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Meeresblau [Taschenbuch]

Britta Strauß
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 248 Seiten
  • Verlag: Sieben Verlag (6. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941547364
  • ISBN-13: 978-3941547360
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach dem Tod seiner Eltern kehrt der Meeresbiologe Christopher Jacobsen heim auf die Isle of Skye, um sich um seine jüngere Schwester zu kümmern. Nicht nur der tragische Verlust verändert das Leben der Geschwister schlagartig, denn seltsame Wandlungen gehen in Christopher vor und das Meer übt eine magische Anziehungskraft auf ihn aus. Auf einer Tiefseeexpedition, die ihn zusammen mit einer Crew von Wissenschaftlern vor die Küste Chiles führt, gewinnt der tödliche Zauber seiner wahren Natur an Kraft. Hin- und hergerissen zwischen seinem Leben an Land, seiner Liebe zu der Tiefseeexpertin Maya und der Verlockung, in seiner wahren Gestalt in die undurchdringlichen Abgründe der Meere zu tauchen, muss er sich entscheiden, bevor es zu spät ist.

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehnsucht nach Meer 27. Juni 2011
Von Isabel
Format:Taschenbuch
Britta Strauß ist wahrhaftig eine Sirene, die mit ihrem unvergleichlichen Schreibstil den Leser in ihren Bann zieht und nie mehr daraus entlässt. Denn wer einmal Meeresblau gelesen hat, den erfüllt eine unbeschreibliche Sehnsucht nach mehr. Gleichzeitig schenkt sie mit dieser Geschichte tiefste Zufriedenheit, Spannung, Liebe, Erotik, Freundschaft und ein Gefühl von Freiheit und bittersüßer Melancholie. Wer glaubt, es sei ein seichter Liebesroman (nichts gegen die guten alten Schmachtfetzen!) der irrt, denn es geht um die Liebe, wie es sie nur einmal im Leben gibt. Sie ist erfüllt von Magie, Glücksgefühl, Verbundenheit, Angst und Schmerz vor dem Verlust. Diese Liebe, die so unmöglich erscheint, da Chris und Maya einfach zu verschieden sind, zeigt, dass man für die eine wahre Liebe kämpfen sollte, bis zum letzten Atemzug.
Chris ist ein Mann, bei dem einem schon bei den ersten Szenen als Frau das Wasser im Mund zusammenläuft. Ein sexy, junger Uniprofessor, ein faszinierender, geheimnisvoller Mann. Er hat sein ganzes Leben lang geahnt und gespürt, was aus ihm werden würde, in den tiefen seiner Seele hat er es gewusst, wusste dass er sich zu dem Wesen verändern würde, das er aus den Geschichten seines Großvaters kannte. Chris kann die Veränderung nicht aufhalten, doch die Liebe zu Maya und seiner Schwester Jeanne bewahrt seine Menschlichkeit, seine neue, ungezähmte Wildheit lässt ihn noch anziehender werden.
Maya ist endlich eine weibliche Hauptfigur, die mir nicht die Haare zu berge stehen lässt. Sie ist keine Tussi, die ständig nur an Schuhe, Taschen, Schminke und seichte Affären denkt. Obwohl sie nur" ein Mensch ist, ist sie ein faszinierendes Wesen. Sie passt mit ihrer leicht rauen, zerstreuten, verträumten, unperfekten Art perfekt zu Chris. Sie ist liebenswürdig, etwas schrullig" und als Wissenschaftlerin genial. Sie nimmt Chris ebenso mit den Augen einer leidenschaftlichen Meeresbiologin wahr, wie mit den Augen einer aus ganzem Herzen liebenden Frau. Dieses Buch ist sehr intim, es zieht einen mit wie eine sanfte Meeresströmung, bis man nicht mehr zurück kann. Wenn dann die Sirene aus den tiefen des Ozeans auftaucht und man in ihren indigoblauen Augen versinkt, will man auch gar nicht mehr zurück. Will man ein Buch lesen, wie es kein zweites auf dieser Welt gibt, dann muss man Meeresblau lesen. Auf diese Geschichte habe ich mein ganzes Leben lang gewartet, habe unzählige Bücher gelesen, ohne jemals dieses tiefe Gefühl der vollkommenen Zufriedenheit zu erlangen, das Meeresblau einem schenkt. Endlich hat einmal jemand Vampire (nichts gegen Bis(s)), Werwölfe, Elfen und Zwerge, Pumps, Handtaschen und Affären außen vor gelassen und sich an ein Thema herangewagt, das es bisher in Buchform noch nicht gab.
Britta Strauß ist eine unglaublich begnadete, geniale Autorin, die mit ihrer Seele und ihrem Herzen schreibt, deren Stil flüssig und wunderschön ist. Ihr schwarzer Humor treibt einem vor lauter Lachen Tränen in die Augen. Es hat aber auch ernste Seiten. Chris gefährliche, tödliche Seite, seine angeborene Aufgabe, Seelen in den Tod zu leiten, und die Gefahren, die unsere Erde bedrohen. Vor Umweltproblemen" habe ich vorher eher die Augen verschlossen, und mir gedacht, was mich das Meer angeht, wo ich doch so weit weg davon wohne. Seit diesem Buch betrachte ich die Welt nun ehrlich gesagt mit anderen Augen, es schmerzt mich zu wissen und zu sehen, wie die Menschen mit unserer Erde umgehen, wie wenig sie gewürdigt und geschätzt wird.
Meeresblau hinterlässt eine Sehnsucht nach mehr und sollte, muss unbedingt verfilmt werden! Britta Strauß wird hoffentlich noch mehr Bücher schreiben und noch mehr Menschen so glücklich und dankbar machen, wie sie es mit Meeresblau bei mir geschafft hat.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
MeeresBlau 30. Juni 2011
Von Ka "Happy-End-Buecher.de" TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Schlafraubend und tiefgründig, so möchte ich "MeeresBlau" von Britta Strauss bezeichnen. Beim letzten Buch der Autorin "Nathaniels Seele", war ich schon der Überzeugung, dass Britta Strauss eine absolute "Indianerkennerin" ist, nur um mich nach dem Genuss von "MeeresBlau" zu fragen, ob sie zwischendurch Meeresbiologie studiert hat!

