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Mehr Bier: Kayankayas zweiter Fall [Taschenbuch]

Jakob Arjouni
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1988
Nach einem Sprengstoffanschlag auf eine Chemiefabrik und dem Mord an deren Chef Böllig werden vier Mitglieder einer Umweltorganisation verhaftet. Den Anschlag geben sie zwar zu, das Attentat auf Böllig bestreiten die vier Männer jedoch vehement. Da Zeugen noch eine fünfte Person gesehen haben wollen, beauftragt der Verteidiger der Angeklagten den türkischen Privatdetektiv Kemal Kayankaya mit der Suche nach dem vermeintlichen Mörder. Der Job ist heikel. Als Kayankaya durch seine Ermittlungen selbst in Lebensgefahr gerät, wird ihm der Auftrag entzogen. Doch der Privatdetektiv findet keine Ruhe. Angetrieben von der eigenen Neugierde und dem Ehrgeiz, den Fall zu lösen, führt er die Untersuchungen auf eigene Faust fort …
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Diogenes (1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257215452
  • ISBN-13: 978-3257215458
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 18,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.594 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Messerscharf von der ersten bis zur letzten Seite 26. April 2001
Format:Taschenbuch
Auch wenn man sich während des Lesens stets bewußt machen muß, daß es sich dabei leider nur um eine Geschichte handelt, so weckt die geradlinige, schnörkellose Genialität der Hauptfigur Kayankayan eine so fesselnde Sympathie, daß man sich nur noch wünscht ein so bewundernswertes Persönlichkeitsprofil könnte wirklich existieren. Nichts wird im Verlauf der Geschichte wie bei allen Kayankayan-Romanen größer als der Wunsch der durch überspitzte Normalität und staubtrockenen Humor gekennzeichnete Held möge möglichst schnell an das Ziel seiner Ermittlungen gelangen. Auch in Mehr Bier kann man von der ersten bis zur letzten Seite das Buch keinen Augenblick zur Seite legen, so fasziniert ist man von Kayankayans Ermittlungsmethoden, von seiner genialen Fähigkeit Rückschläge mit selbstverständlicher Gelassenheit zu ignorieren und den ihm von seiner Umwelt entgegengebrachten Rassismus gekonnt für sich zu nutzen. Genauso rasant und scharfsinnig wie Kayankayans Ermittlungsmethoden ist Arjounis Stil: Zierlose Schlichtheit die mit atemberaubender sprachlicher Direktheit süchtig macht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rufus Beck - stark wie immer 7. Juli 2007
Format:Audio CD
Für Fans von Rufus Beck ist dieses Hörbuch ein Muss. Faszinierend wie immer liest der die verschiedenen Rollen so unterschiedlich, dass man denken könnte, es seien mehrere Sprecher. Der Krimi ist zwar von der Stroy her etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Stimme von Herrn Beck gleicht das auf jeden Fall aus. Ich habe mir auch das Buch gekauft, weil ich den Autor bisher nicht kannte, aber das Hörbuch gefällt mir deutlich besser, weil es durch die Art des Vortrags erst richtig lebendig wird. Ich kann es - wie alles, was ich bisher von Rufus Beck gehört habe - empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Bier, yes please ! 25. Februar 2009
Format:Taschenbuch
A great book. As an Englishman learning German, I found this book both entertaining and valuable for its "low life" vocabulary. I am reading all four Kayankaya books. It is a pity, the author stopped writing about this character. I came to Arjouni late, but it was worth it.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nah am Original 3. September 2008
Format:Taschenbuch
Hat mir wirklich gut gefallen.
Im Vergleich zu seinem großen Vorbild hat Privatdetektiv Kayankaya Ecken und Kanten, an denen er sich immer wieder stößt, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Doch er ist eine symphatische Kämpfernatur, und er steht immer wieder auf.
Was mir gefallen hat ist, dass Arjouni nicht versucht, sein Buch mit irgendwelchen abgeschriebenen Sachkenntnissen zuzustopfen. Die Geschichte selbst ist raffieniert aufgebaut und verstrickt. Die Lösung überrascht den Leser.
Kayankaya eine wirklich sympatische Person. Noch ein Bier bitte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht wirklich spannend 10. Februar 2013
Von Andreas
Format:Audio CD
Die Story ist für meinen Geschmack eher konstruiert und zusammengestückelt. Man könnte auch sagen, dass sich der Autor zu wenig Zeit nimmt, Verbindungen herzustellen, zu beschreiben, Hintergründe zu schildern etc. Vielleicht will er das aber auch so, die Geschichte Schlag auf Schlag (teilweise auch wörtlich zu nehmen, es wird viel geschlägert) voranschreiten bzw. -stolpern zu lassen. Womöglich stehen auch, wie der Klappentext suggeriert, amerikanische Detektiv-Vorbilder Pate. Für mich wirkt der Hauptcharakter jedenfalls nicht glaubwürdig: einerseits versessen, den Fall zu lösen, ungeachtet aller Widerstände, andererseits die ganze Zeit am Saufen - selbst in den heikelsten Situationen.
Der Sprecher - Rufus Beck - vermittelt den Charakter des Kayankaya glaubwürdig - was in meinem Fall fast schon logischerweise dazu geführt hat, dass ich mich nicht mit ihm oder der Geschichte identifizieren konnte.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass das Buch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat?
Im Übrigen finde ich den Titel falsch gewählt - er trinkt zwar die ganze Zeit, aber meistens hartes Zeug.
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4.0 von 5 Sternen Mord an einem Unternehmer 19. September 2006
Von Krimi-Vielfraß VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dieser Detektivroman brilliert vor allem durch seine klare Sprache und das Können die Handlung in wenigen kurzen Sätzen darzustellen. Die Dialoge passen sich diesem Erzählstil an und sind ebenfalls auf das Notwendigste beschränkt und arten zu keiner Zeit in rein seitenfüllendes Gelaber aus. Zudem überzeugt die Figur des Hauptprotagonisten, der türkischstämmige Privatdetektiv Kemal Kayankaya ("Ich"-Erzähler), durch seine idiologenfreie Prinzipientreue und seine menschlichen Schwächen auf ganzer Linie.

