Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
39
4,2 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. Dezember 2013
Das bedeutet Krieg: Der Buchtrailer für den Science Fiction Roman „Megapolis“ von Thomas Elbel macht vor allem eines – Lust auf mehr. Er beeindruckt mit starken Bildern, treibender Musik und martialischen Schlagworten. Nach diesem Werk möchte man sich fast selbst in den Kampf stürzen – oder eben auf 476 Seiten pure Spannung.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2013
Die Erde ist durch einen Atomkrieg verwüstet und die Menschen haben sich den Mars bewohnbar gemacht. Die eigentliche Arbeit haben dabei die sogenannten Novaten erledigt, künstlich geschaffene Menschen, die die Arbeit erledigen und dabei eine gigantische Stadt, die sozusagen ein best-of der irdischen Städte ist, erbaut.
Wie so oft in Science Fiction Geschichten erheben sich die Novaten irgendwann gegen ihre Schöpfer und übernehmen die Macht. Die wenigen überlebenden Menschen leben als Rebellen oder Terroristen (je nach Sichtweise) im Untergrund.
Die Geschichte setzt ungefähr drei Jahre nach der Rebellion ein. Seth ist einer der besten und berühmtesten Jäger, dessen Aufgabe es ist, Terroristen zu jagen und zu eliminieren. Nach einigen dramatischen Ereignissen fängt er immer mehr an der Richtigkeit seiner Tätigkeit zu zweifeln. Dabei trifft er auf Tessa, die Anführerin der Rebellen, die auch einige Zweifel an ihrem Tun hat. Damit beginnt eine dramatische, actionreiche Hetzjagd, bei der die beiden einige Geheimnisse lüften ohne dabei zu merken, dass im Hintergrund jemand unbemerkt die Strippen zieht.

Wie bei Thomas Elbel gewohnt, geht es sehr tempo- und actionreich zu, so dass keine Langeweile aufkommt. Die Geschichte nimmt zwar einige Haken und Wendungen, steuert aber unbeirrt auf ein dramatisches Ende zu. Auch die stetig wachsenden Zweifel der Protagonisten sind sehr greifbar und gut vermittelt. Ein kleines Highlight ist meiner Meinung nach gleich zu Beginn, bei der Zeitschrift "c't" würde man wohl sagen: "Mach flott den Schrott!" Mehr will ich dazu aber nicht verraten.

Das Vorbild zu dieser Geschichte ist leicht zu erahnen, insbesondere da der Autor es im Nachwort ja auch noch explizit erwähnt, nämlich "Träumen Androiden von elektrishcen Schafen" von Philip K. Dick. Vielen dürfte die Verfilmung dazu bekannt sein: "Blade Runner"
Der Autor stellt die Grundidee dazu quasi auf den Kopf und macht seine ganz eigene Geschichte daraus. Das alles in einer fantastischen Kulisse, die einem einerseits bekannt vorkommt, aber doch ganz anders ist.

Von mir gibt es volle fünf Sterne, weil ich mich bestens unterhalten gefühlt habe. Obwohl ich eigentlich kaum Zeit hatte, verschlang ich doch ein ums andere Kapitel, bis ich dann plötzlich durch war.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2013
Der Mars, Ende des 21. Jahrhunderts. Da die Erde unbewohnbar geworden ist, wurde mit Hilfe der Novaten, künstlich erzeugter und genetisch verbesserter Menschen, auf dem Mars eine gigantische Stadt geschaffen. Inzwischen ist es den Novaten gelungen, die Herrschaft über den Planeten an sich zu reißen, jedoch regt der Widerstand ihrer letzten verbliebenen Schöpfer in lose organisierten Widerstandsgruppen. Es ist die Aufgabe der Jäger, speziell trainierter Soldaten, diese Rebellen auszuforschen und somit die Herrschaft des Hohen Rats zu stabilisieren. Als Seth, Mitglied einer Jagdgruppe, auf die Anführerin der Menschen trifft, erwachen Erinnerungen in ihm, die sein Selbstverständnis, seine Identität infrage stellen, ihn an seinem Auftrag zweifeln lassen ...

