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Meilensteine der Wissenschaft: Eine Zeitreise
 
 
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Meilensteine der Wissenschaft: Eine Zeitreise [Gebundene Ausgabe]

Susan Greenfield , Simon Singh , Peter Tallack , Englischer Verlag , Monika Niehaus , Jorunn Wissmann , Peter Wittmann , Andrea Kamphuis , Martina Wiese
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1 (12. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382741380X
  • ISBN-13: 978-3827413802
  • Größe und/oder Gewicht: 29,8 x 26,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 808.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Wissen der Menschheit, kondensiert in 250 "Meilensteinen" -- geht das? Wenn, dann so: Diese drei Kilo großformatiges und großartiges Buch sind gleichzeitig Bilderbuch, Nachschlagewerk, Bildband und Schmöker -- und das Ganze in ein wohl geordnetes Konzept verpackt. Zeitlich geordnet präsentieren sich "Meilensteine" aus Biologie, Geowissenschaften, Mathematik, Physik und weiteren Disziplinen auf je einer Doppelseite mit einem ganzseitigen Bild und einer Textseite. Der historische Rahmen spannt sich von der "Erfindung" der Zahlen 35.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung bis zur Gegenwart und der Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Der Schwerpunkt liegt -- nicht verwunderlich -- in der Gegenwart: Über die Hälfte der "Meilensteine" sind dem 20. Jahrhundert zugeordnet.

Große Entdeckungen, Ideen und Erfindungen sind hier versammelt. Von den meisten hat man schon mal gehört -- Einsteins Relativitätstheorie, Darwins "Entstehung der Arten", die Kreiszahl Pi, Entdeckungen in der medizinischen Forschung --, aber vieles ist auch weniger bekannt, wie etwa die Schleimpilzaggregation. Darunter auch einige Ideen, die sich später als falsch herausstellten. So lässt sich etwa die menschliche Vorstellung von der Bewegung der Planeten in unserem Sonnensystem mittels der zahlreichen Querverweise über mehrere Stationen verfolgen: von der geozentrischen zur heliozentrischen Weltsicht. Oder die Erforschung der Natur des Lichts: Besteht es aus Wellen oder Teilchen?

Jede geistige Errungenschaft ist einer bestimmten Jahreszahl und einer oder mehreren Personen zugeordnet -- dies kann nicht objektiv sein, schmälert aber nicht den Informationswert. Und zu jedem Meilenstein gibt es eine ganzseitige Abbildung: Stiche und gemalte Illustrationen werden im Laufe des Buches und der Zeit von Fotografien abgelöst, bis zur Abbildung des Nature-Titelbildes mit Klonschaf Dolly. In acht längeren Artikeln erhalten wir vertiefte Informationen von Autoren, die schon in eigenen Büchern Sachkenntnis für ihr Thema bewiesen haben: etwa Steven Pinker über "Wörter und Regeln", Richard Dawkins über den "digitalen Fluss", Peter Atkins über das "Reich der Elemente".

Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, das die historische Anordnung verdeutlicht, und ein Index mit Personen und Stichwörtern vervollständigen den Band. Was leider fehlt, sind Literaturtipps zum Weiterlesen, falls man sich -- auf den Geschmack gekommen -- mit dem einen oder anderen der Meilensteine noch detaillierter beschäftigen will. --Heike Reher

Spektrum der Wissenschaft

Wie viele bemerkenswerte (natur)wissenschaftliche Erkenntnisse und Ereignisse gibt es von den frühesten Entdeckungen bis heute? Nach mühevoller Auswahl kommt der Herausgeber Peter Tallack auf 250 Stück; und bei aller unvermeidlichen Willkür ist ihm die Selektion so gut gelungen, wie dies wohl möglich ist. Der Ausbruch des Mt. St. Helens steht dann eben gleichberechtigt neben der Relativitätstheorie.

Trotzdem vermittelt das Werk tatsächlich einen Überblick über die Wissenschaftsgeschichte und ermöglicht es, viele Geschehnisse in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Dabei helfen auch die vielen Querverweise am Ende jedes Artikels.

Das Buch ist nach einem streng durchgehaltenen Schema aufgebaut. In chronologischer Folge wird jeder Entdeckung bzw. jedem Ereignis genau eine Doppelseite gewidmet: links der Text, rechts eine ganzseitige Abbildung dazu. So ist der Erklärung von Euklids "Elementen" eine Seite aus der 1482 in Venedig erschienenen ersten gedruckten Ausgabe des Werks beigefügt.

Die Artikel sind für Laien gedacht und sehr allgemeinverständlich gehalten. Trotzdem sind die wissenschaftlichen Darstellungen meist präzise und zutreffend. Schließlich ist der Herausgeber selbst Naturwissenschaftler und ehemaliger Redakteur des renommierten englischen Wissenschaftsmagazins "Nature". Die Texte stammen ebenfalls aus der Feder gestandener Wissenschaftsjournalisten. Garniert ist das Ganze noch mit acht zweiseitigen Essays zu ausgesuchten "herausragenden intellektuellen Leistungen", geschrieben von Experten wie dem Paläoanthropologen Richard Leakey ("Die ersten Menschen") und dem Mathematiker Ian Stewart ("Die Infinitesimalrechnung").

