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Mein Herz so weiß. SPIEGEL-Edition Band 1 [Gebundene Ausgabe]

Javier Marías , Elke Wehr
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: SPIEGEL-Verlag (14. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3877630014
  • ISBN-13: 978-3877630013
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 219.069 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Mein Herz so weiss. Roman. Aus dem Spanischen übersetzt von Elke Wehr. Mit einem Nachwort von Rainer Traub.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch für anspruchsvolle und leidensfähige Leser 12. Oktober 2008
Von euripides50 TOP 500 REZENSENT
Zahlreiche Verlage in Deutschland haben eine Übersetzung dieses Werkes von Marias zunächst abgelehnt, und wer die ersten fünfzig oder sechzig Seiten des vorliegenden Werkes liest, kann auch sehr gut verstehen, warum. Das Buch beginnt zwar mit einer starken Szene, die sich später als Klammer des ganzen Werkes erweisen wird, es wird aber zunächst in einer derart unpoetisch-protokollartigen Sprache erzählt, das ich jeden verstehen kann, der das Buch zur Seite legt. Auch die seitenweise eingeschobenen, oft recht langatmigen Reflektionen tragen nicht dazu bei, den Leser bei der Stange zu halten ( Hier kann der Autor, der zweimal Milan Kundaera abwertend erwähnt, von dem Tschechen durchaus noch was lernen ). Und welche inhaltliche oder poethologische Funktion die mitunter halbseitenlangen Klammereinschübe haben sollen, wird wohl nur der Autor wissen.
So weit so kritisch. Doch ab etwa Seite siebzig ändert sich das Buch. Eine köstliche Miniatur über einen Schabernack, den sich die dolmetschende Hauptfigur Juan mit dem spanischen Ministerpräsidenten und der englischen Premierministerin ( unschwer als Maggie Thatcher zu erkennen ) erlaubt, bringt den Leser laut zu lachen. Mit der Einführung der Vatergestalt Ranz, der zweiten Hauptperson des Romans, gewinnt das Buch auch psychologisch und erzählerisch an Fahrt. Wie bei einem Bergsteiger, der am Beginn seines Aufstieges auch noch keinen Eindruck von der Topologie des Gesamtmassivs besitzt, schälen sich auch für den Leser, je weiter er mit der Lektüre voranschreitet, die Grundkonturen erst langsam, dann aber immer deutlicher heraus.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zwiespältiger Eindruck 26. Februar 2007
Eine junge Frau geht nach dem Abendessen mit der Familie in ihr Zimmer und schießt sich in die Brust.

Soweit der Aufhänger dieses Romans. Der Autor selber erklärt dazu, er habe zu diesem Ereignis, was sich tatsächlich zugetragen hat, ein Motiv entwickeln und eine Geschichte darum herum entwerfen wollen.

Diese Geschichte allerdings hinterlässt zugegebenerweise einen recht zwiespältigen Eindruck. Eine Story, die allenfalls zusammenflickt ist - der Beginn mit dem Selbstmord wirkt mit seinen seitenlangen Schachtelsätzen extrem konstruiert und künstlich, letztlich eine Abfolge von Szenen wie in einem Theaterstück darstellt und mit seitenlangen Assoziationsketten überfrachtet wird, ist in der Tat, wie vom Autor auch nicht beabsichtigt, keine reine Unterhaltungsliteratur.

Dass er am Ende die zu Beginn begonnene Geschichte mit der Selbsttötung wieder aufnimmt und mit der Erklärung für diese Tat aufwartet, kann den Handlungsfaden nicht retten.

Man muss sich hier fragen, ob es der literarischen Qualität Abbruch tut, wenn ein Autor unterhält. Marias scheint letzteres für unter seinem Niveau zu halten.

Ich habe es nie geschafft, mehr als ein paar Seiten am Stück zu lesen und so ein paar Monate für das Buch gebraucht, da es wirklich alles andere als ein Lesevergnügen ist.

Nach umfangreichen assoziativen Gedankenspielen oder belanglosen Ereignissträngen ertappt man sich oft beim Abschalten und fragt sich, was man die letzten Seiten eigentlich gelesen hat.