In seinem Nachwort bestätigt der durch seine Romane "Asylon" und "Elysion" bereits bekannte Autor Thomas Elbel den Verdacht, sich in der Grundthematik an Philip K. Dick anzulehnen. Bei "Megapolis" handelt es sich um eine detailreich gestaltete Hommage an "Träumen Androiden von elektischen Schafen", bekannt in erster Linie durch die Verfilmung "Blade Runner". Jedoch erinnert die Figur des einsamen Kämpfers, dessen Welt aus den Fugen gerät, nicht nur an Rick Deckard, sondern sehr stark an Doug Quaid, den Protagonisten aus "Total Recall". Wie dieser muß auch Seth in "Megapolis" feststellen, daß seine Erinnerungen ihn trügen und er ursprünglich nicht für jene Seite arbeitet, der er im Kampf seine Loyalität zu schulden glaubt. Wie auch der amerikanische Science-fiction-Autor versteht es auch Thomas Elbel meisterhaft, anhand einer oberflächlich unterhalsam-atemberaubenden Geschichte unterschwellig philosophische Fragen zu skizzieren, die sich nach und nach im Bewußtsein des Rezipienten formen und noch lange nach der Lektüre am Grübeln halten:

Wie zuverlässig sind die Erinnerungen, aus denen wir unser Selbstbild beziehen, tatsächlich?
Welche Aspekte sind es, von denen wir uns definieren lassen?
Was, wenn das massiv geglaubte Fundament unserer Identität sich plötzlich als ausgehöhlt herausstellen würde?

Diese Ur-Zweifel der Menschheit, die sich wie ein roter Faden durch das Werk Dicks ziehen, finden sich auch in bei Elbel wieder. Dabei vermeidet er es jedoch, sich selbst für die zusätzliche intellektuelle Dimension seines Romans auf die Schulter zu klopfen, wie es andernorts auf zu eindringliche Weise betrieben wird. Elbel scheint vielmehr das wohldosierte Zweifeln als metaphysisches Ahornblatt der Populärkultur zu begreifen und zieht es daher vor, die genannten Aspekte angenehm dezent einzuflechten. Gerade, indem sie Verfolgungsjagden, Gladiatorenkämpfe und Schießereien als Vehikel nutzen, setzen sich die Fragen nach dem Woher und Wohin viel nachhaltiger im Bewußtsein des Lesers fest als durch exponierte, salbungsvoll vorgetragene Lektionen in Erkenntnistheorie - man denke an den Film "Matrix".

Ein besonderer Kunstgriff gelingt dem Autor auch mit dem Ort der Handlung, einer gewaltigen Stadt auf dem Mars, die sich aus Versatzstücken irdischer Metropolen zusammensetzt. Ein Nachbau des Wiener Stephansdoms findet sich hier ebenso wie der Eiffelturm oder das Römische Kolosseum. Es ist wohl durchaus intendiert, dies nicht nur als Heimweh der von der Erde geflüchteten Menschen zu verstehen, sondern auch als Ausdruck eines tiefverankerten Bedürfnisses nach Kultur, nach Sinn. Wenn der Einzelne sich über seine Erinnerungen definiert, ist das kollektive Gedächtnis eines Volkes seine Geschichte. Wenn die Legitimation des Ich aus dem Verweis auf Gedachtes und Geschaffenes stammt, fußt die Legitimation des Wir auf gemeinsam Vollbrachtem, das sich konkret in architektonischen Symbolen manifestiert.
Außerdem vereinigt diese Megapolis durch ihre Verdichtung urbaner Vielfalt auch eine Vielzahl von Emotionen, die der Mensch diesem Lebensraum gegenüber empfindet einzufangen: Von der Freiheit der Stadtluft bis zum kafkaesken Gefühl des Gefangenseins sind auf engstem Raum alle Abstufungen vertreten.

