Oswald Chamber's „Mein Äußerstes für sein Höchstes" ist eines der meistgekauften und meistgelesenen Andachtsbücher überhaupt. Für alle 365 Tage im Jahr gibt es einen Bibelvers mit einer knappen, prägnanten Auslegung, die eine knappe Buchseite umfasst. Das, was man also täglich zu lesen bekommt wird demnach wirklich in mundgerechten Häppchen serviert, und das ist auch ganz gut so. Denn der Autor eröffnet geistliche Perspektiven, deren Tiefgang und Weisheiten wirklich zu verblüffen wissen. Man spürt als Leser regelrecht, dass der Autor selbst ein Mensch war, der durch die Bibel die Offenbarungen Gottes zu sehen bekam, und man ist erstaunt über seine treffenden und richtigen Bemerkungen. Und gerade weil dieses Buch nicht an der Oberfläche kratzt, fällt es nicht einfach, mehr als eine Andacht pro Tag zu lesen, und man fühlt sich stets gefordert das Gelesene noch einmal zu überlesen und darüber nachzudenken. Der Sinn erschließt sich einem nicht sofort. Wie der Titel bereits sagt, geht es dabei häufig um äußerste Hingabe und um ein Gott ganz hingegebenes Leben, ein Leben, das ist in Christus verborgen ist. Ein solches Leben führt dann zum Höchsten und Besten, was Gott uns zu bieten hat, und das ist er selbst. Das Buch ist Ansporn, Tadel und Trost zugleich, geeignet für alle Christen, die in der Ruhe und Stille, Anregungen, Orientierung für den Tag zu erhalten wünschen (wobei hier aber auf keinen Fall gesagt werden soll, dass die tägliche Bibellese für die Christen entbehrlich wäre, denn dies ist notwendige Grundlage, um voll verstehen zu können, was der Autor meint). Für Nichtchristen ist dieses Buch eher weniger geeignet...