Ein Buch also, das entweder höchste Konzentration erfordert oder die Aufmerksamkeit auf die paar Szenen beschränkt, die dem Autor in der Tat atemberaubend gut gelungen sind.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von christine
"Meine Hände sind so blutig, wie die deinen; doch ich schäme mich, dass mein Herz so weiß ist." Dieses Zitat aus Shakespeares "Macbeth" steht dem Roman voran und bildet den Leitgedanken.
Das erste Kapitel beschreibt minutiös den Freitod einer jungen Frau: den schönen weißen Körper mit einer zerschossenen Brust, das Entsetzen des Vaters, der sich zunächst verschluckt und sich dann übergeben muss, die Hilflosigkeit eines zufällig anwesenden Arztes, die Unbedarftheit des Dienstmädchens, dem es verboten ist, während des Essens im Haus herumzugehen, die Dreistigkeit eines Botenjungen, der den Tumult im Haus nutzt, um sich an der Tafel zu bedienen und schließlich das Mitleid mit Ranz, dem jungen Ehemann, der nun schon zum zweiten Male Witwer geworden ist.
Schon die ersten Seiten entwickeln eine ungeheure Sogkraft und der eine oder andere Leser wird vielleicht enttäuscht sein, dass das zweite Kapitel vierzig Jahre später spielt. Der Ich-Erzähler Juan, der Neffen der Toten, wird auf seiner Hochzeitsreise in Havanna mit einem anderen Mann verwechselt und belauscht schließlich diesen mit dessen Geliebten im Nachbarzimmer. Das Unbehagen, das das Gehörte bei ihm auslöst, überträgt sich auf den Leser, der nun im Hauptteil des Romans Juan näher kennen lernt. Erst am Ende des Romans fügen sich die Episoden, die scheinbar nichts mit dem Anfangskapitel zu tun haben zu einem Ganzen und enthüllen die Gründe für den Tod seiner Tante.
Juan ist nämlich nicht nur der Neffe der Toten, er ist auch Sohn des Witwers aus dessen dritter Ehe.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Mein Herz so berührt
Ich empfinde deises Buch als lesenswert. Ich staunte jedes mal, als jede neue Episode mit so einer Genauigkeit in einer perfekten Sprache beschrieben wird, dass man diese... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2012 von Ksenia
2.0 von 5 Sternen Harte Kost, auch für geübte Leser
Ein junger Mann ergründet das Familiendrama um seinen Vater und dessen Ehen, nachdem er selbst gerade geheiratet hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2011 von Kathie
1.0 von 5 Sternen Zum Abgewöhnen
Mein Herz so weiß. SPIEGEL-Edition Band 1
Wer ein Freund von mehrfach verschachtelten Schachtelsätzen ist, die sich lähmend teils über mehrere Seiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2008 von The Witch
2.0 von 5 Sternen Hält nicht, was der Umschlag verspricht
Auf dem Umschlag ist die entscheidende Szene schnell und ohne Umschweife auf den Punkt gebracht: Braut erschießt sich ohne ersichtlichen Grund nach ihrer Hochzeitsreise. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2008 von Lord Asherton
5.0 von 5 Sternen eins der besten Bücher
die ich seit langem las. Ein genialer Stil, sprachgewandt, tolle Assoziation, ja gelungene Abhandlungen zwischendurch, exzellent. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2007 von Milchbart
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch..
...das ich seit langem gelesen habe. Javier Marías hat eine unglaublich fesselnde Art und Weise, den Leser in seine Gedankenwelt zu entführen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von splinter_inside_me
4.0 von 5 Sternen Liebe und Tod
Eine junge Frau tötet sich kurz nach ihrer Hochzeit selbst durch einen Schuß ins Herz. Warum? - Diese Frage stellt sich der Ich-Erzähler Juan 40 Jahre später. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2007 von Katrin Velik
1.0 von 5 Sternen scheußlich
Ich habe nichts gegen anspruchsvolle Literatur, aber dies ist wirklich eine Zumutung. Selbst im Leistungskurs Deutsch haben wir nicht so etwas Zähes zu lesen bekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Mai 2007 von sonniratlos
5.0 von 5 Sternen Toll
Normalerweise mag ich keine Sätze, die sich über eine ganze Seite erstrecken und Gedankengänge, die sich immer weiter verzweigen und so vom Hundersten ins Tausendste... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2007 von Stefanie Huber
5.0 von 5 Sternen Facettenreich und spannend!
Kaum ein Roman, der mit so einem Paukenschlag beginnt und den man nicht wieder aus der Hand legt!

Dieser Roman war meine erste Bekanntschaft mit diesem hervorragenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2007 von Baerlinchen
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