Fazit:
Mit "Megapolis" veröffentlich Thomas Elbel sein Erstlingswerk (mehr dazu im Nachwort), das sowohl spannende Unterhaltung für Science-Fiction-Freunde bietet, die sich an "Blade Runner" und "Battlestar Galactica" erfreuen können, als einen jungen Schreiber selbstbewußte Schritte in den Schuhen seines Vorbildes unternehmen läßt.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2015
Als ich „Megapolis“ entdeckte musste ich es unbedingt haben, denn die Leserunden bei lovelybooks haben aus mir einen großen Thomas Elbel Fan gemacht. „Asylon“ und „Elysion“ habe ich verschlungen. Doch mit diesem Werk tat ich mich schwer. Vielleicht lag es an dem Scifi-Hintergrund, der nicht so ganz meins war. Aber der wird ja aufgelöst durch die viele Action in der Story. Verwirrt war ich durch die Beschreibungen der Stadtviertel auf dem Mars, denn die wurden offensichtlich benannt nach einheimischen Ländern, Städten und Vierteln. Oder wurden sie detailgetreu nachgebaut? So ganz wird das nicht geklärt. Das spannendste war für mich noch die neue Rasse, die Seth Vater eigens zur Rettung seines Sohnes erschaffen hat. Sie haben Eigenschaften von Reptilien und können daher an Wänden hochkrabbeln, nur wenn es kalt wird werden sie ein wenig unbeweglich. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es ein Erstlingswerk ist und ich nun schon die Weiterentwickelte Seite des Herrn Elbels schätzen gelernt habe. Irgendwie wurden ich und die Geschichte halt nicht warm, aber manchmal ist das einfach so.

Ich habe die Story dennoch genossen, auch wenn sie nicht auf die Top 100 meiner Lieblingsbücherliste kommt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2013
Mit Megapolis hat Ebel es mal wieder geschafft, alle möglichen Nationen, Menschen, Klone und Epochen miteinander zu verbinden.
Seth ist ein Jäger. Er jagt im Auftrag des hohen Rates die restlichen Menschen auf dem Planeten. Doch was er nicht weiß, er ist selbst eine Replik des Sohnes des ehemaligen Anführers der Menschen. Als seine Freundin, die Rebellin Tessa bei ihm auftaucht, kehrt ein wenig der Erinnerung zurück und schon gerät der Konflikt zwischen den Menschen und den Novaten völlig außer Kontrolle.

Spannendes Weltraumabenteuer mit guter Story, die uns manchmal klar macht, wo wir in einhundert Jahren sein werden!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Januar 2014
Inhalt:

Die Geschichte spielt auf dem Mars, einige Jahre nach dem Aufstand der Novaten und der fast vollständigen Vernichtung der Menschen. Als Hauptperson wird zunächst Seth eingeführt, der ein Menschenjäger ist, der aber immer mehr Zweifel an seiner Arbeit hegt. Dies liegt zum einen an der scheinbaren Sinnlosigkeit seiner Aufgabe, denn je mehr Menschen getötet werden, umso mehr scheinen aufzutauchen und das merkwürdige Verhalten seiner Vorgesetzten. Seth ist ein spannender Charakter, besonders, nachdem er auf Tessa getroffen ist und plötzlich seine ganze Existenz in Frage stellen muss, entwickelt er sich zu einer sehr spannenden und tiefgehenden Person. Es ist faszinierend ihm bei dieser Reise zu sich selbst zu begleiten. Diese hat der Autor wirklich grandios und mitreißend dargestellt. Tessa steht auf der Gegenseite. Sie ist einer der Menschen, die nach dem Aufbau der Stadt mit ihrem kleinen Bruder auf den Mars gekommen ist und eine der wenigen Überlebenden der Revolte. Tessa ist eine dieser coolen Frauen, die man gerne noch häufiger in Büchern auffinden würde. Nachdem sie ihre Liebe verloren hatte, gibt sie nicht auf, sondern kämpft , für ihren kleinen Bruder, für das Leben und für eine bessere Welt. Sie ist die Anführerin der Rebellen, doch auch sie fühlt sich immer unwohler mit ihrer Rolle. Noch immer hofft sie auf eine friedliche Lösung, doch die restlichen Rebellen sinnen auf Rache.
Die Personen in diesem Buch haben mir alle sehr gut gefallen. Es wird bis zum Ende nicht klar, wer eigentlich der Böse oder der Gute ist. Es gibt kein schwarz und weiß, sondern nur verschwischte Abstufungen von grau. Selbst die Novaten sind keine gefühlskalten Roboter, sondern fühlende Wesen, was die Problematik in der Geschichte nur noch hervorhebt und nachvollziehen lässt, warum sie sich gegen die Menschen aufgelehnt haben.
Die Handlung ist fesselnd und spannend erzählt. Sie ist tempo- und actionreich und es passiert so viel, dass man kaum zum Luftholen kommt. Es werden immer neue Wendungen und Haken geschlagen, so dass man sich nie sicher sein kann, was in den folgenden Seiten noch geschieht. Wenn man denkt, dass man jetzt alles verstanden hat, wird man doch wieder überrascht.
Der Schreibstil ist angenehm, schnell und flüssig zu lesen, außerdem ist es stilistisch wirklich schön geschrieben. Der Autor hat es geschafft, diese fantastische Welt auf dem Mars bildlich in meinem Kopf zu konstruieren und mich in diese Welt zu ziehen.

