Der Verlag über das Buch
Quirliges Wasser aus dem FelsgesteinPublik-Forum hat vor zwei Jahren mit seinem Aufruf zur Beteiligung an dem Credo-Projekt eine spirituelle Wasserader zum Sprudeln gebracht aus dem Urgestein der alten Glaubenssätze. 100.000 Personen bezogen das Credo-Dossier von Hans Küng. Über 2000 persönliche Credos und Gruppen-bekenntnisse wurden der Publik-Forum-Redaktion eingesandt. Etwa 500 dieser Credos haben wir in 16.000 »Mein Credo«-Büchern und in Ausgaben von Publik-Forum selbst veröffentlicht. Eine große Menge beeindruckender Texte, die oft spirituellen Tiefgang und kreative Sprachfähigkeit demonstrieren. Eine neue Glaubenssprache ist zu hören, aktuell und dynamisch, vielstimmig, nicht eintönig. Das ist die Erkenntnis aus dem Credo-Projekt von Publik-Forum. Aus dem Felsgestein der antiken Sprachbilder des 1700 Jahre alten kirchenoffiziellen Credos fließt quirliges Wasser. Mit dem jetzt vorliegenden, neuen dritten Band »Mein Credo« findet die erste Phase des Credo-Projektes seinen Abschluß. Das dritte Buch enthält nicht nur weitere Credo-Texte, sondern bringt ein Resümee einschließlich theologischer Bewertungen einzelner typischer Credos.
Über den Autor
Harald Pawlowski ist Gründungsredakteur (heute Herausgeber) von Publik-Forum und leitete die Redaktion seit ihrem Beginn im Jahr 1972 bis 1998.Peter Rosien, geboren 1942, ist in Bremen und Hamburg aufgewachsen. Den christlichen Glauben hat er als Schüler in einem evangelischen Internat kennengelernt. Schon mit 17 Jahren hatte er sich von dem dort verkündeten Christus-Glauben verabschiedet. Gleichwohl studierte er evangelische Theologie. Nach dem Examen an der Universität Mainz begann er ein Volontariat in der Redaktion der Frankenpost im nordbayerischen Hof. Dort leitete er lange Jahre das Ressort Wochenendmagazin. Später war er Geschäftsführer und Programmleiter des regionalen Senders Radio Euroherz. Anfang der achtziger Jahre brachte ihm die Beschäftigung mit dem mittelalterlichen Mystiker Meister Eckhart eine Neubegegnung mit dem Glauben. Er begann Artikel zu schreiben, in denen er die klassische Theologie und die kirchliche Verkündigung kritisierte. Dies führte ihn schließlich in die Redaktion von Publik-Forum, wo er von 1998 bis 2007, bis zu seinem Ruhestand, theologischer Chefredakteur war.