Britta Strauss mischt gekonnt Wissen, Mythologie, Erotik und Spannung in ihr neues Buch, das im SiebenVerlag erschienen ist. Die Autorin entführt den Leser in scheinbar unendliche Tiefen und verführt ihn dazu, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Man wird von einem wahren Lesesog erfasst. Hier ein kleines Zitat daraus, das viel erklärt aber nichts über die weitere Handlung verrät: "Sie haben ihn nicht adoptiert, so wie sie es dir und ihm gern erzählen. Sie fanden ihn am Strand zwischen Tang und Muscheln. Vom ersten Augenblick wussten deine Eltern, dass er nicht zu den Menschen gehörte. Dass er ein Geschenk war. Eine Gabe des Ozeans ..."

Christopher Jacobsen, ein auf seine Umwelt äußerst attraktiv und anziehend wirkender Mann, arbeitet an der Universität von St. Andrews, Schottland, als Donzent für Meeresbiologie. Doch unverhofft wird er zurück nach Hause, auf die Isle of Skye gerufen. Grund hierfür ist der Tod seiner Eltern. Er gibt seine Stelle als Dozent auf, um sich besser um seine jüngere Schwester Jeanne kümmern zu können. Jeanne bemerkt die Veränderungen, die in Christopher vorgehen. Seine Sehnsucht, stets in Nähe des Meeres zu sein und sein Bewegungsdrang werden immer stärker. Jeannes Angst steigt gleichermaßen - die Angst, ihn an das Meer zu verlieren. Angst davor, dass er sich in etwas verwandelt, von dem ihr Großvater immer berichtet hat.

Maya Mawatha ist Leiterin des Instituts für Meeresbiologie auf Skye. Sie ist mehr als erstaunt und erfreut, als sich Christopher Jacobsen dazu entschließt, an einer Forschungsexpediton teilzunehmen, die sie an die Küste vor Chile führen wird. Denn Christopher ist fast so etwas wie ein Enfant Terrible unter den Meeresbiologen. Maya ist eine sehr ansprechende, unkonventionelle Heldin, fest verankert mit ihrer indianischen Wurzeln. Sie ist in ihrer Vergangenheit gefangen, tut jedoch alles, um in der Zukunft Halt zu finden. Dies äußert sich am Schluss auf wunderschöne, ausdrucksstarke traditionelle Art und Weise. Von Anfang an sieht sie in Christopher eine Art Geheimnis. Sei es sein außergewöhnliches Gehör, oder diese Augen, die Maya an den schimmernden Ozean selbst erinnern. Und seine lapidare Antwort darauf: "So waren sie schon immer." Die gegenseitige Anziehungskraft ist von Anfang an spürbar, die Nähe zueinander ein leidenschaftliches Bedürfnis.

Auf dem Forschungsschiff FS Astero fühlt sich Christopher immer unwohler in seiner Haut, die ihm zunehmend zu eng zu werden scheint. Einzig Maya und seine Schwester Jeanne sind seine Lichtblicke - und seine heimlichen Sprünge in die nächtlichen Tiefen des Meeres. Zu verlockend sind die Rufe der "Seinen" und die Freiheit, die ihm das Meer verspricht. Der Kampf, den Christopher mit sich selbst ausficht, der Wandel, der unausweichlich und ihm die Menschlichkeit zu rauben scheint, wird von der Autorin eindrucksvoll geschildert. Dabei kommt es zu dramatischen Ereignissen. Doch unaufhaltsam nähert sich Christopher und Maya einer schier ausweglosen Situation: Umgeben von anderen Wissenschaftlern, wird sein Geheimnis bald kein Geheimnis mehr sein ...

Geneigte LeserInnen, wenn Ihr Euch entschließen, Britta Strauss "MeeresBlau" zu lesen, sollte Euch bewusst sein, dass die Autorin mit dieser Erzählung kein Junk Food abgegeben hat, über das man mal schnell darüber liest. Sie gewährt dem Leser vielmehr Einblick in die Natur des Meeres und seiner vielfältigen Geschöpfe. Britta Strauss konfrontiert den Leser auch mit den Schattenseiten: im speziellen dem Raubbau der mit den Meeres-Ressourcen betrieben wird und die stetig weiter wachsende Verschmutzung der Meere. Sie hält uns, den Mitbewohnern dieses blauen Planeten, einen Spiegel vor. Doch nicht mit einem erhobenen Zeigefinger, sondern sehr gut verwoben in diese bild- und wortgewaltige Geschichte. Nachdem ich nun wieder aufgetaucht bin und Zeit zum Luft holen habe, vergebe ich "MeeresBlau" 5 Punkte und möchte mit einem weiteren Zitat aus dem Buch schließen: "Das Schicksal nimmt seinen Lauf, hättest Du wohl gesagt. Und ich glaube, so ist es."
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nazurka VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Zum Roman:
Schon während seines letzten Tages an der Universität bemerkt Christopher, dass es ihn zum Meer zieht. Ein tragischer Unfall seiner Eltern bringt ihn nun auch dazu, seinen Job an der Universität aufzugeben und zurück nach Isle of Sky zu ziehen, um seine Schwester nicht im Stich zu lassen und sich um sie zu kümmern. Dort nach Arbeit suchend lernt er im biologischen Institut die Tiefseeexpertin Maya kennen. Neben seiner Liebe zu ihr und seiner Fürsorge seiner Schwester gegenüber merkt er jedoch, dass das Meer immer wieder und jedes Mal stärker nach ihm ruft. Und auch, dass sein Körper sich auf sonderbare Weise zu verändern beginnt. Schlussendlich muss sich Christopher entscheiden, wohin seine Seele gehört: Zu seiner Geliebten Maya oder zu seiner Liebe, dem Meer...

Fazit:

"Denke daran, dass wir dazu bestimmt sind,
Seelen ins Meer zu locken.
Wer uns liebt, liebt den Tod,
Wer uns begehrt, begehrt seinen eigenen Untergang."

Gelesen habe ich den Roman am Meer in Italien, sodass dies wahrscheinlich auch auf die Empfindungen, die mit dem Lesen der Lektüre einhergehen, Auswirkungen zeigt. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, wo ich mit meiner Lobeshymne über diesen Roman ansetzen soll.

"Er war wie die See in der Nacht. Man sah den Glanz der Oberfläche, aber die Tiefe darunter blieb den Augen verborgen."

Christopher, der Protagonist der Geschichte, ist ein sehr vielschichtiger Charakter. Einerseits klar gezeichnet, schafft die Autorin es, ihm immer etwas Verzweiflung anhaften zu lassen, all seinen Gedanken und Handlungen eine Bedeutung beizumessen, als ob nichts ohne Grund gedacht, nichts ohne Grund getan würde. Abgesehen von seiner außerordentlich symphatischen Erscheinung dem Leser gegenüber, wird der innere Konflikt, den Christopher während der Geschichte mit sich selbst und seiner Sehnsucht zum Meer austrägt, atemberaubend dargestellt. Die innere Zerrissenheit, sowie seine Gedankengänge, die damit einhergehen, wirken unglaublich nah und authentisch, sodass man sich mit ihm in einer Zwickmühle der Gefühle und des Für und Widers wiederfindet.

"Wir hörten beide bei unserem ersten Atemzug das Geräusch der Wellen, sagte sie.
Unser ganzes Leben ist davon erfüllt. Als wären sie unser Herzschlag. Und wenn sie aufhören, hören auch wir auf."

Auch Maya, neben Christopher ebenfalls Protagonistin in der Geschichte erfährt eine unglaublich vielfältige Zeichnung. Ihre Entwicklung innerhalb der geschichtlichen Ereignisse lassen sie in vielen verschiedenen Facetten darstellen, die sie ebenso zu einem sympathischen Charakter werden lassen. Auch sie hat schwer mit den inneren Konflikten Christophers zu kämpfen den ihre Angst um ihn und ihr Verständnis für seine Sehnsucht zum Meer fordern auch von ihr einen seelischen Tribut.

"Wie konnte er seine Empfindungen mit Worten beschreiben, die nicht dafür geschaffen waren, dergleichen zu erfassen?"

Neben der großen Detailarbeit, die der Geschichte inne wohnt und nicht nur den Charakteren und ihrer Zeichnung, sondern auch der Umgebung und vor allem der Beschreibung des Meeres anheftet, glänzt auch der Plot als solches; Klischees werden geschickt umgangen oder neu umwoben, sodass etwas völlig neues entsteht und dem Leser eine neue Sichtweise auf so manche Ereignisse verleiht.

"Die Welt löste sich auf ... und entstand neu...
...schwerelos schwebte sie in die Tiefe. Sah nichts außer dem Mond, der hoch über ihr durch das Wasser schimmerte, mit den Wellen zerfließend und tanzend. Sie trieb dahin. Gedankenlos, zeitlos. Eine Strömung umgarnte ihren Körper. Gab ihr das Gefühl, als wäre sie ein Kind und läge in einer Wiege. Sie wusste nicht, warum sie hier war, woher sie kam oder wie viel Zeit vergangen war. Jahrtausende hätten vorbeifließen können. Es war gleichgültig. Sie trieb dahin im Meer des Vergessens, und über ihr wanderten die Sterne mit ihr durch die Ewigkeit."

Womit ich auf etwas ganz besonderes hinweisen möchte, ist die unglaublich feinfühlige und poetische Sprache, die den Leser wie die Wellen des Meeres durch den Roman trägt und ihn auf den verschiedenen Hürden trägt und als treuer Begleiter zur Seite steht. Selten habe ich eine so kunstvolle Sprachgestaltung bei einem Roman genießen dürfen. Der Sprachstil ist nicht einfach nur fließend und schön zu lesen, sondern auch eine reine Wohltat für das eigene Leseempfinden. Auch hier hat man das Gefühl, auf den Wogen des Meeres zu schweben und sich ganz dem Meer und dessen Treiben hingeben zu können.

"Sterblicher Erdenwurm, was hast du mir zu sagen? Woher nimmst du dir das Recht, meine Wellen mit deinem Schiff zu zerschneiden und meine Kinder zu töten? In die Tiefe will ich's ziehen, hinab zum Meeresgrund. Nähren sollst du die Fische mit deinem Fleisch und Blut. Höre, Mensch, ich bin die See. Nie wirst du mich bezwingen."

Was mir außerdem besonders gut gefallen hat, dass in der Geschichte auch sozialkritisch die Meeresausbeute der Menschen behandelt wird. Wie wir uns an dem Schönen und Lebendigeen des Meeres bereichern und nur Tod und Verwüstung zurücklassen - und das Meer stirbt. Erschreckend offen werden dem Leser die Ausbeute der Meere und die (hoffentlich nicht gänzlich) nutzlosen Versuch von Menschen, die sich für den Erhalt und den Schutz des Meeres und deren Lebewesen einsetzen, dargestellt. Und auch die Machtgier wird hier deutlich in Form einiger Einzelhandlungen einiger Nebencharaktere kritisiert, ebenso wie die Sensationslüsternheit der Menschheit in allen Einzelheiten offen zur Schau gestellt wird.
Ich muss sagen, nach dem Buch habe ich keine Meeresfürchte im Restaurant mehr angefassen.

Insgesamt betrachtet muss man sagen, dass Britta Strauss es geschafft hat, mit ihrem Roman eine unglaublich einfühlsame Geschichte zu erzählen, die auf der schmalen Gradlinie zwischen Melancholie und Traurigkeit, sowie Freude & Hoffnung, als auch Liebe und Hoffnungslosigkeit den Leser in eine unglaublich poetische Geschichte entführt, jedoch auch sozialkritische Punkte aufweist, die den Leser nicht nur mit einem Gefühl der Vollkommenheit angesichts der Geschichte zurücklässt, sondern auch zum Nachdenken bringt (und damit hoffentlich dem Ein oder anderen vor Augen führt, das die Welt, in der wir Leben, auch seine Schattenseiten birgt).

Ein Wort zum Cover:
Wie immer einfach nur wunderschön und atemberaubend. Dieses Blau in den unterschiedlichsten Tönen spieglt die vielen Seiten des Meeres auf wunderbare Weise wieder, und wie die Autorin selbst mich auch darauf aufmerksam gemacht hat, hat man am Buchrücken das Gefühl, als würde man Tauchen - denn das Blau gleitet von hell auf dunkel nieder. Unglaublich toller Effekt. Zur Schriftgestaltung brauche ich nichts zu sagen, außer wie immer ebenfalls wunderschön.

Volle 5/5 Sternen von mir für diesen atemberaubend, einfühlsamen Roman, der in meinen Augen einer der besten ist, die ich dieses Jahr lesen durfte.
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Leseprobe für Romance-Fantasy Roman "MondSilberLicht" 0 02.11.2011
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