Fazit:

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Dystropien oder Science Fiction, doch dieses Buch, wie man an dem vorangegangenen Text vielleicht schon merken konnte, hat mich absolut begeistert. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Krimi, wovon ich dagegen ein sehr großer Fan bin und Science Fiction, wobei die ersten beide Aspekte sogar überwiegen. Sie ist ein guter Kontrast zu den momentan vorherrschenden Dystropien, was mir persönlich sehr gut gefällt. Wieso sollte man mit dem Strom schwimmen, wenn man stattdessen so etwas tolles produzieren kann. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen, da es mich einfach nicht mehr losgelassen hatte. Es ist selten, dass ich an einem Buch keinerlei Kritikpunkte habe und selbst beim ausgiebigen Nachdenken, will mir einfach keiner einfallen. Von mir bekommt dieses Buch eine unbedingte Kaufempfehlung, besonders da der Preis für ein so professionelles Indiebuch noch immer unschlagbar ist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2013
Die Story ist spannend und wechselt öfter überraschend. Und ist auch irgendwie mal etwas anderes.
vielleicht die ein oder andere 'Verfolgungsjagd-Szenen' zu viel, aber das ist noch sonderlich störend.

der Autor sagt im Nachwort das es sein Erstlingswerk ist welches er als self publisher rausgebracht hat, jedoch mit erheblichen Investitionen professionell gestaltet.
Das merkt man.

Für mich persönlich eigentlich weniger wichtig, bei Preiswerten self publisher interessiert mich mehr die Geschichte als ein Fehlerfreies Buch, aber es ist schön wenn ein Buch professionell überarbeitet wurde.
Und was für mich gilt muss ja auch nicht für alle gelten,viele ignorieren ja gute Geschichten und reiten auf einzelnen Satz oder Rechtschreibfehlern herum.
So gesehen ist es sicher gut das das Buch mit derartigem Aufwand gestaltet wurde.

Der (derzeitige?) kindle Preis ist natürlich ein Hit.

Motiviert mich auf jeden Fall demnächst Asylon zu laden.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2014
„Megapolis“ ist der eigentlich erste Roman von Thomas Elbel, einem jungen , dynamischen Autor des aufstrebenden Dystophie Genre. Da es im realen Leben aber nicht nur um Buchstaben und Träume geht , verlegte der renommierte Piper Verlag zunächst zwei seiner anderen Werke die nach Meinung des Verlags besser in deren Programm passen würden. So wurde „Asylon“ und „Elysion“ zunächst veröffentlicht und „Megapolis“ wurde in Eigenregie des Autors herausgebracht. So weit so klar, aber warum geht es überhaupt ?

Wie in allen klassischen Dystophien geht es um die Zukunft, Paralleluniversen, zerstörte Welten, Menschen und deren Überleben. Jedoch ist die Umsetzung vielfältig wie originell und nicht jedem Autor gelingt ein futuristisches Meisterwerk.

Während „Asylon“ mich sofort faszinierte und in seinen Bann zog tat ich mich bei Megapolis zunächst ein bisschen schwer. Den Status Quo hatte ich verstanden: die Erde war nach einer nuklearen Katastrophe zerstört worden, einige wenige Menschen hatten überlebt und versuchten sich auf dem Mars eine neue Lebensgrundlage zu schaffen. Geschaffen wurde auf dem Mars eine große Stadt (Megapolis) zusammengesetzt aus verschiedenen Teilen bekannter Metropolen der ehemals bekannten Erde. Das wurde mehrheitlich von sog. Novaten erledigt und diese hielten nicht viel davon sich die Vorherrschaft von den Menschen streitig machen zu lassen. Soviel so gut.

Intrigen, böse Mächte, Geheimnisse und Verwicklungen tun ihr übriges dazu um aus dem düsteren Zukunftsroman einen spannenden thriller zu machen. Nichts ist so wie es scheint, glaubt man einen Teil verstanden zu haben und den Gedankengang des Autors folgen zu können werden die eigenen Vernutungen auf der nächsten Seite wieder völlig über den Haufen geworfen. Insgesamt eine sehr interessante Story mit vielen überraschenden Wendungen und vielen tricky Sci-fi Elementen. Den einen oder anderen doch irrealen Logikbruch sehe ich dem Autor im Überschwang seiner Geschichte nach.

