zahlreichen Drohungen zeigte sich, dass sie umgebracht werden sollte, nur ihre steigende Popularität verhinderte dies. Was ihr aber den besonderen Zorn der Mullahs zuzog, war ihr Wissen auch über den Koran und dass sie sich als gläubige Mohammedanerin verstand. Das brachte ihr auch im Westen neben viel Ruhm auch Hass ein.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert! 20. Mai 2006
Von lachini
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein MUSS für alle, die sich sachlich und neutral über die Materie informieren wollen. Wer ist dazu besser geeignet als die erste muslimische Frau, die den Friedensnobelpreis 2003 erhalten hat!

Shirin Ebadi schafft es anhand ihrer Autobiografie einen Abriss aus der rezenten Geschichte des Iran zu schreiben. Das Buch ist in einer schlichten und einfach verständlichen Art geschrieben. Es liest sich sehr angenehm und geht dabei tief unter die Haut.

Die Richterin schildert als Zeitzeugin die Wandlungen in der iranischen Gesellschaft. Sie gewährt tiefe Einblicke in das öffentliche und private Leben. Ihr Engagement schildert sie sachlich und bescheiden. Sie ist wahrhaftig eine mutige Persönlichkeit am gefährlichen politischen Parkett des heute islamischen Iran. Sie setzt sich unermüdlich für die Rechte derer ein, die nicht für sich selbst sprechen können. Sie zeigt ohne Beschönigung ihre eigene Ohnmacht gegenüber festgefahrenen Strukturen auf.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk für Anfänger 12. Mai 2006
Von R
Format:Gebundene Ausgabe
Möchten Sie Verstehen? Verstehen warum der Iran so ist wie er ist? Verstehen warum die Menschen im Iran tun was sie tun? Verstehen warum Shirin Ebadi tut was Sie tut und warum? Dann kann ich Ihnen diese Autobiographie sehr empfehlen. Fr. Ebadi erzählt den Lauf der Iranischen Geschichte aus Ihrer Perspektive in Ihrer Umgebung, und vermittelt dem Leser einen Einblick in die Iranische Gesellschaft. Es bleibt zwar eine Autobiographie, jedoch haben viele Veränderungen auch einen Einfluss auf Shirin Ebadi, sodass historische Fakten nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund ist dieses Buch auch als Erstliteraur zum Themenkomplex Iran sehr zu empfehlen, aber auch Kenner der Materie bekommen viele neue detaillierte Einblicke, die in den europäischen Medien größtenteils unerwähnt geblieben sind. Zugegeben kommt das Ende etwas plötzlich und ist seltsam abgeschnitten(man fragt sich ernsthaft, ob da nicht irgendwie eine Seite fehlt), aber alles in allem hat mir diese Buch sehr gut gefallen und empfehle es von daher guten Gewissens weiter.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Werben für ein zerrissenes Land 6. September 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Dass die iranische Gesellschaft in ihren Strömungen und auch Widersprüchen mehr darstellt, als ein autokratisch-diktatorisches Mullahregime, wird deutlich, wenn man das Buch von Shirin Ebadi liest. Für eine anspruchsvolle Autobiographie ist das Buch mit rund 300 Seiten phasenweise zu kompakt geschrieben. Man wünscht sich beim Lesen, daß Ebadi an der einen und anderen Stelle mehr Einblicke in die Jahre ihrer Jugend, der Revolution und der bürgerlichen Gesellschaft des Landes vermittelt hätte. Dadurch hätte das Buch eine noch größere Bereicherung für ein Marktsegment dargestellt, das sich bedauerlicherweise zu sehr auf den derzeitigen Konflikt in der Atomfrage und der Mullahkratie insgesamt fokussiert. Die iranische Gesellschaft – das wird bei Besuchen im Iran offensichtlich – ist vielschichtiger und entwickelt sich facettenreicher und widersprüchlicher zugleich, als uns durch die Medien tagtäglich suggeriert wird.

Ebadi gelingt es zumindest in Ansätzen, diese Aspekte dem Leser näherzubringen. Sie beschreibt die Widersprüche einer geschundenen Kulturnation und ihrer vielfältigen Ethnien ebenso anschaulich wie ihre Erfahrungen aus ihrer Haftzeit in Teheran, u.a. im berüchtigten Evingefängnis. Der Iran ist auf dem Weg in die Moderne. Welchen Weg er dabei nimmt, hängt auch davon ab, ob und in welcher Form wir die dortige Gesellschaft auf diesem Weg begleiten. Das Buch gibt Hoffnung, daß ein gesellschaftlicher Umbruch gelingen kann, wenn wir die bürgerlichen Kräfte des Landes auf dem Weg in eine zivilisierte Gesellschaft stärker und unmißverständlicher als bisher unterstützen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Die nächste Person die getötet werden soll, ist Shirin...
...las Sie eher zufällig in einer Gerichtsakte die sie als Anwältin durchlesen musste. Zweifellos verläuft ihr Leben dramatisch, musste und muss sie mit nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von "Kaktusblüte" veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Ein tolles Buch von einer bemerkenswerten Frau. Ein eindeutiger Lesetipp für alle die sich für die Geschichte des heutigen Iran und den Islam interessieren.
Vor 5 Monaten von Luna veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch, das ich je gelesen habe!
Wer dieses Buch liest, lernt nicht nur sehr viel über Geschichte, Staatssystem, Kultur, Geographie etc. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2011 von Anarvogue
5.0 von 5 Sternen endlich den Umsturz verstehen
diese Buch gibt eine hervorragende Einsicht wie Umsturz funktioniert, wie schnell sich eine Gesellschaft ändern kann und wie Massen manipuliert werden ohne es zu bemerken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2010 von Heike
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Ebadi beschreibt ihr Leben und ihren Kampf um die Rechte von Frauen. Sie schildert damit zugleich die Entwicklung des Iran vom Schah bis zur Gegenwart. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2010 von Postbank
5.0 von 5 Sternen Iran, die Familie meines Freundes
Hallo. Ich lese hauptsächlich nur Bücher die über den Islam handeln. Mein Freund ist selbst Iraner und ich bin sehr vertraut mit der Kultur. Lesen Sie weiter...
Am 8. Dezember 2009 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen kann ich nur weiter empfehlen
Ich war sehr fasziniert und habe Ebadis Buch ohne Pause , wenn es möglich war durchgelesen.
Ich kann es nur weiterempfehlen da der Preis wirklich klein ist und der Inhalt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2009 von M. Jahangirimehr
3.0 von 5 Sternen Respekt ...
Jeder muss Frau Ebadi für ihren Einsatz Respekt zollen. Ihr Einsatz für viele unterdrückte, oder eben einfach nur wehr-, weil mittellose Landsleute. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von Babak Kiani
5.0 von 5 Sternen Ein emotionales und bewegendes Buch...
...mit dem notwendigen Tiefgange einerseits und der tatsächlichen Realität und Schwierigkeiten auf der anderen Seite beschreibt eine junge Frau ihren Weg, den sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2008 von Claudia Krönert
5.0 von 5 Sternen Eine mutige Frau im Land der Mullahs
Sie war die erste Richterin im Iran, doch nach Khomeinis Machtergreifung, nach dem Sieg der islamischen Republik, durfte sie nur noch als Sekretärin arbeiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2007 von H. P. Roentgen
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