So sind gewisse Paralelen zu den amerikanischen Klassikern Chandler, Hammett und Macdonald, wie auf dem Buchrücken auch angesprochen, nicht ganz von der Hand zu weisen. Doch gelingt es dem Autor Jakob Arjouni nicht ganz so exellent wie den o.a. amerikanischen Autoren, die Kriminalhandlung zu verschleiern und zu mystifizieren. Am Ende ist eher festzuhalten, daß die Handlungsstränge doch etwas zu simpel aufgebaut sind und mehr Verwirrungen wünschenswert gewesen wären.

Auch wenn die deutsche Variante nicht ganz mit der amerikanischen mithalten kann, macht es dennoch Spaß Kayankayas Jagd, im Raum Frankfurt und Südhessen, nach dem Mörder eines Unternehmers zu verfolgen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Kurzweilig
Spannende Geschichte, flott geschrieben, wenig Überflüssiges, viel Amüsantes: Gerade in den Dialogen verleiht der Autor seiner Hauptfigur mit schnodderiger, aber... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von blackno.1 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Und wieder die Polizei
Hatte der Autor ein gestörtes Verhältnis zur Polizei oder war das damals einfach in immer einen Polizisten als Bösen dar zu stellen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Klaus Sauer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Krimi
Schade dass es mit Jakob Aryouni so tragisch durch den Tod nicht weiter geht. Das Buch liest sich spannend, interessant und auch köstlich ironisch. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Waggi 2010 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wirr und unglaubwürdig
Eigentlich hätte die Story durchaus etwas hergeben können - wenn Jakob Arouni nicht versucht hätten, aus dem türkisch-stämmigen Detektiv Kayankaya eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2012 von Hans-Curt Flemming
5.0 von 5 Sternen spannend,aufregend super
ich bin sehr begeistert,habe es mir schon dreimal angehört,und immer wieder etwas mehr gehört.Einfach toll
Veröffentlicht am 2. April 2010 von Sigrid Huebner
2.0 von 5 Sternen Langweiliger Held, unlogische Geschichte
Was habt ihr bloß alle mit diesem Kayankaya? Dieser Detektiv kommt mir vor, wie aus der Retorte: der Autor hat sich einen klassischen Fernseh- oder Krimidetektiv genommen -... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2009 von gerda_badischl
1.0 von 5 Sternen Nicht mein Bier ...
... ich mag Rufus Beck sehr (darum auch der eine Stern) ... nur, dieses Hörbuch ist grottenschlecht ... die Geschichte zieht sich wie Kaugummi ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2007 von eltern von 3
5.0 von 5 Sternen Kayankaya in Höchstform
Der zweite Roman der Kayankaya-Reihe ist wieder was für beide Lager, für die Schmunzler und für die Krimi-Liebhaber. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2006 von Wookieetreiber
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