Die Charaktere sind alle insgesamt ein wenig holprig, das kenne ich aus „Asylon“ ganz anders. Bis zur Hälfte des Buches hat so jeder Charakter so seine Portion Aufmerksamkeit bekommen ohne das sich ein roter Faden für den Leser ergeben hätte. Einzig allein der Jäger Seth rückt mir als Leser ein wenig näher als die anderen Charaktere aber so richtig warm kann ich mit ihm auch nicht werden, dafür fehlen zu viele Details und Feinheiten. Man kann also sagen das Buch lebt von der Story und die Charaktere bringen sie voran.

Die Sprache ist einfach aber sehr futuristisch, Viele Ausdrücke sind zwar unserem heutigen Sprachgebrauch ähnlich mussten aber um in die Geschichte zu passen an die Zeit in der sie spielt adaptiert werden. Das sorgt am Anfang ein wenig für Gewöhnung beim Lesen aber nach einigen Seiten fällt es mir zunehmend leichter und die Seiten gehen mir locker von der Hand.

FAZIT:
Insgesamt lässt sich die Story flüssig und locker lesen, ein paar temporeiche Szenen die für kurzweilige Spannung sorgen und natürlich die Neugier wie das „Abenteuer Megapolis“ ausgeht. Für eingefleischte Sci- Fi Fans sicherlich ein wenig lau, aber für Gelegenheits Fantasy und Sci- fi Leser sicherlich zu dem Preis eine Überlegung wert. Eigentlich 3,5 Sterne aber durch die gute Story erfolgt eine Aufwertung auf vier Sterne.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2013
Schauplatz Mars, Ende des 21. Jahrhunderts. Nur noch wenige Menschen haben eine nukleare Katastrophe auf der Erde überlebet, den Mars besiedelt und mit Hilfe von Klonen, den Novaten, eine gigantische Stadt in der Marswüste erbaut. Die einst als Arbeiter entwickelten Novaten haben im Lauf der Zeit ein eigenes Bewußtsein entwickelt und die Macht übernommen, die wenigen Menschen leben versteckt und werden von den Jägern der Novaten gnadenlos gejagt und getötet. Einer der Protagonisten ist der Novat Seth, der auf der Jagd nach den letzten Mensch ist. Der Rat der Novaten sieht sich jetzt noch mit einem ganz anderen Problem konfrontiert. Ein geheimnisvoller Virus verbreitet sich rasant und wirkt tödlich....

Die Geschichte um die Novaten auf dem Mars ist recht komplex aufgebaut. Man erfährt nicht von Anfang an was genau geschah, das wird erst nach und nach aufgerollt. So entsteht von Anfang an eine Neugier, man möchte unbedingt wissen, was genau vorgefallen ist. Durch den flüssigen und detaillierten Schreibstil konnte ich mich recht schnell in die Geschichte hineinversetzen und mir diese gigantische Metropole vorstellen, die aus verschiedenen Sektoren besteht und in der bekannte Bauwerke der Erde in kleinerem Stil nachgebaut wurden. Diese Idee hat mir besonders gut gefallen. Die Figuren sind gut beschrieben, die Protagonisten detaillierter. Dabei gibt es sowohl gute als auch abgrundtief böse Protagonisten und nicht immer ist von vornherein klar wer Mensch oder Novat ist. Seth als Hauptprotagonist kommt sympathisch rüber, er war mir aber einen Tick zu leichtgläubig, zu naiv. Um nicht zu spoilern möchte ich darauf nicht näher eingehen.

Fazit: Die Geschichte hat mir jedenfalls gut gefallen, sie ist fantasievoll, bietet Spannung und viel Tempo, so dass keine Langeweile aufkommt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2015
Ich habe alle Bücher von Thomas Elbel gelesen. Auch Megapolis hat mich wieder sehr gefesselt. Spannend, anschaulich und nachvollziehbar. Leider ist das Buch dann sehr schnell ausgelesen...und zum Ende hin wird es auch ein wenig "kurz"....aber trotzdem: 5 Sterne!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)