Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Mein Herz so weiss : Roman.
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Mein Herz so weiss : Roman. [Pappbilderbuch]

Javier Marías
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert --  
Pappbilderbuch --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Pappbilderbuch
  • Verlag: Stuttgart : Klett-Cotta, (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608933867
  • ISBN-13: 978-3608933864
  • ASIN: B0027BNWY6
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.393.828 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Javier Marías
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Javier Marías auf Amazon

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zahlreiche Verlage in Deutschland haben eine Übersetzung dieses Werkes von Marias zunächst abgelehnt, und wer die ersten fünfzig oder sechzig Seiten des vorliegenden Werkes liest, kann auch sehr gut verstehen, warum. Das Buch beginnt zwar mit einer starken Szene, die sich später als Klammer des ganzen Werkes erweisen wird, es wird aber zunächst in einer derart unpoetisch-protokollartigen Sprache erzählt, das ich jeden verstehen kann, der das Buch zur Seite legt. Auch die seitenweise eingeschobenen, oft recht langatmigen Reflektionen tragen nicht dazu bei, den Leser bei der Stange zu halten ( Hier kann der Autor, der zweimal Milan Kundaera abwertend erwähnt, von dem Tschechen durchaus noch was lernen ). Und welche inhaltliche oder poethologische Funktion die mitunter halbseitenlangen Klammereinschübe haben sollen, wird wohl nur der Autor wissen.
So weit so kritisch. Doch ab etwa Seite siebzig ändert sich das Buch. Eine köstliche Miniatur über einen Schabernack, den sich die dolmetschende Hauptfigur Juan mit dem spanischen Ministerpräsidenten und der englischen Premierministerin ( unschwer als Maggie Thatcher zu erkennen ) erlaubt, bringt den Leser laut zu lachen. Mit der Einführung der Vatergestalt Ranz, der zweiten Hauptperson des Romans, gewinnt das Buch auch psychologisch und erzählerisch an Fahrt. Wie bei einem Bergsteiger, der am Beginn seines Aufstieges auch noch keinen Eindruck von der Topologie des Gesamtmassivs besitzt, schälen sich auch für den Leser, je weiter er mit der Lektüre voranschreitet, die Grundkonturen erst langsam, dann aber immer deutlicher heraus. Schließlich erkennt man, dass der rätselhafte Tod Theresas am Anfang des Romans, die Geschichte der Miriam in Havanna und der unglücklichen Beth in New York, die drei Ehen des Vaters wie auch die gerade erst geschlossene Ehe des Protagonisten Juan kunstvoll verschachtelten Ausläufern und Hügeln gleichen, die jeder für sich einen originellen Zugang zum Themenkosmos des Werkes erlauben, der um Liebe, Beständigkeit und Schuld, aber auch um Zuhören, Erzählen und Schweigen kreist. Wenn man am Ende des Buches das ganze thematische Massiv überschaut, ist man beeindruckt und geneigt, den Autor für manchen stillen Fluch um Vergebung zu bitten. Ich weiß zwar noch immer nicht, ob die ganzen Klammereinschübe und thematischen Exkurse wirklich notwendig waren, verbeuge mich aber trotzdem vor dem Meister, dem es gelingt, nach einem sehr harzigen Start die vielen Fäden seines Werkes zu einem beeindruckenden Ganzen zusammenzufügen. Alles in allem tatsächlich ein anspruchsvolles Buch im wahrsten Sinne des Wortes. Um bei der Bergsteigermetaphorik zu bleiben - hier muss man als Leser mit Eisen und Haken in die Wand, wird aber am Gipfel durch eine beeindruckende Gesamtschau belohnt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
zwiespältiger Eindruck 26. Februar 2007
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eine junge Frau geht nach dem Abendessen mit der Familie in ihr Zimmer und schießt sich in die Brust.

Soweit der Aufhänger dieses Romans. Der Autor selber erklärt dazu, er habe zu diesem Ereignis, was sich tatsächlich zugetragen hat, ein Motiv entwickeln und eine Geschichte darum herum entwerfen wollen.

