Nach all den guten Leserkritiken bin ich maßlos enttäuscht. Die Grundidee des Romans ist amüsant und erinnert an Nick Hornby und "Meine Freundin, der Guru und ich" von Sutcliffe. Aber anders als bei diesen beiden Autoren zieht sich hier die Handlung so unglaublich zäh in die Länge! Das nervende "vor sich hin sinnieren" der Hauptperson ist bald einfach nur noch langweilig und man hofft, die Handlung möge endlich fortschreiten und der Typ nicht alles (Geburtstagsgeschenke, Wohnungseinrichtung) zum Anlaß nehmen, einen pseudotiefgründigen, philosophischen Monolog zu starten.