Mit meiner Tochter gemeinsam habe ich dieses nun von mir vorgestellte Buch auf Herz und Nieren getestet.
Inhalt:
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Das Buch ist in 10 Kapitel untergliedert.
Am Beginn kann man sozusagen ein Vorwort von Martin Schmitt lesen (Der Sprung ins neue Jahrtausend) und Worte von Kurz Walter, der von 1984 bis 1991 der Vereinstrainer Widhölzls war.
Das Ende ist mit einem Steckbrief vom Autor versehen und dann folgen Text- und Bildnachweise.
Das Buch ist in der Ich-Schreibweise verfasst.
Wie ich auch von Sven Hannawald schon hören konnte, so outet sich auch Andreas Widhölzl als ein Mensch, der - man mag es kaum glauben - unter Höhenangst leidet. 231 Meter war sein weitester Flug !!!
Im Buch sind immer wieder interessante s/w-Fotos und eine Anzahl Farbfotos zu finden, die das textlich Geschriebene noch bildhaft untermalen. Auch hier sind sehr viele private und persönliche Fotos des Sportlers beigefügt.
Das Buch ist mit vielen kleinen Details und interessanten Begebenheiten und Szenen aus dem privaten und sportlichen Leben des Autors gespickt. Der Leser muss bisweilen lächeln. Diese Details tragen sehr zur Auflockerung bei.
meine Meinung:
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Es ist ein sehr persönliches Buch!
Andreas Widhölzl schreibt beginnend von seiner Kindheit an sehr viele private und persönliche Details auf - aber auch, da es ja um das Skispringen geht, seinen beruflichen Werdegang.
Ich finde das Zusammenspiel zwischen persönlichen Details und sportlichen Höhepunkten sehr gut gewählt, es überwiegt nicht das eine, sondern beide parts sind sehr angenehm verbunden.
Man erfährt, wer der Mensch hinter dem Sportler "Zwider" war und ist.
Für Skisprungfans ist dieses Buch einfach ein Muss.
Ich finde es Klasse, das Andi sich dazu entschlossen hat, ein solches Buch über sich und seinen Sport zu schreiben. Wir haben ihn über viele viele Jahre im TV und live an den Schanzen verfolgt und uns immer mit ihm gebreut, wenn er hoch hinausflog und weit unten landete und genauso erfreut haben wir auch sein Buch gelesen. Nicht nur erfreut gelesen, sondern mit Spannung und Interesse. Das Buch hat einen sehr hohen Unterhaltungswert, ads kann ich uneingeschränkt sagen. Andi schreibt sehr wahr und realistisch auch über seinen Weg zu Gott, was ich sehr beeindruckend fand.
Andi kam uns immer sehr sympatisch und überhaupt nicht abgehoben (außer nachtlich vom Boden abgehoben, wenn er sprang und flog *g*) vor, so wirkt auch sein Buch, es ist herzerfrischend, ehrlich und realistisch und zeigt ihn in allen Facetten.
Das Buch liest sich äußerst spannend von Anfang bis Ende, von Kindheit bis zum Abschied vom aktiven Sport. (Nun rainiert Andreas Widhölzl den Nachwuchs ... so auch seinen Sohn Noah.)
Er sagt erhlich, dass er gut von den Preisgeldern usw. leben konnte, dass er für den Gewinn z.b. der Vierschanzentournee im Jahr 2000 730 000 Schilling und einen Audi Quattro (600 000 Schilling Wert) bekam, den er aber, da es kein Famlien Auto ist, verkaufte.
kurze Leseprobe an dieser Stelle:
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Das "Baby-Powerteam"
Im Jahr darauf kam Stefan Horngacher zurück ins Team. Zuvor hatte er wegen einer Krankheit pausieren müssen. Stefan stammt aus Wörgl und ist sieben Jahre älter als ich. Im Laufe der Zeit wurde ere ine wichtige Leifigur für mich. Mit ihm teilte ich die folgenden sechs Jahre lang das Zimmer. Wir haben viel miteinander geredet. Im Lauf der Zeit waren wir so vertraut miteinander, dass in Gesprächsrunden nur wenige Wortfetzen reichten, um zu verstehen, wovon der andere gerade sprach. Bei gewissen Stichworten lachten wir beide schon gemeinsam los ....
Der Leser erfährt also auch viel rundum den Skisprungzirkus und das österreichische Team und die anderen Nationen.
Alles in allem - zusammenfassend - ist diese Biografie eine sehr ehrliche, sportlich-private Biografie eines sympatischen Menschen, die es lohnt zu lesen. Nicht nur, aber auch, weil Andreas Widhölzl viele seiner Lebensweisheiten zum Besten gibt, die ein Sportler sicher über die Jahre hinweg erfahren kann und hier weitergegeben werden.