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Meg Finn und die Liste der vier Wünsche [Taschenbuch]

Eoin Colfer , Claudia Feldmann
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

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"Zum tausendsten Mal fragte sich Meg Finn, was sie hier eigentlich tat. Wie war sie nur so tief gesunken, mit einem Widerling wie Belch Brennan bei einem Opa einzusteigen?" Bereits auf der ersten Seite hadert unsere Heldin mit dem Schicksal, und das aus gutem Grund. Zwar ist Meg Finn eine verschlagene Diebin, aber völlig skrupellos ist sie deswegen noch lange nicht. Als aus einem Überfall ein Mord zu werden droht, versucht sie einzugreifen und diesen zu verhindern -- und kommt dabei selbst ums Leben.

Damit ist das Buch jedoch noch nicht zu Ende, denn Meg landet -- im Unterschied zu ihrem Kumpanen Belch -- nicht direkt in der Hölle, sondern bekommt von Petrus eine zweite Chance: Wenn sie reumütig auf die Erde zurückkehrt und dem alten Mann, den sie überfallen hatte, bei der Erfüllung seiner sehnsüchtigsten Wünsche hilft, kann sie doch noch in den Himmel gelangen. Meg beschließt, sich auf diesen Handel einzulassen -- und erlebt ihr blaues Wunder.

Eoin Colfer hat sich mit seinen Artemis Fowl-Romanen in das Herz von Millionen Lesern geschrieben. Nun liegt auch sein Roman The Wish List auf Deutsch vor. Was auf den ersten Blick wie eine mit dem erhobenen Zeigefinger geschriebene Geschichte daherkommt, erweist sich bald als ausgesprochen witzig und anrührend. Meg Finn ist nicht ganz so actionlastig wie die Abenteuer ihres männlichen Kollegen Artemis, aber sie weiß sich stets zu helfen und ist keineswegs auf den Mund gefallen. Colfer hält sich auch nicht unbedingt an religiöse Konventionen, sein Beelzebub kann schon einmal einen freundlichen Plausch mit Petrus halten. Guter Stoff also, um die Wartezeit auf den nächsten Artemis Fowl zu überbrücken, oder auf die deutsche Ausgabe von Colfers neuestem Roman The Supernaturalist. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein anarchisches Juwel – genial, originell, voller Action und Warmherzigkeit..« The Glasgow Herald »Ein scharfsinniger, weltkluger, witziger Fantasyroman.« Sunday Times »Eine mitreißende und höchst phantasievolle Geschichte mit Anklängen an Roddy Doyle und Flann O’Brien.« The Daily Telegraph -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eoin Colfer lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen im irischen Wexford. Er war Lehrer und hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet, ehe er als Schriftsteller für junge Leser erfolgreich wurde. Neben seiner inzwischen 8-bändigen Artemis-Fowl-Serie, die in 34 Ländern erscheint, hat er zahlreiche weitere Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Außerdem ist er als Autor von Hardboiled-Krimis für Erwachsene erfolgreich. Mehr über Eoin Colfer finden Sie auf:

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Höllenfahrt
Meg und Belch drehten ein Ding. Meg und Belch - das klang wie der Titel einer Comedy-Show. War es aber nicht. Schließlich war nichts Komisches daran, in die Wohnung eines Rentners einzubrechen. Raptors Sabber triefte auf Megs Stiefel. "Muss der Köter unbedingt dabei sein?", zischte sie und wischte den beschmierten Stiefel an der Rasenkante ab. Belch wandte sich zu ihr um und starrte sie unter den hochgegelten Haarstacheln aus seinen Schweinsäuglein an. "Hör zu, Finn", flüsterte er. "Raptor ist kein Köter. Er ist absolut reinrassig und hat 'nen ellenlangen Stammbaum." Meg verdrehte die Augen. Belch machte sich wieder am Fenster zu schaffen und versuchte, den Schraubenzieher zwischen Rahmen und Fensterbank zu zwängen. Zum tausendsten Mal fragte sich Meg Finn, was sie hier eigentlich tat. Wie war sie nur so tief gesunken, mit einem Widerling wie Belch Brennan bei einem Opa einzusteigen? Aus dem Fenster starrte sie ihr Spiegelbild vorwurfsvoll an. Für eine Sekunde erblickte sie darin den Geist ihrer Mutter. Dieselben großen blauen Augen, dieselben blonden Zöpfe und sogar dieselben senkrechten Falten über der Nasenwurzel. Was Mam wohl zu ihrem neuesten Abenteuer sagen würde? Meg stieg unfreiwillig die Röte ins Gesicht. Das war eigentlich Antwort genug. Da gab der Fensterrahmen nach. "Geschafft", grunzte Belch. "Dann mal rein." Mit kratzenden Krallen arbeitete Raptor sich an der Wand hoch und sprang in das dunkle Zimmer. Er war der Spürhund, der vorgeschickt wurde, um eventuelle Feinde aufzustöbern. Sein Befehl lautete schlicht und einfach: Fass. Egal, was. Wenn es schreit, ist es ein Feind. Der Pitbull war nicht gerade ein Meister im Anschleichen und rammte so ziemlich jedes Möbelstück in dem Raum. "Warum klingeln wir nicht gleich an der Tür?", stöhnte Meg. "Ach, hör auf zu heulen", schnaubte Belch. "Der alte Lowrie ist doch stocktaub. Wir könnten da drin ein Feuerwerk abbrennen, und er würde friedlich weiterschnarchen. " Belch hievte sein beachtliches Gewicht über die Fensterbank. Sein wabbeliger Bauch kam zum Vorschein. Meg schüttelte sich. Ekelhaft. Das Gesicht ihres Partners leuchtete in der Dunkelheit auf. "Kommst du, Finn?" Meg zögerte. Da war sie. Die Grenze zwischen cool und kriminell. Die Entscheidung lag allein bei ihr. "Was ist? Hat das kleine Mädchen auf einmal die Hosen voll?" Meg reckte sich empört. "Ich hab vor gar nichts Angst, Belch Brennan!" Belch lachte hinterhältig. "Dann beweis es." Er spielte mit ihr, und das wusste sie. Aber Meg Finn konnte einer Herausforderung einfach nicht widerstehen. Die Hände auf den Sims gestützt, schwang sie sich lässig in das Zimmer. "So bricht man ein, du fetter Trottel", sagte sie schnippisch. Diese Bemerkung konnte ihr später noch Ärger einbringen, aber selbst Belch verschwendete keine Zeit auf Auseinandersetzungen, wenn es etwas zu klauen gab. Zum Glück hatte er ein Gedächtnis wie ein seniler Goldfisch und würde sich wahrscheinlich überhaupt nicht mehr daran erinnern, wenn sie mit ihrer Aktion fertig waren. Der Raum roch muffig, mit einem Hauch von Klinik. Meg kannte die Nuance von der Nacht, die sie auf der Couch vor dem Krankenhauszimmer ihrer Mutter verbracht hatte. Der Geruch machte das, was sie da gerade tat, noch viel schlimmer. Wie konnte sie nur? Wie konnte sie einen hilflosen Rentner bestehlen? Sie konnte es, weil sie das Geld brauchte, um wegzulaufen. Um Franco zu entfliehen, für immer. Zur Fähre nach Fishguard. Auf Nimmerwiedersehen. Denk an die Fähre, sagte sie sich. Denk an die Flucht. Beschaff dir das Geld, egal, wie. Überall in dem Raum lagen Alte-Männer-Sachen herum, Tablettenröhrchen und Gläser mit Wick VapoRub. Wertloses Zeug. Belch steckte es trotzdem ein. "Und wenn das nun Herztabletten sind, Belch?", flüsterte Meg. "Vielleicht bekommt der Alte einen Anfall, wenn er merkt, dass er ausgeraubt worden ist. Dann bist du ein Mörder." Belch zuckte die Achseln. "Na und? Ein Grufti weniger auf der Welt. Wie furchtbar! Außerdem, was soll das Gejammer? Du bist schließlich mitschuldig." Meg öffnete den Mund, um ihm zu widersprechen, schwieg dann jedoch. Er hatte ja Recht. Sie war mitschuldig an allem, was hier in dieser Nacht geschah. "Also hör auf mit dem Lamento und durchsuch den Schrank da. Der alte Knacker muss irgendwo Geld haben. Alle Gruftis haben Geld. Damit sie's vererben können!" Wieder eine von Belchs Weisheiten. Ihre Hand schwebte über dem Knauf einer alten Anrichte. Öffne sie, befahl sie sich. Öffne sie und steh zu den Folgen. Ihre Finger zitterten, starr vor Angst und Scham. Auf den Regalbrettern waren alte Fotos aufgereiht. Vergilbte Augen blickten sie durch das trübe Glas böse an. Es war zwecklos. Meg Finn war vielleicht verwegen, aber verdorben war sie nicht. Belch schob sie zur Seite. "Feigling", murmelte er voller Abscheu. In diesem Moment ging das Licht an. Auf der Treppe stand der grauhaarige Lowrie McCall, eine alte Schrotflinte in der Hand. Offensichtlich war er nicht so taub, wie Belch gedacht hatte.
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