Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
5 Sterne für den Unterhaltungswert, 18. April 2010
Wer auch nur ein bisschen was übrig hat für extrem schlechtes Kino, muss sich diesen Film anschauen und vielleicht sogar kaufen, da das Gehirn beim erstmaligen Anschauen gar nicht alles würdigen kann, was schief läuft.
Zur Handlung: Die beiden Monster wurden seinerzeit im Eis für diesen Film tiefgefroren, da sie sich (O-Ton) "so sehr hassten, dass sie als die Eiszeit kam weiterkämpften, anstatt wie alle anderen Tiere zu flüchten" (!!! anscheinend wanderte die erwähnte Eiszeit seinerzeit im strammen Marschtempo vom Nordpol Richtung Äquator und konnte die beiden Streithähne so überrumpeln). Obwohl es sich nicht um mutierte Monster sondern Originale der frühen Nachkreidezeit handelt, wurden die Originalmasse etwas aufpoliert, so dass der Megalodon plötzlich eher 200m als die ursprünglichen 20m aufweist. Diesen Bonus an Größe nutzt der nicht wählerische Vielfrass um eine Boing aus unbekannter Höhe mit einem Sprung und anschließenden Biss herunterzuholen, die Golden Gate Bridge tieferzulegen und einen schweren Kreuzer sauber in zwei Hälften zu zerteilen (geschätzte Unterwassergeschwindigkeit des flotten Riesen laut Kapitän des Kreuzers: 500 Knoten... Hut ab!!). Der Octopuss lässt sich da nicht lumpen, hat die doppelte Größe einer Bohrinsel, die er übrigens auch geschmacklich besonders schätzt und zeigt eine beeindruckende Koordination von Auge und Muskel, als er einen Düsenjäger mit einem einzigen lässigen Wink seines Armes vom Himmel holt. Die Frage, warum die Tiere so wild auf Metall sind und nicht mal zwischendurch "was Anständiges" essen bleibt leider unbeantwortet. Die Wissenschaftler setzen dieser potenten Energie ihr geballtes wissenschaftliches Know-How entgegen, indem sie mit einem Kindermikroskop und mehreren farbigen Flüssigkeiten bewaffnet, die sie stirnrunzelnd ineinander schütten, einen Sexuallockstoff basteln, mit dem sie die Tiere durch das Meer dirigieren.
Die Mimik der Schauspieler bewegt sich zwischen der Klientel von Barbara Salesch und dem, was man aus der Kirche von Krippenspielen gewohnt ist. Ein weit aufgerissener Mund und ein mehrfach wiederholtes "Oh Gott, oh Gott" unterstreichen den Grusel der von den Pixelmonstern ausgeht eindrucksvoll.
Die Synchronisation ist so sagenhaft schlecht, dass ich es abschließend als Todsünde bezeichnen möchte, die deutsche Tonspur zu umgehen. Vom lockeren Smaltalk mit überraschenden Wendungen (Scene in der Boing): "Bitte setzen Sie sich und schnallen Sie sich an" "Wir heiraten in zwei Tagen" (??!!) bis zu tiefgründigen Weltschmerzideen :"Liebe den Ozean nicht zu sehr. Er wird dich nicht zurücklieben" bietet der Film alles, was das Zuhörerherz erwartet.
Wer diesen Film nicht schaut hat selber schuld.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Bitte setzen sie sich wieder hin." "Ich heirate in 2 Tagen!", 11. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Mega Shark vs. Giant Octopus [Blu-ray] (Blu-ray)
Diese und andere Gespräche machen diesen Streifen zu einem der sehenswertesten Filme unseres Universums.
Gestochen scharfe Animationen, die einem den Atem rauben - vor Lachen - machen dieses hitverdächtige Werk zum Schmaus für die Augen. Unerwartete Wendungen, wie plötzliche Kussszenen oder psychisch labile Steuermänner, lassen die Spannung zu keinem Zeitpunkt abflauen. Niemals hat ein Mensch einen 40 m langen Hai in 1,5 km Höhe und mit einer Geschwindigkeit von rund 710 km/h einen Jumbojet zerreissen sehen. Wo wird dem anspruchsvollen Zuschauer noch solch qualitatives Material geboten?
Der Film besticht durch bewunderswert detailreiche sowie abwechslungsreiche Kulissen und untermalt abermals die Originalität dieses "Monster-Hit aus Amerika". Auch die Auswahl der Synchronisten und die Vertonung lassen keine Wünsche übrig.
Lediglich das eher knappe Auftreten unseres Lieblings Kraken - pardon: Oktopuss - veranlassen mich einen Punkteabzug zu machen. Zwar auf dem durchaus ansehnlichen Cover versprochen, bleibt eine großflächige Zerstörung durch den Oktopuss aus. Ich hätte mir noch ein oder zwei weitere Bohrinseln gewünscht, die dem Kopffüßer zum Opfer fallen. Ein Punkt, der in der Fortsetzung vielleicht wieder gut gemacht werden kann. Ich freu mich! :)
Alles in Allem ein Film für die ganze Familie, sofern bereits berechtigt Alkohol zu konsumieren.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Der Name ist Programm!!!, 16. September 2009
Machen wir es kurz: bei diesem Film ist der Name Programm!
Wer sich mit entsprechenden Monsterfilmen auskennt weis also was ihn erwartet: ein gigantischer Hai (sozusagen ein Super-Megalodon) und ein gewaltiger Oktopus tragen es im ganz großen Stil aus und zerlegen dabei natürlich jede Menge Boote, Bohrinseln, Brücken und Menschen, die es immer zuverlässig schaffen, zwischen die Kontrahenten zu geraten - bis es schließlich ins Finale furioso geht!
Das dies natürlich eine Monsterklamotte übelster Machart ist dürfte klar sein. Relativ für das Genre betrachtet ist dieser Film allerdings ziemlich cool: er ist einfach flott inszeniert und - vor allem - nimmt sich absolut nicht ernst. Ganz im Gegenteil: vieles an diesem Film ist so überdreht und so ins Absurde gesteigert, dass man als Fan derartiger Filme vor Begeisterung Beifall klatschen will.
Das ironisch Augenzwinkernde, was viele Monsterfilmen gefehlt hat und sicherlich genutzt hätte ist hier Teil der Show - dieser Film will nicht ernst genommen werden, sondern einfach für knallige Monsteraction sorgen! Beispielhaft für diesen Film dürfte eine Szene sein, in der der Hai im Sprung einen zigtausend (!!!) Meter hoch fliegenden Jumbo-Jet (!!!) angreift und zerstört... so was muss man gesehen haben, um es zu glauben!
Alles in allem: für Fans derartiger durchgeknallter Monster-Action sicherlich unverzichtbar, ebenso für Fans mehr oder minder ulkiger Trash-Filme - hier gebe ich gerne 5 Sterne.
Für alle anderen Zuschauer ist dieser Film im Endeffekt unzensierbar übel, hier kann man nur 1 Stern geben.
Macht als Kompromiss 3 Sterne: wer eine überdrehte Klamotte um das Duell zweier Riesenmonster sehen will bekommt hier eine sehr Unterhaltsame ohne Schnörkel, welche ihn vermutlich glücklich grinsend zurücklassen wird - alle andere Cineasten sollten einen gigantischen Bogen um dieses Machwerk machen... aber die werden diese Rezension eh nicht bis hierhin lesen!
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