Diese Geschichte allerdings hinterlässt zugegebenerweise einen recht zwiespältigen Eindruck. Eine Story, die allenfalls zusammenflickt ist - der Beginn mit dem Selbstmord wirkt mit seinen seitenlangen Schachtelsätzen extrem konstruiert und künstlich, letztlich eine Abfolge von Szenen wie in einem Theaterstück darstellt und mit seitenlangen Assoziationsketten überfrachtet wird, ist in der Tat, wie vom Autor auch nicht beabsichtigt, keine reine Unterhaltungsliteratur.

Dass er am Ende die zu Beginn begonnene Geschichte mit der Selbsttötung wieder aufnimmt und mit der Erklärung für diese Tat aufwartet, kann den Handlungsfaden nicht retten.

Man muss sich hier fragen, ob es der literarischen Qualität Abbruch tut, wenn ein Autor unterhält. Marias scheint letzteres für unter seinem Niveau zu halten.

Ich habe es nie geschafft, mehr als ein paar Seiten am Stück zu lesen und so ein paar Monate für das Buch gebraucht, da es wirklich alles andere als ein Lesevergnügen ist.

Nach umfangreichen assoziativen Gedankenspielen oder belanglosen Ereignissträngen ertappt man sich oft beim Abschalten und fragt sich, was man die letzten Seiten eigentlich gelesen hat.

Ein Buch also, das entweder höchste Konzentration erfordert oder die Aufmerksamkeit auf die paar Szenen beschränkt, die dem Autor in der Tat atemberaubend gut gelungen sind. Ein paar dieser Augenblicke gehören in der Tat zum besten, was ich je gelesen habe.

So wirft Marias einen Blick auf sein frisches Eheleben, wie man ihn sicher wo anders selten finden wird oder er zeichnet die Welt der Dolmetscher als absurdes Widerspiegeln der menschlichen Unfähigkeit, zu kommunizieren.

Auch die Charakterisierung des Vaters des Protagonisten oder seiner Beziehung zu Freunden sind stellenweise außerordentliche Literatur.

Am Ende bleibt aber, wie gesagt, ein zwiespältiger Eindruck. Muss man sich durch 370 Seiten manchmal regelrecht quälen, um die Preziosen herauszupicken. Ich meine, es lohnt sich dennoch. Aber wer vorher aufgibt, dem kann man es auch nicht unbedingt verdenken.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meine Rezension so schwer. 16. September 2011
Von Rapunzel
Format:Taschenbuch
Männer. Frauen. Beziehungen. Tod. Ende.

So schlicht könnte man den Roman zusammenfassen und läge dabei keineswegs verkehrt. Doch ich möchte nicht vorgreifen ...

Viele hier schrieben zurecht, dass man bei diesem Roman belohnt wird, sofern man über weite Strecken durchhält. Und tatsächlich blitzen nach endloser Quälerei Szenen auf, die vor tiefsinniger Empathie nur so strotzen. Marías ist einer, der seine Mitmenschen ganz genau beobachtet, der sie fühlen und schmecken kann. Aus ihm spricht Lebenserfahrung, das "sich Gedanken machen" um seine Mitmenschen. Es wäre ihm sonst unmöglich, solch grandiose Stellen zu verfassen, wie sie in diesem Buch bisweilen aufblitzen. Dafür zwei fette Sterne.

Aber ach herrje, Marías' Einfühlungsvermögen in allen Ehren: Er ist Autor und schreibt Romane. Und diesem Terminus wird er meines Empfindens leider nicht ganz gerecht. Da wäre zum einen die Geschichte: Eine Frau erschießt sich nach ihrer Hochzeitsreise. Schon der eine Satz klingt nach Spannung und schürt Neugier. Warum hat die das gemacht?, fragt man sich. Was war hier los? Und dann folgt eine Story, aus der man eine wundervolle kleine Novelle von fünfzig Seiten hätte machen können - das hätte, nüchtern und objektiv betrachtet, vollkommen gereicht.
Nun gut, der Autor ergeht sich zwischendurch in abschweifenden Gedankenbildern, die auf den ersten Blick so gar nichts mit der Geschichte zu tun haben und dann trotzdem ins Gesamtbild passen - aber ich hatte desöfteren den Eindruck, dass ihm der Leser entweder egal war, oder er sich schlicht ins Fäustchen gelacht hat.

