Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn die Stille unerträglich wird..., 25. Dezember 2003
Zwei scheinbar völlig unterschiedliche Geschichten: Zum einen ist da die Familie, die in Frankreich Urlaub machen will. Alles scheint perfekt, doch mag beim Lesen die gelöste Urlaubsstimmung nicht aufkommen. Schon zwischen den Zeilen ahnt man, dass etwas passieren wird. Auf der anderen Seite ist da ein namenloser Erzähler der zunächst von der Beerdigung seiner Mutter, dann vom Wahnsinn seines Vaters berichtet. Stefan Beuse schafft es geschickt und unglaublich spannend diese Geschichten zusammenzuführen. Obwohl wenig passiert, blättert man gespannt und vor allem angespannt von Seite zu Seite. Stuck für Stück zerbricht die heile welt und niemand entkommt dem eigenen Geflecht aus Lügen und Verdrängen.Stefan Beuse wurde von mehreren Kritikern als der David Lynch der deutschen Literatur bezeichnet, und zumindest beim Roman "Meeres Stille" kann ich dem nur beipflichten. Ein geniales Buch, bei dem sich ein großer Teil der Handlung im Kopf abspielt, unbedingt lesenswet!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wahnsinn!, 17. August 2004
Von Ein Kunde
Mittlerweile mein zweites Buch von ihm und ich habe nichts bereut! Man haelt sogar beim Lesen den Atem an, will nicht gestoert werden ... Hut ab! Stefan Beuse lockt den Leser in den romantischen Teil Frankreichs, um ihn dann im Tuermchen in den Abgrund verzweifelter Seelen stuerzen zu lassen. Geschickt rollt er den Teppich von vergangenen Fehlern, traumatischen Ereignissen und menschlichem Leid aus. Immer wieder packt er einen mittendrin und ich fand es schade, dass das Buch schon so rasch aus war. Er haette auch 250 Seiten oder mehr geliefert und ich bin sicher, es haette auf keiner einzigen Seite an Spannung und gut gesetztem Tempo gefehlt. Ich freue mich auf die naechsten Buecher von Stefan Beuse und bezweifle jetzt mal, dass ich eines finde, das mich nicht genauso von Anfang an packt. Ein Sternchen extra fuer die schoenen Bilder, die Praesentation der Geschichte, der spitzenmaessige Aufbau der Geschichte, wie ein Puzzle, doch jeder Teil bringt die Story erneut ins Rollen. Fuer die Protagonisten ins Rutschen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Erzählstil: Rätselhaft., 30. Dezember 2005
Der Autor strickt zwei Erzählstränge, in einem fliegt eine Familie in den Urlaub, der Andere handelt von einem Vater, der den Tod seiner Frau nicht verarbeiten kann. Es fiel mir unheimlich schwer, mich in dem Buch zurechtzufinden, da die Erzählstränge erst gegen Ende des Buches ineinander verflochten werden. Nachdem ich keinen rechten Zusammenhang der „normalen“ (Urlaubstory) und der kursiven Story (alleinerziehender Vater) zueinander herstellen konnte, versuchte ich, erstmal beide Geschichten getrennt zu betrachten. Dies gelang ebenfalls nicht so recht, da es ganz offensichtlich eine Verbindung gab und die unterschiedlichen Teilstücken der beiden geschichten manchmal sehr schnell wechselten.Auch war es kompliziert, sich in die jeweilige Person hinzuversetzen, da diese selten beschrieben wurde. Wer das „ich“ in der Kursivgeschichte ist, wird beispielsweise erst gegen Ende des Buches aufgeklärt. Es ist daher schwierig, der Handlung zu folgen, wenn man die ganze Zeit überlegt, wie alt „ich“ ist und ob „ich“ männlich oder weiblich ist. Ein paar Grundinformationen wären daher durchaus hilfreich gewesen. Insgesamt habe ich oftmals das Gefühl, dass dem Autor die richtigen Worte fehlen, um eine Handlung darzustellen und hinreichend nachzuzeichnen. Trotz Konzentration musste ich gelegentlich am Ende eines beschriebenen Ereignisses zurückblättern, weil ich dem Autor nicht folgen konnte. Abgesehen von den oben aufgeführten Defiziten ist das Buch spannend, die Geschichte ist interessant und teilweise sehr dramatisch erzählt, so dass dieses Buch meiner Meinung nach immerhin noch 3 Sterne verdient hat.
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