"Meilensteine der Wissenschaft" ist wuchtig, aber keinesfalls abschreckend. Durch die Gestaltung mit kurzen Texten und großformatigen Bildern wirkt es sehr gefällig, bietet etwas fürs Auge und verführt sofort zum Stöbern. Allerdings fehlt der Platz, um auch nur etwas tiefer gehende Informationen unterbringen: Die einzelnen Artikel sind kürzer als so mancher Lexikoneintrag. Da helfen auch die ebenfalls relativ kurzen Essays nicht. Und so schön und ansprechend die großformatigen Bilder auch sein mögen - in vielen Fällen sind sie reine Dekoration, die zum Verständnis nichts und zur Darstellung des Themas wenig beiträgt. Wenn der Erforschung der Wahrscheinlichkeiten durch Pascal und Fermat das Gemälde "Der Falschspieler" zugeordnet wird, hilft auch der Hinweis nicht, dass die damaligen Spieler über Wahrscheinlichkeiten kaum Bescheid wussten.

Wen solches nicht stört, der hat in "Meilensteine der Wissenschaft" einen wirklichen Prachtband gefunden.

Rezensent: Elke Reinecke


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch "Meilensteine der Wissenschaft" hält, was es verspricht. Auf insgesamt 528 Seiten reiht sich ein Higlight an das andere. Der Aufbau ist wie folgt: jeweils Doppelseite ist einem Thema zugeordnet. Auf der linken Hälfte befindet sich eine ausführliche Beschreibung die einfach zu lesen ist aber dennoch sehr informativ. Zusätzlich gibt es zahlreiche Querverweise zu verwandten Themen innerhalb des Buches und teilweise auch Literaturhinweise, die darüber hinaus gehen. Rechts dazu befindet sich im Großformat immer eine Illustration, die entweder eine Zeichnung, ein Photo oder eine schematische Darstellung ist - immer in hervorragender Qualität und sehr ästhetisch.
Die Zeitreise (siehe Untertitel) beginnt 35.000 vor Christus mit den Ursprüngen des Zählens und endet mit der Sequenz des menschlichen Genoms im Jahre 2000. Dabei werden insgesamt 250 Themen chronologisch abgearbeitet - für jeden ist etwas dabei.
Sowohl zum herkömmlichen Lesen "von vorne nach hinten" als auch zum geziehlten Nachschlagen eines bestimmten Themas ist das Buch hervorragend geeignet. Besonders zu empfehlen ist das Buch vor allem aber auch, weil man willkürlich eine Seite aufschlagen kann und mit Sicherheit etwas interessantes findet. Man kann einfach stundenlang hin und her Blättern, ohne dass es langweilig wird!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Werk steht einzigartig in der Fachliteratur der Naturwissenschaften da. Kein vergleichbarer Bild-/Textband schafft eine derart grandiose und umfassende Darstellung der naturwissenschaftlichen Erkenntnis der Menschheit in all ihren Facetten. Es werden nicht nur Physik, Chemie und Mathematik abgedeckt, sondern auch Biologie, Medizin, Geologie, und dies in einer Darstellung mit all den Protagonisten und ihrem Erkenntnispfad. Darüberhinaus schafft man es auch noch, dem Leser in wenigen Zeilen ein Grundwissen und Verständnis zu jeder beschriebenen Entdeckung zu vermitteln.
Ich konnte als leidenschaftlicher Amateurphysiker beispielsweise dem knappen, aber überaus präzisen und auf den Punkt gebrachten Abriss der Elementarteilchentheorie erstmals das Gefühl gewinnen, bleibend verstanden zu haben, um welche Teilchenfamilien und großen Zusammenhänge es geht! Das konnte mir mehrere, eingehende Fachbücher bisher nicht vermitteln.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Explorer 5. Dezember 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Die Zeitreise beginnt um 35,000 v.Chr. in Swaziland (Die Ursprünge des Zählens) bis hin zum Jahr 2000 (Sequenz des menschlichen Genoms. Jeder Zeitsprung enthält einen "Meilenstein". Gut beschrieben, schön bebildert und Referenzen (siehe auch) innerhalb des Buches. Kein Buch für einen Abend. Ein tolles Nachschlagewerk - was ja zu erwarten war - schliesslich steckt ja "Spektrum - akademischer Verlag" dahinter. Falls jemand das Buch an ein Kind zu verschenken gedenkt - vor einem Alter von 13/14 Jahren ist es wohl eher ein "schwerer Brocken" - im wahrsten Sinne des Wortes ;-)
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