Warum, werden Sie sich fragen. Ich will es Ihnen sagen: Wer Spaß daran hat, verschachtelte Schachtelsätze zu verfassen, die sich vor lauter Verschachtelung derart verschachteln, dass eine Entschachtelung dieser verschachtelten Schachtelsätze für den Leser derart ermüdend wird, dass ihm die Verschachtelung der verschachtelten Schachtelsätze plus all der schachteligen Nebensätze, welche sich in die abgeschachtelten Schachtelsätze hineinverschachteln, um das Gehirn des Lesers endgültig zu verschachteln - tja, der hat schlicht keine Lust dem Leser einen guten Roman vorzusetzen, oder es ist ihm scheißegal. In beiden Fällen ein Akt von Hochverrat an der Bibliophilie. Schließlich hat ihn ja niemand gezwungen sein Buch drucken zu lassen und es zu verkaufen.

Que te vaya bien, Señor Marías. Einige Ihrer Gedankengänge haben Spaß gemacht und zum Nachdenken angeregt. Ein weiterer Roman von Ihnen ist mir persönlich zu abkämpfend, ermüdend und anstrengend, wenn man dafür mit einer Geschichte belohnt wird, die man, wie bereits bemerkt, auf wenigen Seiten hätte abhandeln können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Mein Herz so berührt
Ich empfinde deises Buch als lesenswert. Ich staunte jedes mal, als jede neue Episode mit so einer Genauigkeit in einer perfekten Sprache beschrieben wird, dass man diese... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ksenia veröffentlicht
Kein schlechtes Buch, aber auch nicht gut
Gerade von der Hochzeitsreise zurückgekehrt geht die junge Frau ins Bad und schießt sich ins Herz. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von E. Dinck veröffentlicht
Affektiert und ärgerlich
Nachdem ich gesehen habe, wie dieses Buch im "Literarischen Quartett" einmütig mit dem höchsten Lob bedacht, und gar als "Meisterwerk" bezeichnet wurde, habe ich mich... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Krocketter veröffentlicht
Harte Kost, auch für geübte Leser
Ein junger Mann ergründet das Familiendrama um seinen Vater und dessen Ehen, nachdem er selbst gerade geheiratet hat. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Kathie veröffentlicht
das beste buch der welt
dieses buch hat mich in den bann gezogen wie kaum ein anderes. die (gute) geschichte ist allerdings nur aufhänger um andere fragen zu klären, die das thema ehe, familie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von Hans St. Lorain De Baptiste de la salle
"Die Ohren haben keine Lider, die sich instinktiv vor dem...
"Meine Hände sind so blutig, wie die deinen; doch ich schäme mich, dass mein Herz so weiß ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2009 von christine
beeindruckend
Zunächst ist dieser Roman ein wenig befremdlich. Im ersten Kapitel wird ein Selbstmord geschildert, der im Anschluss etwa 250 Seiten lang nur ganz vage angeschnitten wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2009 von Ingbert Edenhofer
Obsessiv und synthetisch
Marias, Javier, Mein Herz so weiß, 1992 (Klett, 1996)

Ausgangspunkt dieses Romans ist ein Zitat der Lady Macbeth aus der Shakespearschen Tragödie, als sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2009 von Diethelm Thom
"Erzählen entstellt, die Dinge erzählen entstellt die Dinge...
"My hands are of your colour; but I shame/To wear a heart so white" (MacBeth, II ,ii). Kurz nachdem MacBeth König Duncan umgebracht hat, um selbst den Thron Schottlands... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2009 von Michael Dienstbier
Zum Abgewöhnen
Mein Herz so weiß. SPIEGEL-Edition Band 1
Wer ein Freund von mehrfach verschachtelten Schachtelsätzen ist, die sich lähmend teils über mehrere Seiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2008 von The Witch
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar